Station bei Malina _ „Einen Ausweg aus diesem Labyrinth, ein Aufwachen aus diesem Albtraum“ Nasima Sophia Razizadeh, Schriftstellerein _ Köln 13.1.2024

Station bei Malina_
Nasima Sophia Razizadeh, Schriftstellerin_Köln
Romanschauplatz „Malina“ Ingeborg Bachmann (1971) Wien  
2023 _ 50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ 
Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)
Station bei Malina_
Nasima Sophia Razizadeh, Schriftstellerin_Wien_
Romanschauplatz „Malina“ Ingeborg Bachmann (1971) Wien  
2023 _ 50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Theater/Performance und Bildender Kunst.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person beizutragen.

Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.

Liebe Nasima Razizadeh, wir sind hier an literarischen Bezugsorten des Romans „Malina“ (1971) von Ingeborg Bachmann in Wien.

Welche Eindrücke hast Du von den Romanschauplätzen in der Ungargasse in Wien, die wir besucht haben?

„Es war einmal ein Mond, zu dem alle fliegen wollten, und der Mond war weit weg und unwirtlich“

Zwiespaltsorte sind das, war mein Eindruck. Hier herrschen Zwang und Zufall. An den Orten in der Ungargasse ebenso wie im Roman in den Worten. Gleich auf den ersten Seiten, das erregende, das furchterregende Zwiespaltswort heute, der Auftakt des Romans –„denn Heute ist ein Wort, das nur Selbstmörder verwenden dürften“.

Am Tag meines Besuchs entspricht diesem Romanauftakt die etwas verstimmte Ankunft am Bahnhof „Rennweg“. Wie sich herausstellt ist die Ungargasse lang und die Nummer 6 am genau anderen Ende. Ich werde zu spät kommen. Ich laufe an der Nummer 9 vorüber, sehe die zwei Löwenköpfe, muss unwillkürlich in der Hast doch lächeln, achte auf die geparkten Autos, ohne zu wissen, wonach ich suche, denke, beim Gehen der letzten Meter und Überqueren der Straße, von der 9 zur 6, „aufs andere Ufer“, denke beim Gehen, vage:

„den Weg meiner Passionsgeschichte vor Augen, den ich wieder freiwillig gegangen bin, von seinem Haus zu meinem Haus. Unsere Fenster sind dunkel.“.

Zwiespältige Orte. Man kommt augenblicklich an, ist aber in jedem weiteren Augenblick auf der Hut. „Zu Hause lege ich mich auf den Boden und warte und atme, veratme mich und veratme mich immer mehr […], und ich möchte nicht sterben ehe Malina kommt“. Man empfindet, körperlich, Angst, in solch einen – von Bachmann? von Wien? von mir? eröffneten – Zwiespalt hineinzufallen – „ziehen sie ihr den Teppich weg!“. Und fühlt sich doch auch erstaunlich leicht und frei – „ich lache, tanze und rufe plötzlich: Ivan!“.

Das Verspielte wird angesprochen, getaut, geweckt, gleichzeitig aber gibt es, scheint mir, eine Notwendigkeit, standhaft und beinah widerständig – „forte“ – zu sein, zu werden. Man will an diesen Orten bleiben. Und fürchtet sich doch. Unterwerfung und Überlegenheit sind unzertrennlich. Tags ist das nicht aufzulösen. Bloß in der Schrift, im Traum, im Tier fallen das Verspielte und das Widerständige und die Hingabe vielleicht kurz, dunkel, zusammen: „vertiert werde ich sein im Traum“.

Leben und Feld, Ivanleben und Malinafeld, Kunst und Mord, Wasser und Feuer, Du und Ich, Krieg und Frieden, Zärtlichkeit und Gewalt, Spiel und Sprache, Schnee und Licht, schwarz und rot, Todesangst und Todesarten, Wald und Weltraum, Witz und Wahn, Wand und Tor, Geduld und Gutmachung, das Familiäre und die Affäre, leben und schreiben besitzen allesamt hellere und dunklere Seiten, Flecken und Spieglungen, in „Malina“ und im Leben Bachmanns. Und wo eigentlich nicht? Der Wunsch nach dem Ganzen in Einem ist so eng eingewoben, dass es sich schmerzhaft liest, zuweilen, schmerzhaft ist. Er erfüllt sich nicht. Das ist die Bestimmung des „Zeitalter[s] der Stürze“, aber hierin liegt auch „die Poesie meines Geschlechts“ begründet. Es gibt kein oben und unten, kein Maß, das taugt. Jedes Wort scheint mit dem Schein-Maß zu brechen: Zeitalter, Sturz, Poesie, Geschlecht. Ganz besonders: Geschlecht. Eine freiwillige oder unfreiwillige Tradition? Das weibliche Geschlecht? Das körperliche, das unkörperliche? Das, untrennbar, sinnliche erfahrbare und zugleich gedachte Geschlecht? Das geschlechtliche Geschlecht, gleich welches, als immer bestürzend-unermesslich Eigenstes? Das Geschlecht kennt kein Maß. Gesucht werden kann nur Begegnung, Bewegung, Sprache, Schönheit.

Denn es ist die Schönheit, die mir fehlt, sie ist wichtiger, ich will die Schönheit verführen.“

Und so habe ich in der Ungargasse, in der Stille, die an diesem Samstagnachmittag dort herrscht, das Gefühl, dass nichts eindeutig ist – das ist nicht neu und ich kann mich dennoch nicht entziehen. So wie sich auch das Ich, „eine Unbekannte“, scheint mir, im Roman weder entziehen kann, noch will. „Wien schweigt.“

Und dann ist das vielleicht auch alles eine einzige Einbildung, ein großer Irrtum, beinahe ein Betrug. Malina würde meine vorangegangenen Gedanken vermutlich so oder ähnlich in die Schranken weisen. – „Malina: Du hast dir immer zuviel vorgestellt.“ – Aber auch Malina ist vielleicht eine einzige Einbildung, ein großer Irrtum, ein Betrug. In einem Interview verneint Bachmann, dass es sich bei „Malina“ klar um einen autobiographischen Roman handle, „weil ja keine Geschichte erzählt wird, weder von dieser Frau, noch von diesem Mann, noch von ihrem Doppelgänger“. Auch im Roman gibt es genügend Andeutungen, deutlichere und undeutlichere. – „Bin ich eine Frau oder etwas Dimorphes?“ – Malina als Doppelgänger der Ich-Erzählerin zu lesen, wirft ein irres Streulicht auf die gesamte Erzählung. Und das passt in gewisser Weise zu dem Bild der Himbeere, dieser heilsamen (sagt man), hochsommerlichen, halbhohlen, saftigen, sinnlichen Sammelsteinfrucht, diesem Rosengewächs, dessen Blätter, als Himbeerblättertee, angeblich für die Geburtsvorbereitung förderlich sein sollen, dieser Beere, die sich in dem eigentümlichen Namen des Romans und des Manns mit diesem Namen und des Doppelgängers verheißungsvoll versteckt. „Ich schaue in das Glas als stünde ein zweites darin, und es fällt mir wieder ein“. Malina ist berechenbar und unheimlich zugleich. Im Roman bricht Malina, letztlich, alle Versprechen seines Namens. In und an und mit Malina scheint alles, letztlich, zerbrechen zu müssen. „Wien brennt!“

