„Zitronen“ Valerie Fritsch. Roman. Suhrkamp Verlag.

Es ist ein Roman als großartiges Gesamtkunstwerk von Sprache, Mensch- und Weltsicht.

Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin führt in virtuoser Erzählstruktur zu innersten gesellschaftlichen Brennpunkten von Menschwerden und Menschzerstörung, die in eine literarische Spannung gesetzt werden, in der sich vielfältige Fragestellungen nicht auflösen aber Impulse auftun, die nach dem Warum, dem Immer-Wieder von Gewalt in modernen Gesellschaften fragen.

August Drach wächst in einem Haus und einer Umgebung auf, in der es für das Leben zwar Nischen aber keine Räume gibt, die Entwicklung in Selbstbewusstsein und Empathie zuließen. Es herrscht eine Spirale von elterlicher Gewalt, aus der es kein Entkommen gibt. Auch nicht in der verzweifelt erfahrenen Liebe und dem vermeintlichen Entkommen…

Valerie Fritsch öffnet Sprach- und Lebensräume, welche die Möglichkeiten des Wortes bis an ihre Grenzen ausloten. Das Wort wird in die Mitte des Menschseins in Liebe, Glück, Leiden, Verlust und Zerstörung gesetzt und lässt Leserin und Leser erschüttert wie begeistert staunen über diese Form- und Sinnkraft.

Es ist Literatur, die „beißt und brennt“ wie es Kafka fordert, die keine Kompromisse macht und alles gewinnt, eine „neue Sprache“, von der Ingeborg Bachmann als den Grund des Schreibens spricht, die sich hier dem Sturm der Welt faszinierend im Wort stellt.

„Valerie Fritsch ist eine einzigartige Tänzerin der Sprache auf dem Parkett einer sich verdunkelnden Welt.“

„Zitronen“ Valerie Fritsch. Roman. Suhrkamp Verlag.

Fester Einband mit Schutzumschlag, 186 Seiten, Sprache: Deutsch

978-3-518-43172-6

Gebunden 24 EUR

E-Book 20.99 EUR

Walter Pobaschnig 2/24

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„Kunst ermöglicht, neue Perspektiven zu erkunden, Emotionen auszudrücken“ Mario Kicker, Künstler _ Bordeaux, F 21.2.2024

Lieber Mario Kicker, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Relativ uninteressant aber dafür strukturiert und geordnet:

Aufstehen, Yoga, Frühstück, Geschicklichkeitsspiel lösen, Arbeiten, zu Mittag Kochen, bis zum Abendessen wieder Arbeiten, Gesellschaftsspiel spielen, Serie schauen, Lesen, zu Bett gehen.

Mario Kicker, Künstler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Für uns alle ist jetzt besonders wichtig, den demokratischen Werten treu zu bleiben und aktiv für den Schutz von Menschenrechten, Meinungsfreiheit und demokratischen Institutionen einzutreten. Es ist entscheidend, Solidarität zu zeigen und gemeinsam gegen autoritäre Tendenzen und Ungerechtigkeiten vorzugehen, um eine stabile und gerechte Gesellschaft aufrechtzuerhalten.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir sowohl gesellschaftlich als auch persönlich vor der Herausforderung stehen, alte Paradigmen zu überdenken und neue Wege zu finden. Einfühlungsvermögen und die Stärke um Verzeihung zu bitten sowie verzeihen zu können wird dabei von wesentlicher Bedeutung sein.

Wobei Kunst hier eine zentrale Rolle spielen kann, indem sie uns ermöglicht, neue Perspektiven zu erkunden, Emotionen auszudrücken und den Prozess des Wandels kreativ zu begleiten.

Was liest Du derzeit?

„Melody“, von Martin Suter

„Come as You Are: The Surprising New Science that Will Transform Your Sex Life“, von Emily Nagoski

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„so haben wir dich nicht erzogen“ (meine Eltern, 1999)

Vielen Dank für das Interview, lieber Mario, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Mario Kicker, Künstler

Zur Person Mario Kicker fand in der Kunst einen Weg, seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen, nachdem ihn Reisen letztlich zur Auswanderung trieben. An der Gerrit-Rietveld-Akademie in Amsterdam begann er seine formale Ausbildung in den bildenden Künsten, die er 2014 verließ, um sich dem Kunstmarkt zu widmen.

Seitdem gestaltet er Ausstellungen, in denen seine Werke soziale und philosophische Themen auf tiefgründige und verschmitzte Weise durchdringen. Mit einer Mischung aus traditionellen und digitalen Techniken schafft er spielerische 2D- und 3D-Kunstwerke.

Mario ist Gründungsmitglied des internationalen Kunstkollektivs „DIE mARkT“ und Mitglied von Kunstvereinen wie der „Biennale Austria“ in Wien und dem nationalen Verband bildender Künstler Frankreichs „la maison des artistes“.

