Station bei Undine _ „Liebe ist das Geschenk des Menschseins“ Joyce Stiernon, Schauspielerin _ Wien 27.9.2024

Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
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„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.
Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
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„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Ingeborg Bachmann Rom 1962 _ Heinz Bachmann

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Theater/Performance und Bildender Kunst.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person beizutragen.

Liebe Joyce Stiernon, wie liest Du den Text „Undine geht“ von Ingeborg Bachmann? Welche Grundaussagen gibt es da für Dich? Wie siehst Du „Undine“?

„Für mich ist Udine nicht unbedingt das feministische Bild des Menschen, sondern möglicherweise die Verbindung und gleichzeitig der Unterschied zwischen den biologischen Geschlechtern.“

„Undine geht“ wurde vor gut 60 Jahren veröffentlicht. Was hat sich seit damals im Rollenbild von Frau und Mann verändert und was sollte sich noch ändern?

„Was ich an den momentanen Veränderungen des Geschlechterbildes mag, ist das Erscheinungsbild: Männer probieren sich immer mehr mit Mode und Make-up aus. Ich freue mich, Männer zu sehen, die den Mut haben, ihre feminine Seite zu embracen und auszuleben. Zum Bild der Frauen habe ich jedoch noch keine feste Meinung oder Entscheidung getroffen.“

Der Monolog geht mit der patriarchalen Gesellschaftswelt schonungslos ins Gericht. Wie siehst Du die Situation patriarchaler Macht heute?

„Mir fällt es schwer, dazu eine eindeutige Meinung zu haben, ich muss noch weiter darüber nachdenken.“

Der Text drückt auch viel Trauer über das Scheitern der Liebe und eines Miteinander der Geschlechter im persönlichen wie gesellschaftlichen Leben aus. Welche Auswege siehst Du da?

„Generell betrachte ich Scheitern nicht als etwas Schlechtes, für das man einen Ausweg suchen sollte. Es hängt alles von der Perspektive des Betrachters ab. Wenn man Scheitern als Chance zum persönlichen Wachstum sieht, kann man daraus viel Neues schaffen.

Speziell zum Thema Liebe im persönlichen und gesellschaftlichen Leben glaube ich, dass wir als Menschen im Vergleich zu anderen Lebewesen auf unserem Planeten das Glück haben, diese Form von Emotionen und Gefühlen ausleben zu können, genau das wonach Udine eigentlich sucht. Natürlich macht man sich dadurch auch verletzlich; Liebe kann auch eine Hölle auf Erden sein. Aber dann ist es die falsche Liebe, und vielleicht hat man einfach noch nicht die Erfahrung gemacht, um das vorhersehen zu können.“

Was kannst Du als Frau und Künstlerin von „Undine geht“ in das Heute  mitnehmen?

„Udine ist für mich die damalige Version von Veränderungen und Kritik gegenüber Geschlechtern, quasi ein Anstoß für das, was wir heute erleben. Ich heiße diese Veränderung gerne willkommen, auch wenn sie für manche noch zu langsam voranschreitet.“

Was bedeutet Dir Natur?

„Natur, Erde, Universum – ich würde es als meinen Glaubensansatz beschreiben. Durch die Erfahrungen, die ich bereits in meinem Leben machen durfte, habe ich ein Urvertrauen ins Universum entwickelt. Die Natur verbindet mich damit.“

Was bedeutet Dir das Element Wasser?

„Wasser ist ein Teil der Natur und damit eine wunderbare Möglichkeit, sich mit ihr zu verbinden. Besonders schätze ich die Stille, die man unter der Oberfläche erlebt.

Windsurfen, Wellenreiten, Tauchen, Schwimmen – das Element Wasser war schon immer ein großer Bestandteil meines Lebens. Schon als Baby brachte mich meine Mutter zum Schwimmunterricht.“

Wie lebst Du den Kreislauf der Jahreszeiten?

„So sehr ich den Winter verabscheue, da ich eine absolute Frostbeule bin, könnte ich mir dennoch nicht vorstellen, in einer Region ohne Jahreszeiten zu leben. Ich blicke gerne auf vergangene Sommer zurück und erinnere mich an die schönen Momente, die sie mit sich brachten. Durch den ständigen Wechsel der Jahreszeiten können Sommer enden, aber auch neue beginnen, auf die man sich freuen kann. Außerdem schätze ich die Veränderung und die neuen Möglichkeiten, die sie eröffnet. Der Winter mit seinen kurzen, kalten Tagen lädt beispielsweise dazu ein, sich zurückzuziehen und gemütliche Stunden mit den Menschen zu verbringen, die einem wichtig sind.“

Wie kann der moderne Mensch in Harmonie zur und mit der Welt leben?

