Dürer im Zeitalter der Wunder, Kunst und Gesellschaft an der Schwelle zur globalen Welt. Ulinka Rublack. Klett-Cotta Verlag

1471. Ein Jahrhundert geht zu Ende und eine neue Zeit beginnt. In Gesellschaft, Kunst, Religion und Politik sind Erschütterungen zu spüren, in denen sich das Kommende ankündigt. Neue Ideen, Mut in Kunst, Religion und Politik, es liegt etwas in der Luft.

Auch hier in Nürnberg in der Goldschmiedewerkstatt von Albrecht Dürer, der aus Ungarn zuzog, und seiner Frau Barbara Holper, ist das zu spüren. Ihr Sohn Albrecht wird geboren. Er ist das dritte Kind von achtzehn in 25 Jahren. Das Leben ist schwer und hart, die Kunst lässt auch da für Momente entfliehen und der junge Albrecht folgt den Weg der Kunst des Vaters aber folgt bald einen eigenständigen Weg. Es wird akzeptiert und er sucht seinen eigenen Ausdruck, Stil im angebrochenen Morgen der Renaissance…

1511 kommt es zu einer Zensur im aufstrebenden Künstlerleben Albrecht Dürers. Er sucht sich nun individuelle Motive und findet im aufstrebenden Bürgertum Möglichkeiten seinen Weg der Weltwahrnehmung, -auseinandersetzung mittels Kunst weiterzugehen und schafft ein Werk, das zu einem der bedeutendsten der Kunstgeschichte zählt.

Wie es dazu kam, welche Herausforderungen es dabei gab und wie Albrecht Dürer Kunst und Welt wie Gesellschaft, Religion und Politik beeinflusste, davon erzählt die preisgekrönte Kulturhistorikerin Ulinka Rublack im vorliegenden Buch, das in 4 Kapitel Biographie, künstlerische Entwicklung wie gesellschaftliche Prozesse anschaulich, sehr gut lesbar wie informativ glänzend darstellt. Ein sehr gelungenes Projekt, das viele unbekannte Details und Zusammenhänge erläutert.

„Eine glänzende Biographie einer herausragenden Künstlerpersönlichkeit im Sturm einer Zeitenwende“

Dürer im Zeitalter der Wunder, Kunst und Gesellschaft an der Schwelle zur globalen Welt. Ulinka Rublack. Klett-Cotta Verlag

Aus dem Englischen von: Nastasja Dresler

1. Auflage 2024, Erscheinungstermin: 17.02.2024, 640 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, komplett farbiger Innenteil, mit ca. 80 Abbildungen, Lesebändchen

ISBN: 978-3-608-98721-8

Buch: 42,00 €  43,20 € (A)

E-Book (epub): 33,99 € 33,99 € (A)

Walter Pobaschnig 2/24

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„Eine friedliche Welt zu erhalten“ Michael B. Hölterhoff, Autor _ Würzburg 26.2.2024

Lieber Michael B. Hölterhoff,  wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Die Pandemie liegt bereits eine Weile zurück und es fühlt sich so an, als hätte es sie nie gegeben. Trotzdem brennt da so eine “kleine rote Laterne“ im Hinterkopf, die man durchaus als so eine Art Warnlampe betrachten könnte, die davor warnt, leichtsinnig zu sein und diese außerordentlich schwere Zeit zu vergessen!

Es gibt aktuell zwei Themenfelder, die mich im wahrsten Sinne des Wortes von einem normalen Lebensalltag abhalten. Das eine ist ein Projekt, welches mir bereits seit mehr als 20 Jahren eine Art Dauerstress verursacht und über welches ich meinen auf Tatsachen und Fakten beruhenden Roman “Die grüne Kiste, Bye, Bye Klimawandel“ schrieb. Es ist absolut unverständlich, dass eine vorhandene Lösung der Energie- und Klimakrise, die zudem absolut sozialverträglich und verzichtsfrei möglich wäre, keine Aufmerksamkeit und keine Unterstützung erfährt. Sie ist, im Vergleich zu den derzeit verwendeten Lösungen, eine wirkliche Innovation und “bricht“ mit einer uralten, physikalischen Gesetzmäßigkeit. Keiner der derzeitigen Physiker Größen war bereit, mit uns in einen öffentlichen Diskurs zu gehen. Zu sagen, das kann nicht funktionieren, weil ein physikalisches “Gesetz“ dagegen spricht, kann in einer Zeit, wo die Energiekrise und der Klimawandel katastrophale Auswirkungen auf das zukünftige Leben auf unserem Planeten hat, kein Argument sein! All den Zweiflern, deren legitime Zweifel ich selbstverständlich respektiere, sei die folgende Frage gestellt, „Können wir es uns leisten, es nicht trotzdem zu versuchen?“ Die klare Antwort ist ein deutliches NEIN, wir können es uns keinesfalls leisten! Mein Roman beschreibt Widerstände und Herausforderungen und gibt eine Vorausschau auf eine Zeit danach mit unserer Lösung.

