„Gib“ Annika Korbitsch, Künstlerin _ Give Peace A Chance _ Reichenfels, Ktn./AUT 19.12.2023

GIVE PEACE A CHANCE

GIB

IMMER DER

VERNUNFT

EINEN


PLATZ

ENTDECKE

AUCH

CHAOTISCHE

EIGENHEITEN


ALS


CHANCE

HUNGERE

ABER AUCH

NACH

CREATIVEN

ERWACHEN

Bild _ Annika Korbitsch



Annika Korbitsch, 18.12.23

Annika Korbitsch, Künstlerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Annika Korbitsch, Künstlerin

Zur Person _ Annika Korbitsch, Reichenfels,Kärnten, Österreich, geb: 1982 Ausbildung: Gold und Silberschmied, Graveur an der HTL Ferlach

In meiner Ausbildung zum Goldschmied und Graveur an der HTL Ferlach wurde meine Liebe zur Kunst geweckt. Nach meinem erfolgreichen Abschluss legte ich alle Energie in die Verbildlichung meiner Gedanken und meiner Seele. Ich erkenne immer mehr, dass es meine Herausforderung als Künstler ist, meine zwei Seelen im Gleichgewicht zu halten. Die eine Hälfte will eintauchen, mit schwimmen und untergehen. In einem Gefühl der Zugehörigkeit zu einem großen Ganzen. Zum Frieden, zur Liebe und Schönheit, zur Geborgenheit und Fantasie, zur Verrücktheit und Freiheit, zur Hoffnung, Gnade und zur Freude. Die andere Seite will den Schrecken der Realität zeigen. Sie muss es! Das Licht wird nicht geschätzt, wenn man nicht auch die Dunkelheit kennt. Der Friede wird nicht geschätzt ohne die Verzweiflung, ohne den Abgrund und die Hoffnungslosigkeit. Aus diesem Grund muss ich beides malen. Den Krieg und die Verzweiflung in mir, aber auch die Hoffnung auf die Erlösung. Oft mit meinem hilfreichen Freund – der Fantasie

Wenn ich male, relativiert sich mein Verständnis von Zeit. Ich gestalte jedes Detail und jedes

Detail hat eine Geschichte zu erzählen. Hierbei tauche ich ab in eine fremde Welt. Eine Welt, die ich mir selbst erschaffe, in der Zeit keine Bedeutung hat. Oft fällt es mir schwer mich nach getaner Arbeit wieder von meiner Welt zu lösen. Kaum blickt man auf, findet man sich in einer Welt getrieben von Gier, Schnelligkeit und Effizienz. Dieser Realität, die zu unserer einzigen Wahrheit geworden ist, kann man durch Kunst entfliehen. Das langsame Entstehen eines Bildes ist ein Schaffensprozess, in welchem ständig neue Ereignisse auftreten und unerwartete Situationen mich dazu zwingen, meinen Blick auf eine noch tiefere Welt zu richten. Je länger ich male, desto tiefer tauche ich ein in meine Seelenruhe, in meinen inneren Frieden. Ist der Schaffensprozess abgeschlossen, verschwindet nicht alles von dieser Welt. Einen Teil davon habe ich im Bild festgehalten, einen Teil davon trage ich in mir und durch mich hinaus in die reale Welt.

„Kunst ist der Anker, der mich von der Gleichgültigkeit fernhält, von der Blindheit beschützt. Sie ist ein Netz, in dem ich mich getragen und aufgefangen fühle. Sie gibt mir einen Platz in dieser Welt.“

Fotos_ Annika Korbitsch

Walter Pobaschnig _ 18.12.2023

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„Erst der Brotjob, dann die Kunst“ Kerstin Zimmermann, Schauspielerin _ Wien 19.12.2023

Liebe Kerstin Zimmermann, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Erst der Brotjob, dann die Kunst.

Kerstin Zimmermann,
Diplom-Physikerin, Schauspielerin
Kerstin Zimmermann, Schauspielerin in „Spiel`s nochmal Sam“ theater privat _ Nov 2023 _ Kunsttankstelle Ottakring Wien _ folgende

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wichtig: nicht den Kopf zu verlieren und die Fakten zu checken

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Kritische Reflektion der Geschehnisse durch Darstellung auf emotionaler Ebene

Was liest Du derzeit?

Neben Strategiepapieren, „Mein Lieblingstier heißt Winter“, Ferdinand Schmalz.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Innehalten und Konzentration auf das Wesentliche!

„Spiel`s nochmal Sam“ theater privat _
Nov 2023 _ Kunsttankstelle Ottakring Wien

Vielen Dank für das Interview, liebe Kerstin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler:innen:

Kerstin Zimmermann, Schauspielerin

Zur Person _ Kerstin Zimmermann, Diplom-Physikerin, Schauspielerin

geb. in Bielefeld, Wohnort Wien. Angestellte im öffentlichen Dienst

seit 2003 Jahren Ensemblemitglied von theater privat www.theaterprivat.at/kerstin

Körperarbeit Marga Koop, