„Geburtstagswein aus dem Tetrapack“ Klaus Oberrauner, Autor _ Give Peace A Chance _ Wien 21.7.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Geburtstagswein aus dem Tetrapack.

In den Kellern. Ohne Licht. Ohne Draußen. 

Vielleicht hört es bald wieder auf. 

Ein bisschen Musik, als würde man trotzdem lachen.



Passende Worte sind echt schwer zu finden.

Es ist länger still.

Ansonsten: Gemälde über den ersten Weltkrieg. 

Charkiw im Feuer.

Eine sehr merkwürdige Stimmung.



Artilleriebeschuss überlebt. 



Chats ohne Inhalt. 

Hoffnungskapriolen umwellen hasswelkenden Humor.

Ahnen, ohne zu wollen. 

Nur da und Ohr sein.

Charkiw im Dunkeln. Auch der Zoo seiner toten Tiere.

Ein Leben weniger. Für mehr Licht irgendwo. 

(in memoriam Sergey, Charkiw, †)

Klaus Oberrauner, 20.7.2025

Klaus Oberrauner, Autor, Kulturvermittler, Textkünstler

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Klaus Oberrauner, Autor, Kulturvermittler, Textkünstler

Zur Person/über mich: Klaus Oberrauner _ Wortschöpfer. Geschichtenausdenker. Klangsucher. Ideenvermittler, Projekterzähler. In der medialen Kreativwerkstatt.

Studium der Musik- und Tanzwissenschaft in Salzburg sowie der Kunst- und Kulturvermittlung in Wien. Danach, davor und dazwischen Erfahrungsstationen bei Rundfunk, Zeitung und Theater in Österreich und Deutschland. Sowie Redakteur für eine österreichische Tageszeitung, danach für ein Wirtschafts- und Kulturmagazin.
Umblicke aus dem Kulturleben. Für diverse Print- und Onlinemedien. Regelmäßig Konzerteinführungen.

Seit 2014 Mitgestalter für TV-Dokus (ORF III, arte).

Als Autor Pflege der kleinen literarischen Form. Kurzprosa und Gedichte. Auch
Romaneskes im historischen Kontext.

Immer wieder Brückenschlag zwischen den Disziplinen. Gemeinsam mit
bildenden Künstlern. Mit Sprechern. Mit Schauspielern.

Lebt derzeit in Wien.

Foto Portrait: privat; Motiv _ Walter Pobaschnig.

Walter Pobaschnig 20/7/25

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„Gezeiten“ Brina Stein, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Taunus/D 20.7.2025

Gezeiten

Gezeiten, die

In

Vertrautem Rhythmus am Meer

Entstehen, friedlich.


Planbar ist die

Ebbe hier und auch die Flut.

Anderswo beherrschen Kriege die Welt.

Chancen und Planbarkeit für

Einen baldigen Frieden dort, wo seid ihr?


Aussichtlos?


Claqueure gibt es genug,

Helft mit,

Anders zu denken, engagiert Euch für den Frieden.

Nicht hinsehen, ist keine Lösung!

Chancen

Entstehen durch Mut! Und dann kommt auch wieder der Friede, planbar, vielleicht schon mit der nächsten Flut?



Brina Stein, 19.7.2025

Brina Stein, Schriftstellerin

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Brina Stein, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Sabrina Reulecke schreibt unter dem Pseudonym Brina Stein. Geboren wurde sie in Berlin, aufgewachsen ist sie in Lübeck, und heute lebt sie mit ihrem Mann im schönen Taunus. Bereits vor über zwanzig Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für Kreuzfahrten. Rechnet man ihre Aufenthaltszeit an Bord zusammen, kommen 2,5 Jahre dabei heraus.

Ihre Erlebnisse verbindet sie gerne mit ihrem Schreiben, sodass ihre Reiseerfahrungen die Grundlage für ihre ersten Kreuzfahrtgeschichten bilden.

Seit ihrem Debüt im Jahr 2012 hat sie insgesamt vierzehn Bücher veröffentlicht, die in verschiedenen Verlagen erschienen sind. Außerdem war sie Herausgeberin von zwei Anthologien, bei denen sie mit anderen Autoren zusammenarbeitete.

