„Einigt“ Maria Heinrich, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 23.11.2023

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Maria Heinrich, 20.11.2023

Maria Heinrich, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Maria Heinrich, Schriftstellerin

Zur Person  _  Maria Heinrich wächst in Wien auf und bleibt der Region und ihren Menschen immer eng verbunden.

Ihre Berufswahl führt sie in die Informatikbranche. Nach Jahren in der Softwareentwicklung arbeitet sie in einem internationalen Konzern als Project-Managerin und Business Consultant. Mit der ersten Führungsposition entdeckt sie ihre Begeisterung für das Management. Es folgen leitende Positionen im Vertrieb, in der Personalabteilung und im Projektgeschäft.

Besondere Faszination übt die Führung von Teams über Landes- und Kulturgrenzen hinweg. Den persönlichen Schwerpunkt legt Maria Heinrich auf das Coaching und die Weiterentwicklung von jungen Talenten. Sie sind die Zukunft unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft.

»Die fesselndsten Geschichten schreibt das Leben.«

Das Lesen und Schreiben von Romanen sind schon lange ein willkommener Ausgleich zur hektischen Arbeitswelt. Berufliche Erfahrungen inspirieren ihre Thriller und lassen realistische Spannung knistern.

Seit mehr als zwei Jahren konzentriert sich Maria Heinrich auf ihre Schreibtätigkeit. Jetzt veröffentlicht sie auch ihre Thriller. Sie führt in die Welt von Intrigen und Verbrechen und fesselt durch die realitätsnahe Beschreibung und durch starke weibliche Hauptcharaktere.

Aktueller Thriller: „Tödlicher Triumph“

Foto_Martin Jordan

Walter Pobaschnig _ 20.11.2023

https://literaturoutdoors.com

„So lange man lebt, ist alles möglich“ Heinz Winkler, Künstler _ Ahlen/D 23.11.2023

Lieber Heinz Winkler, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Als Ruheständler schlafe ich länger und genieße ausgiebig ein gutes Frühstück. Dann plane ich den Tag. Wenn ich einige Zeit mit der Arbeit an meinen Skulpturen verbracht habe, höre ich Musik (Jazz oder Blues) oder lese.

Heinz Winkler, Künstler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ein besonnenes Handeln. Auf allen Ebenen muss ein neues Bewusstsein einziehen. Ruhiges und verantwortungsvolles Miteinander sind besonders wichtig.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Wir werden mit neuen technischen Entwicklungen, wie KI und Robotik, die Arbeitswelt völlig verändern. Wesentlich ist, dass der Mensch die neuen Möglichkeiten bewusst zum Guten einsetzt und nicht ausschließlich zur Gewinnoptimierung. Die Kunst wird nur einen geringen Einfluss auf die vielen Veränderungen haben, da sie selbst sich durch die KI verändert. Holografische Kunst könnte eine Ausdrucksmöglichkeit der Zukunft sein.

Hier setzte sich Heinz Winkler auf künstlerische Weise mit dem Thema Literatur auseinander. Durch Bücher wurde und wird Wissen bis heute an spätere Generationen weitergegeben. 
Die Skulptur wird in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund aufgestellt. 
https://www.the-stoneheads.com/?page_id=482

Was liest Du derzeit?

Eric Clapton, Biografie von Peter Kemper. Das Buch zeigt auf, wie aus einem Autodidakten einer der besten Gitarristen der Welt wurde, der als einziger Musiker dreimal in die Rock & Roll Hall Of Fame aufgenommen wurde

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

So lange man lebt ist alles möglich

Heinz Winkler, Künstler

Vielen Dank für das Interview, lieber Heinz, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Heinz Winkler, Künstler

Zur Person _ Heinz Winkler wurde als drittes von vier Kindern 1958 in eine Bergmannsfamilie hineingeboren. Technisches Interesse veranlasste ihn, sich zum Elektriker auf der Zeche Westfalen in seinem Heimatort Ahlen, ausbilden zu lassen. Später arbeitete er über ein Jahrzehnt als Elektrohauer unter Tage. Anfang der 90er Jahre wechselte er, bedingt durch das Zechensterben, zum Heizkraftwerk der Uni Münster. In diesen Jahren begann er an sich mit Kunst zu beschäftigen. Sein Interesse galt vor allem Skulpturen. Mit viel Fantasie und handwerklichem Geschick begann er mit dem Bau von Plastiken. Nach einigen Nana-Nachbauten, die noch aus Pappmache bestanden, enddeckte er den Werkstoff Beton für sich. Es entstanden einige großformatige, anspruchsvolle Auftragsarbeiten zu Werbezwecken. Die Ausführungen waren eine gute Lehre für den Autodidakten.