Das zweite Themenfeld macht mir bereits mehr Freude als Stress und ist das Schreiben an meinem neuen Roman “TRESVIRI“, der ein Kriminalroman, verortet in der internationalen Finanzwelt, wird. Der Fokus meines ersten Romans sollte auf unserem Projekt liegen und erhebt keinen Anspruch auf literarischen Gehalt! Gleichwohl sollte ein sehr schwieriges Thema nicht langweilig zu lesen, kurzweilig und unterhaltsam sein.

Nach dem ersten veröffentlichten Buch musste ich für mich selbst resümieren, obwohl weder angestrebt noch erwartet, dass Schreiben sehr erfüllend ist und riesigen Spaß macht. TRESVIRI ist nach den Tatsachen und Fakten der “Grünen

Kiste“ gewissermaßen das Abtauchen in eine virtuelle und für mich vollkommen neue Welt, gewissermaßen in eine Art Parallelwelt mit einem zweiten, virtuellen Leben.

Michael B. Hölterhoff, Autor

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wir leben aktuell in einer Zeit, die einer Zäsur gleichkommt, weil das Überleben unserer und der nachfolgenden Generationen signifikant gefährdet ist. Wir, die wir in einer relativ heilen und friedlichen Welt aufwachsen und leben konnten, für uns gilt es nun, dieses außergewöhnliche Privileg zu erhalten.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

In einer sich dramatisch verändernden Zeit, mit einer auseinanderdriftenden Gesellschaft, ist die einzige Herausforderung die, unsere Demokratie und unser Staatswesen zu schützen. Nichts kommt dem gleich. Ob dabei Literatur und Kunst eine “besondere“ Rolle spielen können, scheint mir mehr als fraglich. Dies vor allem deshalb, weil das Angebot an Literatur und Kunst zwar allen zugänglich ist, dieses aber, aus den verschiedensten Gründen, nur von verhältnismäßig wenigen genutzt wird. Wären Literatur und Kunst “Tragende Säulen“ unserer Gesellschaft, könnte es der Kit sein, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Leider ist dies nicht der Fall.

Was liest Du derzeit?

Galileo Galilei, “Und sie bewegt sich doch“ eine Übersetzung aus dem Ungarischen von ZOLT HARSANY. Ich habe dieses faszinierende Buch fast zu Ende gelesen. Es gehört zu den “lebendigsten“ Büchern, die ich in meinem Leben lesen konnte. Deshalb “lebendig“, weil beim Lesen das Gefühl aufkommt, Teil der Geschichte und der Handlung zu sein. Man steht in diesem Buch an der Seite des Protagonisten und wird mit diesem zusammen alt. Besonders fesselnd war für mich die Art und Weise, wie die Menschen zu seiner Zeit mit Galileo umgegangen sind und wie man ihm begegnete. Wir erleben mit unserem Energieprojekt eine Behandlung, die der in der Geschichte sehr stark ähnelt. Der Unterschied ist, dass die Menschen seiner Zeit noch nicht weit genug entwickelt waren um seinen Erkenntnissen und Innovationen folgen zu können. Er wäre für seine Erkenntnisse und den Schlussfolgerungen seiner Forschungen beinahe auf dem Scheiterhaufen gelandet. Galileo wurde erst über 500 Jahre später rehabilitiert. Irritierend ist in diesem Kontext, dass die Menschen offensichtlich nichts aus der Geschichte gelernt haben, da wir heute, über 500 Jahre später, vor den gleichen Herausforderungen stehen. Der einzige Unterschied ist der, dass wir heute keine 500 Jahre mehr Zeit haben, um aus der Geschichte zu lernen und wir keine Angst mehr davor haben müssen, auf dem Scheiterhaufen zu enden.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Es ist das Schicksal jeder Generation, in einer Welt unter Bedingungen leben zu müssen, die sie nicht geschaffen hat. (J.F.K.)

Michael B. Hölterhoff, Autor

Vielen Dank für das Interview, lieber Michael, viel Freude und Erfolg weiterhin für Eure großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Michael B. Hölterhoff, Autor

Aktuelle Bucherscheinung_ Michael B. Hölterhoff, „Die grüne Kiste“

Fotos_ privat

Walter Pobaschnig _ 21.2.2024

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„Kunst ist dazu da, uns die Augen zu öffnen“ Nerea Burger, Autorin und Schauspielerin _ Wien 25.2.2024

Liebe Nerea Burger, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Manchmal wünschte ich, mein Tagesablauf wäre jeden Tag gleich. Tatsächlich ändert er sich immer wieder. Das liegt daran, dass ich in verschiedenen Bereichen arbeite und abhängig vom Projekt ein Bereich manchmal präsenter ist als der andere.