Im Jahr 2020 wagte sie sich mit dem Krimi „Mord im Schatten des Turms“ in ein neues Genre, den sogenannten cosy Regionalkrimi. Dieser Erfolg führte 2022 zur Fortsetzung „Mord ohne Reue“. Beide Krimis spielen in Eppstein und Umgebung und zeichnen sich durch zahlreiche Schauplätze aus, die die Autorin auch gern persönlich besucht. Für die Leser gibt es außerdem eine große Portion Humor! Ihr dritter Eppstein-Krimi „Mord aus Gnade“ wird im November 2025 das Licht der Welt erblicken.

In 2023 und 2024 erschien ihr Zweiteiler „Die Familienreederei“  – Stürmische Zeiten und Zeit der Wahrheiten. Dieser Familienroman dreht sich um die 38-jährigen Zwillinge Lara und Lars. Die Geschichte spielt sowohl auf einem Kreuzfahrtschiff als auch im Ostseebad Travemünde, das die Autorin liebevoll ihren „Heimathafen“ nennt.

Fazit: Autorin Brina Stein schreibt nicht alles, sondern das, was sie liebt – mit Herz, Humor und einem festen Kurs Richtung Meer.

Mehr Infos findest du auf:
www.brina-stein.de

Und auf ihrem Reise & Lifestyleblog:
www.kreuzfahrtautorin.de

Foto_Portrait: Michael Dauber; Motiv _ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 17/7/25

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„Vielleicht“ Andreas Jungwirth, Autor _ Wien 19.7.2025

Lieber Andreas Jungwirth, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Wenn mit „jetzt“ heute gemeint ist – mich weckt (wie jeden Morgen um 7:00 Uhr) das Ö1 Morgenjournal. Die Schlechtwetterfront hat Regen und Kälte ins Salzkammergut gebracht. Ich heize den Kachelofen ein.

Ab 8:00 Uhr Emails und Notizen zur Hörspielinszenierung des neuen Stückes von Manuela Tomic. Nebenbei backe ich einen Kuchen – für die Gäste, die ich um die Mittagszeit erwarte. Ich erwarte außerdem die Anrufe eines Hörspielredakteurs des MDR und einer Puppentheater-Dramaturgin aus Magdeburg. Lese Artikel und Facebook-Posts zum Tod von Claus Peymann. Erinnere mich an die Heldenplatzaufführung, an das „Erscheinen“ von Marianne Hoppe am Ende des Stückes, im hohen Alter, im intensiven Dialog mit der Souffleuse. Suche und finde Thomas Bernhards „In hora mortis“ im Bücherschrank – um es ungelesen auf den Tisch zu legen.

Die Gäste kommen. Auf die Anrufe warte ich vergeblich.

Andreas Jungwirth, Autor, Hörspielregisseur und Moderator

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Nicht immer sofort zu allem eine Meinung zu haben, nicht immer sofort zu wissen, was falsch und was richtig ist.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Ich bin 58 Jahre alt und stehe zum wiederholten Male vor einem Aufbruch und Neubeginn – weiß ich deshalb, was zu tun ist? Nein. Literatur kann nur beschreiben. Hilft sie, weil sie beschreibt? Vielleicht.

Was liest Du derzeit?

„Die Liebe vereinzelter Männer“ von Victor Heringer. Als Junge verliebt sich Camillo in einen anderen Jungen, der ermordet wird – was ihn in eine große Verzweiflung stürzt, die ihn für den Rest seines Lebens nicht wieder loslassen wird. Als er erfährt, dass sein Vater als Folterarzt während der brasilianischen Militärdiktatur tätig war, verliert er eine selbstverständlich erschienene Gewissheit. Mittlerweile ist Camillo Mitte 50. Regelmäßig besucht ihn ein Straßenjunge. Wenn diese Besuche für längere Zeit ausbleiben, ängstigt Camillo sich um und Jungen (und um sich).

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ach, ach, ach, oh du mein Ach!“ (aus: Thomas Bernhard „In hora mortis“ – zitiert aus der Erinnerung, auch wenn ich nachschlagen könnte, da das Buch ja jetzt am Tisch liegt.)