Sein Interesse galt immer auch der Erforschung von Krankheiten wie Alzheimer oder Depression, der Funktion des menschlichen Gehirns oder auch künstlicher Intelligenz. Erst mit über sechzig begann er seine Gedanken umzusetzen und schuf die ersten Betonköpfe, die bis heute sein Hauptanliegen darstellen.

In neuerer Zeit sind zu den Betonköpfen noch Quallen gekommen. Winkler war nach einem Buch der australischen Wissenschaftlerin Lisa-Ann Gershwin so fasziniert  von diesen unscheinbaren Tieren, dass er sie als Fantasiewesen in Beton künstlerisch neu erfand. Als Winkler 2019 in den Ruhestand ging, konzentrierte er sich auf die Betonköpfe.

Seit 2018 stehen viele seiner Arbeiten in deutschen Forschungs-instituten. So z.B. 2018 Labyrinth der Sinne – Charité, Institut für Neurologie und Experimentelle Neurologie , Berlin

2019  Thank You Greta – Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Ökologie, Gießen

2019 Keine Erinnerung – RWTH Aachen Universitätsklinikum, Klinik für Neurologie, Aachen

2020 Das schnelle Vergessen – Leibnitz-Institut für Neurobiologie, Magdeburg

2021 Mattschwarzer Tunnel – Robert Koch-Institut für Psychische Gesundheit, Berlin

2021 Deep Learning – Heinz Nixdorf Museum, Paderborn

2021 The Cultural Memory – Stadt- und Landesbibliothek, Dortmund

2022 Tiefschwarze, unendliche Traurigkeit – Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Frankfurt am Main

2022 Die Kaskadierung der Zeit – Medical School Berlin

2023 Friend Ship – Stadtbücherei Ahlen

https://www.the-stoneheads.com/

Fotos_Heinz Winkler

Walter Pobaschnig _ 13.11.2023

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„Lass uns Worte finden…“ Dichterpaare. Ingeborg Bachmann und Paul Celan, Boris Pasternak und Olga Iwinskaja wie Franz Kafka und Milena Jesenska. Simone Frieling. Ebersbach&Simon Verlag.

Es ist das Wort, das Leben, die Liebe in allen Facetten, im hellen Jetzt und dunklem stillen Danach, das die Dichterpaare Ingeborg Bachmann und Paul Celan, Boris Pasternak und Olga Iwinskaja wie Franz Kafka und Milena Jesenska verbindet. In unterschiedlichen Zeit-, Gesellschafts- und Lebensphasen ist der Zauber der Begegnung, das lebensbereichernde, inspirierende Miteinander in all den persönlichen Träumen, Wegen in eine Welt voller Herausforderungen und Unsicherheiten das Verbindende dieser ganz besonderen Paare.

Simone Frieling, Autorin und Künstlerin, gelingt mit Dichterpaare eine wunderbare Reise zu Kunst und Leben in Wort&Bild (Portrait) zu prägenden Persönlichkeiten moderner Literatur und deren Sprach- und Liebenswegen.

Hervorzuheben ist die außergewöhnlich gelungene Verbindung von biographischen, topographischen, zeit-, werk- und lebensgeschichtlichen Bezügen und einer narrativen Aufbereitung, die gleichsam „Mitgehen“ lässt in einer mittreißenden Lebens- und Liebeerzählung.

