Ein wunderbarer Jahresbegleiter mit Texten der ZEIT-Kolumne „Auf dem Boden der Tatsachen“: von Stefanie Flamm und so ausdrucksstarken Aquarell-Bildern von Monika Dietrich-Bartkiewicz.
Die sehr gelungene Dialogform von Text&Bild formt eine vielseitige kalendarische Inspirationsquelle zwischen Natur, Kunst und Gesellschaft. Jedes Kalenderblatt gibt einen neuen Impuls, der durch ein Monat begleitet und die Kraft des Gartens, des Blühens wie des Wortes tief einatmen lässt.
„Ein sehr inspirierendes Rundumerlebnis in Text&Natur&Kunst als wunderbarer Jahresbegleiter“
DIE ZEITNeulich im Beet Kalender 2025 _ Athesia Kalenderverlag
Großartige Fotoportraits der Ausnahmeschauspielerin Romy Schneider (*1938 Wien +1982 Paris), die zu Leben und Film sehr gut ausgewählt wurden, lassen diesen Jahreskalender als Fotogemäldegalerie erstrahlen.
Die großformatigen Portraits sind ein wirklicher eyecatcher in der Wohnung/Haus und bringen die Aura der unvergleichlichen Schauspielerin und das Flair ihrer unvergessenen Filmrollen in mitreißende Erinnerung.
„Ein Kalender als einmalige Erinnerung an und wunderbares Fotoerlebnis von Romy Schneider!“
CACO _ Carmen Zechner _ Mixed Media _ Aquarell und digitale Fotobearbeitung
Give Peace a Chance – Die Narben der Vergangenheit in den Gesichtern der Zukunft.
Krieg endet nicht mit einem Waffenstillstand.
Krieg hinterlässt mehr als Trümmer. Er hinterlässt Wunden in Seelen, Narben in Familien, Schatten in Generationen. Nicht nur Männer kehren gebrochen zurück, auch Frauen tragen das unsichtbare Gewicht der Verluste.
Respekt bedeutet, zuzuhören, hinzusehen, zu verstehen – diese Narben zu sehen. Achtsamkeit heißt, die Stimmen derer zu hören, die Krieg nicht als Heldentum, sondern als Trauma kennen. Es ist nämlich- kein Heldentum sondern ein Verbrechen.
Krieg kennt keine Sieger.
Nur zerstörte Städte, verbrannte Erinnerungen, verlorene Generationen, und Traumata, die sich in die Körper der Nachgeborenen schreiben.
Krieg ist kein Ruhm, kein Beweis für Stärke, kein Kapitel für Geschichtsbücher, das gefeiert werden darf. Krieg ist ein Verbrechen. Ein Bruch an der Menschlichkeit, eine Wunde, die nicht heilt, eine Lüge, die immer wieder erzählt wird, bis wir endlich sagen:
NEIN
Frieden ist mehr als das Schweigen der Waffen – er beginnt mit der Anerkennung, dass jedes Leben wertvoll ist.
Gib dem Frieden eine Chance – und den kommenden Generationen eine Zukunft ohne den Schatten vergangener Kriege.
Denn es gibt keinen gerechten Krieg.
CACO, 17.3.2025
Caco _ Carmen Zechner, Künstlerin
Caco _ Carmen Cornelia Zechner, Künstlerin
Zur Person/über mich:Schon in jungen Jahren entwickelte ich eine tiefe Faszination für Kunst, insbesondere für die menschliche Form und deren Ausdrucksmöglichkeiten. Mein künstlerischer Weg begann als Autodidaktin im Jahre 2003 mit klassischen Zeichen- und Maltechniken in Aquarellfarben, doch bald erkannte ich die unendlichen kreativen Möglichkeiten, die mir die Mischtechnik bot.
Ich experimentierte mit verschiedenen Materialien und Techniken. Diese Suche nach neuen Ausdrucksformen führte mich zu einer einzigartigen Mischtechnik, in der ich Pigmente, Collagen, Acryl, Öl und andere Materialien kombinierte, um Texturen und Tiefen zu schaffen.
Caco ist mein Künstlername, abgeleitet aus den Anfangsbuchstaben meines Vor- und zweiten Vornamens.
Caco – ein Name, geboren aus Bruchstücken, doch unteilbar in meiner Kunst.