Zwiespältig schrieb ich zu Beginn, dabei scheint sich alles um die Zahl drei zu drehen. In der Zusammensetzung des Romans aus drei Teilen (vielleicht auch vier, es gibt da noch den anfangs erwähnten, nicht mit einem eigenen Titel versehenen Auftakt), im Aufbau, ebenso wie in verschiedenen Motiven, den drei Steinen, drei Sätzen, drei Männern, drei Mördern, drei große Prüfungen, drei Blutstropfen, selbst der Uhrzeit am Ende des ersten Kapitels, drei Uhr, und den Hausnummern, 6 und 9, in der Ungargasse, im dritten Bezirk. Und doch, das Dritte möchte man, scheint mir, streichen, um zurück ins einfachere, beinah traumgleiche Zweisame zu finden. So wie es in „Malina“ vielleicht nur in der Geschichte von der Prinzessin von Kagran und dem Fremden auftaucht. Oder in der Erinnerung, in dem zarten Bild, das Bachmann einmal für den Versuch, sich etwas (Unmögliches) zu wünschen, findet: „nicht ein, sondern zwei Stück Zucker hab ich deswegen abends ins Fenster gelegt“. Oder in dem flüchtigen, spielerisch ernsten Ideal von Zweien, die sich an einem Schachbrett gegenübersitzen, wo nur gilt: „toucher et jouer“.

Es gibt in „Malina“ keine Dialoge. Obgleich die Dialogform an vielen Stellen inszeniert wird. Obgleich, unermüdlich, alle Register der Kommunikation gezogen werden. Selbst Kellner und Postboten verweigern die einfachen Vermittlungsdienste, was sie der Frau, die ‚Ich‘ sagt, die ‚Ich‘ ist im Roman, allerdings eher näherbringt. Sämtliche Techniken der Vermittlung, sämtliche Beziehungskonstellationen, sämtliche Textformen, selbst Musiknoten, Farben, Opernzeilen, Referenzen, Papierfetzen, fremde Riten, fremde Sprachen, fremde Kinder, fallende Bücher werden bloß zum immer wirreren, absurderen, traurigeren Kabelsalat: „Ich werde schon meine Gründe haben alles immer mehr durcheinander zu bringen.“, aber dann wiederum auch: „mach das ganze Licht an! Zünd auch den Leuchter an.“ und „ich möchte noch einige Dinge in Ordnung bringen“. Kunst und Technik, die Kunst und die Techniken des Sprechens, sind Knoten, Kriminalfälle gewissermaßen, die nicht gelöst werden. Einen Ausweg aus diesem Labyrinth, ein Aufwachen aus diesem Albtraum, eine Ruhe in diesem Getöse, „in dieser Welt, die nicht Welt ist“, gibt es scheinbar nicht. Nicht in der Erinnerung. Nicht in der Erzählung. „Ich erzähle nicht, ich werde nicht erzählen, ich kann nicht erzählen, es ist mehr als eine Störung in meiner Erinnerung.“ Ein Schlüssel reicht bei weitem nicht. Ebenso wenig ein Brief. Selbst und gerade die „wirklichen Briefe“ werden immer zerrissen, „zerknüllt, nicht beendet, nicht ab[ge]schickt, weil sie von heute sind und weil sie in keinem Heute mehr ankommen werden.“.

Die Worte und Sätze und Satzgruppen, obwohl ihnen alles abverlangt wird, kommen in „Malina“ nie an, es muss dennoch, beinah an Beckett erinnernd, immer weiter versucht werden, „nur reden muss ich immerzu reden, um mich zu retten“. Die unzähligen Anspielungen und Ansprachen zahlen sich zuletzt nicht aus. Einmal gibt es kurz ein Kind, doch es ist ein namenloses, ein ungeborenes Kind. Eine von mehreren Vorwegnahmen der (erst 2000 unter dem Titel „Ich weiß keine bessere Welt“ veröffentlichten) Gedichte aus Bachmanns Nachlass. Das Kind wird, noch bevor sich das Ich vor es stellen kann, erschossen. „Es ist der ewige Krieg.“  

Hinaus kann nur, kursiv, die Geschichte führen, aber auch die bricht ab, es erscheinen nur noch Splitter, Wortscherben, bis sie verstummt. Ivan ist ein Verbündeter und ist es nicht. Ich denke an Iwan Karamasow, finde ihn aber nicht so recht wieder in Ivan. Ich lese, später, dass sich der Name Ivan von Johannes ableitet, aus dem Hebräischen übersetzbar mit „der Herr ist gnädig“, lese: „Somit ist der Name [Johannes] als Dankname zu verstehen“. Den entrückten Danknamen finde ich wieder im Ivan des Romans. Die Liebe zu Ivan ist eine leidenschaftliche und zugleich religiöse Liebe. Doch die Frau im Roman scheitert an ihr, wie Dostojewskis Iwan an der Religion scheitert. Der Dank verheißt keine Rettung – weder in der Liebe noch in der Religion. Nah war nur der Fremde. Der Vierte, von dem sich nicht reden lässt. Oder vielleicht sogar nur sein Mantel. Nähe fühlt man, hier, in der Ungargasse, nur im geöffneten Fenster, im Fensterrahmen, auf der Fensterbank, „vor einem Fenster werden wir stehen, lass mich ausreden!“, wo sich, unvermittelt, spürbar, weder klar trennbar, noch vereinbar, Innen und Außen berühren dürfen. Das konzentrierte, davonsehnende Eigene und die gewaltige, heranbrandende Ferne. Und kein Drittes. „Ich: Doch. Eine Ausnahme.“

In der Ungargasse finden sich berührbare, schöne, stille, alltägliche, abgelegene, etwas zu verheimlichen scheinende Räume, Flächen, Einzelheiten, Hinterhöfe – „immer entgeht mir etwas, aber inwendig“. Und, es überrascht beinah, alle Fenster lassen sich öffnen. – „Auch die Fenster habe ich noch alle aufgemacht.“ – Die Nähe von Dichtung und Leben, das Potenzial und die Gefahr dieser Nähe, ist, manchmal, schwer erträglich. Es flimmert in „Malina“ und genauso flimmert es in der Ungargasse 6, Wien III. Seltsamerweise habe ich in dem Winter, in dem ich in Wien gelebt habe, vor sieben Jahren, selten in den 3. Bezirk gefunden. Vertraut ist mir hier lediglich der Stadtpark. Die unberührt bleibende Nähe des Stadtparks im Roman wird, wenn man selbst den „Weg zum Stadtpark hinunter“ macht, ganz nach- und unnachvollziehbar, und man weiß nicht so recht, von wo nach wo der Schatten fällt, von der Gasse auf den Park oder umgekehrt.