„In einer Welt, in der man sich nicht mehr nimmt, als man braucht. Ich denke, dass Konsumreduktion ein wesentlicher Bestandteil davon ist.“

Was braucht Liebe immer, um zu wachsen, blühen?

„Kommunikation, Vertrauen und Kompromissbereitschaft.“

Was lässt Liebe untergehen?

„Unehrlichkeit, Neid und Eifersucht.“

Wie war Dein Weg zum Schauspiel?

„Mein Weg zum Schauspiel begann früh, hatte jedoch auch einige Umwege. Bereits als Kind stand ich für Theater, Tanz und später auch für Moderation auf der Bühne. Direkt nach dem Abitur mit 18 J. begann ich mein BWL-Studium in Wien. Das Fach hatte mir bereits in der Schule gefallen, da es analytisches und mathematisches Denken erforderte. Doch ich merkte, dass mir in dieser Branche die Freiheit und Kreativität fehlten.

Mein Umfeld glaubt oft, dass es schwierig war oder viel Mut erforderte, den Schritt zu wagen und noch einmal einen ganz neuen Weg als Schauspielerin einzuschlagen. Doch in Wahrheit fiel mir diese Entscheidung leicht. Das wirklich Schwierige ist nicht, das zu tun, was einem Freude bereitet, sondern den Mut zu haben, ehrlich zu sich selbst zu sein.“

Welche aktuellen Projektpläne hast Du?

„Ich finde die Frage nach „aktuellen Plänen“ schwierig zu beantworten, da wir in einer Welt leben, die sich so schnell verändert. Meine langfristigen Ziele sind Familie und die Freiheit in meinem Tun. Kurzfristig bewerbe ich mich gerade für einen Master in Export- und Internationalisierungsmanagement und plane meinen eigenen Kurzfilm. Mir ist es wichtig, immer etwas zu tun zu haben, hart zu arbeiten und nicht untätig zu sein, was einem in der Selbständigkeit zwangsläufig schnell passieren kann.“

Welches Zitat aus „Undine geht“ möchtest Du uns mitgeben?

„Immer wenn ich durch die Lichtung kam und die Zweige sich öffneten, wenn die Ruten mir das Wasser von den Armen schlugen, die Blätter mir die Tropfen von den Haaren leckten, traf ich auf einen, der Hans hieß.“

Darf ich Dich zum Abschluss zu einem Akrostichon zu „Undine geht“ bitten?


Unter Wasser

Niemand

Danach wieder

Inneres

Narben bleiben der

Erinnerung

Ganz sein

Einsam oder doch nur allein?

Heimat & Herz

Tiefe

Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
 _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

Herzlichen Dank, liebe Joyce!

Herzlichen Dank auch an special guest, Blanca_Salzburg!

Joyce Stiernon und Walter Pobaschnig _
Wien 9/24

Alle Fotos & Interview_Walter Pobaschnig

https://literaturoutdoors.com 9/24

„Geduld“ Robert Corvus, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Köln 26.9.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Geduld

Intuition

Varianz

Engagement


Passion

Entschlossenheit

Arbeit

Courage

Ehrlichkeit


Auszeit


Credo

Hoffnung

Anfang

Nächstenliebe

Christus

Engel


Robert Corvus, 25.9.2024

Robert Corvus, Schriftsteller 

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Robert Corvus, Schriftsteller 

Zur Person/über mich: 1972 geboren. Soldat, Student, Unternehmensberater, Projektleiter. Seit 2013 hauptberuflich Schriftsteller, primär Fantasy und Science-Fiction. Tanzt, liest, betet, geht gern ins Kino.

https://www.robertcorvus.net/

Foto _ Portrait: Gustav Kuhweide, Köln; Station bei Milena_Mara Christine Koppitsch, Schauspielerin _ Walter Pobaschnig.

Walter Pobaschnig _ 25.9.2024

https://literaturoutdoors.com

„Das Leben passiert zwischen dem Geplanten“ Robert Corvus, Schriftsteller _ Köln 26.9.24

Lieber Robert Corvus, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Wenn ich eine Rohfassung schreibe, idealerweise so:

Gegen 6:00 aufstehen, direkt an den Rechner.

Mittags feststellen, dass ich zwar schon zehn Seiten geschrieben habe, aber noch den Schlafanzug trage.

Essen, Mittagsschlaf.

Weiterschreiben.

Abends eine Stunde Sport.

Weiterschreiben, zwischendurch Nachrichten schauen.

Gegen 22:00 zu Bett gehen, hoffentlich am Tag 25 Seiten geschrieben haben.

Zwischen den Rohfassungen liegen Wochen, in denen ich konzipiere, überarbeite, Lesungen mache, Vorträge plane – oder mich auch tagelang gar nicht mit der Schriftstellerei beschäftige. Das Leben passiert zwischen dem Geplanten.

Robert Corvus, Schriftsteller 

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Locker bleiben. Sich nicht festfressen, weder an sich selbst noch an anderen. Nicht an Kleinigkeiten aufreiben – und im Maßstab des Universums sind alles Kleinigkeiten. Unser Leben, sogar die Existenz der Menschheit ist noch nicht einmal ein Fingerschnippen im kosmischen Geschehen. Es wäre Hybris, das allzu dramatisch zu sehen und sich durch jede Lappalie den Tag verderben zu lassen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Bestenfalls können Literatur und Kunst Denkräume öffnen. Sie können zu Perspektivwechseln einladen. Fragen stellen, Gedanken provozieren oder auch mal eine mentale Auszeit ermöglichen.

Was liest Du derzeit?

Entgegen meiner Gewohnheit lese ich aktuell mehrere Bücher parallel.

Tom Daut: „Anno Salvatio 423 – Das Licht der Ketzer“ – ein actionreicher Cyberpunk-Thriller, in dem eine futuristische katholische Kirche eine düstere Macht ausübt.

Jochen Bärtle: „Grusel, Grüfte, Groschenhefte“ – ein Sachbuch, das einen Überblick zu Grusel-Heftromanserien bietet.

Kevin S. Decker: „Dune and Philosphy“ – eine Sammlung von Essays, die jeweils einen Aspekt des Dune-Universums aus philosophischer Perspektive diskutieren.

Robert Jordan: „Conan der Unüberwindliche“ – ein geradliniges Sword-and-Sorcery-Abenteuer.

PERRY RHODAN – jeweils den Roman, der aktuell im Autorenteam zirkuliert wird, bevor er in den Satz geht.

Jens Balzer: „No Limit“ – ein Sachbuch über die 1990er Jahre unter besonderer Berücksichtigung der Musikszene dieses Jahrzehnts.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Alle Geschichten sind wahr.“ – aus Wim Vandemaan: Perry Rhodan 3168 –Haus der Maghane

Vielen Dank für das Interview, lieber Robert, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Buchprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Robert Corvus, Schriftsteller 

Zur Person/über mich: 1972 geboren. Soldat, Student, Unternehmensberater, Projektleiter. Seit 2013 hauptberuflich Schriftsteller, primär Fantasy und Science-Fiction. Tanzt, liest, betet, geht gern ins Kino.

https://www.robertcorvus.net/

Foto: Gustav Kuhweide, Köln.

Walter Pobaschnig _ 25.9.2024

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Mutters Stimme, Helga Mracnikar. Hermagoras Verlag.

Die Erinnerungen Elizabeta Sitters, geb. Ogris, 1930–2013 spiegeln die Katastrophe nationalsozialistischer Herrschaft wie des Zweiten Weltkrieges im unmittelbaren Leben und Lebensumfeld einer slowenischsprachigen Familie im Süden Österreichs/Kärnten wider.

In anschaulicher wie erschütternder Erzählung öffnet die auf einem Bauernhof aufgewachsene und auch spätere Bäuerin die Ereignisse und Erfahrungen über Jahrzehnte in dunkelsten wie späteren herausfordernden Momenten eines Lebens in eindringlicher Weise.

„Ein erschütterndes wie wichtiges Buch als Gedächtnis und Auftrag.“

Mutters Stimme, Helga Mračnikar. Hermagoras Verlag.

