„Helnwein“ _ laufende Ausstellung Albertina Wien _ 25.10.2023 – 18.02.2024_ Fotos_Walter PobaschnigHELNWEIN. Hg. Elsy Lahner, Klaus Albrecht Schröder. Hirmer Verlag
Es ist eine der spektakulärsten Ausstellungen des Kunstjahres. Der 75.Geburtstag des Ausnahmekünstlers Gottfried Helnwein ist in der Albertina Wien (seiner Heimatstadt) Anlass für eine große Retrospektive, die sein umfangreiches Werk eindrücklich vorstellt.
Hervorzuheben ist im Werk Helnweins zunächst die außergewöhnliche Intensität, die beim Betrachten sofort umfängt, fasziniert und erschüttert. Die angewandte Technik, die mittels der Materialien Öl/Acryl eine außerordentlich in den Bann ziehende Ausdruckstärke erreicht, die gleichsam Fotografie, Film und Malerei ineinander führt, ist einzigartig. Diese neue, innovative Form der Kunst wird zum unverwechselbaren stilistischen Markenzeichen.
Der außergewöhnlichen Form korrespondiert die Thematik die Werke, die von der Gewalt, dem Krieg, den Tabus in der Gesellschaft ausgehen und diese in der Form des Hyperrealismus darstellen. Beim Besuch der Ausstellung fällt das faszinierte Verweilen der Besucher:innen auf, die sich dieser thematischen Sichtbarmachung stellen. Helnwein trifft hier in das Herz der Gesellschaft in all ihren tragischen Verstrickungen und Auswirkungen von unterdrückter, unaufgelöster Gewalt bis in die Gegenwart.
Der Ausstellungsband, in gewohnt hervorragender Editionsqualität, bietet eine wunderbare Zusammenschau in Werk und Analyse und lässt die sehr gelungene Ausstellung wiedererleben bzw. neu kennenlernen.
HELNWEIN. Hg. Elsy Lahner, Klaus Albrecht Schröder. Hirmer Verlag.
Zum 75. Geburtstag von Gottfried Helnwein: die große Schau in der Albertina
Beiträge von E. Lahner, K. Speidel
152 Seiten, 130 Abbildungen in Farbe
24,5 x 28,5 cm, gebunden
ISBN: 978-3-7774-4207-5
Deutsche Ausgabe
34,90 € [D] | 35,90 € [A]
GOTTFRIED HELNWEIN
Realität und Fiktion
Zum 75. Geburtstag von Gottfried Helnwein zeigt die ALBERTINA eine große Ausstellung der Werke der letzten zwei Jahrzehnte. Das Werk des in Wien geborenen Künstlers Gottfried Helnwein ist von der Auseinandersetzung mit den Themen Schmerz, Verletzung und Gewalt geprägt. Als zentrales Motiv dient ihm die Figur des verletzbaren und wehrlosen Kindes, das stellvertretend alle psychologischen und gesellschaftlichen Ängste verkörpert.
Liebe Lindi Dedek, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich stehe früh auf und gehe schnell aus dem Haus, um Sport zu machen. Das ist ganz wichtig. Wenn ich zurück bin, frühstücke ich langsam, lese, jage nach Inspiration und nehme mir vor, täglich ein neues Gedicht zu schreiben.
Dann kommt eher der langweiligere, aber auch ein ziemlich angenehmer Teil des Tages, bei dem ich für fünf bis sechs Stunden an meinem Brotjobprojekt arbeite.
Später widme ich mich meinen Kunstprojekten und den Aufgaben, die dabei anfallen. Das können Meetings, Theaterproben, Schreiben, Recherchieren und Förderanträge sein. Dann verbringe ich Zeit mit meiner Freundin, koche oder trinke ein Glas Wein. So ein Tag hat schon viele Stunden!
Am Wochenende bewegt sich die Zeit viel langsamer, da schlafe ich länger, tanze, denke nach und genieße die Vielfalt der Großstadt und versuche mich politisch einzusetzen.
Lindi Dedek, Schriftsteller*in
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Empathie, Erholung, Zeit zum Nachdenken. Das Suchen von neuen Kommunikationswegen und Konfliktlösungen. Die Fragen zu stellen, was kann ich tun und was können wir gemeinsam machen.