Als ich mich von der Ungargasse in den Stadtpark hinübergetraut habe, nachher, war es dort „ganz ruhig“ und war dort ein so eigentümliches Licht, dass das Heimische und Unheimliche, Verwunschene und Verfluchte der Ungargasse, kurz völlig in Vergessenheit geraten schienen oder allemal wie ein doch etwas unwirkliches Spiel wirkten im Vergleich – „da bist du ja, wenn du nur da bist, ach endlich, endlich!“. In Orten, vertrauten wie unvertrauten, lassen sich, das weiß ja auch Bachmann, Personen wunderbar verstecken. Im Stadtgarten habe ich, um die Anspielung aufzulösen, natürlich neben Bachmann Celan gesucht. Ein Weg hinaus aus der Erzählung, zurück, für einen kurzen Moment, in die Dichtung.

„Da Malina schläft, fange ich zu schreiben an.“

(Alle Zitate aus: Malina. I. Bachmann)

Station bei Malina_
Nasima Sophia Razizadeh, Schriftstellerin_Köln_ acting Malina _
Romanschauplatz „Malina“ Ingeborg Bachmann (1971) Wien  
2023 _ 50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Station bei Malina_Roman Ingeborg Bachmann_Wien_1971

Nasima Sophia Razizadeh, Schriftstellerin _ Köln

Aktuelle Bucherscheinung:„Sprache und Meer“ Nasima Sophia Razizadeh. Matthes&Seitz Berlin

https://literaturoutdoors.com/2023/11/28/sprache-und-meer-nasima-sophia-razizadeh-_-matthesseitz-berlin/

2023 _ 50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Theater/Performance und Bildender Kunst.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person beizutragen.

Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.

Interview und alle Fotos_Romanschauplatz _ Malina_Wien _ Walter Pobaschnig 12/23

Walter Pobaschnig

https://literaturoutdoors.com 1/24

„Aufstehen / vor mir selbst und den Herausforderungen“ Bernhard Dechant, Schauspieler _ Wien 13.1.2024

Lieber Bernhard Dechant, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Aufstehen / vor mir selbst und den Herausforderungen, die sich mir stellen, so lange wie möglich fliehen / Essen / mich mir selbst und den Herausforderungen stellen / daran verzweifeln / Essen / Wege finden die Verzweiflung in positive Energie umzuwandeln, bestenfalls in künstlerische Projekte zu transformieren / Essen / mir abends vornehmen, am nächsten Tag nicht wieder den halben Tag an Flucht und Verzweiflung zu verschwenden

Bernhard Dechant, Schauspieler, Autor und Regisseur _
Foto/folgende _ aktuelle Produktion: „Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich glaube, das was für uns jetzt alle besonders wichtig ist, immer schon für uns alle wichtig war, wobei ich den Begriff alle nicht wirklich fassen kann, weil es ja doch sehr viele sind und wenn ich mir die Welt anschaue bezweifle, dass es ein alle überhaupt gibt oder besser gesagt, dass es ein alle gibt, denen dasselbe wichtig ist.

Deswegen kann ich nur sagen, was mir wichtig ist: Solidarität, Empathie, Liebe, Vertrauen, Selbstbewusstsein, Mut, Zivilcourage, Freiheit, Friede, Lust, Humor, Grundeinkommen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich glaube, dass wir am Anfang der Epoche einer neuen oder zweiten Aufklärung stehen. Der Glaube an unendliches Wirtschaftswachstum und einen göttlichen allwissenden Markt, dessen Lehre von neoliberalen Propheten in gläsernen Kathedralen über unsere Banknoten gepredigt wird, scheint an der Endlichkeit unsere Erde und ihrer Ressourcen zu zerbrechen.

Es wird eine Transformation stattfinden, die die Menschheit entweder auf eine neue, höhere Form des Bewusstseins und des Zusammenlebens führt oder – wie es jetzt scheint – in ein neues barbarisches Mittelalter.

In meinen Augen ist die Aufgabe der Kunst bei diesem Prozess, positive Utopien wie negative Dystopien fühl- und erlebbar zu machen, mögliche Zukünfte ins Jetzt zu holen, um das Jetzt in der Zukunft zu verhindern .

Was liest Du derzeit?

Der radikale Poet Werner Schwab

von Helmut Grugger

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Kunst ist, wenn man’s nicht kann, denn wenn man’s kann, ist’s keine Kunst.“

Johann Nestroy

Aktuelles Theaterprojekt von und mit Bernhard Dechant:

Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt

Ein Österreichisches Drama
von und mit:

SOPHIE RESCH (Regie & Dramaturgie, Text)

BERNHARD DECHANT (Schauspiel, Konzept & Text)

STEFAN STERZINGER (Musik)

Premiere Fr 19.1.2024

Weitere Vorstellungen: 31.1, 1.2, 2.2 und 3.2.2024 Beginn: 20h

Lokal Spitzer im Odeon 1020 Wien; Taborstraße 10 (Eingang im Durchgang zur Großen Mohrengasse) 

https://www.sophieresch.com/oskarwernerkompromisslosindiewiedergeburt?fbclid=IwAR0vNCRr8PtmNQLHRjSRXuorBFWbF8k3SwiIs9UDrqQuCXDUyM0lfhagxMY

Bernhard Dechant, Schauspieler, Autor und Regisseur
Stefan Sterzinger, Musiker
Sophie Resch, Schauspielerin, Regisseurin

Vielen Dank für das Interview, lieber Bernhard, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Bernhard Dechant, Schauspieler, Autor und Regisseur

Zur Person Bernhard Dechant wurde 1976 geboren und lebt derzeit als freier Schauspieler, Autor und Regisseur in Wien. 

Studierte von 1997 bis 2000 Psychologie und von 2000 bis 2003 Schauspiel in Wien. 

Spielt derzeit „OSKAR WERNER  /Kompromisslos in die Wiedergeburt „ Text von Bernhard Dechant unter der Regie von Sophie Resch im Spitzer/Odeon Theater Wien und unter der Regie von Christina Tscharyiski  “HEIL.Eine energetische Reinigung” von Stefanie Sargnagl  im Rabenhof Wien

Von 2004 bis 2008 Ensemblemitglied am Theaterhaus Jena. 

2008 gewann er mit der von ihm entwickelten und inszenierten Version von „Don Quichote“ den Publikumspreis des 100° Festivals Berlin. 

Für das Jahr 2009 wurde er von Christoph Schlingensief für das Fach Regie als Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart ausgewählt. 

2010 erhielt er mit dem Caleidospheres e.V. den Förderpreis der LAG Soziokultur Thüringen „Kulturriese 2010″. 