Erzählung von Elizabeta Sitter, geb. Ogris, 1930–2013

Sprache: Deutsch

Seiten: 392

Bindung: Broschur mit Klappe

Format: 14 x 21 cm

ISBN: 978-3-7086-1294-2

Übersetzung: Ann Catrin Bolton

Verlag: Hermagoras Mohorjeva, 2024

€ 28,90

Walter Pobaschnig 9/24

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„Kunst ist eine Konstante, die einem Halt gibt und sich selbst spüren lässt“ Sieglinde Größinger, Flötistin _ Klagenfurt 25.9.2024

Liebe Sieglinde Größinger, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Wenn ich nicht gerade für ein Konzertprojekt unterwegs bin oder Ferien sind, dann ist der Tagesablauf wie bei vielen anderen Familien mit einem Schul- und einem Kindergartenkind: 6:30 mühsam aus dem Bett quälen, Schulkind aufwecken, Frühstück, Jause herrichten, die Tochter animieren, anziehen, Zähne putzen, zur Schule bringen, dazwischen noch einmal das Selbe mit dem Sohn und dem Kindergarten, dann sich selbst für den Tag bereit machen, Organisatorisches erledigen, Körperübungen machen, verschiedenste Querflöten üben, für den Unterricht vorbereiten und immer wieder aufs Neue feststellen, dass der Tag doch nur 24 Stunden hat…

Sieglinde Größinger, Flötistin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Miteinander reden, unterschiedliche Standpunkte erklären, zuhören, sich wundern, sich austauschen, auch mal heftig diskutieren, den anderen verstehen wollen, anderer Meinung sein, aber die andere Meinung anerkennen, sich dabei stets selbst treu bleiben und authentisch bleiben und den anderen so gut es geht annehmen so wie er ist.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Musik – und Kunst im Allgemeinen –  soll – in welcher Form auch immer – berühren und uns helfen zu sich selbst zu finden. In einer schnelllebigen Zeit, wo scheinbar nichts von langer Dauer ist, kann Kunst zu einer Konstante werden, die einem Halt gibt und einen sich selbst spüren lässt.

Was liest Du derzeit?

Berufsbedingt in erster Linie Fachliteratur über historische Aufführungspraxis, über (Instrumental)Pädagogik, über Flötenspezifisches…der Stapel an anderen Büchern wird immer größer, es wird Zeit ihn anzugehen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Johann Joachim Quantz aus seiner Flötenschule von 1752 (er war der Flötenlehrer Friedrichs des Großen): „Denn was nicht vom Herzen kömmt, geht auch nicht leichtlich wieder zum Herzen.“
Um zu berühren, muss man zuerst selbst „gerührt“ sein, – von der Musik, dem Text, von einem Bild, von was auch immer. Ohne diese Rührung und Begeisterung kann man auch das Gegenüber nicht in dem Maße erreichen, wie man es vielleicht gerne möchte. Das setzt natürlich eine große Authentizität voraus, einen Tiefgang und das Kratzen an der Oberfläche…

Sieglinde Größinger, Flötistin

Vielen Dank für das Interview, liebe Sieglindeviel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Sieglinde Größinger, Flötistin

Zur Person/über mich: Sieglinde Größinger, Flötistin, Klagenfurt

Die Salzburgerin studierte Querflöte und Traversflöte an den Universitäten und Konservatorien für Musik in Wien, Graz, Oslo, Amsterdam und Brüssel. Diplome mit Auszeichnung.

Internationale Auftritte als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin in sämtlichen Bereichen, welche die Barockmusik bis Romantik auf Originalinstrumenten genauso beinhaltet wie die zeitgenössische Avantgarde. Rege Konzerttätigkeit mit führenden Orchestern wie Barucco, dem Concentus Musicus Wien, dem L’Orfeo Barockorchester,  Ensemble Prisma, Il Giardino Armonico, Armonia Atenea, Wiener Akademie, Bach Consort Wien, Salzburger Hofmusik, Münchner Hofkapelle, Mozarteum Orchester Salzburg, Haydn Philharmonie, Philharmonie Salzburg, Kärntner Symphonieorchester uvm.

Mitwirkung bei zahlreichen CD, Radio- und Fernsehaufnahmen, sowie mehrfacher Gast bei Sendungen auf Ö1 wie „Alte Musik – neu interpretiert“, Klassiktreffpunkt u.a.

Mit dem 2009 gründeten Ensemble Klingekunst brachte sie bereits vier CDs mit Weltersteinspielungen unbekannter Komponisten heraus. Sie ist Mitglied des Kärntner ensemble minui, sowie  Gründungsmitglied des 2020 ins Leben gerufenen Kärntner Barockorchesters.

Seit 2004 Unterrichtstätigkeit in Musikschulen in Niederösterreich, Wien, Burgenland und Kärnten und seit 2022 an der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik Klagenfurt (Lektorin für Didaktik und Lehrpraxis).

www.sieglindegroessinger.at
www.klingekunst.at
www.ensembleminui.at
www.kaerntenbarock.at

Fotos: Lex Karelly

Walter Pobaschnig _ 24.9.2024

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Worte wie Mandelblüte, Erzählungen, Sophia Lunra Schnack. Otto Müller Verlag.