Andreas Jungwirth, Autor, Hörspielregisseur und Moderator

Vielen Dank für das Interview, lieber Andreas, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Andreas Jungwirth, Autor, Hörspielregisseur und Moderator

Zur Person/über mich: : Andreas Jungwirth *1967 Linz/Donau, lebt in Wien. Autor, Hörspielregisseur und Moderator. Zuletzt erschienen die Hörspielserie „Todesangst“ (MDR, 2024) und der Roman „Alle meine Namen“ (edition atelier, 2024), der Einakter „Im Nebel“ (Grips-Theater, Berlin 2025), Anfang 2025 inszenierte er für Ö1 „Treibholz“ Hörspiel von Helmut Peschina, für Ö1 moderiert er die „Hörspiel-Gala“ und die „Radiophone Werkstatt“. Im Gespräch mit Autor*innen moderiert er Buchvorstellungen

Fotos: privat

Walter Pobaschnig 17/7/25

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„Heute reicht ein Print nicht mehr aus“ Brina Stein, Schriftstellerin _ Taunus/D 18.7.2025

Liebe Brina Stein, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

An den Vormittagen von Montag bis Donnerstag arbeite ich nach wie vor für ein großes Transportunternehmen und das seit über 30 Jahren. Allerdings nur in Teilzeit. Am Nachmittag und am Freitag beginnt dann die Autorenzeit und oft habe ich Termine, um Kooperationen zu pflegen oder neu aufzubauen. Meine Schreibzeit findet vorwiegend ab 18 Uhr statt, denn da habe ich den besten Flow. Die Wochenenden bringen mehr Schreibzeit für mich, aber oft bin ich dann auch zu Lesungen und Buchmessen unterwegs. Ich bin nicht nur als Autorin unterwegs, sondern arbeite auch als Texterin, z.B. für unsere Zeitung, so dass diese Zeit auch noch gut geplant werden muss.

Momentan organisiere ich die 1. Eppsteiner Büchermesse für die Stadt, die am 22.11.25 stattfinden wird. Auch das bindet Zeit und erfordert ein gutes Zeitmanagement. Aber, da ich ein sehr organisierter Mensch bin, schaffe ich es sehr gut die Balance zwischen Arbeit und meinem Privatleben zu halten.

Brina Stein, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wir leben in einer Zeit, wo auf vielen Kanälen Informationen auf uns einprasseln. Da ist es wichtig, wachsam zu sein, um Fake-News zu erkennen und einen gesunden Blick auf die Wahrheit zu bekommen. Wichtig finde ich es auch, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten, die Welt für unsere Nachkommen mitzugestalten, um ihnen ein Leben in Frieden und Wohlstand bieten zu können. Die Sozialen Medien geben uns als Autoren gute Möglichkeiten, sichtbarer zu werden, aber dahinter lauern oft auch Gefahren. Auch hier gilt es also genau aufzupassen, was man von sich erzählt und mit wem man Verbindungen eingeht.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Wer Erfolg haben möchte, egal in welcher Branche, der muss sich von der Masse absetzen, denn sonst geht er in ihr unter. Ich glaube das ist momentan wichtiger als jemals zuvor. Ohne die eigenen USP zu kennen, um diese geschickt zu spielen, wird es nicht gehen. Allein in Deutschland werden jährlich über 70.000 Bücher veröffentlicht. Die Buchbranche ist von einem ständigen Wandel gekennzeichnet. Veränderte Lesegewohnheiten prägen zudem das Bild und die Nachfragen nach bestimmten Genres schwanken wie die Planken eines Schiffes bei hoher See. Nicht zu unterschätzen ist die Digitalisierung. Heute reicht ein Print nicht mehr aus. E-Books und Hörbücher sind auf dem Vormarsch. Ich gehe diesbezüglich mit der Zeit. Alle meine Bücher gibt und gab es schon immer auch als E-Book. Meine Hörbücher produziert der Tuschel-Verlag. Nicht alle Titel gibt es als Hörbuch, aber doch schon einige. Als Autorin ist es ein sehr besonderes Erlebnis, seine geschriebenen Worte selbst zu hören.