1933. Ein Schlüsseljahr in der deutschen, europäischen Geschichte wie der Welt. Hitler wird am 30.Jänner zum Reichskanzler ernannt. Es ist der Weg des Endes der Demokratie und der Beginn eines unverstellbaren Grauens. Das rassistische Gewaltregime lässt nichts neben sich gelten und verfolgt gnadenlos Andersdenkende. Dies trifft schlagartig Künstler:innen, Schriftsteller:innen, die nun wie so viele nach Entscheidungen, Möglichkeiten, Wegen suchten, zu überleben und den Beruf weiter ausüben zu können. Doch die Ereignisse überschlagen sich und es bleibt keine Zeit für umfassend koordinierte Pläne und so müssen Wege der persönlichen Flucht wie der Hilfe anderer schnell erfolgen. Jedes Zögern, Abwarten des alles hinter sich Lassens, jede nicht genützte Chance könnte eine letzte gewesen sein…
Uwe Wittstock, renommierterLiteraturkritiker und Autor, begeistert mit einer atemberaubenden gesellschafts- biographisch- und literaturhistorischen Darstellung der dramatischen Ereignisse rund um das politische Wendejahr 1933 in Deutschland. Kapitel um Kapitel entstehen tagebuchartig Lebens-, Werksskizzen, die einen politischen-literarischen Brennpunkt umfassend aufarbeiten.
„Ein großartiges Buch zu Literatur, Leben und Entscheidung an einer Zeitenwende!“
Februar 33. Der Winter der Literatur. Uwe Wittstock. C.H.Beck Verlag.
978-3-406-81497-6
Hinweis: Dieses Buch erschien zuerst in 2021 in gebundener Form im Verlag C.H.Beck.
Das Schöne an meinem Beruf ist, dass es nicht wirklich einen festgesetzten Tagesablauf gibt. Es kommt immer drauf an, ob ich gerade spiele oder Auditions und Castings habe.
Heute habe ich z.B. den ganzen Tag unterrichtet, also hat mein Tag relativ früh mit einem Warm-up für Körper und Stimme angefangen. Wenn ich unterrichte, schau ich besonders drauf, dass meine Energiespeicher voll sind, da jeder Mensch und jede Stimme anders ist und ich mich auf jeden voll und ganz einlassen möchte.
Am besten tanke ich Energie bei langen Waldspaziergängen mit meinem Hund, so auch heute.
Mina Palada, Sängerin & Schauspielerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Es ist immer besonders wichtig dem Leben offen und neugierig zu begegnen. Und genauso offen und neugierig sollten wir tagtäglich auf unseren künstlerischen Beruf und unsere Kollegen sein. Ich wünsche mir wieder eine Zeit, wo man sich gegenseitig inspiriert und einander geholfen wird. Wir sollten weg von diesem ständigen Konkurrenzdenken und sinnlosem Vergleichen. Man wird nicht besser, wenn man immer nur an sich selbst arbeitet, sondern durch Zusammenspiel mit anderen tollen Kollegen und die gibt es, gerade in Österreich, sehr viele.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Den Scharfsinn bewahren ist sehr wichtig. Kunst soll nach wie vor hinterfragen, provozieren, sich selbst nicht immer allzu ernst nehmen und vor allem, unterhalten.
Was liest Du derzeit?
Ich bin ein richtiger Bücherwurm und lese immer mehrere Bücher gleichzeitig. Gerade blättere ich durch: „Weird scenes inside the canyon“ von David McGowan, „Freeing the natural voice“ von Kristin Linklater und „Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ von Joachim Meyerhoff.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, erschiene den Menschen alles, wie es ist: unendlich.“
-William Blake, „Die Hochzeit von Himmel und Hölle“
Mina Palada, Sängerin & Schauspielerin
Vielen Dank für das Interview, liebe Mina, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik-, Schauspielprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Mina Palada, Sängerin & Schauspielerin
Zur Person/über mich:Mina Palada, Sängerin & Schauspielerin. Die gebürtige Kroatin schnupperte schon als kleines Kind die Bühnenluft in ihrer Heimatstadt Zagreb. Sie spielte in verschiedenen Jugendproduktionen und bekam eine Gesangs- Schauspiel- und Tanzausbildung. Neben der Schule, musste sie unbedingt noch in einer Rock Band singen und spielen und beim Radio moderieren. In 2002 zog sie nach Wien zum Studieren und schloss ein Musical- und Schauspielstudium in weiterer Folge am Konservatorium ab. Seitdem ist Mina als freischaffende Künstlerin tätig und sowohl auf der Bühne als auch im Film und Fernsehen zu Hause. Zuletzt spielte sie am Mladinsko Stadttheater in Laibach, Slowenien. Außerdem ist sie regelmäßig als Schauspiel- und Gesangscoach in Kooperation mit einigen künstlerischen Einrichtungen in Österreich und Deutschland tätig.