Momentan schreibe ich vor allem und verbringe einen Großteil meines Tages in der Bib. Entweder ich schreibe an meinen eigenen Texten oder für eine NGO, für die ich regelmäßig tätig bin. Einzig der Dienstag ist für Yoga reserviert: Ich bereite meine Flows für Mittwoch und Donnerstag vor. An den beiden Tagen unterrichte ich nämlich in der Früh. Aber das ändert sich mit Anfang März wieder.

Nerea Burger ist Autorin und Schauspielerin,
manchmal auch Yoga-Lehrerin.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Momente der Stille, der Pause, der Zeit weg von Bildschirmen, Handys und Dauerbeschallung. Bewusst dafür zu sorgen, dass weniger Reize unkontrolliert auf uns einprasseln.

Momente des Innehaltens, des Sich-Fragens: Will ich das gerade wirklich? Tut mir das gut? Was ist das eigentlich für ein Gefühl, das ich da gerade fühle?

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater, der Kunst an sich zu?

Ich sehe die immer schnelllebigere Online-Welt mit Instagram, TikTok und inzwischen bestimmt tausend anderen Diensten, die ich Millennial nicht kenne, zunehmend kritisch. Alles wird oberflächlicher, unechter, undurchschaubarer. Wenn es jemand oder etwas nach den ersten drei Sekunden nicht schafft, meine Aufmerksamkeit zu gewinnen, scrolle ich weiter. Ist ein Beitrag nicht crazy, bunt, exzentrisch genug, hat er keine Chance. Ich muss mich nicht von zu Hause weg bewegen, sondern kann alles on demand konsumieren. Unterhaltung und Information sind inflationär vorhanden, die Auswahl ist überfordernd, die eigene Online-Aktivität zu „genießen“ und wirklich achtsam mit ihr zu sein, scheint mir immer schwieriger zu werden. Ich deaktiviere deshalb regelmäßig mein Instagram.

Ich wünsche mir wieder mehr Langsamkeit, mehr Bewusstsein, mehr Offline-Zeit.

Die Kunst kann das leisten. In einer Ausstellung, auf einem Konzert, im Theater sind wir im Hier und Jetzt. Bestenfalls macht das etwas mit uns, stößt innere Prozesse an. Die Kunst ist schließlich dazu da, uns die Augen zu öffnen. Den Blick zu schärfen, uns Denkimpulse zu geben und den Mut zum Umdenken. Vor allem in Bezug auf das Theater besteht die Schwierigkeit heutzutage darin, dass es die Leute erreicht. Ins Kino gehen die Menschen noch, auf Netflix schauen sie so viele Filme und Serien wie nie. Wir dürfen und müssen neue Wege gehen, um mehr Menschen außerhalb der Bubble, vor allem junge, ins Theater zu holen.

Was liest Du derzeit?

Ich hab über Weihnachten „Mädchen, Frau etc.“ von Bernardine Evaristo gelesen. Großartig! Es ist lustig und traurig und wahnsinnig klug. Das Buch packt einen direkt, auch durch den experimentellen Schreibstil. Und es werden so viele verschiedene Frauenbilder und Lebensentwürfe gezeichnet. Jetzt gerade teilen sich „Alte Meister“ von Thomas Bernhard und „Kreativ. Die Kunst zu sein“ von Rick Rubin den Platz neben meinem Bett.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ich habe kürzlich das Gedicht „When death comes“ von Mary Oliver entdeckt. Es hat mich nicht nur sehr berührt, ich dachte auch: Ja, genau so möchte ich am Ende meiner Tage dastehen. Ich möchte offen sein für das, was kommt. Und sagen können, dass ich mein Leben lang eine mit dem Staunen vermählte Braut gewesen bin.

When death comes

like the hungry bear in autumn;

when death comes and takes all the bright coins from his purse

to buy me, and snaps the purse shut;

when death comes

like the measle-pox

when death comes

like an iceberg between the shoulder blades,

I want to step through the door full of curiosity, wondering:

what is it going to be like, that cottage of darkness?

And therefore I look upon everything

as a brotherhood and a sisterhood,

and I look upon time as no more than an idea,

and I consider eternity as another possibility,

and I think of each life as a flower, as common

as a field daisy, and as singular,

and each name a comfortable music in the mouth,

tending, as all music does, toward silence,

and each body a lion of courage, and something

precious to the earth.

When it’s over, I want to say all my life

I was a bride married to amazement.

I was the bridegroom, taking the world into my arms

When it’s over, I don’t want to wonder

if I have made of my life something particular, and real.

I don’t want to find myself sighing and frightened,

or full of argument.

I don’t want to end up simply having visited this world

Mary Oliver

When Death Comes

Nerea Burger ist Autorin und Schauspielerin,
manchmal auch Yoga-Lehrerin.