Was liest Du derzeit?

Wenn ich Zeit zum Lesen finde, was seit 13 Jahren seitdem ich selbst Autorin bin, deutlich weniger geworden ist, dann lese ich Werke von regionalen Autoren. Also alles, was nicht im Bestsellerbereich zu finden ist. Dabei bin ich nicht unbedingt auf ein Genre festgelegt. Es geht alles vom Sachbuch über Krimi bis hin zum Liebesroman.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken.“

Magellan (1480 – 1521), eigentlich Fernando de Magalhaes, portugiesischer Seefahrer und Namensgeber der Magellanstraße.

Vielen Dank für das Interview, liebe Brina, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Brina Stein, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Sabrina Reulecke schreibt unter dem Pseudonym Brina Stein. Geboren wurde sie in Berlin, aufgewachsen ist sie in Lübeck, und heute lebt sie mit ihrem Mann im schönen Taunus. Bereits vor über zwanzig Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für Kreuzfahrten. Rechnet man ihre Aufenthaltszeit an Bord zusammen, kommen 2,5 Jahre dabei heraus.

Ihre Erlebnisse verbindet sie gerne mit ihrem Schreiben, sodass ihre Reiseerfahrungen die Grundlage für ihre ersten Kreuzfahrtgeschichten bilden.

Seit ihrem Debüt im Jahr 2012 hat sie insgesamt vierzehn Bücher veröffentlicht, die in verschiedenen Verlagen erschienen sind. Außerdem war sie Herausgeberin von zwei Anthologien, bei denen sie mit anderen Autoren zusammenarbeitete.

Im Jahr 2020 wagte sie sich mit dem Krimi „Mord im Schatten des Turms“ in ein neues Genre, den sogenannten cosy Regionalkrimi. Dieser Erfolg führte 2022 zur Fortsetzung „Mord ohne Reue“. Beide Krimis spielen in Eppstein und Umgebung und zeichnen sich durch zahlreiche Schauplätze aus, die die Autorin auch gern persönlich besucht. Für die Leser gibt es außerdem eine große Portion Humor! Ihr dritter Eppstein-Krimi „Mord aus Gnade“ wird im November 2025 das Licht der Welt erblicken.

In 2023 und 2024 erschien ihr Zweiteiler „Die Familienreederei“  – Stürmische Zeiten und Zeit der Wahrheiten. Dieser Familienroman dreht sich um die 38-jährigen Zwillinge Lara und Lars. Die Geschichte spielt sowohl auf einem Kreuzfahrtschiff als auch im Ostseebad Travemünde, das die Autorin liebevoll ihren „Heimathafen“ nennt.

Fazit: Autorin Brina Stein schreibt nicht alles, sondern das, was sie liebt – mit Herz, Humor und einem festen Kurs Richtung Meer.

Mehr Infos findest du auf:
www.brina-stein.de

Und auf ihrem Reise & Lifestyleblog:
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Foto: Michael Dauber

Walter Pobaschnig 17/7/25

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„Lies unsere Zeichen!“ Werner Berg | Christine Lavant _ Bilder & Gedichte. Herausgegeben von Harald Scheicher. Wallstein Verlag.

Es ist eine der eindrücklichsten, inspirierendsten und dramatischten Begegnungen der modernen Kunstgeschichte – Christine Lavant, Schriftstellerin * 4. Juli 1915 St. Stefan/Lavanttal/Kärnten † 7. Juni 1973 Wolfsberg/Kärnten und Werner Berg, Künstler * 11. April 1904 Elberfeld/D. † 7. September 1981 Gallizien/Kärnten.

Valerie Anna Gruber, Schauspielerin _ Wien _
in Christine Lavant und Werner Berg
„Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde“ Heunburgtheater/Kärnten _ Spieltermine bis Fr 25.7.2025
_ folgende Fotos

Dem Kennenlernen Anfang der 1950er Jahre bei den Literatur/Kunsttagen in St.Veit/Glan folgt eine stürmische Liebe, die jedoch bald ihr Ende findet und für beide dramatisch nachwirkt.