Wir werden jetzt gesellschaftlich und persönlich alle vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Die Literatur und Kunst haben nicht immer eine sofort spürbare, aber nicht unwichtige Rolle. Wenn ich klettern würde, würde ich sagen, dass es sich um Steine handeln kann – manchmal eine ganze Lawine, manchmal sind es unscheinbare Kiesel, die auf uns in verschiedene Richtungen einprasseln und fallen. Das kann mal ganz angenehm sein, mal wehtun, manchmal lässt uns es sprachlos.
Was liest Du derzeit?
Ich lese viel (und) durcheinander, momentan zum Beispiel „Dancing in The Streets“ von Barbara Ehreinreich, einen geschichtlichen Diskurs über die kollektive Freude, den neuen Lyrikband „Fancy Immigrantin“ von Hatice Açıkgöz oder das Gedichtsbuch „The Riot Grrl Thing“ von Sara Larsen.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Let your
heart break
so your spirit
doesn’t
Good Grief
(Andrea Gibson)
Vielen Dank für das Interview, liebe Lindi, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Lindi Dedek, Schriftstellerin
Zur Person _ Lindi Dedek ist Autor:in, Lyriker:in, Filmemacher:in und Clown in Ausbildung aus Tschechien und beendet derzeit gerade das Masterstudium in Gender Studies. Dedeks Prosa erschien bisher in Magazinen wie Stadtsprachen, Aji Magazine, Tint Journal and Lost Boys Press.
Dedek wohnt in Berlin und begeistert sich für Meerjungfrauen, Schwarztee und Ballett.
Texte von Lindi Dedek, die in Tinted Trails erschienen sind: Kurzgeschichte „The Liars‘ Village“ (zuvor in Tint Journal Fall ’22 erschienen)
Tinted Trails Exploring Writings in English as a Second Language
AN ANTHOLOGY BY TINT EDITED BY Lisa Schantl, Filippo Bagnasco, Andrea Färber and Chiara Meitz
GUEST EDITORS Marjorie Agosín and Juhea Kim
CONSULTING EDITORS Matthew Monroy and John Salimbene
ART CURATOR Vanesa Erjavec
FORUM STADTPARK
Tined Trails
Exploring Writings in English as a Second Language
features a best-of Tint Journal texts from issues #01 to #10, as well as new works by renowned ESL authors to show the wide and bright kaleidoscope of worldwide literature in English.
The book holds 35 texts, both poetry and prose, organized in four chapters, carefully assembled by guest editors Marjorie Agosín and Juhea Kim, consulting editors John Salimbene and Matthew Monroy, and the anthology editors Lisa Schantl, Filippo Bagnasco, Andrea Färber and Chiara Meitz. The artworks were curated and the illustrations drawn by Tint Art Editor Vanesa Erjavec.
Release: November 2023 Publisher: Verlag FORUM STADTPARK Price: € 22,- ISBN: 978-3-901109-84-3
Tint Journal is the leading online literary journal for those who write prose and poetry in English as their second or non-native language.
By choosing English as their creative tool, these writers provide an extensive audience with a window into their values, ideas, and beliefs. Coming from a wide variety of backgrounds, they bridge borders and blend cultures, offering the purest and deepest understanding of their fiction and nonfiction worlds.
Over the years, Tint has become a multifaceted platform for emerging and established ESL writers, and it encourages them to embrace their non-native English backgrounds. Their unique linguistic landscapes shape their creative voices and influence their readers’ experiences. This quality has been ignored— even shamed— for too long.
Through the innovative, tinted lenses of ESL writers, Tint shines a light on the ways that authors all over the globe can contribute to what we know as literature in English
Liebe Naoko Fujimoto, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich verfolge gerade drei große Routinen: Essays schreiben, Einsendungen lesen und japanische Literatur ins Englische übersetzen.
Essays schreibe ich für mein Projekt „Working on Gallery“, eine Onlinecommunity, die Lyriker:innen, Visual Poets und Übersetzer:innen vorstellt. Dafür befrage ich sie zu ihren kreativen Herangehensweisen, wie auch für andere amerikanische Literaturzeitschriften wie RHINO Poetry und Tupelo Quartely. Ich lese auch deren Lyrik- und Übersetzungseinreichungen für ihre künftigen Publikationen.
2023 war mein Übersetzungserwachen. Ich erhielt zahlreiche Übersetzungsmöglichkeiten, unter anderem ein Vollstipendium für die Bread Loaf Conference. Dafür übersetzte ich japanische Waka-Gedichte aus dem 8. Jahrhundert. Einige meiner Übersetzungen sind im Asian American Writers‘ Workshop zu lesen.
Naoko Fujimoto, Schriftstellerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Tief atmen.