„Das Wort und Liebe – eine mitreißende Lebensreise zu Ingeborg Bachmann und Paul Celan, Boris Pasternak und Olga Iwinskaja wie Franz Kafka und Milena Jesenska!“

Zur Person _ Simone Frieling, geboren in Wuppertal, lebt nach Stationen in Zürich und München seit 1994 als Malerin und Autorin mit ihrer Familie in Mainz. Sie veröffentlichte Erzählungen, Romane, Essays und Anthologien.

1998 wurde sie mit dem Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz bedacht und erhielt den Martha-Saalfeld-Preis.

Titel:

Dichterpaare

Sophie Scholl. Aufstand des Gewissens

Ich schreibe, also bin ich

Rebellinnen – Hannah Arendt, Rosa Luxemburg und Simone Weil

Sylvia Plath. Jeder sollte zwei Leben haben

Mit den Augen einer Frau 

 Simone Frieling | ebersbach & simon | Bücher und Kalender für Frauen (ebersbach-simon.de)

Dichterpaare. „Lass uns Worte finden…“ Simone Frieling. Ebersbach&Simon Verlag.

Format: 12 × 19 cm

Seiten:  144

Einband: Halbleinen, Hardcover

Ausstattung: Fadenbindung, Grafiken der Autorin

ISBN:  978-3-86915-215-8

Preis:  18,00 € [D]

ET:      23.09.2020

Walter Pobaschnig   11/23

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„Heast!“ Fritz Aigner, Filmemacher _ Give Peace A Chance _ Graz 22.11.2023

GIVE PEACE A CHANCE

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Fritz Aigner, 18.11.2023

Fritz Aigner, Filmemacher

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Fritz Aigner, Filmemacher

Zur Person  _  Fritz Aigner, Filmemacher

geboren 1981, Studium der Germanistik/Filmwissenschaft, arbeitet seit 2003 als freischaffender Filmemacher vorwiegend im Bereich des Dokumentarfilms für TV-Stationen, aber auch im Independent-Kino.

Filmographie (Auswahl): Meine jüdische Familie (TV-Doku 2023), Chamäleons (Kino-Doku 2021), Traumschlösser & Ritterburgen (TV-Doku-Reihe 2019 – 2023), Lassing – Die ganze Geschichte (TV-Doku 2018), The Morgenstern & Boyd Trilogy (Kino-Spielfilm 2017),…

http://www.fritzaigner.net

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 18.11.2023

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„Herz und Seele bewusst zu berühren“ Udo Brückmann, Schriftsteller _ Niedersachsen/D 22.11.2023

Lieber Udo Brückmann, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Da ich zum einen als Autor und „Brück-Mann“ in völlig verschiedenen Genres und zum anderen als DaF-Dozent („Deutsch als Fremdsprache“ mit Lehraufträgen im Volkshochschulbereich) arbeite, halten sich beide Tätigkeiten die Waage, wobei der Deutschunterricht natürlich eine sehr genaue und geplante Zeit-Struktur vorgibt. Nebenbei bin ich noch mit einer eigenen Coaching-Methode unterwegs, die darauf zielt, auf der Basis von Quantenheillung durch geführte Fantasiereisen an ein Höheres Bewusstsein anzudocken.

Die Leidenschaft für das sehr „weltliche“ Reisen kommt dazu, und zwar ziemlich oft. Vielleicht, um einem allzu strukturierten Tagesablauf entfliehen zu können. Als Autor bleiben einem da die „inneren Welten“, mich interessieren aber gleichermaßen die „äußeren“. Beides führt auf immer neue Wege und hinterlässt erfüllende Spuren des kreativen Selbstausdrucks.

Udo Brückmann, Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich denke, für uns alle ist es wichtig, mehr und mehr der ureigenen Intuition zu
folgen, der „inneren Stimme“. Um zentriert und in der eigenen Mitte zu bleiben.
Der Verstand urteilt innerhalb von begrenzten Erfahrungen, die Intuition nimmt
wahr.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Aufbruch und Neubeginn haben für mich mit dem großen Thema „Bewusstsein“ zu tun; dabei ist das Bewusstsein nicht Teil des Menschen, sondern der Mensch ist Bewusstsein. Also ICH BIN statt ICH.

Literatur und Kunst sollten die Aufgabe haben, Herz und Seele bewusst zu berühren, die Fantasie zu beflügeln und nicht nur allein den Intellekt oder Verstand zu bedienen.

Was liest Du derzeit?

Jörg Starkmuth „Die Entstehung der Realität – Wie das Bewusstsein die Welt erschafft“ (Random House/ Goldmann Arkana)

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Alles ist Energie, alles ist miteinander verbunden und alles enthält wiederum alles, und zwar ohne jede Ausnahme.

Udo Brückmann, Schriftsteller

Vielen Dank für das Interview, lieber Udo, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Udo Brückmann, Schriftsteller

Zur Person _ Udo Brückmann, geb. 1967, lebt als Autor, Coach und Dozent im ländlichen Niedersachsen, zahlreiche Veröffentlichungen: Kriminalromane, Fantasy-Roman, historischer Roman, Kurzgeschichten, Kindergedichte, Radio, Lyrik, Auftrags-Gedichte u.a. – Alle Infos auf der Webseite  http://www.udo-brueckmann.de

Fotos _ privat

Walter Pobaschnig _ 29.10.2023

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„Die Gesichter des Egon Schiele“ Hg. Elisabeth Leopold. Hirmer Verlag

Es ist ein Leben in aller Kompromisslosigkeit für die Kunst. Die Suche nach dem persönlichen Ausdruck, Weg bestimmt die Wiener Moderne um die Jahrhundertwende des 19./20.Jahrhunderts. Die Frage nach dem Ich – wer, wie bin ich? – ist dabei zentraler radikal ästhetischer Duktus.

Eine ganz besondere Rolle nimmt dabei Egon Schiele (* 12.6.1890 in Tulln † 31. 10.1918 Wien) ein,der in Stil und Form den modernen Menschen in aller Zerbrechlichkeit, Verletzlichkeit, Endlichkeit und Einsamkeit ins Bild setzt und damit das Leben schonungslos darstellt wie ein Jahrhundert in allem Schrecken und Verzweiflung in Krieg und Tod vorausschauend charakterisiert.

Selbstportraits nehmen dabei eine besondere Stellung ein. Ihre Bandbreite in der Variation der Form, Pose wie der Originalität ist beachtlich wie einzigartig.

Die vorliegende Ausgabe gibt nun diesen Selbstportraits einen wunderbaren Rahmen und stellt diese in einer einmaligen Buch-Bildergalerie vor.

Elisabeth Leopold und Stefan Kutzenberger begleiten in Darstellung und Essay zu Biographie und Werk diesen Band in sehr treffender Weise.

„Ein sensationelles Kunsterlebnis und Buchereignis in einmaliger Editionsqualität!“

„Die Gesichter des Egon Schiele“ Hg. Elisabeth Leopold. Hirmer Verlag

Beiträge von Elisabeth Leopold und Stefan Kutzenberger

160 Seiten, 110 Abbildungen in Farbe

24 x 28 cm, gebunden

ISBN: 978-3-7774-4182-5

35,00 € [D] | 36,00 € [A]

Walter Pobaschnig 11/23

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„Gehe“ Tanja Leonhardt, Bildende Künstlerin _ Give Peace A Chance _ Vogelsberg/D 21.11.2023

GIVE PEACE A CHANCE


Gehe

In

Viele

Erfahrungen


Packe Geprüftes

Ein packe Wertloses

Aus

Checke im Grenzland

Ein checke im Zentrum


Aus


Cherubime

Hyazinthen und so weiter

Alles in deinem Rucksack

Noch schließen sie einander im

Clave-Rhythmus

Ein


Tanja Leonhardt, 16.11.2023

Tanja Leonhardt, Bildende Künstlerin _
Foto: Lyriklesung im Wald bei der Sonnwendfeier am historischen Tanzplatz.

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Tanja Leonhardt, Bildende Künstlerin

Zur Person  _ Tanja Leonhardt

Freie Bildende Künstlerin

wurde1966 geboren und wuchs in Groß-Gerau auf.

Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder, seit 2018 lebt sie in Schotten im Vogelsberg.

Germanistik- und Kunststudiums an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz, letzteres mit dem Schwerpunkt Schriftkunst, Diplom 1991.