Valerie Anna Gruber, Schauspielerin _ Wien _
in Christine Lavant und Werner Berg
„Du bist mir jetzt schon der Himmel und die Erde“ Heunburgtheater/Kärnten _ Spieltermine bis Fr 25.7.2025
_

Der vorliegende Band setzt nun in ganz besonderer Weise einen künstlerischen Dialog zwischen Berg und Lavant in Bild und Gedicht, wie auch vielen persönlichen Fotos und lässt so die Kraft, den Zauber und das Leiden der Liebe im künstlerischen Ausdruck mitreißend erleben.

„Ein ganz besonders Buchprojekt im beeindruckenden künstlerischen Dialog einer ganz großen dramatischen Liebe!“

„Lies unsere Zeichen!“ Werner Berg | Christine Lavant
Bilder & Gedichte. Herausgegeben von Harald Scheicher. Wallstein Verlag.

256 S., ca. 148 farb. Abb., geb., 24 x 28 cm

ISBN 978-3-8353-5981-9

€ 48,50 (D) / € 49,90 (A)

Walter Pobaschnig 7_25

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Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll _ »Was machen wir aus unserem Leben?«. Der Briefwechsel. Salzburger Bachmann Edition.

Der vorliegende Briefwechsel zwischen zwei der einflussreichsten und bedeutendsten literarischen Stimmen der Nachkriegszeit ist ohne Zweifel eine der sensationellsten Entdeckungen des Jahres wie der Kulturgeschichte des deutschsprachigen Raumes.

Hier dürfen wir teilhaben an einem Dialog, der einerseits diese gleichsam Giganten der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur ganz persönlich in Plänen, Sorgen, Glücksmomenten zeigt wie anderseits ein briefliches Gespräch mitverfolgen, das kompromisslos an das Herz von Sprache, Leben, Gesellschaft und Richtung geht und beeindruckt wie ehrfürchtig folgen lässt.

Der Briefwechsel erstreckt sich über einen Zeitraum von zwanzig Jahren und spiegelt die literarische Entwicklung beider wie die Lebenssorgen, Herausforderungen in den Stürmen der Zeit.

Ein ausführlicher wissenschaftlicher Kommentar und Literaturapparat runden dieses Highlight wunderbar ab.

„Ein weiterer sensationeller Meilenstein der großartigen Salzburger Bachmann Edition!“

Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll _ »Was machen wir aus unserem Leben?«. Der Briefwechsel. Salzburger Bachmann Edition.

Herausgegeben von Renate Langer. Mit einem Vorwort von Hans Höller

Leinen, 487 Seiten, Sprachen: Deutsch

978-3-518-42606-7

Buch/Leinen _ 44 EUR

E book _  37,99 EUR

Walter Pobaschnig 7/25

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Jane Wels: Das Es reiten. Gedichte. edition offenes feld.

Es ist der zweite Gedichtband, der in Deutschland lebenden Schriftstellerin Jane Wels, und dieser kennt wie der Vorgänger „Schwankende Lupinen“ (2024) keine Kompromisse. Hier geht es in jedem Wort um alles – um den Zauber, die Sehnsucht, das Glück, die Macht, das Leiden des Lebens und der Liebe.

Jane Wels gelingt es von der ersten Zeile ihrer Gedichte an einzigartig eine Atmosphäre zu erzeugen, die nicht nur neugierig in den vielschichtigen Assoziationsraum von Existenz, Kultur und Natur eintreten sondern gleichsam hineinstürzen lässt. Erfahrungen, Wahrnehmungen, Gedanken werden in Sprachbilder gesetzt, die be- und anrühren wie erschüttern. Ein Spaziergang, eine Reise, ein Ritt mit dem ES, das Lebensquelle, Lebenslust und Lebensweg in allem Licht und Schatten bleiben muss.

„Ein Teil von mir

  ist immer zuhause

  im scheinbar Zufälligen,

  verfängt sich

  in den Irrungen

  dunkelhaariger Wesen,

  bündelt Geräusche,

  spürt ihnen nach

  und dreht die Ventile auf.“

„Jane Wels begeistert auch in ihrem zweiten Gedichtband mit beeindruckender Zauberkraft in Sprache und Leben.“

 Jane Wels: Das Es reiten. Gedichte. edition offenes feld.