Vielen Dank für das Interview, liebe Nerea, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Schauspiel- Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Nerea Burger _ Autorin, Schauspielerin, Yoga-Lehrerin

Zur Person _ Nerea Burger ist Autorin und Schauspielerin, Yoga-Lehrerin. Sie lebt in Wien.

https://nerea-burger.com/

Fotos _ 1, 3 Julia Dragosits; 2 Luisa Zoe.

Walter Pobaschnig _ 20.2.2024

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„die Wellen des Atlantik zu beobachten, wie sie unaufhörlich ans Ufer rollen“ Eva Billisich, Schauspielerin _ Wien 24.2.2024

Liebe Eva Billisich, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Auf der Insel, wo ich derzeit bin, verbringe ich einen großen Teil der Zeit damit, die Natur anzuschauen und die Wellen des Atlantik zu beobachten, wie sie unaufhörlich ans Ufer rollen, kraftvoll, unberührt von menschlichem Tun.

Eva Billisich
Schauspielerin, Regisseurin, Liedermacherin, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Für mich ist es Hinwendung, Hinschauen, Zuhören, speziell da, wo ich auch wirken kann. Nach dem Motto: Der Mensch, der mir gerade gegenüber sitzt, ist im Moment der wichtigste. Und ich kann mir vorstellen, dass es für viele wichtig ist, in sich selbst und im Freundeskreis einen Hafen bzw. Anker zu finden, einen Ruhepol im Sturm, eine „Sammelstelle“.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Fokussierung in all der Zerstreuung, den Blick auf das Menschliche lenken, fernab von Größenwahn und Streben nach Unsterblichkeit; auf Mitgefühl, Unterstützung, Liebe, weil es tatsächlich die Hoffnung ist, die zuletzt stirbt. Das Wissen pflegen und teilen, dass wir Teil der Natur sind, aus ihr kommen und wieder in ihr verschwinden, dass wir uns nach ihr auszurichten haben und nicht umgekehrt. 

Was liest Du derzeit?

Meine Inselbücher sind Ein bisschen Leben von Hanya Yanagihara, Die Anomalie von Herve Le Tellier, A Visit from the Goon Squad von Jennifer Egan

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Alles Leben ist Begegnung“ (M.Buber) und „Get Up, Stand Up“ (B.Marley, P. Tosh)

Eva Billisich
Schauspielerin, Regisseurin, Liedermacherin, Schriftstellerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Eva, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspiel- Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Eva Billisich, Schauspielerin, Regisseurin, Liedermacherin, Schriftstellerin

Zur Person _  Eva Billisich, Schauspielerin, Regisseurin, Liedermacherin, Schreiberin und Vorleserin

Nach der Schauspielausbildung tourt sie sieben Jahre mit Alfred Dorfer und Roland Düringer als Kabarettgruppe Schlabarett und arbeitet u.a. mit dem Seeböck-Ensemble, Theatropiccolo, theaterfink, Nesterval, den CliniClowns, sowie an der Med.Uni Wien.

In Filmrollen ist sie u.a. in Muttertag, Freispiel, Hinterholz 8, Poppitz, MA2412 und der Viertelliterklasse zu sehen.

Eigene Kurzfilmprojekte zeigt sie auf dem Kanal Salek & Billisich – first cut.

Mit Salek hat sie 2022 das lyrische Bilderbuch „Sehnsucht“ veröffentlicht, davor mehrere Kinderbücher, u.a. „Charlotte Ringlotte“ und „Odu Fröhlich“.

Auf den Tonträgern „Lasterlieder“ und „Steig ei in mei Bluatbahn“ setzt sie erstmals eigene Dialekttexte musikalisch um und geht mit der Derrischn Kapelln und Andrea Händler auf Tour. Daneben schreibt sie Lieder für das Rote Kreuz, singt für Voodoo Jürgens Gitti ein und spielt Schlagzeug in der Band Pfarrkaffee.

Auszeichnungen:

Preis der deutschen Schallplattenkritik für Charlotte Ringlotte,

Salzburger Stier für Schlabarett,

1.Preis für das Musikvideo Margaretner Gstanzln,

Prämie des Bundeskanzleramts für Der Sturm/ Regie Theatropiccolo

www.billisich.at

Fotos _ Fritz Salek

Aktuelle Produktion mit Eva Billisich _

SALON HELGA

Redn und singan wia der Schnabl gwachsn is

LESUNGEN MIT MUSIK

von & mit Eva Billisich

Musik: Werner Rabl

„A Schuach um die Sö is da Mensch, da Dialekt is sei Haut und die Hochsprach is nua a Westn.“

(Herwig Seeböck)

In jungen Jahren von ihrem Schauspiellehrer Herwig Seeböck motiviert, neben der Bühnen- auch die Herkunftssprache zu pflegen, später auch von Heli Deinboek inspiriert, schreibt und singt die gebürtige Favoritnerin Eva Billisich (manchen vertraut als Evelyn Schöbinger aus dem Film „Muttertag“) schon lange im Wiener Dialekt.