Worte wie Mandelblüte, Erzählungen, Sophia Lunra Schnack. Otto Müller Verlag.

Nach dem sensationellen Debütroman „feuchtes holz“ (2023, Otto Müller Verlag) legt die Wiener Schriftstellerin Sophia Lunra Schnack einen Erzählband vor, der schon in den ersten Zeilen in der einzigartigen sprachlichen Oszillation zwischen Raum, Sinn und Wort begeistert und Leserin und Leser gleichsam zu einem Spaziergang in Aufmerksamkeit, Erfahrung und der Notwendigkeit des Ausdrucks mitnimmt und von Station zu Station in Herzgänsehaut überrascht und bis zur letzten Seite nicht loslässt.

„Vielleicht nicht überall Sprache haben

aber ins Schiff steigen können

zu ihr fahren…“

(„Worte wie Mandelblüte“, f.)

Die Sprache wird in den elf Erzählungen mit einer Leichtigkeit zu einem fliegenden Teppich, von dem auf Erinnerung, Ereignisse und Ausblicke auf Familie, Geschichte und den persönlichen Lebens- und Schreibprozess geblickt wird. Bei Sonne, Sturm und Regen in allen Jahreszeiten von Welt und Zeit. Dabei wird das Wort zum Durchdringenden im Dickicht der Vergangenheit wie des persönlichen Tages in allen Glücksmomenten, Eindrücken, Gedanken wie Herausforderungen, welche Sprache benennt, beschreibt und damit zu fassen sucht.  

„Jede Person eine Sprachperson

heißt, die Worte nimmt

Worte bringt…“

„der Tag beginnt mit dem Schreiben des Tagebuches“
Sophia Lunra Schnack an ihrem Schreibtisch in Wien _

Der Band öffnet ebenso grundlegende Paradigma des Schreibens von Sophia Lunra Schnack und lässt an der Intensität und des Geheimnisses von Wahrnehmung im Leben einer Schriftstellerin teilhaben und gleichsam mit ihr und vom Schreibtisch in den Worthimmel zu Begegnung, Erfahrung, Schmerz, Abschied und Aufbruch blicken.

„Grottenmorgen/immer wie den ersten Tag finden/Traumschweiß abspülen/Silbenbad “
(Worte wie Mandelblüte

Es ist ein Erzählband, der einmal mehr das Ausnahmetalent der Schriftstellerin im selbstbewussten Weg Sprache an-, und auszupacken und dabei immer neue Wege zu suchen, über gängige Zuordnungen von Prosa, Lyrik, Tagebuch hinweg, hervorstreicht. Jeder Satz berührt tief und trifft mitten in den Horizont  des Jetzt unseres Lebens zwischen Woher und Wohin.

„Irgendwann zu viel an Vergangenheit buchstabieren, dagegen wieder Klavierspielen als eine Art, weich zu bleiben

Sprache mitnehmen

ablegen“

Sophia Lunra Schnack zeigt, welch große Kraft im Schreiben liegt, um die Fähigkeit und Möglichkeit des Menscheins in Zärtlichkeit wie Schwere von Erinnerung und Zukunft zu entfalten und zu leben. Von Wort zu Wort. Tag für Tag.

„Wien und die Umgebung hier in meinem Lebensraum in Musik, Literatur in Geschichte und Gegenwart ist eine Inspiration“

„Spiel, spiele weiter

bilde deine Tage

Diese reinen Atemklänge

als Wege…“

Sophia Lunra Schnack begeistert auch in ihrem ersten Erzählband als einzigartige Sprachzauberin und Grenzgängerin über gängige literarische Zuordnungen hinweg – ein fulminantes Leseereignis!

Worte wie Mandelblüte, Erzählungen, Sophia Lunra Schnack. Otto Müller Verlag.

Veröffentlichung: 09/2024

ISBN: 978-3-7013-1322-8

164 Seiten, kartonierter Pappband

Preis: € 24

E-Book: € 19,99

Kommende Lesungstermine Sophia Lunra Schnack:

Donnerstag, 3.Oktober 2024

Paris _ Maison Heinrich Heine _

jeudi 3 octobre

de 19h30 à 21h00

Dienstag, 15. Oktober 2024

Musilhaus Klagenfurt, Bahnhofstraße 50, 9020 Klagenfurt, Österreich

Donnerstag, 24. Oktober 2024
Vorarlberger Landesbibliothek | Kuppelsaal, Fluherstraße 4, 6900 Bregenz, Österreich

Freitag, 24. Januar 2025, 20:00 Uhr
Institut für Bagonalistik, Görresstraße 32 (Rückgebäude), 80798 München, Deutschland

Walter Pobaschnig  9/24

Alle Fotos _ Walter Pobaschnig 9/24

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Gesichter der Literatur, Martin Rauchenwald. Hermagoras Verlag.

