
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Wort & Bild
MALINA _ Akrostichon
Text _ Monika Vasik, Schriftstellerin
Fotos _ Hermann Vasik

MALINA
M ir schwant a taffe oide soitat jezd wo
A ufmuckn wieda haßt bluat spuckn
L iaba sofuat ia pappaladur hoitn bevua‘s
I ns gras des liaben badriarchads beißt a
N et aneckn soitat‘s wo auf amoi wieda
A ufreibn haßt zähnd speibn gleißt
Monika Vasik, 18.1.2026

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmanns Schreiben kennzeichnet sich in dem Bemühen Klarheit in der Sprache und damit in Leben, Liebe, Geschichte zu bekommen und immer weiter daran zu arbeiten. Literatur ist dabei immer auf diesen Prozess existentieller wie gesellschaftlicher Identitätsfindung bezogen. Die in Klagenfurt geborene und begrabene Schriftstellerin, 1964 mit dem Büchnerpreis ausgezeichnet, bezog in Reden, Interviews wie der Unterstützung von gesellschaftlichen Initiativen immer wieder Stellung zu Brennpunkthemen der Zeit.
„Man weiß nicht, ob Hoffnung ist, aber wenn keine Hoffnung ist, so ist es jetzt doch nicht ganz furchtbar, es dämpft sich, es muß nicht Hoffnung sein, kann weniger sein…“ Ingeborg Bachmann, Dankesrede Büchnerpreis, 1964
Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann.
Fotos: Monika Vasik _ Hermann Vasik.
Walter Pobaschnig 18.1.2026