Nach den Tonträgern „Lasterlieder“ und „Steig ei in mei Bluatbahn“ wird jetzt ihre erste Mundart – Textsammlung als Buch im Verlagshaus Hernals veröffentlicht. Titel: Salon Helga (nach einem Friseurgeschäft in ihrer Wohngegend)

Das Buch „Salon Helga“ ist ab sofort beim Verlagshaus Hernals bestellbar unter:

https://www.verlagshaus-hernals.at/books/salon-helga .

Rund um den Erscheinungstermin wird daraus vorgetragen und gesungen.

Also bittschön: die Hochsprach – Westn ausziehen und einsteigen in die Wiener Bluatbahn samt Schräglagen und Tiefgängen und einer Portion Wiener Schmäh, der so locker drauf sitzt wie der Milchschaum auf der Melange.

Musikalische Unterstützung bietet Eva Billisichs Pfarrkaffee-Bandkollege Werner Rabl. www.pfarrkaffee.at

Termine:

5.4.2024 (19.00 Uhr) Hofküche

3423 St. Andrä Wördern, Josef Karner Platz 1

https://www.dorfplatz-staw.net

11.4.2024 (19.30 Uhr) Schenkhaus Wohlrab

7041 Wulkaprodersdorf, Untere Hauptstraße 84

https://www.wohlrab.at

18.4.2024 (19.30 Uhr) GenussSpiegel

1230 Wien; Levasseurgasse 19

E-Mail: office@genuss-spiegel.at

25.4.2024 (20.00 Uhr) Kulturnetz Hernals

1170 Wien; Mariengasse 1

https://shizzle-kultur.at/kulturnetz-hernals

8. & 22.4.2024 (19.30 Uhr)  Weinstube Josefstadt

1080 Wien; Piaristengasse 27

intime Lesungen im Salettl,

max. 15 Personen, mit Reservierung

https://www.weinstube-josefstadt.at

30.4.2024 (19.30 Uhr) Rote Kapelle Wien / Klinik Hietzing, Gebäude E

1130 Wien; Wolkersbergenstraße

Lesung & Konzert mit ihrer Band „Pfarrkaffee“www.rotekapelle.at

Walter Pobaschnig _ 19.2.2024

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„Sisi“ Sophie Reyer/Valentina Himmelbauer _ Wort&Bild _ Station bei Sisi/Romy _ Wien 23.2.2024

Valentina Himmelbauer, Schauspielerin _ Wien _
acting/Sisi/Romy Schneider _

Sisi

Sie.

Immer nur

die andere Sisi:

An meinen Haaren

möcht ich sterben.

An meinem Schwanen

Hals mich erhängen. Und der

Sohn der einen

erstochen vom Gartenzaun. Und

der Sohn der andern: erschossen.

Die Jahre

stecken ineinander wie

verfilzte Haare. Sie: Opfer?

Sie: Rinderblut trinkend?

Romy: sie weiß es nicht.

Romy ohne Ränder. Denn das

heißt schauspielen: Immer nur

die andere werden.

Sisi.

Sophie Reyer, 22.2.2024

Valentina Himmelbauer, Schauspielerin _ Wien _
acting/Sisi/Romy Schneider _

Wort&Bild

Station bei Sisi/Romy Schneider_

Sophie Reyer, Schriftstellerin _ Wien & Valentina Himmelbauer, Schauspielerin _ Wien _ acting Sisi/Romy Schneider

Text _ Sophie Reyer 22.2.2024

Sisi/Romy _ Acting/Styling _ Valentina Himmelbauer 2022/23

Alle Fotos _ Walter Pobaschnig

Romy Schneider, Schauspielerin *23.September 1938 Wien +29.Mai 1982 Paris

Elisabeth von Österreich
*24.12.1837 München_Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach + ermordet 10.September 1898 Genf

Walter Pobaschnig 2/24

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„Können wir einen schönen Moment still genießen?“ Pia Raunjak, Schauspielerin _ Stainz/Stm. 23.2.2024

Liebe Pia Raunjak, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich stehe um 6 Uhr 15 auf und bringe um 7 Uhr 15 unseren 7jährigen Sohn in die Schule – davor natürlich Pausenbox mit einem Mix aus gesund (dafür nicht so beliebt) und nicht so gesund (dafür beliebt) für ihn füllen. Ab 7 Uhr 30 sitze ich vor dem Computer und starte mit der Arbeit als Werbe- und Synchron-Sprecherin und Produzentin bzw. Producerin (ich konzeptioniere TV-Formate und setze sie im Team um). Nach familiär-bedingter Abstinenz widme ich mich auch wieder dem Schauspiel, ich habe es vermisst.