Mina Palada, Sängerin & Schauspielerin. Die gebürtige Kroatin schnupperte schon als kleines Kind die Bühnenluft in ihrer Heimatstadt Zagreb. Sie spielte in verschiedenen Jugendproduktionen und bekam eine Gesangs- Schauspiel- und Tanzausbildung. Neben der Schule, musste sie unbedingt noch in einer Rock Band singen und spielen und beim Radio moderieren. In 2002 zog sie nach Wien zum Studieren und schloss ein Musical- und Schauspielstudium in weiterer Folge am Konservatorium ab. Seitdem ist Mina als freischaffende Künstlerin tätig und sowohl auf der Bühne als auch im Film und Fernsehen zu Hause. Zuletzt spielte sie am Mladinsko Stadttheater in Laibach, Slowenien. Außerdem ist sie regelmäßig als Schauspiel- und Gesangscoach in Kooperation mit einigen künstlerischen Einrichtungen in Österreich und Deutschland tätig.
August Broos ist ein vielseitiger Künstler für Film, Theater und Musik. Im Alter von acht Jahren gab er sein Theaterdebüt am Stadttheater Steyr und verbrachte seine Jugend auf Österreichs Theaterbühnen. Später zog er für ein Schauspielstudium für Film nach New York City. Er spielte repräsentative Rollen in Film-, Werbe- und Fernsehproduktionen an der Ostküste Amerika, wie in Y2K, Pretty Little Liars oder June’s Kitten. August Broos spielte mehrere Off-Broadway-Rollen, die seinen kreativen Prozess nachhaltig prägten. August arbeitet für Film- und Theaterproduktionen und kreiert weiterhin seine eigene Kunst in Österreich und International.
Aktuelle Produktion mit August Broos _ „Gefährliche Gedanken“ von Benedikt Wallner – _Regie: Jacky Surowitz _ Aera Wien 1.,Gonzagagasse 11 _ 6.4.2025 20.30h
Der Beginn eines Jahrhunderts, das alles bisher Dagewesene nachhaltig zerstören, verändern und in eine ungewisse Zukunft entlassen sollte. Unvorstellbares wird sich ereignen, die Welt wird toben, aus den Angeln gehoben und zum tödlichen Karussell. Nichts wird bleiben, sein wie es war. Alles wird offen sein, bereit für Tag und Nacht und das ungewisse Danach. Der Beginn des 20.Jahrhunderts.
1905. Der Gedichtband „Stundenbuch“ erscheint. Der Lyrikzyklus ist der Geliebten Lou Andreas-Salomé gewidmet. Die Sprache lässt den Raum der Liebe, Sehnsucht, Erinnerung, Lebens-, Weltsicht ganz neu erstrahlen, ertönen. Hier wird das Wort zum Ausdruck inneren Bebens aber auch der Hoffnung, der Sehnsucht nach dem Danach – der Liebe, des Lebens, der Welt…ein Gegenentwurf zu einer Zeit in der Kriegsdämmerung…
Worte aus der und gegen die Angst. Das wird zum Werk- und Lebenskonzept des genialen Poeten Rainer Maria Rilke (* 4.12 1875 Prag † 29. 12 1926 Montreux, Schweiz, dessen 150.Geburtstag sich heuer jährt und zu zahlreichen Gedenkstationen weltweit einlädt.
Manfred Koch, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller, legt eine facettenreiche Biographie eines der einflussreichsten Poeten der Moderne vor, der bis heute nichts von seinem Zauber, Inspiration und Impuls verloren hat.