Mit einem Grußwort von José F.A. Oliver

und einem Nachwort vom Herausgeber Jürgen Brôcan

Hardcover mit Schutzumschlag, 92 Seiten, 19,00 €

ISBN 9-783-8423-8414-9

edition offenes feld, Dortmund, 2025

Walter Pobaschnig 7/25

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Bernhard Aichner, John. Thriller. Wunderlich Verlag.

„Ich habe acht Menschen getötet.“ Dieser Satz taucht jetzt immer wieder in seinen Gedanken auf. Jetzt. Hier. Auf der Insel. Wo er von Yoko zu John geworden ist und hofft alles hinter sich gelassen zu haben…

Jetzt arbeitet er in der Taverne bei Elena und ihrem Sohn Stavros. Hat Yoko im Meer verankert, so hofft er. Doch das Meer ruht nicht, ist in Bewegung und die Ketten reißen, Wellen schlagen an das Land…zu John und zu Yoko…

Die Ruhe, der Frieden war nur geborgt und jetzt kommt alles zurück aus der blutigen Vergangenheit…nichts ist vergessen…

Bestsellerautor Bernhard Aichner legt mit dem Thriller „John“ ein weiteres Meistwerk vor, das von der ersten Zeile an in den Bann zieht und gespannt der abgründigen Geschichte von Yoko/John folgen lässt. Ein Feuerwerk eines modernen Thrillers, der in der Erzähltrias speed-suspense-surprise Spitzenklasse bietet.

Bernhard Aichner, John. Roman. Wunderlich Verlag.

320 Seiten, gebunden

Erscheinungstermin: 17.06.2025

ISBN: 978-3-8052-0108-7

Gebundene Ausgabe: 24 EUR

E-Book: 14,99 EUR

Walter Pobaschnig 7/25

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„Nähe, Stille, eine neue Tiefe im Zuhören“ Thomas Girbl, Künstler _ Latschach/Ktn. 7.7.2025

Lieber Thomas Girbl, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Seit ich meine Galerie in der Künstlerstadt Gmünd betreibe, beginnt mein Tag mit einer Fahrt vom Faaker See dorthin – rund 45 Minuten durch Landschaften, die mir wie ein stiller Übergang erscheinen. Im Auto höre ich Podcasts, lasse Gedanken kreisen, finde Ruhe vor dem Kunstbetrieb.

Um 10 Uhr öffne ich die Galerie. Ich lasse Menschen eintreten, die in der warmen Sommerzeit wortwörtlich in Kunst baden – sie kommen aus Neugier, manche aus tiefer Sehnsucht, und so entstehen Gespräche, die berühren und nachwirken.

https://www.kuenstlerstadt-gmuend.at/kulturorte/galerieatelier-thomas-girbl

Neben dem täglichen Galeriegeschehen arbeite ich an kommenden Projekten – darunter eine Ausstellung in Tirol, bei der auch eine Live-Performance stattfinden wird. Es geht immer weiter, auch wenn Feuer und Asche oft den Moment still erscheinen lassen.

Am Abend, wenn die Lichter in Gmünd verlöschen, fahre ich zurück. Und oft springe ich dann selbst ins Wasser – in den Millstätter See oder den Faaker See. Als würde das Wasser aufnehmen, was das Feuer zurückgelassen hat.

Thomas Girbl, Künstler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig? 

Ehrlichkeit. Und eine neue Tiefe im Zuhören. In einer Welt voller Ablenkungen und Masken sehnen wir uns nach etwas Echtem. Nach Nähe, nach Stille, nach Dingen, die bleiben. Die Kunst kann das geben – wenn wir uns trauen, nicht nur zu schauen, sondern wirklich zu empfinden.

Thomas Girbl _
Burnig Lightobject „Lightshine“
https://www.girbl.com/kunstwerke-1/abstrakt-auf-leinen/

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu? 

Thomas Girbl _ „Migina“
https://www.girbl.com/kunstwerke-1/abstrakt-auf-holz/

Was liest Du derzeit?