Um 15 Uhr hole ich unseren Sohn ab und bin dann erst mal möglichst nur Mama.

Mit Kind bzw. Kindern sind klare Strukturen und Regelmäßigkeiten omnipräsent und auch notwendig.

Am Abend arbeite ich noch und verbringe Zeit mit meinem Mann. Vor allem am Wochenende sind wir als Familie zu dritt bei unseren Pferden.

Pia Raunjak, Schauspielerin,
Werbe- und Synchronsprecherin, Moderatorin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Mehr offline, weniger online. In unserer (und ich kenne nur diese) westlichen Welt. Können wir einen schönen Moment still genießen – und auch mal nur mit uns selbst teilen?

Und: Einfach zu sein. Nicht immer zu funktionieren und sich selbst zu optimieren. Selbstverbesserung per se ist gut. Aber es wird gerade auf die Spitze getrieben. 

Im „einfach sein“ können wir auch andere besser „einfach sein lassen“.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

In Zeiten eines dominanten Instagram-Looks (so poliert, so schön, so künstlich), sollten wir da nicht „am Echten“ arbeiten? Wissen wir alle noch was echt ist? Halten wir Echtes überhaupt noch aus? Ich nehme mich hier keinesfalls aus!

Autoren, Regisseure, Schauspieler und Künstler müssen ihre Figuren echt halten, und sich noch mehr Gedanken darüber machen, was, jenseits aller Klischees, überhaupt echt ist.

Ich habe mir über Weihnachten mehrmals das Video zum Lied „Do They Know It’s Christmas“ von Band Aid aus dem Jahr 1984 angesehen. Es war für mich so eine Freude, diese damals jungen Menschen (Bono von U2, Keren Woodward von Bananarama, Sting, u.v.m.) anzusehen. Sie waren die größten Stars jener Zeit – und sahen vergleichsweise so normal, so geerdet (und trotzdem cool) aus. Ja, ich weiß – für heutige Verhältnisse zu weiß, zu männlich, zu eigentlich alles. Aber es überkam mich fast eine 80er Nostalgie. Ich war damals noch sehr klein. Aber ich kann mich erinnern – das Leben und die Straßen waren dreckiger, rauer. Die Zähne der Menschen waren nicht immer weiß und Hollywood-gerade, die Lippen kannten keine Filler, Gesichter kein Botox. Die Selbstoptimierung hatte nicht dieses Ausmaß wie jetzt angenommen. Dabei waren die 80er schon bekannt für Künstlichkeit und Feelgood. Aber im Vergleich zu heute… Ein ganz leises Comeback dieser Welt und Zeit gibt es ja schon, nicht nur in der Mode. Mehr davon würde uns wohl gut tun.    

Was liest Du derzeit?

„Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch, ein Geschenk meines Mannes, und „The Power of the Actor“ von Ivana Chubbuck, ein Buch, das ich vor 10 Jahren das letzte Mal las, als ich Schauspielunterricht im Ivana Chubbuck Studio in Los Angeles nahm.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“

Die Bibel, 2. Timotheus 1, 7

Pia Raunjak, Schauspielerin,
Werbe- und Synchronsprecherin, Moderatorin

Vielen Dank für das Interview, liebe Pia, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspiel- Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Pia Raunjak, Schauspielerin,
Werbe- und Synchronsprecherin, Moderatorin

Zur Person _  Pia Raunjak, Schauspielerin,
Werbe- und Synchronsprecherin, Moderatorin
_ geboren und aufgewachsen in Oberösterreich. Mit Stationen Linz, Wien und Los Angeles schließlich in Stainz in der Weststeiermark angekommen. Verheiratet mit Wolfgang und Mutter von Noah Levi.

Fotos _ 3 – 7 Jan Edegger; 1, 2, 8 Pasano Media.

Walter Pobaschnig _ 20.2.2024

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„Ausdauernde Zuversicht“ Anita Zieher, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Wien 23.2.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Gemeinsam

Improvisationsfähigkeit

Verstärken und

Erhalten


Persönliche

Eigeninitiative

Als

Chance zum Miteinander

Erkennen


Ausdauernde Zuversicht


Challenge dich selbst mit

Heiterkeit & Haltung

Als

Notwendigkeit in

Chronisch 

Empfindlichen Zeiten



Anita Zieher, 22.2.2024

Anita Zieher, Schauspielerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Anita Zieher, Schauspielerin

Foto_ Reinhard Werner

Aktuelles Projekt _ „Curie_Meitner_Lamarr_UNTEILBAR“ / Portraittheater

Seit 10 Jahren geht diese Theaterproduktion des Portraittheater um Welt, 
war schon auf Auslandsgastspielen in den USA, in Australien, Spanien, 
Schweden, Rumänien und vielen anderen Ländern zu sehen. Portraittheater 
war damit beispielsweise auch am CERN in Genf, am Österreichischen 
Kulturforum New York, an der Königlichen Schwedischen Akademie in 
Stockholm und ebenso in Kiew, Teheran und Tunis zu Gast.