Sein Schaffen umfasst sowohl Einzel- als auch Gruppenausstellungen weltweit. Seine Werke, die das unaufhaltsame Wachstum des Lebens und seine Vergänglichkeit thematisieren, wurden in renommierten Galerien wie der Black Heath Gallery in London und der Halle 50 in München präsentiert. Mario strebt nach mehr Inklusion und setzt auf Vielfalt statt Perfektion, um das Leben in seiner ganzen Komplexität zu erfassen.

Weitere Informationen unter www.mariokicker.com

Foto_ privat

Walter Pobaschnig _ 17.2.2024

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„Gezeiten“ Eva Billisich, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Wien 21.2.2024

GIVE PEACE A CHANCE

G ezeiten

I ch

V ertraue

E ndlich


P olyglott

E xperience

A nother

C hance

E ldorado


A brakadabra


C hange

H ealing

A lles

N ature

C ome

E easy



Eva Billisich, 20.2.24

Eva Billisich,
Schauspielerin, Regisseurin, Liedermacherin, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Eva Billisich
Schauspielerin, Regisseurin, Liedermacherin, Schriftstellerin

Zur Person _  Eva Billisich, Schauspielerin, Regisseurin, Liedermacherin, Schreiberin und Vorleserin

Nach der Schauspielausbildung tourt sie sieben Jahre mit Alfred Dorfer und Roland Düringer als Kabarettgruppe Schlabarett und arbeitet u.a. mit dem Seeböck-Ensemble, Theatropiccolo, theaterfink, Nesterval, den CliniClowns, sowie an der Med.Uni Wien.

In Filmrollen ist sie u.a. in Muttertag, Freispiel, Hinterholz 8, Poppitz, MA2412 und der Viertelliterklasse zu sehen.

Eigene Kurzfilmprojekte zeigt sie auf dem Kanal Salek & Billisich – first cut.

Mit Salek hat sie 2022 das lyrische Bilderbuch „Sehnsucht“ veröffentlicht, davor mehrere Kinderbücher, u.a. „Charlotte Ringlotte“ und „Odu Fröhlich“.

Auf den Tonträgern „Lasterlieder“ und „Steig ei in mei Bluatbahn“ setzt sie erstmals eigene Dialekttexte musikalisch um und geht mit der Derrischn Kapelln und Andrea Händler auf Tour. Daneben schreibt sie Lieder für das Rote Kreuz, singt für Voodoo Jürgens Gitti ein und spielt Schlagzeug in der Band Pfarrkaffee.

Auszeichnungen:

Preis der deutschen Schallplattenkritik für Charlotte Ringlotte,

Salzburger Stier für Schlabarett,

1.Preis für das Musikvideo Margaretner Gstanzln,

Prämie des Bundeskanzleramts für Der Sturm/ Regie Theatropiccolo

www.billisich.at

Fotos _ Fritz Salek

Aktuelle Produktion mit Eva Billisich _

SALON HELGA

Redn und singan wia der Schnabl gwachsn is

LESUNGEN MIT MUSIK

von & mit Eva Billisich

Musik: Werner Rabl

„A Schuach um die Sö is da Mensch, da Dialekt is sei Haut und die Hochsprach is nua a Westn.“

(Herwig Seeböck)

In jungen Jahren von ihrem Schauspiellehrer Herwig Seeböck motiviert, neben der Bühnen- auch die Herkunftssprache zu pflegen, später auch von Heli Deinboek inspiriert, schreibt und singt die gebürtige Favoritnerin Eva Billisich (manchen vertraut als Evelyn Schöbinger aus dem Film „Muttertag“) schon lange im Wiener Dialekt.

Nach den Tonträgern „Lasterlieder“ und „Steig ei in mei Bluatbahn“ wird jetzt ihre erste Mundart – Textsammlung als Buch im Verlagshaus Hernals veröffentlicht. Titel: Salon Helga (nach einem Friseurgeschäft in ihrer Wohngegend)

Das Buch „Salon Helga“ ist ab sofort beim Verlagshaus Hernals bestellbar unter:

https://www.verlagshaus-hernals.at/books/salon-helga .

Rund um den Erscheinungstermin wird daraus vorgetragen und gesungen.

Also bittschön: die Hochsprach – Westn ausziehen und einsteigen in die Wiener Bluatbahn samt Schräglagen und Tiefgängen und einer Portion Wiener Schmäh, der so locker drauf sitzt wie der Milchschaum auf der Melange.