Astronauten sagen immer, dass es keine Grenzen gibt, wenn sie vom Weltall auf die Erde blicken. Ich bin aus 3.100 Metern Höhe in den USA Fallschirmgesprungen. Auch ich habe keine amerikanischen Staatengrenzen vom Himmel aus gesehen. Wir leben alle auf einem Planeten, daran möchte ich euch als eine Nachkommin von japanischen Großeltern erinnern, die den Zweiten Weltkrieg erfahren und den Opfern von Atombomben geholfen haben.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Kunst und Literatur sollten keine Mauer zwischen Geschlecht, Rasse, Alter, Religion und spezifischen Organisationen bauen. Unterschiedliche Arten von Kunst und Literatur können uns dabei helfen, nicht länger in solchen binären Extremen zu denken. In diesem Prozess ist es ungemein wichtig, wie wir unsere Gedanken ausbalancieren.
Was liest Du derzeit?
Tetsuko Kuroyanagis Nachfolger ihres 1981er-Werks: Totto-Chan: The Little Girl at the Window, erschienen im Oktober 2023.
The Art of Recklessness, Poetry as Assertive Force and Contradiction von Dean Young.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Not a light, but it’s bright
Winks, but not an eye
Come dark, it takes flight
And walks when it’s tired.
Hindi ilaw, may liwanag
Hindi mata, kumikindat
Kung madilim, tumataas
Kung mapagod, naglalakad
Philippines Nursery Rhymes and Verses, englische Übersetzung von Angela Narciso Torres
Ich habe dieses Zitat als Hommage an Gute-Nacht-Rituale mit den Liebsten gewählt. Glühwürmchen sind in vielen Ländern Symbole der Stille.
Vielen Dank für das Interview, liebe Naoko, Schriftstellerin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
Thank you!
Aus dem Englischen von Lisa Schantl– herzlichen Dank!
5 Fragen an Künstler*innen:
Naoko Fujimoto, Schriftstellerin
Zur Person _ Naoko Fujimoto wuchs in Nagoya, Japan, auf und studierte am Nanzan Junior College. Als Austauschstudentin absolvierte sie ein Bachelor- und Masterprogramm an der Indiana University. Ihr Werk umfasst die Gedichtbände We Face the Tremendous Meat on the Teppan (C&R Press, 2022; ausgezeichnet mit dem C&R Press Summer Tide Pool Chapbook Award), Where I Was Born (Willow Books, 2019; ausgezeichnet als Editor’s Choice), GLYPH: graphic poetry = trans. sensory (Tupelo Press, 2021) sowie vier Chapbooks. Sie liest und lektoriert Lyrik und Übersetzungen für RHINO und Tupelo Quarterly. Fujimoto erhielt ein Bread Loaf Übersetzungsstipendium.
Aktuelles Buchprojekt mit Naoko Fujimoto
Tinted Trails Exploring Writings in English as a Second Language
Texte vonNaoko Fujimoto, die in Tinted Trails erschienen sind: Gedicht „Three Chairs“ (Neuveröffentlichung)
AN ANTHOLOGY BY TINT EDITED BY Lisa Schantl, Filippo Bagnasco, Andrea Färber and Chiara Meitz
GUEST EDITORS Marjorie Agosín and Juhea Kim
CONSULTING EDITORS Matthew Monroy and John Salimbene
ART CURATOR Vanesa Erjavec
FORUM STADTPARK
Tined Trails
Exploring Writings in English as a Second Language
features a best-of Tint Journal texts from issues #01 to #10, as well as new works by renowned ESL authors to show the wide and bright kaleidoscope of worldwide literature in English.
The book holds 35 texts, both poetry and prose, organized in four chapters, carefully assembled by guest editors Marjorie Agosín and Juhea Kim, consulting editors John Salimbene and Matthew Monroy, and the anthology editors Lisa Schantl, Filippo Bagnasco, Andrea Färber and Chiara Meitz. The artworks were curated and the illustrations drawn by Tint Art Editor Vanesa Erjavec.
Release: November 2023 Publisher: Verlag FORUM STADTPARK Price: € 22,- ISBN: 978-3-901109-84-3
Tint Journal is the leading online literary journal for those who write prose and poetry in English as their second or non-native language.
By choosing English as their creative tool, these writers provide an extensive audience with a window into their values, ideas, and beliefs. Coming from a wide variety of backgrounds, they bridge borders and blend cultures, offering the purest and deepest understanding of their fiction and nonfiction worlds.