Es sind topographisch-, biographische Lebenswege und Werkstationen, die hier in beeindruckender literaturhistorischer Fachkenntnis wie gleichsam spannender story geöffnet und wunderbar erles- und erlebbar gemacht werden.
Eine einmalige biographisch-literaturhistorische Reise in 12.Kapitel, die wie in einer lang erwarteten Zugfahrt jede Station zelebrieren und neugierig aufmerksam erleben lässt.
„Eine sehr gelungene Biographie, die Leben und Werk wunderbar nach- und miterleben lässt!“
Rilke. Dichter der Angst – Eine Biographie. Koch, Manfred. C.H.Beck Verlag
Lieber August, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Als Künstler gleicht kein Tag dem anderen und doch gibt es einheitliche Elemente: der Kaffee am Morgen, eine tägliche Yoga-/ Laufrunde, Text lernen/ Rollenarbeit, Castings aufnehmen, gesund kochen und ganz wichtig: am Abend Handy aus.
August Broos, Schauspieler, Künstler
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Fokus auf individuelle Freude und auf das eigene Nervensystem achten. Sich selbst Gutes tun und beispielsweise ins Theater gehen. Meditation probieren und wenn es anfangs nicht möglich ist, die Gedanken ziehen zu lassen, Musik verwenden.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt da bei der Kunst an sich zu?
Es kommt immer auf die Bedeutung an, welche wir Dingen/ Ereignissen geben. Wie oben kurz erwähnt, auf die eigenen Bedürfnisse achten und wenn Missstände wahrgenommen werden, diese bewusst aufzeigen. Hier kommt Kunst ins Spiel, denn ist beispielsweise die Demokratie in Gefahr, kann ein Stück wie GEFÄHRLICHE GEDANKEN zum Nach- und Weiterdenken anregen. Auch bewusst Freunde und Familie mitnehmen und gemeinsam den Horizont erweitern.
Was liest Du derzeit?
Der Seelenheiler von Johannes Huber
Das Skript „Gefährliche Gedanken“ von Benedikt Wallner
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Zitat von Oscar Wilde aus dem Theaterstück Gefährliche Gedanken:
„Ungehorsam ist in den Augen eines jeden, der die Geschichte gelesen hat, die ursprüngliche Tugend des Menschen. Durch Ungehorsam erst wurde der Fortschritt gemacht. Durch Ungehorsam und durch Rebellion.“
August Broos, Schauspieler, Künstler
Vielen Dank für das Interview, lieber August, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspiel-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:August Broos ist ein vielseitiger Künstler für Film, Theater und Musik. Im Alter von acht Jahren gab er sein Theaterdebüt am Stadttheater Steyr und verbrachte seine Jugend auf Österreichs Theaterbühnen. Später zog er für ein Schauspielstudium für Film nach New York City. Er spielte repräsentative Rollen in Film-, Werbe- und Fernsehproduktionen an der Ostküste Amerika, wie in Y2K, Pretty Little Liars oder June’s Kitten. August Broos spielte mehrere Off-Broadway-Rollen, die seinen kreativen Prozess nachhaltig prägten. August arbeitet für Film- und Theaterproduktionen und kreiert weiterhin seine eigene Kunst in Österreich und International.
Aktuelle Produktion mit August Broos _ „Gefährliche Gedanken“ von Benedikt Wallner – _Regie: Jacky Surowitz _ Aera Wien 1.,Gonzagagasse 11 _ 6.4.2025 20.30h
Thomas Erlmoser, Schauspieler, Urbesetzung von Gefährliche Gedanken als Ausstellungsleitung und Philosoph.
Diverse Film- und Theaterprojekte (oft in Rollen zwielichtigen, finsterer oder kaputter Gestalten). Theater: Sommernachtstraum (WUK, R: Sophie Mashraki), Sonnentage – die neuen Plagen der Menschheit (Arche, R: Mona May), Im Haus der alten Augustin (Diagonale 2024, R: Gerald Pribek), Familienmensch, Couchpotatoe, Workaholic, Fitnessjunkie, Morgenmuffel
Aktuelle Produktion mit Thomas Erlmoser _ „Gefährliche Gedanken“ von Benedikt Wallner – _Regie: Jacky Surowitz _ Aera Wien 1.,Gonzagagasse 11 _ 6.4.2025 20.30h