Musikalische Unterstützung bietet Eva Billisichs Pfarrkaffee-Bandkollege Werner Rabl. www.pfarrkaffee.at

Termine:

5.4.2024 (19.00 Uhr) Hofküche

3423 St. Andrä Wördern, Josef Karner Platz 1

https://www.dorfplatz-staw.net

11.4.2024 (19.30 Uhr) Schenkhaus Wohlrab

7041 Wulkaprodersdorf, Untere Hauptstraße 84

https://www.wohlrab.at

18.4.2024 (19.30 Uhr) GenussSpiegel

1230 Wien; Levasseurgasse 19

E-Mail: office@genuss-spiegel.at

25.4.2024 (20.00 Uhr) Kulturnetz Hernals

1170 Wien; Mariengasse 1

https://shizzle-kultur.at/kulturnetz-hernals

8. & 22.4.2024 (19.30 Uhr)  Weinstube Josefstadt

1080 Wien; Piaristengasse 27

intime Lesungen im Salettl,

max. 15 Personen, mit Reservierung

https://www.weinstube-josefstadt.at

30.4.2024 (19.30 Uhr) Rote Kapelle Wien / Klinik Hietzing, Gebäude E

1130 Wien; Wolkersbergenstraße

Lesung & Konzert mit ihrer Band „Pfarrkaffee“www.rotekapelle.at

Walter Pobaschnig _ 19.2.2024

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„Persönlichkeit“ Andrea Nieswand, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Berlin 20.2.2024

GIVE PEACE A CHANCE


Glaube

Intuition

Vergangenheit

Empathie


Persönlichkeit

Energie

Abenteuer

Chancen

Emotion


Alltag


Charisma

Herz

Aberglaube

Neuanfang

Charme

Erinnerung

Andrea Nieswand, 18.2.2024

Andrea Nieswand, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Andrea Nieswand, Schriftstellerin

Aktuelle Bucherscheinung _ Andrea Nieswand, Festhalten. Gedichte.

Festhalten, Andrea Nieswand. Gedichte.

Paperback 100 Seiten

ISBN-13: 9783758311581

Verlag: Books on Demand

9,99 € inkl. MwSt.

Fotos _ Privat.

Walter Pobaschnig _ 18.2.2024

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„Die Kunst lässt jeden Menschen zum Reisenden und Forschenden werden“ Jennifer Maria Ehnert, Schauspielerin _ Hamburg 20.2.2024

Liebe Jennifer Maria Ehnert, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich habe einige Jobs, jeder Tag ist anders. Wenn ich nicht an einer Schule oder in einer Firma Herzretterkurse gebe, schlafe ich länger, versorge mein Pferd, bilde mich weiter als systemische Therapeutin oder bereite mich auf eine Vorstellung vor- oder auf eine Kellnerschicht. Je nachdem.

Jennifer Maria Ehnert,
Schauspielerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

„Gebt nicht auf. Für den Triumph des Bösen braucht es nur eines – die

Untätigkeit der Guten.“

~ Alexej Nawalny

So ist es. Wählen gehen, demonstrieren gehen, liebevoll und überlegt handeln.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Stehen wir nicht täglich davor? Warum genau jetzt?

Aber um die Frage zu beantworten: Gut essen, am besten fleischlos, gut schlafen, soziale Beziehungen hegen und pflegen, Krafttraining oder Sport treiben! Eine gesunde Seele wohnt in einem Körper, der die Welt tragen kann.

Der Kunst kommt in meinen Augen zu jeder Zeit die Aufgabe zu, den eigenen Blick zu erweitern, zu lernen und den moralischen inneren Kompass abzugleichen. Die Kunst lässt jeden Menschen zum Reisenden und Forschenden werden, zum „Indiana Jones“ der eigenen Seele sozusagen.

Die Kunst verbindet und zeigt auf, hat dabei viele Nuancen und eine unermessliche Bandbreite. Oft ist sie, auch politischbetrachtet, unbequem, diese Unbequemlichkeit braucht es. Nicht nur jetzt. Immer.

Was liest Du derzeit?

„How not to die“ von Michael Greger.

Ein fantastisches Buch zum Thema fleischlos Leben und warum es sinnvoll ist, jedoch ohne erhobenen Zeigefinger, sondern belegt durch aktuelle Daten und Fakten. Da ist man Baff, wenn man liest, was bestimmte Nahrungsmittel mit einem machen! -die meisten Leuten betreiben einen entspannten, langsamen Suizid mit ihrer Ernährung, ohne sich darüber im Klaren zu sein. 375 000 Herzinfarkte im Jahr, allein nur in Deutschland, Diabetes, Schlaganfälle…es gibt Orte auf der Welt, da kennt man gar keine Infarkte. Für mich persönlich muss endlich das Massensterben der Tiere aufhören. Es ist komplett unnötig und zerreißt uns, seelisch wie auch körperlich.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Da mein Opa nach Ausschwitz deportiert und umgebracht wurde, liegt mir besonders dieses Zitat am Herzen:

„Then in spite of everything, I still believe, people are really good at heart.“

Anne Frank

Jennifer Maria Ehnert,
Schauspielerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Jennifer viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspiel- Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Jennifer Maria Ehnert, Schauspielerin

Zur Person _ Jennifer Maria Ehnert | Comedian, Model, Schauspielerin, Synchronschauspielerin (schauspielervideos.de)

Fotos _ Anya Zuchold

Walter Pobaschnig _ 19.2.2024

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„Kunst bewegt, Kunst berührt. Kunst erfordert Mut.“ Andrea Nieswand, Schriftstellerin _ Berlin 19.2.2024

Liebe Andrea Nieswand, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Wenn mich Musik geweckt hat und die ersten Gedanken klar werden, öffne ich irgendwann die Augen, finde den Weg zur Kaffeemaschine und nehme mir eine kleine Auszeit. Im wortlosen Dialog mit meiner Tasse strukturiere ich einen Tagesablauf, den ich selten einhalte, da ich mich meist auf die unvorhergesehenen Momente einlasse.

Arbeite mich durch das Büro, schreibe und lese für den Kopf und halte zwischendurch den Körper mit sporteln fit.

Andrea Nieswand, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ruhe, Mut und Achtsamkeit für sich selbst und andere.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Zuhören, verarbeiten, zulassen.

Kunst bewegt, Kunst berührt. Kunst erfordert Mut. Ob Worte, Bilder, Musik…,

Jede Künstlerin, jeder Künstler schafft mit der eigenen Kunst Emotionen. Das führt zu Begegnungen, Austausch und Kommunikation – Entwicklung!

Was liest Du derzeit?

Gunnar Decker – Rilke   Der ferne Magier – eine Biographie

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Es ist was es ist, durch die Liebe.  (frei nach Erich Fried)

Vielen Dank für das Interview, liebe Andrea, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

Andrea Nieswand, Schriftstellerin

5 Fragen an Künstler*innen:

Andrea Nieswand, Schriftstellerin

Aktuelle Bucherscheinung _ Andrea Nieswand, Festhalten. Gedichte.

Festhalten, Andrea Nieswand. Gedichte.

Paperback 100 Seiten

ISBN-13: 9783758311581

Verlag: Books on Demand

9,99 € inkl. MwSt.

Fotos _ Privat.

Walter Pobaschnig _ 18.2.2024

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„Ich schaue bewusst in den Abgrund, an dem wir stehen“ Katrin Frauchiger, Sängerin, Komponistin _ Bern 18.2.2024

Liebe Katrin Frauchiger, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Zur Zeit habe ich als Dozentin an der Hochschule für Musik Luzern Semesterpause und kann kreativ aus dem Vollen schöpfen. Diese scheinbare Pause ist meist eine besonders aktive Zeit, wo ich an Kompositionsaufträgen arbeite, Konzerte gebe, oder Studioaufnahmen mache. Gerade ist unser neues Album „A Voyage in Sound“ bei Unit Records erschienen und ich bin ganz mit der Vorbereitung des Release-Konzerts beschäftigt. Ähnlich wie bei einer Sportlerin vor einem Wettkampf ist es für mich als Sängerin jetzt wichtig, in meinem Tagesablauf das richtige Gleichgewicht zu finden zwischen konzentriertem Üben und Proben, Administrativem zur Promotion des Albums und im Zusammenhang mit kommenden Projekten, aber auch auf meine Fitness zu achten, für Entspannung und genügend Schlaf zu sorgen. Der Musikerberuf besteht aus unheimlich vielen Teilbereichen, die gleichzeitig zu managen sind – neben der Familie – und so geniesse ich gerade das seltene Privileg, mich zurückziehen und ganz auf mein aktuelles Projekt einlassen zu können.

Katrin Frauchiger, Sängerin, Komponistin, Dozentin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich persönlich versuche die Gratwanderung zwischen konzentriertem Eintauchen in meine Arbeit und bewusstem Offenbleiben für die Veränderungen in unserer Welt, die immer schneller und extremer vor sich gehen. Ich schaue bewusst in den Abgrund, an dem wir stehen. Ich versuche zu verstehen, mich aus verschiedenen Perspektiven zu informieren, nicht wegzuschauen, aber mich auch nicht überwältigen und entmutigen zu lassen, angesichts des Ausmasses an Krisen, die die Menschheit zu bewältigen hat.
Dies erscheint mir besonders wichtig: uns selbst und dem, was uns zuinnerst bewegt und antreibt, treu zu bleiben. Nicht zu erstarren in unseren Vorurteilen und Ängsten, sondern genau hinzuhören, wahrzunehmen, unsere eigenen Denkmuster zu hinterfragen – Fähigkeiten, die Künstler ein Leben lang ausbilden…

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Als wichtiger Gegenentwurf zur aktuellen Welt, welche von der oberflächlichen und schnelllebigen Profilierungskultur und Digitalisierung geprägt ist, ermöglicht uns die Kunst das Eintauchen ins Wesentliche, das Erleben von Präsenz und Authentizität. Ich glaube daran, dass die emotionale Kraft, welche Musik universell verständlich macht, aus der Zeit losgelöst wie eine Unterströmung wirkt und menschliche Verbundenheit schafft.

Was liest Du derzeit?