Over the years, Tint has become a multifaceted platform for emerging and established ESL writers, and it encourages them to embrace their non-native English backgrounds. Their unique linguistic landscapes shape their creative voices and influence their readers’ experiences. This quality has been ignored— even shamed— for too long.
Through the innovative, tinted lenses of ESL writers, Tint shines a light on the ways that authors all over the globe can contribute to what we know as literature in English
1953. Bodensee. Renina ist erfolgreich. Da sind eine akademische Karriere und nun der mutige Sprung in die Selbständigkeit als Herausgeberin der ersten Frauenzeitschrift Deutschlands „Lady“. Ein erfolgreicher Mann, Atomphysiker, an ihrer Seite.
Doch nun ist alles anders. Renina steht auf der Veranda und blickt zum Wasser über dem dichter Nebel liegt. Wie in ihr, an dem sie zu ertrinken droht…
Eine Nacht liegt hinter ihr, die alles in ihrem Leben verändern sollte.
Jetzt musste Renina ihren Mann Fred zur Rede stellen. Über das Geschehen der letzten Nacht, als sie im Schlafzimmer nicht alleine waren und nackt erwachten…
„Sie war vergewaltigt worden, über mehrere Abende, und an den darauffolgenden Morgen hatte er geschickt die Spuren verwischt. Nur heute nicht…“
Paul und Monica, Kollegen:innen ihres Mannes waren letzte Nacht im Schlafzimmer und vergewaltigten sie. Ihr wurde ein Pulver in den Wein gekippt, so dass sie bewusstlos war.
Und jetzt gilt es, sich von Fred zu lösen. Ohne Kompromiss.
Und Renina geht konsequent ihren Weg durch diese Hölle, um ans Licht eines neuen Lebens, einer neuen Liebe zu gelangen…
Jana Revedin, Bestsellerautorin, legt mit „Der Frühling ist in den Bäumen“ , einen Roman vor, der von der ersten Seite an in mitreißender Spannung, Erschütterung und Neugierde in eine weibliche Lebensgeschichte der 1950er Jahre voller Tragik, Mut, Herausforderung und Befreiung gleichsam hineinzieht und von der es bis zur letzten Seite kein „Entkommen“ in Lesehingabe gibt.
„Ein erschütternder, mitreißender Biografie-Thriller eines Frauenlebens der 1950er Jahre – Jana Revedin ist eine Meisterin des Erzählens!“
Zur Autorin_ Jana Revedin, geboren 1965 in Konstanz, ist Architektin und Schriftstellerin. Nach dem Studium von Architektur und Städtebau in Buenos Aires, Princeton und Mailand promovierte und habilitierte sie an der Universität Venedig und ist heute ordentliche Professorin für Architektur und Städtebau an der École Spéciale d´Architecture Paris.
2018 erschien ihr Bestseller über Ise Frank, „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“, 2020 ihr Roman „Margherita“ über die Renaissance Venedigs in den 1920er Jahren, der ebenfalls zum Bestseller wurde. Zuletzt erschien von ihr der Roman „Flucht nach Patagonien“ über Jean-Michel Frank und Eugenie Errazuriz (2021).
Es ist ohne Zweifel ein weiteres ganz besonderes literarisches wie biographisch-zeitgeschichtliches Highlight im Zusammenhang der Gesamtausgabe der Werke Ingeborg Bachmanns in der Salzburger Bachmann Edition.
Ingeborg Bachmann Rom 1962 _ Heinz Bachmann
Ingeborg Bachmann, Hilde Domin, Marie Luise Kaschnitz, drei der bedeutendsten Persönlichkeiten moderner Literatur werden hier in ihrem schriftstellerischen Austausch, der Thematisierung, dem Benennen von Shoa, Krieg, Gegenwart und Gesellschaft, wie ihrer Freundschaft vorgestellt.
Der Zeitraum der Briefe umfasst die Jahre 1955 – 1973.
Die Herausgeberin Barbara Agnese, Professorin für vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Montreal, eine der ausgewiesensten Ingeborg Bachmann Forscher:innen, präsentiert den Briefwechsel (wie auch Fotografien und Faksimiles) in einer beeindruckenden wissenschaftlichen Kommentierung, die ohne Zweifel Maßstäbe setzt. Literaturhistorische, biographische Zuordnung, werksgeschichtlicher Bezug, Zeittafel, Quellenverweise zu Literatur wie Biographie, Personenregister und mehr bieten ein wunderbares literarisches Panoptikum, in denen der Briefwechsel gleichsam visuell erlebbar wird.