2013 erhielt er für das Solostück „Braveheart“ den deutschen Monologpreis „Tonella“. 

2015 Nestroy-Preis als Teil des Ensembles für die beste Off- Produktion für „Proletenpassion ff.“ und Extra-Nestroy-Preis für das von ihm mitgegründete Künstler*innenkollektiv „Die Schweigende Mehrheit“, 

2016 Preis der Freien Szene und Nominierung für den Nestroy-Spezialpreis für „Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene“. 

2017 Dorothea Neff Preis für „Traiskirchen. Das Musical“. 

2018 Stadtteilprojekt „WirKommen.at“

2018 Karl Anton Wolf Preis für „Die Schweigende Mehrheit“. 

Als Schauspieler arbeitete er unter anderem mit Claus Peymann, Markus Heinzelmann, Hartmut Wickert, Peter Kern, Alice Buddeberg, Tomas Schweigen, Eike Hannemann, norton.commander.Productions, Michael Schachermaier, Christine Eder, Anna Badora, Alexander Charim, Tina Leisch und Christina Tscharyiski. 

www.bernhard-dechant.at 

Fotos: Produktion „Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt„ _ Thomas Lieser

Foto_Portrait Sophie Resch_ Walter Pobaschnig 8/20

Walter Pobaschnig _ 10.1.2024

https://literaturoutdoors.com

„Genug“ Björn Hayer, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Lemberg/D 13.1.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Genug

Im

Vergehen

Erfahren


Pein

Erliegt

Angst

Chimären

Erfühlen


Atomares –


Chaos

Hadert

An

Niemandes

Christ

Entzwei



Björn Hayer, 8.1.2024

Björn Hayer, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Björn Hayer, Schriftsteller

Zur Person _ Björn Hayer schreibt Lyrik, Essays und Prosa, zudem ist der 1987 in Mannheim geborene und habilitierte Germanist als Literatur- und Theaterkritiker tätig.

Foto_ privat

Walter Pobaschnig _ 8.1.2024

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Erinnerung an Helena Adler – „Die österreichische Tradition des literarischen Wutredens um einen neuen, unverwechselbaren Tonfall erweitert“ – Andreas Unterweger, Schriftsteller _ Graz 12.1.2024

Erinnerungen an Helena Adler _  Andreas Unterweger, Schriftsteller

+ 5.1.2024  „Helena Adler“, Schriftstellerin, Salzburg
(Stephanie Helena Prähauser *1983)

Lieber Andreas Unterweger, welche Erinnerungen hast Du an Helena Adler, Schriftstellerin (Stephanie Helena Prähauser + 5.1.2024  *1983)?

Helena Adler und ich sind uns nur einmal länger persönlich begegnet, bei einer Lesung im Literaturhaus Graz. Ihr Roman „Fretten“ war praktisch zeitgleich mit meinem, „So long, Annemarie“, erschienen. Die Wege der Bücher kreuzten sich öfter als unsere, etwa in „Die Presse“ oder in „schreibART“, dem Empfehlungsprogramm des österreichischen Außenministeriums.

Nach der Lesung waren wir mit Klaus Kastberger und anderen im Brandhof essen. Steffi und ich saßen uns gegenüber, beide bei Knödel mit Ei, und tauschten uns innig über äußerst Unliterarisches wie Fragen des Schulsystems und die verschiedenen Grade der Müdigkeit aus – worüber Eltern sich eben so unterhalten …

Als ich später hörte, dass sie ihren Auftritt in Klagenfurt aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, habe ich ihr gute Besserung gewünscht, mit fünf Rufzeichen. Das Wünschen hat nicht geholfen. Es ist so traurig.

Wann, wie begegnete Dir der erste Text von ihr und welche Wirkung hatte dieser auf Dich?

Die Lesung der Geburtsszene aus „Fretten“ im Literaturhaus Graz hat mich schwer beeindruckt. Der Text war wütend und verletzlich zugleich, bei aller Emotionalität fein komponiert und verband subjektive Authentizität mit dem Ausdruck eines geradezu archetypischen Größeren. Außerdem hatte er mehrere witzige Momente.

Was zeichnete Ihr Schreiben für Dich aus? Welches literarische Erbe hinterlässt sie und wie ist dies in der österreichischen Literatur einzuordnen?

In Österreich gibt es die Tradition einer Art literarischen Wutredens, das Furor mit hochartifizieller Sprache und Sprachmusik verbindet. Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek oder Peter Handke mögen einer/einem da unter anderem in den Sinn kommen. Ein solcher Sprachgestus wird von jüngeren Schreibenden hierzulande immer wieder gerne angestrebt, aber selten erreicht. Die Autorin Helena Adler sehe ich als eine der wenigen, der es gelungen ist, diese Tradition um einen neuen, unverwechselbaren Tonfall zu erweitern.

Wie hast Du Helena Adler als Kollegin erlebt?

Als äußerst freundlich, bodenständig, empathisch … Wie gesagt, wir sind uns leider nicht öfter als einmal wirklich begegnet, aber sie erschien mir in jeder Hinsicht als Lichtblick im Literaturbetrieb.

Andreas Unterweger, Schriftsteller,
Herausgeber der Literaturzeitschrift man
uskripte_ Graz

https://andreasunterweger.wordpress.com/category/manuskripte/

http://www.andreasunterweger.at/

Graz, 12.1.2024

Herzlichen Dank für Dein Interview, lieber Andreas!

Andreas Unterweger, Schriftsteller

Helena Adler, Schriftstellerin +5.1.2024

Helena Adler, Schriftstellerin
(Stephanie Helena Prähauser + 5.1.2024  *1983)

Geboren 1983 in Oberndorf bei Salzburg.
Lebte als Autorin und Künstlerin in der Nähe von Salzburg.

Studium der Malerei am Mozarteum sowie Psychologie und Philosophie an der Universität Salzburg.

Auszeichnungen:

2022 Shortlist Österreichischer Buchpreis

2020 Longlist Deutscher Buchpreis

2020 Shortlist Österreichischer Buchpreis

2020 Projektstipendium Literatur BKA

2018 Jahresstipendium Literatur, Salzburg  

https://jungundjung.at/verfasser/adler-helena/  6.1.2024

Bücher:  

https://literaturoutdoors.com/2020/07/08/die-infantin-traegt-den-scheitel-links-helena-adler-roman-jung-und-jung-verlag/      

https://literaturoutdoors.com/2022/09/12/fretten-helena-adler-jung-und-jung-verlag/ 

Interview:

https://literaturoutdoors.com/2020/04/13/der-neubeginn-ist-verzicht-wir-hinterlassen-schon-genug-saustall-helena-adler-schriftstellerin_wien-13-4-2020/

Fotos Helena Adler_Eva Trifft/Jung und Jung

Foto_ Portrait Andreas Unterweger _ privat

Grafik: Romana Fürlinger

Walter Pobaschnig 12.1.2024

https://literaturoutdoors.com

Erinnerung an Helena Adler – „das fantastische Kapitel der positiven weiblichen Wut der Anti-Heimat-Literatur hinzugefügt“ Dominika Meindl, Schriftstellerin _ Linz 12.1.2024

Erinnerungen an Helena Adler _  Dominika Meindl, Schriftstellerin

+ 5.1.2024  „Helena Adler“, Schriftstellerin, Salzburg
(Stephanie Helena Prähauser *1983)

Liebe Dominka Meindl, welche Erinnerungen hast Du an Helena Adler, Schriftstellerin (Stephanie Helena Prähauser + 5.1.2024  *1983) ?