Nach Virginia Woolfs „To the lighthouse” und Clarice Lispectors “Der grosse Augenblick”, habe ich in einem Zug ein weiteres wunderbar stilles und sonderbares Buch gelesen, den Roman „Morgen und Abend“ von Jon Fosse. Auch lese ich erneut „Damals ganz zuerst am Anfang“, mein persönliches Lieblingsbuch meines kürzlich verstorbenen Vaters, des Musikers und Schriftstellers Urs Frauchiger, in welchem er von seiner Kindheit erzählt: „Ich möchte noch einmal spüren, wie das war: Kind sein, noch nicht erwachsen gewesen sein.“

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Niemand kann zweimal in denselben Fluss steigen, denn alles fließt und nichts bleibt.“

Heraklit

„Die Kunst fliegt um die Wahrheit, aber mit der entschiedenen Absicht, sich nicht zu verbrennen. Ihre Fähigkeit besteht darin, in der dunklen Leere einen Ort zu finden, wo der Strahl des Lichts, ohne dass dies vorher zu erkennen gewesen wäre, kräftig aufgefangen werden kann.“

Franz Kafka

“Not everything’s significance is obvious within a second or even within a year: such are feelings, forests, and music.“

Kaija Saariaho

Vielen Dank für das Interview, liebe Katrin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Katrin Frauchiger, Sängerin, Komponistin, Dozentin

Zur Person  Katrin Frauchiger, Schweizer Sängerin und Komponistin, Dozentin für Gesang an der Musikhochschule Luzern, studierte klassischen Gesang bei Jakob Stämpfli an der HMT Bern, bei Dorothea Brinkmann in Cambridge USA (Solistendiplom mit Auszeichnung) sowie Komposition bei Michael Jarrell an der Musikhochschule Zürich. Mit einem breitgefächerten klassischen Konzertrepertoire von Barock bis zur Neuen Musik, sowie im Jazz und in spartenübergreifenden Projekten tritt Katrin Frauchiger in Europa und den USA auf; sie hat zahlreiche neue Werke uraufgeführt, u.a. von Frangis Ali-Sade, Matthias Pintscher, Jürg Wyttenbach, Hans Wüthrich.

Ihre Kompositionen kommen in Europa, USA, Argentinien und China zur Aufführung.

Katrin Frauchiger engagiert sich auch kulturpolitisch, aktuell im Vorstand von Sonart, und in der Kunstvermittlung, 2023 als Lesende von Vincent Carters «Bernbook».

Katrin Frauchiger und ihre Musik sind auf verschiedenen Alben zu hören, 2018 sorgte „Vom Sprengen des Gartens“ mit zeitgenössischem Lied für Aufmerksamkeit.

Gerade erschien ihr neues Album «A Voyage in Sound» im Duo mit dem Jazzpianisten Michael Beck: http://www.unitrecords.com/artists/duo-katrin-frauchiger–michael-beck/

Foto_Simon Opladen

Walter Pobaschnig _ 15.2.2024

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„Wir beide mögen‘s gern ein bisschen kleiner“ Vera Rosenbusch & Lutz Flörke, Autorenduo _ Hamburg 17.2.2024

Liebe Vera Rosenbusch, lieber Lutz Floerke, wie sieht Euer Tagesablauf aus?

Vera steht früh auf und füttert die Katze, Lutz steht spät auf und füttert sie noch mal. Der Katze gefällt’s.

Vor dem gemeinsamen Frühstück schreibt Vera, bearbeitet Videos und Audios für ihr „Tag + Nacht Buch“.

E-Mails + Social Media müssen warten.

Lutz startet mit dem Frühstück in den Tag. Anschließend bereitet er seine Kurse, Seminare und Literaturgruppen vor, liest Bücher, beschäftigt sich mit seinen Mails. Aufs eigene literarische Schreiben konzentriert er sich erst nach der Teatime.

Vera Rosenbusch & Lutz Flörke, Autorenduo

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wir beide mögen‘s gern ein bisschen kleiner.

Uns beschäftigt im Moment besonders unser erstes Jahrbuch „EINS+EINS=DREI“, das im März erscheint. Es enthält Texte, die wir allein, aber auch solche, die wir kollektiv geschrieben haben, denn wir sind 2 AutorInnen mit mindestens 3 Schreibweisen.
Trailer:
 https://youtu.be/lRI-FHvfbb8

Literarisch beschäftigen wir uns mit Menschen, Dingen und Ereignissen, die eher am Rande der Aufmerksamkeit liegen.

Alle erzählen sich und anderen ja gern Geschichten, die dem Leben Sinn geben. Uns interessieren allerdings nicht die geglätteten, wohlgeordneten Versionen von Liebe, Hass und Lust. Lieber spüren wir der Wirklichkeit des Erzählens in den Köpfen nach, mit seinen Klischees, grotesken Übertreibungen, aber auch interessanten Abwegen und Aufbrüchen.

Wir schreiben für alle, die ebenso offen sind für Populär- wie für Hochkultur, aber beidem misstrauen. Unsere LieblingsleserInnen haben Lust am Denken und Spaß am Spiel mit Figuren, Perspektiven, Sprache.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Literatur als Raum des Experiments und der Erforschung besetzt nur eine kleine Nische. Gerade deshalb bietet sie die Chance, abseits der angesagten Themen – mit ihr, mit uns selbst, mit anderen Leserinnen Verständigung zu suchen. Sie drückt uns keinen Sinn auf, sondern bietet Verhandlungen darüber an.  Und das  wird dringend benötigt.