In diesem einmaligen wissenschaftlichen Rahmen der Präsentation bewegt sich nun eine inhaltliche Sensation des Einblickes in den individuellen schriftstellerischen Prozess wie den Aufgaben, Anforderungen zu Publikation, Präsentation von Texten in der jeweiligen Situation von Werk und Biographie. Es ist ein direkt mit am Schreib-, Freundes und Esstisch von Literatur sitzendens Lesen, das nun ganz nah an einem Schriftstellerinleben dran sein und teilhaben darf und damit ganz neue Zugänge zu Text und Leben, Zeit und Gesellschaft, im Miteinander, eröffnet.
„Ein Briefwechsel, der tief berührt und eine der literarischen Sensationen des Jahres ist!“
»über Grenzen sprechend«. Die Briefwechsel _Ingeborg Bachmann, Hilde Domin, Marie Luise Kaschnitz, Nelly Sachs. Salzburger Bachmann Edition
Herausgegeben von Barbara Agnese. Mit einem Vorwort von Hans Höller. Mit Fotografien und Faksimiles
Leinen, 364 Seiten, Sprachen: Deutsch Mit Fotografien und Faksimiles
Station bei Hedy Lamarr_ Yasemin Cetinkaya, Schauspielerin, Regisseurin _ Wien _ acting Hedy Lamarr (Hedwig Eva Maria Kiesler; *9.11.1914 Wien * +19.1.2000 in Casselberry/Florida/USA)Schauspielerin, Erfinderin_ Fotos _Wohnumfeld/Elternhaus von Hedy Lamarr in Wien/Döbling _
Station bei Hedy Lamarr_ Yasemin Cetinkaya, Schauspielerin, Regisseurin _ Wien _ acting Hedy Lamarr (Hedwig Eva Maria Kiesler; *9.11.1914 Wien * +19.1.2000 in Casselberry/Florida/USA)Schauspielerin, Erfinderin_ Fotos _Wohnumfeld/Elternhaus von Hedy Lamarr in Wien/Döbling _
Station bei Hedy Lamarr_ Yasemin Cetinkaya, Schauspielerin, Regisseurin _ Wien _ acting Hedy Lamarr (Hedwig Eva Maria Kiesler; *9.11.1914 Wien * +19.1.2000 in Casselberry/Florida/USA)Schauspielerin, Erfinderin_ Fotos _Wohnumfeld/Elternhaus von Hedy Lamarr in Wien/Döbling _
Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Fotografie und Theater/Performance.
Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.
Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person am biographischen bzw. werksgeschichtlichen Bezugsorten beizutragen.
Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.
Liebe Yasemin Cetinkaya, wir sind hier an biographischen Bezugsorten der Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr in Wien/Döbling. Sind Dir die Orte hier vertraut?
In Döbling habe ich bislang noch nicht gewohnt, jedoch schon einige schöne Drehs hier gehabt, wie zum Beispiel am Döblinger Steg oder in der Zacherl Fabrik. Ein sehr schöner Bezirk.
Welche Bezüge und Zugänge gibt es von Dir zu Hedy Lamarr?
Ich habe mich für das Fotoshooting mit ihr sehr viel befasst, um herauszufinden, was für eine Frau sie war und was sie ausgezeichnet hat. Was ich dabei herausgefunden habe, ist, dass sie eine sehr starke und intelligente Frau war. Die nicht der Norm entsprechen wollte und ihr eigenes Ding durchgezogen hat, um ihre Träume leben zu können. Was ich sehr bewundere und auch so eingestellt bin.
Möchtest Du einen Film Hedy Lamarrs hervorheben?
Ich habe leider nicht alle ihre Filme gesehen. Jedoch hat sie mir im Film „Die fremde Frau (1946)“ sehr gut gefallen. Es ist ein Liebesdrama und sehr schön gespielt von ihr.
Generell würde es mich auch sehr reizen einmal einen Film über sie zu produzieren.
Wie siehst Du die Schauspielerin wie die Erfinderin Hedy Lamarr?
Als Schauspielerin war sie unglaublich erfolgreich und auch wunderschön anzusehen. Als Erfinderin jedoch leider nicht gewürdigt. Was sehr schade ist und ich bin mir auch sicher, dass es sie sehr geärgert haben muss, dass die Menschen sie „NUR“ als schöne Frau gesehen haben. Was auch die Interviews mit ihr bestätigen. Wir verdanken dieser wundervoll intelligenten Frau unser heutiges GPS, Wifi und Bluetooth-System.