Ich lese gerade „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt – eine ehrliche, rohe Erzählung über Kindheit und Armut, die tief unter die Haut geht. Daneben begleiten mich Texte von Jean Genet, Hannah Arendt und Notizen aus eigenen Skizzenbüchern. Worte, die leise nachhallen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben? 

„Aus der Asche kann auch Schönheit wachsen.“

Ein Satz aus meinem eigenen Schaffen – aber einer, der mir bleibt. Weil er Hoffnung birgt. Weil er Wandel zulässt. Weil er sagt: Zerstörung ist nicht das Ende. Es ist ein möglicher Anfang.

Vielen Dank für das Interview, lieber Thomas, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

Vielen Dank, lieber Walter, für Deine Fragen – und für Deinen Raum, in dem Worte atmen dürfen.

Herzlich, Thomas Girbl

5 Fragen an Künstler*innen: Thomas Girbl, Künstler

Zur Person/über mich: Thomas Girbl _ Burning Pictures.

Seit einem Vierteljahrhundert brennt das Feuer von Burningpictures– einer Kunstform, die aus Zerstörung Schöpfung macht. Thomas Girbl, geboren 1970 in Salzburg, begann seine künstlerische Laufbahn an der HTBLA in Ferlach, wo er sich auf Prägestöcke für Münzen und Medaillen sowie den Stahlstich spezialisierte. Diese präzise Handwerkskunst führte ihn durch Österreich und Deutschland, doch sein künstlerischer Weg sollte eine unerwartete Wendung nehmen. 1997/98 in Australien wurde das Feuer zur treibenden Kraft seiner Kunst. Die unbändige Energie der Buschfeuer– zerstörerisch und zugleich faszinierend– ließ ihn das Element nicht mehr als Gefahr, sondern als schöpferische Kraft begreifen. So entstand Burningpictures, eine revolutionäre Technik, die das Feuer selbst als Medium nutzt und eine unverwechselbare Ästhetik aus Brandspuren und verkohlten Strukturen erschafft.

Seit 1998 arbeitet Girbl als freischaffender Künstler am Faaker See, wo er seine Technik unermüdlich weiterentwickelt. 25 Jahre Burningpictures stehen für ein Vierteljahrhundert Innovation, Leidenschaft und Transformation– von der präzisen Gravur zur expressiven Malerei mit Flammen.

 „Feuer zerstört, aber es erschafft auch– meine Kunst ist ein Dialog mit den Flammen.“

Thomas Girbl

Die Reise geht weiter

https://www.girbl.com/

Ausstellungen

Selektion Einzelausstellungen

2025
Künstlerstadt Gmünd 2. Mai bis 30.Oktober
Art Fair Innsbruck 24. Bis 26. Oktober
Ausstellung im Das Kronthaler am Achensee mit Live-Performance
Ausstellungszeitraum: 1. November 2025 bis 31.Jänner 2026
Erleben Sie die faszinierende Kunst von Thomas Girbl live im Das Kronthaler. Die Ausstellung wird durch eine eindrucksvolle Live-Performances ergänzt, bei denen der Künstler seine einzigartigen Burningpictures vor den Augen der Besucher entstehen lässt. Ein Erlebnis, das Sie nicht verpassen sollten!


2024
Galerie Burningpictures Künstlerstadt Gmünd, Hauptplatz 19
TrendSet Fine Arts, München

2023
Schloss Grafenegg, Niederösterreich
WohnenInterieur, Wien
Kunstreise nach Uruguay
Während einer inspirierenden Kunstreise nach Uruguay hatte ich die besondere Gelegenheit, den renommierten Bildhauer Pablo Atchugarry in seinem Atelier bei der Fundación Pablo Atchugarry kennenzulernen. Diese Begegnung und die Eindrücke vor Ort bereicherten mein künstlerisches Schaffen und verstärkten die internationale Ausrichtung meiner Arbeit.