Sie ist seit dem Studium ist die als freischaffende Künstlerin tätig, erledigt kalligrafische Aufträge für Städte und Institutionen. Daneben pflegt sie ein freies künstlerisches Werk, in dem es zumeist um Sprache in Zwischenbereichen geht.

Vor der Corona-Zäsur bereiste sie über zehn Jahre lang die nordeuropäischen Länder und betrieb das Landart-Projekt „Seidensprachen in der Natur“, bei dem Sprache und Bilder auf großen Seidenfahnen in der Natur installiert wurden.

Seit Corona fertigt sie in der Technik des Eco-dyeing Künstlerbücher an, in denen die Naturdrucke traumhafte Erzählungen abgeben.

Sie entwickelte zahlreiche Schulprojekte, bei denen über Schreib-Performances die (Oberstufen-)Literatur körperlich erfahrbar gemacht wurde.

Sie schreibt seit dem Studium Lyrik, die man in ihren Künstlerbüchern findet, in Anthologien und Zeitschriften oder direkt auf ihren Lesungen.

Mit dem Künstlerkollegen Stephan Flommersfeld tauscht und verwebt sie Texte, die dann zu Hörspielen gerinnen. Im Zuge dieser Erfahrung entstehen seit einiger Zeit auch Videopoetries, die man auf ihrem Youtube-Kanal erleben kann.

Der Rest – und vieles mehr-  ist auf ihrer Homepage:  http://www.atelierleonhardt.de dokumentiert.

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 16.11.2023

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THE BEATLES, 178 illustrierte Songtexte 1963–1970. Mit einem Vorwort von Steve Turner. Editions Olms, Zürich.

The Beatles – das ist die erfolgreichste Band der Musikgeschichte. John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr prägten die moderne Rockmusik in den 1960er Jahren nachhaltig und begeisterten in ihren Songs, Auftritten, Filmen und weiteren Projekten ein weltweites Publikum. 1970 trennten sie sich und verfolgten ihre Musikkarriere in verschiedenen Bandkonstellationen weiter. Ihre Songs bleiben bis heute musikalische Meilensteine und vielstimmige Inspiration.

Eigene Songs zu schreiben und zu performen war für die Beatles von Beginn ihrer Karriere an wesentlich. In diesen spiegelt sich ihre musikalische wie persönliche Entwicklung wider. Direkt, experimentell, hintergründig, variantenreich, so könnten Musik und Text kurz umrissen werden.

Die vorliegende Ausgabe von 178 Songtexten der Beatles lässt sich in ganz besonderer Weise Zeit nehmen für die Wortkompositionen, die sich mit der Bandgeschichte weiterentwickelten und spannende Besonderheiten und Überraschungen bieten. Es sind musikalisch abgestimmte Textebenen, die in Montagen, Metaphern, Kombinationen von Wörtern, Wortfolgen, auf persönliche Erfahrungen, Erlebnisse wie Geschehnisse in Gesellschaft, Kunst und Politik Bezug nehmen und die hier wieder- oder neuentdeckt werden können. Eine ganz außergewöhnliche Entdeckungsreise, nicht nur für Beatles Fans.

Die Texte, jeweils auf einer Doppelseite, sind mit Fotos der Band, des Publikums, Bezugspersonen, Orten, Plakaten, Dokumenten und mehr illustriert und bieten viele rare Einblicke in Bandgeschichte wie Zeit und Leben.

„178 Songs der Beatles als eine ganz besondere Entdeckungsreise in Wort und Bild!“

THE BEATLES, 178 illustrierte Songtexte 1963–1970. Mit einem Vorwort von Steve Turner. Editions Olms, Zürich.

304 Seiten mit über 200 Fotos und Illustrationen

Einband in Halbleinen.