Anlässlich des 10-Jahres –Jubiläums gibt es die Produktion jetzt auch 
wieder in Österreich und Deutschland zu sehen:

„Curie_Meitner_Lamarr_UNTEILBAR“
Eine Koproduktion von portraittheater und Theater Drachengasse Wien
Schauspiel: Anita Zieher
Regie: Sandra Schüddekopf


Drei herausragende Pionierinnen stehen exemplarisch für die 
Errungenschaften von Frauen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich:
•       Die aus Polen stammende zweifache Nobelpreisträgerin und Entdeckerin der 
Radioaktivität Marie Curie (1867 – 1934),
•       die Wiener Atomphysikerin Lise Meitner (1878 – 1968)
•       und die aus Wien stammende Hollywood-Schauspielerin Hedy Lamarr (1914 – 
2000) mit der Entwicklung des Frequenzsprungverfahrens.

portraittheater widmet sich in diesem Theaterstück den Lebensgeschichten 
der drei Frauen ebenso wie ihrer Faszination für Naturwissenschaften und 
Technik. Die Schauspielerin Anita Zieher schlüpft in der Regie von Sandra 
Schüddekopf in alle drei Rollen und erweckt die Frauen auf der Bühne zum 
Leben. Videoeinspielungen mit drei Mädchen stellen einen Bezug zur 
Gegenwart von Frauen in Wissenschaft und Technik her.


Termine:

•       4., 5., 9.,11. März 2024 (20.00 Uhr)
und Schulvorstellung 5.3. (Ausverkauft)
THEATER DRACHENGASSE / BAR&CO
1010 Wien; Fleischmarkt 22/Eingang Drachengasse 2


•       8. März 2024 (19.00 Uhr) das Hufnagl
1210 Wien; Gerasdorfer Straße 61; www.das-hufnagl.at


•       15. März 2024 (19.00) K9 Kulturzentrum
D-78462 Konstanz; Hieronymusgasse 3; www.k9-kulturzentrum.de

•       24. April 2024 (19.30 Uhr) KULTUR HOF
4020 Linz, Ludlgasse 16; https://kultur-hof.at

Walter Pobaschnig _ 22.2.2024

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„Positiv denken ist absolut wichtig!“ Alexandra Zeillinger, Künstlerin _ Wien 22.2.2024

Liebe Alexandra Zeilinger, wie sieht Dein Tagesablauf aus?

Montag bis Donnerstag sehr unspektakulär, da ich an diesen Tagen meinem Brotberuf nachgehe. Ich arbeite seit vielen Jahren als Officemanagerin in einem Metallbauunternehmen. An diesen Tagen stehe ich bereits um 4:30 Uhr auf, mein Arbeitstag am anderen Ende Wiens beginnt um 6 Uhr Früh und endet um 15 Uhr.

Danach, sofern noch Zeit bleibt, lese ich, durchforste Zeitschriften auf der Suche nach interessanten Beiträgen und Fotos für meine Collagen. Ich kümmere mich um meine Katze, bekomme Besuch von meinen Kindern und auch der Haushalt macht sich ja leider nicht selbst.

Freitag bis Sonntag ist dann Zeit für meine Kunst. Sobald ich an meiner Staffelei stehe, befinde ich mich in einer anderen Welt…ein Ausgleich zu meinem doch sehr fordernden Brotberuf!

Ja und ab und zu schaue ich ins Atelier Fine Art (Einsiedeleigasse 7, 1130 Wien) wo ich dauerhaft vertreten bin.

Alexandra Zeillinger, Künstlerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Positiv denken ist absolut wichtig! Es geht immer weiter, für alles gibt es eine Lösung. Und Nachrichten immer hinterfragen, sich Informationen aus verschiedenen Quellen holen. Gegen Unrecht aufstehen, Zivilcourage zeigen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst zu?

Kunst bietet die Möglichkeit, Missstände aufzuzeigen. Sie regt zum Denken an, lässt uns hinterfragen. Aber sie hilft auch, den Kopf freizumachen, sie bereichert unser Leben!

Was liest du derzeit?

Den zuletzt in deutscher Übersetzung erschienenen Band von Andrea Camilleri, Ein tiefer Blick in die Seele. Ich liebe alle seine Bücher, die blumige Formulierung, wie er das südländische Lebensgefühl auf Sizilien vermittelt…einfach wunderbar!

Und daneben (ich lese meistens zwei Bücher parallel) ein Buch über den belgischen Maler James Ensor.

Welches Zitat möchtest Du uns mitgeben?