Was lest Ihr derzeit?

Vera: Mithu Sanjal: „Identitti“

Lutz­: „Mäandertal“, der neue Roman des Wiener Malers und Autors Wolfgang Eicher

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Man „müsste vor allen Dingen darauf ausgehen, die Denkweise des Publicums (…) zur Vielseitigkeit zu bilden. Diese besteht hauptsächlich darin, daß der Zuschauer einsehen lerne: nicht eben jedes Stück sei wie Rock anzusehen, der dem Zuschauer völlig, nach seinen gegenwärtigen Bedürfnissen, auf den Leib gepasst werden müsse. Man sollte nicht gerade immer sich und sein nächstes Geistes- Herzens- und Sinnesbedürfnis auf dem Theater zu befriedigen gedenken, man könnte sich vielmehr öfters wie einen Reisenden betrachten, der in fremden Orten und Gegenden, die er zu seiner Belehrung und Ergötzung besucht, nicht alle Bequemlichkeit findet, die er, zu Hause, seiner Individualität anzupassen Gelegenheit hatte.“

(Goethe: Weimarisches Hoftheater“ in ders. Sämtliche Werke 6.2, Münchener Ausgabe, S. 701)

Vielen Dank für das Interview, liebe Vera & Lutz, viel Freude und Erfolg weiterhin für Eure großartigen Literatur-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

Vielen Dank zurück!

5 Fragen an Künstler*innen:

Vera Rosenbusch & Lutz Flörke, Autorenduo

Zur Person Vera Rosenbusch & Lutz Flörke

haben sich vor vielen Jahren als Jungautoren im Literaturlabor in Hamburg kennengelernt. Dort gründeten sie das literarische Kabarett Texte-und-Zeichen-Kombinat Hamburg. Ihre Literatur-Performances haben sie weiterentwickelt und bis heute mehr als 30 zu verschiedenen Themen herausgebracht. Hinzu kommen 13 literarische Spaziergänge. Sie lesen, moderieren, streiten und tun (fast) alles, damit man merkt, Dichtung hat nicht nur mit Bildungstradition und Unterhaltung zu tun, sondern auch mit unserem Hier und Heute. Sie schreiben einzeln und kollektiv – zwei Autor*Innen mit drei Schreibweisen.

Live erleben kann man sie auf dem Friedhof Ohlsdorf, in vielen Kulturhäusern – und im Internet.

Vera Rosenbusch

„Marinekameradschaft Barbarossa“, Theaterstück, uraufgeführt am Württembergischen Landestheater Esslingen

„Zyniker“ nach Anatoli Marienhof, NDR, Hörspiel des Monats

Lutz Flörke

Förderpreis des Landes Niedersachsen für Kurzprosa,

„Das Ilona-Projekt“, Roman, 2018 Verlag duotincta, Berlin,

„Nebelmeer #7“, Roman, 2021 Verlag duotincta, Berlin.

Autorenduo

Förderpreis der Stadt Hamburg.

„Poesie in Grün – Literarische Spaziergänge in Englischen Gärten“, Sachbuch, 2011 (2. Auflage 2014) Shoebox House Verlag, Hamburg.

„Alles so schön grün hier – Versammelte Fälle und Geschichten“ 2016 Shoebox House Verlag, Hamburg.

2017 hatte ihr Drama „Traumwohnung“ im Monsuntheater Hamburg Premiere.

Im März 2024 erscheint „EINS+EINS=DREI“, ihr Jahrbuch Nr. 1

Trailer: https://youtu.be/lRI-FHvfbb8

Aktuelle Termine und mehr finden Sie unter: www.hamburgerliteraturreisen.de.

Wir bei YouTube: https://www.youtube.com/@floerkerosenbusch

Veras Tag + Nacht Buch: https://soundcloud.com/vera-rosenbusch

Poesieradio: https://soundcloud.com/lutzfloerke

Foto_ Bernd Hellwage

Walter Pobaschnig _ 15.2.2024

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„dass wir eine gewisse Ruhe und unsere innere Mitte bewahren“ Kurt Hexmann, Schauspieler _ Wien 16.2.2024

Lieber Kurt Hexmann, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mein tagesablauf beinhaltet meist eine sporteinheit im gym. Entweder habe ich proben, oder vorbereitungen für diverse lesungen. Es gelingt mir, arbeit und soziales leben in einer guten balance zu halten.

Kurt Hexmann, Schauspieler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Das wichtigste ist für uns, dass wir eine gewisse ruhe und unsere innere mitte bewahren.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Das permanente, lautstarke getöse aus allen richtungen sollten wir relativieren.

Die kunst soll spiegeln, aufzeigen, denkansätze geben, eine „vielleicht“ andere sichtweise ermöglichen, berühren UND: erfreuen.

Was liest Du derzeit?