Was hast Du mit Hedy Lamarr gemeinsam?
Gemeinsam…ich würde sagen ihre Rolle als Mutter. Sie war eine sehr vielbeschäftigte Frau, die alles für ihre Träume gab und auch versucht hat ihrer Rolle als Mutter gerecht zu werden. Leider ist es ihr nicht so gut gelungen, da das Filmgeschäft einfach nicht familienfreundlich ist, damals wie auch heute. Also diesen Teil ihres Lebens kann ich sehr gut nachvollziehen und kämpfe auch darum beides unter einen Hut zu bekommen.
Wie erfinderisch bist Du?
Leider gar nicht 😊 Ich bin eher der praktisch veranlagte Mensch, zwar auch kreativ, aber nicht wissenschaftlich.
Hast Du auch Filmerfahrungen und ist dies auch ein künstlerischer Schwerpunkt?
Ja, ich habe in einigen Filmen kleinere Rollen spielen dürfen und auch als Komparsin gearbeitet. Also jedes Mal, wenn sich etwas ergibt, bin ich gerne mal vor der Kamera. Ansonsten stehe ich dahinter und produziere verschiedene Projekte (Imagefilme, Musikvideos, Kurzfilme etc.).
Gab es in Deinen Projekten bisher Berührungspunkte zu Hedy Lamarr?
Nein leider nicht.
Was sind Deine derzeitigen Projektpläne?
Ich arbeite zurzeit an meiner ersten Doku in Spielfilmlänge. Inhalt der Doku ist die 2. Und 3. Generation der türkischen Gastarbeiter. Also was meine Generation aus dem Erbe unserer Eltern gemacht hat und wie sie diese weitergibt.
Was möchtest Du Künstler:innen am Anfang Ihres Weges mitgeben?
Nicht aufgeben und durchhalten. Die Kunstbranche ist sehr hart, aber es lohnt sich dran zu bleiben, wenn man seine Leidenschaft leben möchte.
Hättest Du mit Hedy Lamarr gerne einen Tag in Wien verbracht und wenn ja, wie würde dieser aussehen?
Ja, sehr gerne hätte ich einmal einen Tag mit ihr verbracht. Ich hätte mit ihr alle Orte besucht, die für sie wichtig gewesen sind und ihr auch „mein“ Wien gezeigt. Über unsere Kinder und Leidenschaften philosophiert.
Darf ich Dich abschließend zu einem Hedy Lamarr Akrostichon bitten?
H edy Lamarr war eine starke Frau, die für ihre
E ntdeckungen zu ihren Lebzeiten leider nicht angemessen gewürdigt wurde.
D urch ihr Talent und ihren Mut wurde sie weltbekannt,
Y achten und ein Leben in Luxus wurden ihr dadurch gewährt.
L iebe und die Suche nach Anerkennung prägten ihren Weg,
A ber die Sehnsucht nach Wien blieb stetig in ihr.
M utter zu sein viel ihr schwer, denn Film und Ikone zu sein, erforderten viel
A rbeit und Zeit.
R uhm und Ehre klingen immer sehr verführerisch und anziehend,
R eichen diese jedoch für ein glückliches und erfülltes Leben?
Station bei Hedy Lamarr_ Yasemin Cetinkaya, Schauspielerin, Regisseurin _ Wien _ acting Hedy Lamarr (Hedwig Eva Maria Kiesler; *9.11.1914 Wien * +19.1.2000 in Casselberry/Florida/USA)Schauspielerin, Erfinderin_ Fotos _Wohnumfeld/Elternhaus von Hedy Lamarr in Wien/Döbling _
Fotos am Wohnhaus/Wohnumfeld von Hedy Lamarr in Wien/Döbling.
Hedy Lamarr (Hedwig Eva Maria Kiesler; *9.11.1914 Wien * +19.1.2000 in Casselberry/Florida/USA)Schauspielerin, Erfinderin_
Herzlichen Dank an Markus Bauer/Cafe Garage/Wien für die so freundliche Kooperation und den ausgezeichneten Kakao mit Manner Schnitte! https://www.cafegarage.at/
Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Fotografie und Theater/Performance.
Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.
Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person am biographischen bzw. werksgeschichtlichen Bezugsorten beizutragen.
Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.