Beeindruckende literarische Ausdruckskraft und Vielfalt sind ein Kennzeichen des österreichischen Bundeslandes Kärnten. Namen wie Peter Handke, Maja Haderlap oder Josef Winkler sind hoch ausgezeichnete Vertreter:innen – Nobelpreis, Bachmannpreis, Büchnerpreis  – denen viele weitere außergewöhnliche und ausgezeichnete Schriftsteller:innen zur Seite stehen.

Der renommierte Kärntner Fotograf Martin Rauchenwald hat in einer umfangreichen Portraitserie Persönlichkeiten des so lebendigen literarischen Lebens Kärntens festgehalten, die nun im vorliegenden Bildband (mit Textzitaten jeweiliger Werke) präsentiert werden.

„Eine faszinierende Begegnung mit dem so reichen literarischen Leben Kärntens in Bild und Wort.“

Gesichter der Literatur, Martin Rauchenwald. Hermagoras Verlag.

Sprache: Deutsch

Seiten: 164

Gebunden

Format: 24 x 30 cm

ISBN: 978-3-7086-1331-4

Verlag: Hermagoras Verlag, 2024

€ 40,00

Walter Pobaschnig  9/24

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„Weltende oder Neuanfang?“ Achim Engelberg, Autor _ Berlin 22.9.2024

Lieber Achim Engelberg, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Momentan und noch eine Weile ist meine Woche dreigeteilt: An einem neuen Buch schreibe ich; ich kümmere mich um das Archiv meiner Eltern, das in die Staatsbibliothek kommt; ich kuratiere Veranstaltungen und auch das forum.eu.

Achim Engelberg, Autor, Publizist

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Die Matroschka der Krisen einzudämmen – von der Klimakatastrophe über das jäh wachsende Arm-Reich-Gefälle bis zum „Weltkrieg auf Raten“ (Papst Franziskus), der in der Ukraine, in Gaza oder im Sudan tobt.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Genauigkeit mit neuen Formen. Der Stoff von gestern, die Fragen von heute.

Was liest Du derzeit?

Romane, die verschiedene Orte und Zeiten verbinden.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Obwohl Bertolt Brecht weltliterarisch größere Schatten wirft, ist bei der Durchdringung des blutigsten Jahrhunderts der Menschheitsgeschichte Heiner Müller ohnegleichen. Der Auftrag  (1979) ist die gültige dramatische Reflexion der  Revolutionserfahrungen des 20. Jahrhunderts. »Wenn die Lebenden nicht mehr kämpfen können, werden die Toten kämpfen. […] Der Aufstand der Toten wird der Krieg der Landschaften sein, unsre Waffen die Wälder, die Berge, die Meere, die  Wüsten der Welt.« Diese Metapher weist über Brecht hinaus in unsere Zeit, wo der Krieg der Landschaften eine Antwort auf die Frage verlangt: Weltende oder Neuanfang?

Vielen Dank für das Interview, lieber Achim, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Buchprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Achim Engelberg, Autor

Zur Person/über mich: Achim Engelberg, geboren 1965, schreibt u.a. für die Neue Zürcher Zeitung, die Blätter für deutsche und internationale Politik und Sinn und Form. Er ist Gründungskurator bei piqd. Als Historiker publiziert er Sachbücher und wertet den in der Berliner Staatsbibliothek vorliegenden Nachlass seines Vaters aus. Bei Siedler erschienen »Die Bismarcks. Eine preußische Familiensaga vom Mittelalter bis heute« (2010, zusammen mit Ernst Engelberg) und die von ihm herausgegebene Neuedition von Ernst Engelbergs »Bismarck. Sturm über Europa« (2014).

  Achim Engelberg (Autor): alle Bücher + Steckbrief bei Penguin

Foto: Arno Sattler

Walter Pobaschnig _ 20.9.2024

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„Literatur gibt Halt und schafft Visionen!“ Eva Damyanovic, Kabarettistin_ Wien 21.9.2024

Liebe Eva Damyanovic, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Schreiben, Proben, Auftreten und kulinarische Höhenflüge

Unterhaltungskünstlerin & Autorin Eva Damyanovic

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Zusammenhalt, Wertschätzung und gegenseitiger Respekt

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Literatur gibt Halt und schafft Visionen!