Susanne weigelin – schwiedrzik „china und die neuordnung der welt“

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Verliebe dich in deine probleme – vielleicht verlassen sie dich ja“

Vielen Dank für das Interview, lieber Kurt, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspiel-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Kurt Hexmann, Schauspieler

Zur Person 

Kurt Hexmann, Schauspieler, geboren In Wien.

Ausbildung an der Schauspielschule Krauss.

Erstes Engagement in André Hellers „Flic Flac“. Es folgten u.a.: Simpl, Kleine Komödie, Tribüne, Theater in der Drachengasse, Metropol, Souterrainbühne des Cafés Prückel; die Stadttheater Baden, St. Pölten und Klagenfurt. Die Arbeiten im Film‐ und Fernsehbereich reichen von Axel Cortis „Blassblauer Frauenschrift“ zu „Tatort“, „Kommissar Rex“, „Geschichten aus Österreich“, „Soko Donau“ etc.

Kurt Hexmann arbeitete eng mit dem Autor Helmut Korherr (verstorben 17.10.2021) und seinem Team zusammen. Er war in zahlreichen seiner Produktionen zu sehen: Franz Liszt, Maria Montessori, Salon Zuckerkandl, Viktor Frankl, Sisi- die rasende Kaiserin, Ferdinand Raimund Rappelkopf, Mozart und Mutter, Endlich befreit und viele andere…….

Foto_Branko Pavlovsky

Aktuelles Projekt:VICTOR ADLER, SOZIALDEMOKRAT

Ein literarisches Lebensbild von Helmut KORHERR

Rezitation: Kurt HEXMANN

Musikalische Begleitung

mit den 3 Arbeiterinstrumenten

CHRISTIAN HÖLLER (Akkordeon)

BARBARA LAISTER-EBNER (Zither)

HELGA MAIER (Mandoline)

VICTOR ADLER, SOZIALDEMOKRAT

Ein literarisches Lebensbild von Helmut KORHERR

Victor Adler wurde am 24. Juni 1852 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren.

1855 zog die Familie nach Wien, wo Adler das Schottengymnasium besuchte.

An der Universität Wien studierte er zuerst Chemie und absolvierte anschließend ein Studium der Medizin. Er praktizierte erst an der psychiatrischen Klinik des Allgemeinen Krankenhauses, später als Armenarzt und ab 1883 schließlich als Nervenarzt.

Adler kämpfte massiv für die Erreichung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts. Seine die „Burgfriedenspolitik“ unterstützende Haltung zu Beginn des Ersten Weltkriegs, in der innenpolitische Konflikte bewusst zurückgestellt wurden, führte innerhalb der Partei zu teils massiver Kritik an ihm. Aber während des Krieges hielt die „Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs“ dann doch Friedensversammlungen ab. Allerdings wurden die Verlautbarungen der Forderung nach einem annexionslosen Frieden ohne Entschädigungsleistungen von der Zensur meist zurückgehalten.

Adler war der Überzeugung, dass der Niedergang der Habsburgermonarchie eine soziale Demokratie herbeiführen werde. Bis zu seinem Tod war Adler Staatssekretär des Äußeren.

Einen Tag vor der Proklamation der demokratischen Republik Deutsch-Österreich starb Victor Adler am 11. November 1918 in Wien.

Helmut Korherr (Autor) (1950 – 2021) in Wien geboren.

Ab 1972 als freischaffender Autor tätig.

Er schrieb vorwiegend Theaterstücke, einige Romane, Hörbücher, Kinderbücher und Jugendmusicals. Seine Stücke wurden u.a. an folgenden Orten gespielt: (Wien) Volkstheater, Metropol, Stadttheater Walfischgasse, 3Raumtheater, Café Prückel; (Niederösterreich) Stift Göttweig; St. Pölten: Bühne im Hof, Landestheater, Festspielhaus; (Burgenland) Kulturzentren; (Kärnten) Studiobühne Villach, Carinthischer Sommer; (Salzburg) Fest in Hellbrunn; (Steiermark) Kurhaus Bad Aussee; (Tirol) Landestheater; (Deutschland) Theater Altenburg, Torturmtheater Sommerhausen;

(Tschechien) Landestheater Uherske Hradiste.

Besonders zu erwähnen sind seine Lebensbilder über interessante Menschen, wie z.B.: Franz Liszt, Franz Schubert, Sigmund Freud, Maria Montessori, Eugenie Schwarzwald, Eleonora Duse, Viktor Frankl, Berta Zuckerkandl, Bertha von Suttner, Hedy Lamarr……..

Mitglied des P.E.N.-Clubs

2013 Ernennung zum „Professor“.

Eine Produktion des Kulturvereins SABA_Spieltermine:

  • 21. 2. 2024 (18.30 Uhr)

Bezirksmuseum Landstraße

1030 Wien; Sechskrügelgasse 11

Reservierung:

E-Mail: bm1030@bezirksmuseum.at

oder Tel. 0676 501 7042

Eintritt frei

  • 3. 3. 2024 (18.00 Uhr)

Café Museum

1010 Wien, Operngasse 7

Reservierung:

E-Mail: korherr@helmutkorherr.at

oder Tel. 0676 501 7042

Eintritt frei!