Fotos: Thomas Girbl https://www.girbl.com/

Walter Pobaschnig 1/7/25

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„Glühende Fragen in der Asche der Zeit“ Thomas Girbl, Künstler _ Give Peace A Chance _ Latschach/Ktn. 7.7.2025

Thomas Girbl _ „Migina“
https://www.girbl.com/kunstwerke-1/abstrakt-auf-holz/

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Glühende Fragen in der Asche der Zeit

Innerlich brennt das Vergangene weiter

Verwandlung ist Erinnerung in Flammen

Erneuerung beginnt oft im Rauch

Politik verglüht, aber Menschlichkeit bleibt

Ein Funke kann eine Welt entfachen

An Kunst glauben heißt an Frieden glauben

Chaos formt sich manchmal zu Schönheit

Ein stiller Blick genügt, um Wandel zu beginnen


Aufbruch ist immer auch Loslassen


Courage beginnt im Inneren

Heilen kann nur, wer hinsieht

Aschen sind nicht leer, sondern voll Bedeutung

Niemals ist alles verloren

Chance heißt auch: Zeit für neue Bilder

Erinnerung ist das erste Friedensangebot

Thomas Girbl, 5.7.2025

Thomas Girbl, Künstler

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Thomas Girbl _ Künstler _ Burning Pictures.

Seit einem Vierteljahrhundert brennt das Feuer von Burningpictures– einer Kunstform, die aus Zerstörung Schöpfung macht. Thomas Girbl, geboren 1970 in Salzburg, begann seine künstlerische Laufbahn an der HTBLA in Ferlach, wo er sich auf Prägestöcke für Münzen und Medaillen sowie den Stahlstich spezialisierte. Diese präzise Handwerkskunst führte ihn durch Österreich und Deutschland, doch sein künstlerischer Weg sollte eine unerwartete Wendung nehmen. 1997/98 in Australien wurde das Feuer zur treibenden Kraft seiner Kunst. Die unbändige Energie der Buschfeuer– zerstörerisch und zugleich faszinierend– ließ ihn das Element nicht mehr als Gefahr, sondern als schöpferische Kraft begreifen. So entstand Burningpictures, eine revolutionäre Technik, die das Feuer selbst als Medium nutzt und eine unverwechselbare Ästhetik aus Brandspuren und verkohlten Strukturen erschafft.

Seit 1998 arbeitet Girbl als freischaffender Künstler am Faaker See, wo er seine Technik unermüdlich weiterentwickelt. 25 Jahre Burningpictures stehen für ein Vierteljahrhundert Innovation, Leidenschaft und Transformation– von der präzisen Gravur zur expressiven Malerei mit Flammen.

 „Feuer zerstört, aber es erschafft auch– meine Kunst ist ein Dialog mit den Flammen.“

Thomas Girbl

Die Reise geht weiter

https://www.girbl.com/

Ausstellungen

Selektion Einzelausstellungen

2025


Künstlerstadt Gmünd 2. Mai bis 30.Oktober 2025

https://www.kuenstlerstadt-gmuend.at/kulturorte/galerieatelier-thomas-girbl


Art Fair Innsbruck 24. Bis 26. Oktober
Ausstellung im Das Kronthaler am Achensee mit Live-Performance
Ausstellungszeitraum: 1. November 2025 bis 31.Jänner 2026
Erleben Sie die faszinierende Kunst von Thomas Girbl live im Das Kronthaler. Die Ausstellung wird durch eine eindrucksvolle Live-Performances ergänzt, bei denen der Künstler seine einzigartigen Burningpictures vor den Augen der Besucher entstehen lässt. Ein Erlebnis, das Sie nicht verpassen sollten!


2024
Galerie Burningpictures Künstlerstadt Gmünd, Hauptplatz 19
TrendSet Fine Arts, München

2023
Schloss Grafenegg, Niederösterreich
WohnenInterieur, Wien
Kunstreise nach Uruguay
Während einer inspirierenden Kunstreise nach Uruguay hatte ich die besondere Gelegenheit, den renommierten Bildhauer Pablo Atchugarry in seinem Atelier bei der Fundación Pablo Atchugarry kennenzulernen. Diese Begegnung und die Eindrücke vor Ort bereicherten mein künstlerisches Schaffen und verstärkten die internationale Ausrichtung meiner Arbeit.

Fotos: Thomas Girbl https://www.girbl.com/

Walter Pobaschnig 1/7/25

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