Format 18,5 × 23,8 cm

ISBN-10: 3-283-01311-X

ISBN-13: 978-3-283-01311-0

€ (D): 29,95

€ (A): 30,80

sFr.: 39.90

Walter Pobaschnig  11/23

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„Dass wir uns nicht kaputt machen lassen von der Angst“ Susanne Höhne, Regisseurin_ Wien 21.11.2023

Liebe Susanne Höhne, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich wache um 7 h auf, höre Nachrichten bei Ö1, während ich Kaffee trinke, dann beschäftige ich mich damit über Projekte, an denen ich gerade arbeite, nachzudenken, und meistens lese ich auch eine Stunde lang etwas dass nichts mit meiner Arbeit zu tun hat, dann füttere ich meine Katzen und meditiere einige Minuten lang, danach mache ich Gymnastik.

Gegen 10 setze ich mich an den Computer und arbeite an administrativen Dingen und telefoniere.

Nach dem Mittagessen arbeite ich an dem Projekt, das gerade bei mir aktuell ist.

Dann, Freizeit, Freunde, Fernsehen, mein Garten, Spazierengehen, e.t.c…

Susanne Höhne, Regisseurin, Dramaturgin, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Dass wir uns nicht kaputt machen lassen, durch Gräuel, die gerade in der Welt passieren, und dass wir uns nicht kaputt machen lassen von der Angst, dass die Gräuel uns erreichen und dass wir unsere Werte, wie: Frauenrechte, Rechte von Minderheiten, Demokratie, Frieden, Kunst, Discours, e.t.c., leben und verteidigen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Die Rolle von Theater und Kunst darf nicht überschätzt werden, sie kann Denkanstöße liefern, mehr nicht. Allerdings geben sie den Menschen die Kunst oder Theater selbst machen unendlich viel.

Was liest Du derzeit?

Accabadora von Michela Murgia

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Unglücklich sind diejenigen, die wegen ihres Einsatzes für die Gerechtigkeit verfolgt wurden, denn sie wissen, dass diese nur in ihrem Herzen existiert.

Germaine Tillion 1946(Combats de guerre e de paix, Paris 2007)

Vielen Dank für das Interview, liebe Susanne, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Susanne Höhne, Regisseurin, Dramaturgin, Schriftstellerin

Zur Person _ Susanne Höhne,

geboren in Wien, Studium Geschichte / Germanistik,

Seit 1990 Textcollagen, Lesungen, Regiearbeiten. Von 2000 bis 2008 in Rom. 2004/5 Regie: Sette Matrici – Armando Llamas, Teatro Belli a Roma , 2003 Piazza, EU- gefördertes Projekt über Emigration, mit dem l’Orchestra di Piazza Vittorio-Rom, Fablevision – Glasgow, Beatoangelica -Apulien 2006 Anna und Lou (V. Borek, J. Lämmert), Theater Nestroyhof Hamakom2007 im Jüdischen Museum Wien die Lesereihe Weiterleben,

2007 Spielräume von Elfriede Gerstl (E. Mangold / V. Borek, Klavier: P. Ponger)2009 In welcher Sprache träumen Sie?, 2008 Übersetzung und Dramaturgie Der Gott Kurt von Alberto Moravia, 3raum Anatomietheater, R: H. Kramar Von Juni 2008 bis Jänner 2015 als Dramaturgin am Theater Nestroyhof Hamakom tätig. (2012, 2014, IsraelStückeaktuell 1 und 2) e.t.c.Leiter: IsraelStückeaktuell3 2017; 2018, 2019: „Noch immer die alten Affen“-Erich Kästner;

2019: „Unter der Haut“-Yonatan Calderon, Theater Arche. Festival. 2020 – Hautsache Koscher, jüdisches Kabarett einmal anders, mit: Shlomit Butbul, Tania Golden, Wolfgang Schmidt, Bruno Salomon. 17.6.- Stream-Puls4; 2021 Spielräume von Elfriede Gerstl, szenische Lesung mit Erni Mangold, Tania Golden, Shlomit Butbul und Anna Starzinger..2021, Salon Kulturkampf im Café Prückel. Okt. 2021: „Oh mein Gott“ von Anat Gov mit H. Kramar, T. Golden, A Starzinger (KIP) 2022, „Ihr nennt und Menschen, Jura Soyfer und das rote Wien.“ Mit Jaschka Lämmert und Anna Starzinger.2022, Unmögliche Interviews, Persönlichkeiten des Wiener Fin de Siècle erzählen