Was liest Du derzeit?

J. Paul Henderson – DAISY

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Ich habe nicht versagt. Ich habe 10.000 Wege gefunden, wie etwas nicht funktioniert.“ (Thomas A. Edison)

Vielen Dank für das Interview, liebe Eva, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kabarett-, Theater-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Eva Damyanovic, Kabarettistin, Schauspielerin, Autorin  

Zur Person/über mich: Eva Damyanovic

Geboren 1970 in Oberösterreich. Studium der Theaterwissenschaften und Germanistik in Wien und Berlin. Gewinnerin des Kleinkunstpanther. 6 Solokabarettprogramme: „Hautsache“, „Bekenntnisse einer Fruchtfliege“, „Schuhe lügen nie“, „Rausch“, „Delikatessen“ und „Ahoi Leben!1. Impulskabarett für Erschöpfte“. Autorin von Wunschkabarett für Firmen und Privatpersonen. Stegreif Schauspielerin bei Tschauner Bühne Wien. Regelmäßige Show „Eva D.s Wohnzimmer“ (Talk, Musik, Schmäh) mit wechselnden Gästen.

www.eva-d.at

Aktuelle Buchneuerscheinung: Eva Damyanovic, Mein Zahnarzt sagt Mädchen zu mir. Roman. Edition Roesner.

„Wenn die erfolgreiche Kabarettistin Eva D. einen Roman schreibt, ist Unterhaltung pur
bis zur letzten Seite garantiert. Trotz des Todes ihrer liebsten Freundin Anna in den
besten Lebensjahren geht die Autorin unbeirrt ihren unkonventionellen Weg
und erzählt von Toblerone beim Zahnarzt und Plagereien im Fitness-Studio,
von der Liebe zu Zuckerwatte und zu deftigen Hartwürsten, von einer Kindheit in einem Paradies voller Schuhe oder von Leidenschaften, die doch eigentlich dringend gelebt werden sollten …
Ein erfrischend frecher Roman voll subtiler Selbstironie und einer Riesenportion Frauenpower, oder: wie Peter, ihr Zahnarzt, sagen würde: „Das Leben ist ein einziges Provisorium!“

https://www.edition-roesner.at/mein-zahnarzt-sagt-maedchen-zu-mir.html

2024, 160 Seiten, Softcover
19,90 € (A), 19,35 € (D)
ISBN: 978-3-9505405-7-4

Foto_Portrait: John Peres

Walter Pobaschnig _ 20.9.2024

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„Theater kann besinnen, sensibilisieren und Mut geben“ Roman Johannes Kornfeld, Schauspieler _ Wiener Neustadt/NÖ 20.9.2024

Lieber Roman Johannes Kornfeld, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Von Tag zu Tag oft völlig anders – meistens steh ich aber morgens sogar auf.
Mein Hund möchte dann natürlich auch versorgt werden. Aber ein Ritual wie es einige Kolleg*Innen haben, habe ich nicht – ich nehme den Tag wie er kommt.

Je nachdem, was an dem Tag so ansteht, mache ich mich meistens auf den Weg nach Wien und bin dort mal länger mal kürzer und im Büro, bei Proben, oder Organisation.

Roman Johannes Kornfeld,
Schauspieler, Sprecher, Musiker   

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Nicht nur jetzt, sondern immer ist natürlich ein Miteinander wichtig. Ein Aufeinander achten und Füreinander da sein. Das schließt aber nicht nur die Menschen ein, mit denen wir im Alltag regelmäßig zu tun haben, sondern auch  alle Generationen vor und nach uns. Lernen wir aus der Vergangenheit, um die Zukunft für andere zu verbessern – besonders akut natürlich im Moment im Bezug auf die Umwelt und unser Klima, den wachsenden rechten Populismus und die grausamen Auseinandersetzungen auf der Welt.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich glaube, dass Kunst einfach andere Mittel und Wege hat, um zu vermitteln, zu kommunizieren und zu berühren. Kunst und Theater macht vieles einfach nochmal greifbarer wodurch ich es fast miterleben kann und dadurch einen anderen Zugang zu der Thematik, der Welt und mir selbst habe. Und im Idealfall erreicht sie natürlich auch eine breite und sehr diverse Gruppe von Menschen. Sie kann Menschen besinnen und sensibilisieren, aber auch in schweren Zeiten nicht den Mut verlieren lassen.
Wichtig ist, den Fokus auf die richtigen Dinge zu lenken, weil keiner weiß, wie viele Chancen für einen Neubeginn noch bleiben.