  • 10. 4. 2024 (18.30 Uhr)

Bezirksmuseum Leopoldstadt

1020 Wien; Karmelitergasse 9

Reservierung:

E-Mail: bm1020@bezirksmuseum.at

Eintritt frei!

  • 28. 4.2024 (11.00 Uhr)

Bezirksmuseum Josefstadt

1080 Wien, Schmidgasse 18

Reservierung:

E-Mail: korherr@helmutkorherr.at

oder Tel. 0676 501 7042

Eintritt frei!

Walter Pobaschnig _ 13.2.2024

https://literaturoutdoors.com

„ChatGPT im Kerzenlicht“ Martin Streitberger, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Bozen/I 15.2.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Geduld nicht nur für dich, sondern das

Interesse für die Anderen

Vor Allem für mich

Eigens für dich, die Anderen


Probiere doch nun

Einmal deinen

Atem einzustellen, denn die

Chemie in deinem Hirn wird dann versiegen

Eigens um zu vermerken, dass du nicht alleine bist


Atemlos wirst du schweben im Nichts, das dir zeigen wird deine


Chance die du hattest, die du genützt hast oder nicht

Herausstellen wird sich, dass Inhalte in deinem Leben wichtig waren

Ausnahmslos die Liebe, das Gute und das Sinnvolle, vielleicht das Schöne und

Nicht das Besiegen und, Scheiß darauf, jemanden bekriegen, denn das

ChatGPT im Kerzenlicht hätte dir was über Menschenrechte sagen sollen

Endlich hast du nun die Antwort bekommen!


Martin Streitberger, 6.2.2024

Martin Streitberger, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Martin Streitberger, Schriftsteller

Zur Person _Martin Streitberger, geb. 1966, verheiratet.

Gelerntes
1993 Abschluss des Biologiestudiums an der Universität Florenz
1995 Aufbaustudium Umweltschutztechnik an der TU München;

Berufliches
Arbeit in den Bereichen der Biologie, Umweltschutztechnik
Arbeit bis heute im Immobiliensektor

Kreatives:
mit den Studienjahren der Beginn von Malarbeiten, kleinen Textarbeiten, Besuch von Seminaren.

Seit 2016 Dokumentarfilme :
„Holzfäller für Rhodos“ – Produktionsleiter auf Rhodos
„Die vergessene Partnerschaft, Bozen – Sopron“
Kamera, Produktionsleiter, Assistent Regie+Schnitt
„Der Kreis des Peppi Nusser, Bozen + Erlangen“
Drehbuch, Kamera, Produktionsleiter, Assistent Regie+Schnitt
Die Filme wurden jeweils am Filmfestival in Bozen aufgeführt
und im Sender RAI Südtirol ausgestrahlt.


Seit Mai 2019 fast tägliches Schreiben von Gedichten, autodidaktisches
Studium großer Dichter, Weiterbildung in Seminaren
Februar 2020 erste, private Gedichtband „Mar e monti“ – erste Gedichte
März 2020 bis heute Veröffentlichung der neu verfassten Rohgedichte unter Martin Streitberger (Facebook/Instagram): diese Plattformen sind mein ständiger Arbeitsplatz geworden

Seit 2021 Veröffentlichung von Gedichten in der Zebra, Kommentarberichte auf Salto
schreiben von Kurzgeschichten

Oktober 2021 Aufnahme in der SAAV (Südtiroler Autorinnen- Autoren
Vereinigung)

Februar 2022 zweite, private Gedichtband „20 sehen 21 – massive
change“.

April 2022 Veröffentlichung der Kurzgeschichte Tage XY in
der Literaturzeitschrift Kulturelemente

Seit Herbst 2021 Programmierung eines neues Gedichtbandes, sowie die Idee
zu neuen Gedichtzyklen. Themen: Macht / Liebe und vor
allem nature writing

Juli 2022 bis heute Veröffentlichung eines Autorenvideos (Saav) auf Salto und
Youtube,

Veröffentlichung aller folgenden Lesungen auf Facebook
04.10.2022 Buchpräsentation „20 sehen 21 – massive change“ im Hotel
Mondschein, Bozen

29.12.2022 Lyriklesung zum Thema jahresabschluss im
Kassettensaal Mariaheim / Bozen

März 2023 Lyriklesung im Jugendzentrum UFO / Bruneck
15.06.2023 Lyriklesung zum Thema frühling nature writing am
Eisackufer / Bozen
19.10.2023 Lyriklesung zum Thema herbst nature writing am
Minigolfplatz Ahoi / Bozen
20.01.2024 Lyriklesung zum Thema DAS GÖTTLICHE nature writing
im Propsteisaal / Bozen

Foto_ Tiberio Sorvillo

Walter Pobaschnig _ 6.2.2024

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