Wir haben einander nur ein einziges Mal getroffen, aber dabei habe ich mich von der ersten Minute an für sie begeistert. Nach ihrer Lesung sind wir per Zufall darauf gekommen, dass wir beide Austrofred-Fangirls sind, da war sie mir endgültig sympathisch. Vor ein paar Tagen haben wir über Helena gesprochen, Franz Wenzl wäre beinahe zu dieser Lesung in Sierning gekommen. Die zwei zusammen, das wäre ein Ereignis geworden!

Wann, wie begegnete Dir der erste Text von Ihr und welche Wirkung hatte dieser auf Dich?

Es war, wie wohl bei den meisten, „Die Infantin“. Ich las es und wusste, wovon sie schrieb (eine Jugend auf dem Land), aber ihre wilde Rebellion dagegen war mir angenehm fremd (Neid!). „Fretten“ las ich dann schon mit professionellem Auftrag, um die Moderation vorzubereiten. Ich war beim Lesen sehr zufrieden mit meiner Berufswahl (das ist nicht immer so).

Was zeichnete Ihr Schreiben für Dich aus?

Energie und Poesie, das habe ich so bei noch niemandem gelesen. Und ein sehr guter, sehr böser Sprachwitz.

Wie hast Du Helena Adler als Kollegin erlebt?

Sehr offen und warmherzig! Sie wäre Anfang Juli 2023 unsere Gästin beim Experiment Literatur in Wels gewesen, darauf habe ich mich extrem gefreut. „Mit der möchte ich ab jetzt oft was machen“, dachte ich beim Heimfahren.

Welches literarische Erbe hinterlässt sie und wie ist dies in der österreichischen Literatur einzuordnen?

Es war in allen Nachrufen zu lesen, dass sie ein schmales Oeuvre hinterlässt, weil sie ja noch so jung war, aber dass es mächtig wirken wird. So ist es. Anti-Heimat-Literatur ist in Österreich kein neues Genre, aber Helena hat ihr ein fantastisches Kapitel hinzugefügt, nämlich das der positiven weiblichen Wut. 

Wie wird Dir Werk und Leben Helena Adlers in Erinnerung bleiben?

Als ewig jung!

Dominika Meindl, Schriftstellerin  

Linz, 12.1.2024

https://www.jku.at/kepler-salon/menschen/dominika-meindl/

Herzlichen Dank für Dein Interview, liebe Dominika!

Dominika Meindl, Schriftstellerin, Moderatorin, Journalistin
und Literaturveranstalterin. 

Helena Adler, Schriftstellerin +5.1.2024

Helena Adler, Schriftstellerin
(Stephanie Helena Prähauser + 5.1.2024  *1983)

Geboren 1983 in Oberndorf bei Salzburg.
Lebte als Autorin und Künstlerin in der Nähe von Salzburg.

Studium der Malerei am Mozarteum sowie Psychologie und Philosophie an der Universität Salzburg.

Auszeichnungen:

2022 Shortlist Österreichischer Buchpreis

2020 Longlist Deutscher Buchpreis

2020 Shortlist Österreichischer Buchpreis

2020 Projektstipendium Literatur BKA

2018 Jahresstipendium Literatur, Salzburg  

https://jungundjung.at/verfasser/adler-helena/  6.1.2024

Bücher:  

https://literaturoutdoors.com/2020/07/08/die-infantin-traegt-den-scheitel-links-helena-adler-roman-jung-und-jung-verlag/    

https://literaturoutdoors.com/2022/09/12/fretten-helena-adler-jung-und-jung-verlag/ 

Interview:

https://literaturoutdoors.com/2020/04/13/der-neubeginn-ist-verzicht-wir-hinterlassen-schon-genug-saustall-helena-adler-schriftstellerin_wien-13-4-2020/

Fotos Helena Adler_Eva Trifft/Jung und Jung

Foto _ Portrait Dominika Meindl: Zoe Goldstein

Grafik: Romana Fürlinger

Walter Pobaschnig 12.1.2024

https://literaturoutdoors.com

„Geht der Wind“ Sophie Resch, Schauspielerin, Regisseurin_ Give Peace A Chance _ Wien 12.1.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Sophie Resch, Schauspielerin, Regisseurin


Geht der Wind

In eine Richtung,

Versucht sich zu drehen um die

Erde, gleicht einem Anderen.


Parallel winden sie sich,

Einer ist doch nicht wie der

Andere und doch verwandt.

Chapeau„ rufen sie sich zu,

Einer zu dem anderen.


Anders sein und doch gemeinsam.


Chapeau!“

Häuser, Straßen, Flüsse,

Andere Länder, die sie nie gesehen.

Noch ist es zu spüren.

Charmant begegnen sie wieder Anderen, trotz allem:

Eine Einheit. Wir. Alle.

Sophie Resch, 11.1.2024

Sophie Resch, Schauspielerin, Regisseurin _
Station bei Malina 8/21

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Sophie Resch, Schauspielerin, Regisseurin

Aktuelles Projekt von/mit Sophie Resch_

Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt

Ein Österreichisches Drama
von und mit:

SOPHIE RESCH (Regie & Dramaturgie, Text)

BERNHARD DECHANT (Schauspiel, Konzept & Text)

STEFAN STERZINGER (Musik)

Premiere Fr 19.1.2024

Weitere Vorstellungen: 31.1, 1.2, 2.2 und 3.2.2024 Beginn: 20h

Lokal Spitzer im Odeon 1020 Wien; Taborstraße 10 (Eingang im Durchgang zur Großen Mohrengasse) 

Bernhard Dechant, Schauspieler, Autor und Regisseur
Stefan Sterzinger, Musiker
Sophie Resch, Schauspielerin, Regisseurin

https://www.sophieresch.com/oskarwernerkompromisslosindiewiedergeburt?fbclid=IwAR0vNCRr8PtmNQLHRjSRXuorBFWbF8k3SwiIs9UDrqQuCXDUyM0lfhagxMY

Sophie Resch feiert ihr Regiedebüt mit dem Stück „OSKAR WERNER- Kompromisslos in die Wiedergeburt“. Premiere am 19.1.2024 im OdeonTheater/Spitzer_Wien.