Was liest Du derzeit?

Ich bin das lebende Beispiel dafür, dass das Kaufen und Lesen von Büchern zwei unterschiedliche Hobbies sind.
Aber regelmäßig lese ich Nachrichten in Zeitungen (meist digital), meine Mails und Textbücher aktueller Projekte.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Am ehesten fallen mir hier immer Liedtexte ein – meistens eines davon:

„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“

„Vergesst nie, dass unsere Kinder vielleicht einmal fragen: Wer ist denn wirklich schuld daran? Vergesst nie, dass unsere Kinder vielleicht einmal sagen: Ihr habt, als es noch möglich war, nichts dagegen getan“

Vielen Dank für das Interview, lieber Roman, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Roman Johannes Kornfeld, Schauspieler, Sprecher, Musiker   

Zur Person/über mich: Der Niederösterreicher Roman Johannes Kornfeld fand den Weg auf die Bühne über die Musik. Schon früh tritt er mit diversen Formationen in den verschiedensten Genres bis heute auf und produziert dazu als Singer/Songwriter und Texter auch nach wie vor eigene Musik. 

Ab 2016 stand er im Theater im Neukloster und weiteren Ensembles unter anderem in Produktionen wie Big Fish, Whistle down the Wind (Andrew Lloyd Webber), Maximilian (UA, Florian Scherz), sowie mehreren Märchenmusicals und Sprechtheaterproduktionen auf den Brettern die die Welt bedeuten. Zur gleichen Zeit sammelte er auch erste Erfahrungen beim Film, zuletzt in der Literaturverfilmung „Narziss und Goldmund“ (Hermann Hesse) von Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky sowie der Eigenproduktion eines Kurzfilms „erden“. 2021 übernahm er die Regieassistenz bei den Passionsspielen St. Margarethen (Regie:

MMag. DDr. Alexander M. Wessely), sowie die musikalische Leitung bei Schillers „Wilhelm Tell“ im Schauspielhaus Wien, bei dem er selbst auch unter der Regie von Andreas Simma „Gessler“ verkörperte.

2022 diplomierte er an der renommierten Schauspielschule Krauss in Wien und zählt auch Serge Falck und Bernhard Murg zu seinen Coaches und Mentoren.

Nach dem Diplom folgten Engagements im ganzen Land zB. mit Herr der Fliegen (Klagenfurt), Figaro lässt sich scheiden (Stadttheater Mödling), eine Weihnachtsgeschichte (Eisenstadt/Güssing), RitterRüdiger (Reinsberg) und mehr.

Im Oktober stehen für ihn auch gleich mehrere Premieren an:

An der Seite von Simon Schwarz als „Willibald Metzger“ wird am 12. Oktober auf Servus TV ermittelt.

Musikalisch wird es am 24. Oktober beim Konzertabend „Schnitzel mit Schlag“ mit seiner Kollegin Rebecca Richter im neu eröffneten Stella Theater im Prückel (www.romankornfeld.com/schnitzel-mit-schlag) sowie beim Sketchabend in Zöbern.

Bis Juni 2025 ist er mit dem Theater mit Horizont als Aladdin auf Tour.

http://www.romankornfeld.com

SCHNITZEL MIT SCHLAG – roman johannes kornfeld

Kommende Veranstaltung:

Roman Johannes Kornfeld und Rebecca Richter servieren ein Menü österreichischer Klassiker neben frischen Kreationen von heute:

Mit dem Programm Schnitzel mit Schlag vereinen die beiden Schauspieler und Musiker Wiener Lieder, Chansons, Schlager und Austropop in einem bunten Mix.

Auf der Speisekarte stehen also diverse Schmankerl von salzig bis süß über herzhaft bis herb.

Freuen Sie sich auf Lieder großartiger heimischer Künstler wie Bill, Kreisler, Seiler & Speer, Danzer, STS, Moser und viele weitere.

Ein garantierter Gaumen… äh… Ohrenschmaus für jeden Geschmack.

Piano: Birgit Wolf

https://www.romankornfeld.com/schnitzel-mit-schlag/

Foto_Portrait: Korni’sGesbR-www.kornis.at

Walter Pobaschnig _ 19.9.2024

https://literaturoutdoors.com