Interview und alle Fotos _ Walter Pobaschnig 2.12.2023
Connie Albers, Autorin, Malerin, Kunsttherapeutin, Psychologische Beraterin und Coach
Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:
Connie Albers, Autorin, Malerin, Kunsttherapeutin, Psychologische Beraterin und Coach
Zur Person _ Connie Albers, geb. 15.03.1956 in Frankfurt am Main, lebt mit ihrer Familie in Kelkheim im Taunus. Sie hat zwei erwachsene Kinder und vier Enkelkinder.
Ihr Berufsleben brachte sie mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen. Daraus resultiert ihr Interesse für den Mensch und seine Alltagsnöte, das sich nun in ihren Büchern widerspiegelt. Seit vielen Jahren malt sie Engel und sendet diese mit mutmachenden Botschaften in die Welt. Neben ihrer Autorentätigkeit ist Connie Albers Malerin, Kunsttherapeutin, Psychologische Beraterin und Coach.
Ihre Vision, Spirituelles, Künstlerisches und Heilendes miteinander zu verbinden und in einem Buch zusammenzufassen, verwirklichte sie 2017 mit „Umarmt von Deinem Engel“ und im Jahr 2020 mit „Der Schatz liegt in dir – Krisen bewältigen mit Hilfe der Engel.“ Die Bilder, Botschaften und Texte ihrer Engel sind inspirierend und wohltuend. Die Leser bekommen Impulse, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und es mit mehr Farbe und Freude zu füllen. „Jöpe mit dem Himmelslicht“ ist ein weiteres Herzensprojekt, das sie für kleine und große Menschen geschrieben hat. In diesem zauberhaften Buch geht es vor allem darum zu zeigen, dass jedem Menschen Talente und Fähigkeiten innewohnen und sie ihr Licht am besten zum Strahlen bringen, wenn sie den für sie richtigen Ort gefunden haben.
Im Frühjahr 2022 ließ sie sich vom Schicksal der aus der Ukraine geflüchteten Frauen mit ihren Kindern berühren. So entstanden die lyrischen Texte „Mohnblumenrot“, in denen es um die unterschiedlichen Emotionen geht, die mit Krieg, Flucht und Vertreibung einhergehen.
Die Inspiration, ihre Empfindungen ins Lyrische zu übersetzen, erhielt die Autorin durch das Symbol Mohnblume. Sie stieß bei Recherchen auf die Geschichte des kanadischen Offiziers John McCrae, der im Jahr 1915 zur Zeit des Ersten Weltkrieges in Flandern seine Empfindungen am Grab seines gefallenen Freundes aufschrieb. Ihm war aufgefallen, dass zwischen den Soldatengräbern bevorzugt Mohnblumen wuchsen. Aufgrund dieses Gedichts wurde die Mohnblume vor allem in Belgien und England zum Symbol des Gedenkens an den Ersten Weltkrieg. Leider erlebte John McCrae selbst die Veröffentlichung seiner Zeilen nicht, er starb 1918 an den Folgen einer Meningitis.
Veröffentlichungen:
2017 „Umarmt von deinem Engel“ Brighton Verlag
2020 „Der Schatz liegt in dir“ Book on Demand
2020 „Jöpe mit dem Himmelslicht“ Florett Verlag
2021 „Weihnachten im Taunus“ (Anthologie) Wellengeflüster-Verlag
2023 „Mohnrot – einundzwanzig Tage im Ukraine-Krieg“ Edition Pauer
Hannah Arendt, 1906 in Hannover geborene und Königsberg aufgewachsene Tochter einer jüdischen Familie, studiert Philosophie, Theologie und Klassische Philologie, und setzt verschiedene Forschungsprojekte in diesen Wissenschaftsbereichen nach der Promotion fort. Sie flieht 1933, nach der nationalsozialistischen Machtergreifung, aus Deutschland. Ihr Fluchtweg führt in die USA und hier setzt sie ihre wissenschaftliche wie journalistische Tätigkeit fort.
Schwerpunkte ihrer Arbeit bleiben nach dem Zweiten Weltkrieg die Analyse totalitärer Herrschaftsformen, deren Grundlagen, Mechanismen und Auswirkungen. Antisemitismus und Imperialismus werden in ihren historischen Erscheinungsformen und Bedingungen kontextuell erläutert. Ebenso werden die verantwortlichen Persönlichkeiten der Shoa (Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem 1961, Buch: „Die Banalität des Bösen“) hinsichtlich ihres Selbstverständnisses, Gewissens analysiert und offengelegt. Dies sind erschütternde wie notwendige Zeugnisse gesellschaftlicher Verfasstheit in totalitären Herrschaftsformen.
Das vorliegende Werk in der Piper Neu-Edition ist ein wesentliches Grundlagenwerk kritischer moderner Politik- Gesellschaftsgeschichte.