Zur Person _ Sophie Resch, geb 1985 in Wien. Schauspielstudium in Wien und Berlin. Bereits während ihrer Schauspielausbildung, spielte sie in mehreren Theaterstücken und war Mitglied der Jungen Burg (Burgtheater Wien) und des Jugendensembles der Volksbühne Berlin. Darüberhinaus nahm Sophie intensiv am Unterricht der Bühnentanzklasse in Berlin teil und wirkte zunehmend auch bei Tanzperformances und zeitgenössischen Stücken mit.

2016-2017 spielte sie im Theater an der Josefstadt- Kammerspiele in der Erfolgsproduktion „Monsieurs Claude und seine Töchter“. Als Mitglied des KünsterInnenkollektivs Die Schweigende Mehrheit, realisierte sie das mit dem Nestroy-Spezialpreis ausgezeichnete Stück „Die Schutzbefohlenen“ und die Wiener Festwochen-Produktion „Traiskirchen. Das Musical“ im Volkstheater Wien. Seit 2021 ist Resch Ensemblemitglied des Bernhard Ensembles des Off Theater Wien unter der Leitung von Ernst Kurt Weigel.

Weitere Spielstätten (Auswahl): Burgtheater, Festspiele Gutenstein, Theater Drachengasse, Werk X Eldorado, Brut, Konzerthaus, Hebbel am Ufer Berlin, Kosmostheater, Dschungel Wien, etc.

Darüberhinaus ist Sophie in diversen Film- und Fernsehproduktionen (Auswahl) zu sehen: „Planet Ottakring“, „Die beste aller Welten“, Landkrimis „Schutzengel“und „Vier“, „Copstories“, „Soko Donau“, „Schnell ermittelt“, etc.

Preise:

2017: Dorothea-Neff-Preis für Traiskirchen. Das Musical

2016: Preis der Freien Szene für Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene

 North Carolina Film Award- Winner: Bestes österreichisches Kurzfilmdrama für Studentenfutter/Moonlighter

 Vienna Independent Short Film Festival Winner: Studentenfutter/Moonlighter

2015: Nestroy-Spezialpreis für Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene

Fotos_Portrait/Sophie Resch: Walter Pobaschnig _ Romanjubiläum Malina_ Wien 9/2020 

https://literaturoutdoors.com/2021/08/24/wir-sollten-durch-mauern-gehen-sophie-resch-schauspielerin_-romanjubilaum-malina-_-wien-24-8-2021/

Produktion „Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt„ _ Thomas Lieser

Walter Pobaschnig _ 12.1.2024

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„ein gutes leben für alle ist möglich“ Stefan Sterzinger, Musiker _ Wien 12.1.2024

Lieber Stefan Sterzinger, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

frueh aufstehen gemischte taetigkeit zwischen kunst vermittlung und verwaltung nach moeglichkeit sport

Stefan Sterzinger, Musiker

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

wir brauchen resozialisierungsprogramme fuer ueberbordende  privatvermoegen und ein sorgsam konzipiertes minuswachstum

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

ggf neu sortiert sich der rolle als projektionsflaeche bewusst sein und verantwortungsvoll damit umgehen gutes leben fuer alle ist moeglich

Was liest Du derzeit?

beschaeftige mich mit kurt schwitters privat les ich grad richard

schuberth „rueckkehr des dschungels“

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„nua voa glick ned die neavn valian“ franz heller

Vielen Dank für das Interview, lieber Stefan, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik-, Theater-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

Stefan Sterzinger, Musiker

Aktuelles Theaterprojekt mit Stefan Sterzinger:

Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt

Ein Österreichisches Drama
von und mit:

SOPHIE RESCH (Regie & Dramaturgie, Text)

BERNHARD DECHANT (Schauspiel, Konzept & Text)

STEFAN STERZINGER (Musik)

Premiere Fr 19.1.2024

Weitere Vorstellungen: 31.1, 1.2, 2.2 und 3.2.2024 Beginn: 20h

Lokal Spitzer im Odeon 1020 Wien; Taborstraße 10 (Eingang im Durchgang zur Großen Mohrengasse) 

https://www.sophieresch.com/oskarwernerkompromisslosindiewiedergeburt?fbclid=IwAR0vNCRr8PtmNQLHRjSRXuorBFWbF8k3SwiIs9UDrqQuCXDUyM0lfhagxMY

Bernhard Dechant, Schauspieler, Autor und Regisseur
Stefan Sterzinger, Musiker
Sophie Resch, Schauspielerin, Regisseurin

5 Fragen an Künstler*innen:

Stefan Sterzinger, Musiker

Stefan Sterzinger, Musiker

Zur Person _   STEFAN STERZINGER (Musik)

wurde 1957 in Wien geboren und wuchs im Weinviertel auf.

Ein Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften brach er kurz vor Ende ab und unternahm  Abenteuerliches mit Musik in der Schweiz, Frankreich, Spanien und Afrika. Seither professionelle Umsetzung von Erlebtem, Erdachtem und Erforschtem in Wort, Klang und Entertainment in diversen Kollaborationen.

Stefan Sterzinger ist Autodidakt und Sänger, Akkordeonspieler und Konzeptionist.

Er  gilt als „musikalischer Grenzgänger“ (M. Brandstetter, Wiener),  „Geheimgenie“ (W. Kralicek, Falter), als eine „Ikone der österreichischen Musik“ und „Grandseigneur der Wiener Szene“ (A. Bovelino, Kurier )

http://sterzinger.priv.at/ 

Eigene Produktionen von Stefan Sterzinger (Auswahl)

•2022 Leise im Kreise. Album & Livekonzertprogramm zuletzt im Konzerthaus im Mozartsaal, im Porgy & Bess und im großen Sendesaal im RKH mit Gerald Preinfalk, Edi Koehldorfer, Franz Schaden und Jörg Mikula

•2019 ff ODAWO SWASI Imaginäre Folklore: Neue Lieder aus Wien

•2018 Keuschheit und Demut in Zeiten der Cholera,  Album & Livekonzertprogramm mit Edi Koehldorfer und Franz Schaden

•2017 & 2022 2 Alben mit Belofour für galileo music (belofour und suiten suite) & Livekonzertprogramme mit Paul Schuberth, Nikola Zaric, Stefan Heckel.

•2014 bis 2016: ashanti blue. Mit Maria Craffonara, Kristian Musser, Thomas Castaneda, Franz Schaden und Jörg Mikula (Sterzinger Experience)

•2014 ff: Belofour. Mit Stefan Heckel, Nikola Zaric und Paul Schuberth.

•2014 bis 2015: shisha boogie. Mit Kristian Musser und Jörg Mikula

•2014 bis 2015: Irgendetwas Schönes. Mit Raphael Sas und Lukas Lauermann.

•2012 bis 2013: trio sms. Mit Der Nino aus Wien und Raphael Sas.

•2012 bis 2014: Fräulein Gustl. Livekonzert und Hörbuch in Zusammenarbeit mit der Wienbibliothek für den Meeraugeverlag. Mit Nathalie Ofenböck, Der Nino aus Wien, Raphael Sas und Lukas Lauermann.