Foto_Franz Hofbauer

Walter Pobaschnig _ 23.10.2023

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„setze ich mich aufs Rad und fahre ein bis zwei Stunden durch die Natur“ Mathias Lodd, Schauspieler _ Graz 20.11.2023

Lieber Mathias Lodd, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Sonntag. Nach dem Erwachen gibt’s Kaffee und ein kleines Frühstück. Dann hole ich mir eine vorzügliche Portion „schlechte Laune“ ab sobald ich die Zeitung aufschlage. Nachdem ich mich wieder beruhigt habe, setze ich mich aufs Rad und fahre ein bis zwei Stunden durch die Natur.

Nach meiner Rückkehr schreibe ich auf, was mir durch den Kopf ging – meistens hat es mit Theater zu tun. Dann beschäftige ich mich mit meinem nächsten Projekt. Recherche, Text lernen, Brainstorming etc.

Irgendwann koche ich etwas und genieße dann mit meiner Partnerin den Abend.

Mathias Lodd, Schauspieler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Dass wir uns nicht Allgemeinplätzen über Frieden, Krieg, Solidarität, Leben, Tod hingeben. So einfach können wir es uns nicht machen. Ich finde es wichtig, dass wir unsere Haltung und Meinungen nicht als unumstößlich ansehen, sondern regelmäßig hinterfragen und überprüfen. Bin ich frei von Vorurteilen? Achten wir genug aufeinander? Was kann ich tun?

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Die Kunst verändert nichts, sie reflektiert. Sie beginnt meiner Meinung nach auch nicht neu. Sie entführt die Menschen in andere Welten und im Idealfall können wir als KünstlerInnen die Menschen zum Nachdenken anstiften. Ob das Nachdenken zu Veränderungen führt, weiß ich nicht, ich wünsche es mir. Ich träume davon. Unsere Rolle soll sein:  dass wir KünstlerInnen nicht aufhören, an gesellschaftliche Veränderungen zu glauben und weiter von Utopien zu träumen.

Was liest Du derzeit?

Cixin LIU „Der dunkle Wald“ Band zwei der Trisolaris Trilogie

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Mir ist es eingefallen, während ich Fahrrad fuhr.“ (Albert Einstein)

Vielen Dank für das Interview, lieber Mathias, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Mathias Lodd, Schauspieler

Zur Person _ Mathias Lodd – Künstler

Geboren in Hennigsdorf, aufgewachsen in Oranienburg, studiert in Berlin und Potsdam. Das erste Engagemant führt den jungen Absolventen von Potsdam Babelsberg ans Schauspielhaus Köln, wo er zwei Jahre bleibt, Karneval kennenlernt, für den WDR und Deutschlandfunk im Studio steht und die Rheinische Frohnatur entdeckt.

Dann wechselt er die Stadt, Darmstadt in Südhessen wird für zwei weitere Jahre seine Station. Er spielt viel, lernt auf engstem Raum in eine WG zu leben, zieht oft um und entdeckt, dass die Hessische Küche nichts für ihn ist.

Er zieht weiter, Freiburg im Breisgau. Er befindet den Ort für gut und bleibt bis 2015, ganze sechs Jahre. Er spielt noch mehr als in Darmstadt, fängt an zu inszenieren, was ihm viele Nerven kostet, aber auch sehr viel Vergnügen bereitet. Ist viel in Frankreich hört auf zu rauchen, was ihm gut tut. Er singt seine erste Oper und macht zum ersten Mal in seinem Leben Erfahrungen im Physical Theatre.

Dann, ohne zu wissen wie es weitergeht, siedelt er nach Mannheim um, gastiert am Staatstheater Mainz, dem Heidelberger Zimmertheater und an der Oper Mannheim. Er bekommt ein Angebot nach Österreich zu gehen. Er nimmt an. Ab Herbst 2016 spielt er durchgehend am Schauspielhaus Graz. Dann endet sein Engagement und er beschließt freischaffend in Graz zu bleiben.

Foto_Lex Karelly

Walter Pobaschnig _ 11.11.2023

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