„Solange ich male, lebe ich“ (Zitat Herwig Zens) und

„Kunst wischt den Staub des Alltags von der Seele“ (Zitat Pablo Picasso)

Alexandra Zeillinger, Künstlerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Andrea, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Alexandra Zeillinger, Künstlerin

Zur Person Alexandra Zeillinger – Disegnisandra                    

1968 in Wien geboren, Besuch des Oberstufenrealgymnasium
Hegelgasse Schwerpunkt „Bildnerische Erziehung“ bei Herwig Zens.

Ausbildung zur Buch-/Kunsthändlerin.

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Kooperation mit der Fotografin Claudia Ziegler sixthsenses.at, deren
Fotografien von ihr in Form von dreidimensionalen Collagen interpretiert
werden.

Die Collagen entstehen in einem sehr zeitaufwändigen Verfahren, die
Zeichnungen werden wiederholt auf Papier geklebt und ausgeschnitten,
bis die gewünschte Tiefenwirkung erreicht ist. Je nach Thematik werden verschiedenste Materialien verarbeitet. Der schwarze Hintergrund schafft Ruhe und lässt den Blick nicht
abschweifen!

www.disegnisandra.at

Fotos_privat.

Walter Pobaschnig _ 19.2.2024

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„Ehrlichkeit“ Mario Kicker, Künstler _ Give Peace A Chance _ Bordeaux/F 22.2.2024

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Mario Kicker, 19.2.2024

Mario Kicker, Künstler

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Mario Kicker, Künstler

Zur Person Mario Kicker fand in der Kunst einen Weg, seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen, nachdem ihn Reisen letztlich zur Auswanderung trieben. An der Gerrit-Rietveld-Akademie in Amsterdam begann er seine formale Ausbildung in den bildenden Künsten, die er 2014 verließ, um sich dem Kunstmarkt zu widmen.

Seitdem gestaltet er Ausstellungen, in denen seine Werke soziale und philosophische Themen auf tiefgründige und verschmitzte Weise durchdringen. Mit einer Mischung aus traditionellen und digitalen Techniken schafft er spielerische 2D- und 3D-Kunstwerke.

Mario ist Gründungsmitglied des internationalen Kunstkollektivs „DIE mARkT“ und Mitglied von Kunstvereinen wie der „Biennale Austria“ in Wien und dem nationalen Verband bildender Künstler Frankreichs „la maison des artistes“.

Sein Schaffen umfasst sowohl Einzel- als auch Gruppenausstellungen weltweit. Seine Werke, die das unaufhaltsame Wachstum des Lebens und seine Vergänglichkeit thematisieren, wurden in renommierten Galerien wie der Black Heath Gallery in London und der Halle 50 in München präsentiert. Mario strebt nach mehr Inklusion und setzt auf Vielfalt statt Perfektion, um das Leben in seiner ganzen Komplexität zu erfassen.

Weitere Informationen unter www.mariokicker.com

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Walter Pobaschnig _ 17.2.2024

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Mütter Europas. Die letzten 43 000 JAHRE. Bojs, Karin. Beck Verlag.

Wie entwickelten sich weibliche, gesellschaftliche Rollen, Identitäten über Jahrtausende in Europa? Was kann die moderne Wissenschaft da an neuen Zugängen bieten? Wann und  wo begannen sich in Kulturen dominierende Geschlechter-Strukturen herauszukristallisieren? Wann begann das Patriarchat und wie war es davor?

Karin Bojs, renommierte Autorin, die mit ihrem  2015 erschienen Buch «Meine europäische Familie. Die letzten 54.000 Jahre» einen Bestseller landete, der in seinen kulturgeschichtlichen Erkenntnissen wie der Vorstellung und Interpretation neuester wissenschaftlicher Methoden Aufsehen und Staunen erregte, stellt nun einen weiteren Band vor, in dem die europäische Geschichte der Frau, „die Mütter Europas“ in ihren historischen Bezügen, Entwicklungslinien in Kultur, Religion, sozialem Leben und Identitäten in 24.Kapitel geöffnet wird.

Das Besondere und Bemerkenswerte dieses spannenden kulturgeschichtlichen Buches ist die außergewöhnliche Fähigkeit komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse zu erläutern und in einem gut lesbaren, spannend erzählenden Kontext zu bringen, das gelingt wunderbar! So ist es eine informative, überraschende wie kurzweilige Entdeckungsreise zur Kulturgeschichte Europas in der Perspektive der Frau.

„Eine spannende kulturgeschichtliche Reise zu Entwicklung und Bildern weiblicher Identitäten über Jahrtausende.“

Mütter Europas. Die letzten 43 000 JAHRE. Bojs, Karin. Beck Verlag.

978-3-406-81387-0

Erschienen am 15. Februar 2024

252 S., mit 19 Abbildungen und 2 Karten

Hardcover

Hardcover 26,00 €

e-Book 19,99 €

Walter Pobaschnig 2/24

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