•2010 bis 2013: Rock ́n Roll. Mit Martina Winkler, Alexander Gheorghiu, Lothar Lässer, Franz Schaden und Jörg Mikula (Sterzinger Experience)

•2008 ff: Sterzinger solo für Ö1 & Livekonzertprogramme

•1994 bis 2008 Musikalische Leitungen und Aufträge u.a. für die Wiener Festwochen, das Wiener Volkstheater, Markus Kupferblum, Stadttheater St. Pölten etc.

•1986 bis 1994: Franz Franz & The Melody Boys. Mit Natascha Smart Bishofsky, Vincenz Witzlsperger, Heinz Ditsch und Paul Skrepek. Über 1000 Konzerte zwischen Lübeck und Budapest, Wroclav und Rom

Diskografie (Auswahl)

•“Leise im Kreise.Tribute to Elfriede Gerstl.“ (Album. Sterzinger,Preinfalk, Koehldorfer, Schaden, Mikula) galileo music 2022

 • “suiten suite“ mit Belofour (Album. Schuberth, Zaric, Heckel. Sterzinger) für galileo  music, 2022

„Keuschheit und Demut in Zeiten der Cholera“ (Album, Sterzinger, Koehldorfer, Schaden 2015)

 •„Ashanti Blue“ (Album, Sterzinger Experience, Monkey, 2015)

•„Rock ́n Roll“ (Album, Sterzinger Experience, Monkey, 2011)

•„Fräulein Gustl oder Ich muß auf die Uhr schau ́n“, (Hör-Buch, Edition Meerauge, 2012 )

•„Sterzinger“ (Album, ORF, 2008)

•„In Ottokar ́s Irrtum“ (Album, Franz Franz & The Melody Boys, 1992)

•„Kostbare Miniaturen“ (Album, Franz Franz & The Melody Boys, 1989)


Fotos_Portrait/Stefan Sterzinger: Daniela Beranek; R.Wimberger, Y.Odapas.

Foto_Portrait Sophie Resch_ Walter Pobaschnig 8/20

Produktion „Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt„: Thomas Lieser


Walter Pobaschnig _ 10.1.2024

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Erinnerung an Helena Adler – „Salzburger Schnee“ Verena Dolovai, Schriftstellerin _ Klosterneuburg/NÖ 11.1.2024

Erinnerungen an Helena Adler _ Verena Dolovai, Schriftstellerin

+ 5.1.2024  „Helena Adler“, Schriftstellerin, Salzburg
(Stephanie Helena Prähauser *1983)

Salzburger Schnee

Als ich die erschütternde Nachricht gelesen habe

saß ich im Salzburger Schnee

Kalte Bergluft

auf meinem Gesicht

glasig

meine Augen

vom Wind

Tränen

die Infantin vor mir

die das Kind in mir weckte

die so gegen und zugleich für diese Welt schrieb

mit einer sprachlichen Wucht

die lang im Ohr nachklingt

ihre Wörter

perfekt komponierte Melodie

gemalte Bilder

ihr Werk lebt

diese intensive unvergleichliche Stimme

Helena Adler bleibt

———

Mein tiefstes Mitgefühl gilt ihren Liebsten.

Verena Dolovai, Schriftstellerin

Klosterneuburg/NÖ, 10.1.2024

Verena Dolovai

Herzlichen Dank für Dein Erinnerungsgedicht, liebe Verena!

Verena Dolovai, Schriftstellerin

Helena Adler, Schriftstellerin +5.1.2024

Helena Adler, Schriftstellerin
(Stephanie Helena Prähauser + 5.1.2024  *1983)

Geboren 1983 in Oberndorf bei Salzburg.
Lebte als Autorin und Künstlerin in der Nähe von Salzburg.

Studium der Malerei am Mozarteum sowie Psychologie und Philosophie an der Universität Salzburg.

Auszeichnungen:

2022 Shortlist Österreichischer Buchpreis

2020 Longlist Deutscher Buchpreis

2020 Shortlist Österreichischer Buchpreis

2020 Projektstipendium Literatur BKA

2018 Jahresstipendium Literatur, Salzburg  

https://jungundjung.at/verfasser/adler-helena/  6.1.2024

Bücher:  

https://literaturoutdoors.com/2020/07/08/die-infantin-traegt-den-scheitel-links-helena-adler-roman-jung-und-jung-verlag/    

https://literaturoutdoors.com/2022/09/12/fretten-helena-adler-jung-und-jung-verlag/ 

Interview:

https://literaturoutdoors.com/2020/04/13/der-neubeginn-ist-verzicht-wir-hinterlassen-schon-genug-saustall-helena-adler-schriftstellerin_wien-13-4-2020/

Fotos Helena Adler_Eva Trifft/Jung und Jung

Foto _ Verena Dolovai: privat

Grafik: Romana Fürlinger

Walter Pobaschnig 11.1.2024

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„Literatur und Kunst sind mächtige Kräfte der Schönheit“ Diana Hellwig, Schriftstellerin _ Erfurt 11.1.2024

Liebe Diana Hellwig, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Morgens als erstes das Radio an, auch wenn ich es sofort wieder ausmachen möchte, weil die Nachrichten mir so nahe gehen und ich verzweifeln möchte. Dann Kaffeetrinken, das erste aufschreiben. Neben mir liegt ein Notizblock. Die Gedanken, die kommen, haben fast immer was mit dem Gehörten oder auch Gelesenen zu tun. Meistens liegen noch ungelesene Wochenendausgaben der Süddeutschen da. Die Texte dieser Zeitung haben oft über den Tag hinaus Gültigkeit.

Nach dem Frühstück fahre ich entweder mit dem Rad ins Büro zur Arbeit, die mir meinen Lebensunterhalt einbringt, oder, an freien Tagen, und wenn ich die Augen vor der häuslichen To-do-Liste verschließe, verschwinde ich in mein Zimmer und versuche, an den aktuell entstehenden Texten weiter zu arbeiten. Ich schreibe an einer aus Kurzprosa zusammengesetzten Collage der jüngeren, auch autobiografischen, Geschichte. Für meine Umgebung bin ich dann erst einmal nicht erreichbar.

Diana Hellwig, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich erachte es als weiterhin wichtig, mit den Leuten, im Gespräch zu bleiben, auch und gerade wenn sie Verschwörungsmythen und Demagogen aufsitzen; und auch wenn ich dabei an den Rand meiner seelischen Möglichkeiten komme. Eine Bekannte bereitet sich beispielsweise ernsthaft auf kriegerische Auseinandersetzungen in Deutschland vor und treibt ihre Kinder in den Wald zu Outdoor-Trainings. Ihre Überzeugung, dass insbesondere Russland das bessere Land zum Leben und „ein bißchen“ Diktatur gut sei, etc., bringt mich in Rage, und ich widerspreche mit allen mir zur Verfügung stehenden argumentativen Mitteln, weil ich denke, wenn ich jetzt schweige und meine Ruhe haben möchte, ist das schon eine Zustimmung.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Literatur und Kunst sind mächtige Kräfte der Schönheit, der seelischen und intellektuellen Ausdehnung, auch des Spiels, und in jedem Fall der Freiheit. Der Freiheit, über die Grenzen hinaus zu denken, neue Zusammenhänge zu erfahren, das eigene Leben in den großen Fluss der Geschichte, aber auch des Jetzt einzuordnen.

Was liest Du derzeit?

Den Katalog „Menschen anSchauen“ des Dresdner Stadtmuseums und den Katalog „FROM SAMOA with love?“ (Hirmer) über die Samoa-Völkerschauen im deutschen Kaiserreich. Diese Geschichte scheint ja weit weg zu sein. In Wirklichkeit ist das gerade einmal gut hundert Jahre her. Zwei, drei Generationen. Und der Samen für vieles, was heute auf der Welt geschieht, wurde damals gelegt.

Außerdem habe ich den Reader „Im Krieg; Ukraine, Belarus, Russland“ und „Die große Abwesenheit“ von Kurt Drawert (beides Spector Books), frisch auf dem Tisch, dazu noch „Radios mit Naturstimme“ von Manuela Bibrach (Dr. Ziethen Verlag), „Bilderbuch“ von Theresia Enzensberger (Sorry Books) und „Abraum, schilfern“ von Linn Penelope Micklitz (Trottoir Noir).

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Die Fakten preiszugeben, heißt, die Freiheit preiszugeben. Wenn nichts wahr ist, kann niemand mehr Kritik üben, gibt es keine Grundlage, auf der wir gemeinsam stehen. Wenn nichts wahr ist, dann ist alles Spektakel. Die dickste Geldbörse zahlt für die blendendsten Lichter.“

Dieses Zitat stammt aus dem überaus erhellenden Buch „Über Tyrannei. Zwanzig Lektionen für den Widerstand“ von Timothy Snyder.

Vielen Dank für das Interview, liebe Diana, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

Diana Hellwig, Schriftstellerin

5 Fragen an Künstler*innen:

Diana Hellwig, Schriftstellerin

Zur Person Diana Hellwig, Autorin

geboren 1970 in Erfurt. Sie studierte Sprachwissenschaften und Journalistik in Leipzig und Manchester sowie literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Es folgen Arbeiten als Journalistin und Redenschreiberin. Heute lebt sie in Erfurt und Dresden. Ihre ersten Veröffentlichungen mit Kurzprosa erscheinen in der „EDIT“ sowie später in der „oda“, in den „Manuskripten“ und in Anthologien (aktuell: „Risse und Welt“, Axel Dielmann-Verlag, 2023). 2019 kam ihr Erzähldebüt: „Der lächelnde Hund“ in der Edition Muschelkalk, Evangelische Verlagsanstalt Leipzig, heraus. Sie war Merck-Stipendiatin der Stadt Darmstadt im Jahr 2022.

Aktuelles Buch _Diana Hellwig, Der lächelnde Hund. Erzählungen. Evangelische Verlagsanstalt Leipzig. 2019

Ein überaus bemerkenswertes Erzähl­debüt ist anzuzeigen – mit dem Band »Der lächelnde Hund« tritt die Verfasserin von Miniaturen, Geschichten und Lyrik mit ihrem ersten geschlossenen Zyklus an die Öffent­lichkeit. Kleine und mittlere existentielle Welttheater wie Schattenrisse sind diese begeisternden wie in der Vehemenz anrührenden Erzählungen Diana Hellwigs: kühl und unter Spannung zugleich, auf der Suche nach Antwort.


104 Seiten | 15 x 22 cm
Klappenbroschur
WGS 2119
ISBN 978-3-86160-562-1

14, 00 EUR (inkl. 7 % MWSt. zzgl. Versand) 

https://www.eva-leipzig.de/product_info.php?info=p4709_Der-laechelnde-Hund.html

Fotos_ privat.

Walter Pobaschnig _ 4.1.2024

https://literaturoutdoors.com

Erinnerung an Helena Adler – „dass wir in Vielem ähnliche Erfahrungen gemacht haben“ Elisabeth R.Hager, Schriftstellerin _ Berlin 10.1.2024

Erinnerungen an Helena Adler _ Elisabeth R.Hager, Schriftstellerin

+ 5.1.2024  „Helena Adler“, Schriftstellerin, Salzburg
(Stephanie Helena Prähauser *1983)

Lieber Walter,

der Tod von Stephanie hat mich tief erschüttert & traurig gemacht . Sie hinterlässt ja auch ein Kind im Alter meiner Tochter…

Es ist schwer… Da ich ihr nur einmal kurz begegnet bin & wir uns nur ein paarmal geschrieben haben, traue ich mir nicht zu, da eine Art Nachruf zu schreiben.

Ich hätte sie so gern näher kennengelernt, zumal wir ja auch aus derselben Ecke Österreichs kommen & in Vielem ähnliche Erfahrungen gemacht haben..

Elisabeth R.Hager, Schriftstellerin

https://www.literaturhaus.at/index.php?id=9514

Berlin, 10.1.2024

Herzlichen Dank für Deine Worte, liebe Elisabeth!

Elisabeth R.Hager, Schriftstellerin

Helena Adler, Schriftstellerin +5.1.2024

Helena Adler, Schriftstellerin
(Stephanie Helena Prähauser + 5.1.2024  *1983)

Geboren 1983 in Oberndorf bei Salzburg.
Lebte als Autorin und Künstlerin in der Nähe von Salzburg.

Studium der Malerei am Mozarteum sowie Psychologie und Philosophie an der Universität Salzburg.

Auszeichnungen:

2022 Shortlist Österreichischer Buchpreis

2020 Longlist Deutscher Buchpreis

2020 Shortlist Österreichischer Buchpreis

2020 Projektstipendium Literatur BKA

2018 Jahresstipendium Literatur, Salzburg  

https://jungundjung.at/verfasser/adler-helena/  6.1.2024

Bücher:  

https://literaturoutdoors.com/2020/07/08/die-infantin-traegt-den-scheitel-links-helena-adler-roman-jung-und-jung-verlag/   

https://literaturoutdoors.com/2022/09/12/fretten-helena-adler-jung-und-jung-verlag/ 

Interview:

https://literaturoutdoors.com/2020/04/13/der-neubeginn-ist-verzicht-wir-hinterlassen-schon-genug-saustall-helena-adler-schriftstellerin_wien-13-4-2020/

Fotos Helena Adler_Eva Trifft/Jung und Jung

Foto _ Elisabeth R.Hager: privat

Grafik: Romana Fürlinger

Walter Pobaschnig 10.1.2024

https://literaturoutdoors.com