„Ein Grundlagenwerk zu Mechanismen totaler Herrschaft in modernen Gesellschaften!“
Liebe Birgit Fritz, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Jeder Tag ist anders, je nach Notwendigkeit Emotionen und Befindlichkeiten sortierend, ändert sich die Reihenfolge von Broterwerbsarbeit, Buchübersetzung, Schreiben und Bildbetrachtung, autopoietisches Spiel. Kommunikation in alle Himmelsrichtungen und Weltgegenden ist essentiell.
Achtsamkeit, Liebe und Respekt. Zuhören, sich selbst und anderen.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Kunst/Theater ist weltenverbindend. Als Menschen und in/mit der Kunst Tätige sind wir dazu angehalten, uns fortwährend selbst zu verlernen und uns anschließend wieder neu zu erfinden, immer und immer wieder.
Präsenz, Rollen- und Perspektivenwechsel, Verkörperung. Das ist die Abenteuerreise des 21. Jahrhunderts.
Was liest Du derzeit?
Gloria E. Anzaldúa, Light in the Dark – Luz en lo oscuro. Rewriting Identity, Spirituality, Reality.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
May the roaring force of our collective creativity, heal the wounds of hate, ignorance, indifference, dissolve the divisions creating chasms between us, open our throats so we, who fear speaking out, raise our voices, by our witnessing, find connections through our passions, pay homage to those, whose backs served as bridges, we remember our dead…..(Gloria E. Anzaldúa, 2015)
Oder auf Deutsch von deepl:
Möge die brüllende Kraft unserer kollektiven Kreativität die Wunden des Hasses, der Ignoranz und der Gleichgültigkeit heilen, die Spaltungen, die Abgründe zwischen uns schaffen, auflösen, unsere Kehlen öffnen, damit wir, die wir Angst haben, uns zu äußern, unsere Stimmen erheben, durch unser Zeugnis Verbindungen durch unsere Leidenschaften finden, denen huldigen, deren Rücken als Brücken dienten, wir erinnern uns unserer Toten…
Vielen Dank für das Interview, liebe Birgit, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Buch–, Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
Geboren 1966 in Klagenfurt, Studium der Anglistik, Romanistik, Theaterwissenschaften, Dramatherapie.
Mit-Gründerin des Theaters der Unterdrückten – Wien und der Österreichischen Gesellschaft für Drama- und Theatertherapie (ÖGDTT).
Übersetzerin von Sanjoy Gangulys „Forumtheater und Demokratie in Indien“, Augusto Boals „Hamlet und der Sohn des Bäckers“ und Tina de Souzas „Orixás auf dem Diwan“. Autorin von „InExActArt – Das autopoietische Theater Augusto Boals“ und „Von Revolution zu Autopoiese“. …
„Vom Ich zum Wir und wieder zurück?“ Subjektverständnisse zwischen Politisierung und Entradikalisierung seit den 1960er Jahren. Herausgegeben von Knud Andresen, Sebastian Justke, Stefanie Schüler-Springorum. Wallstein Verlag.
Es ist eine Zeit, die vor ungeahnte Herausforderungen in Existenz, Gesellschaft, Welt stellt und die Frage nach dem „Ich und Wir, Wir und Ich“ gleichsam jeden Tag neu stellt und Position und Weg fordert.
Doch welche Reflexionen, Konzepte und Veränderungen gab es in dieser Frage seit den gesellschaftsverändernden 1960er Jahren und den Jahrzehnten danach bis in die Gegenwart. Was waren gesellschaftliche Aufbruchbewegungen und wie sieht es in der Gegenwart damit aus?
Das Herausgeberteam, gibt dabei in historischer, gesellschaftspolitischer Perspektive, einen kompetenten, zusammenfassenden wie perspektivenreichen Rück- und Ausblick zum Verständniswandel von Mensch und Gesellschaft.
„Eine spannende Analyse gesellschaftlicher Ereignisse, Entwicklungen der 1960er Jahre wie gegenwärtiger Gesellschaftsverhältnisse in Existenz und Identität.“
„Vom Ich zum Wir und wieder zurück?“ Subjektverständnisse zwischen Politisierung und Entradikalisierung seit den 1960er Jahren. Herausgegeben von Knud Andresen, Sebastian Justke, Stefanie Schüler-Springorum. Wallstein Verlag.
267 S., 1 farb. Abb., geb., Schutzumschlag, 14 x 22,2 cm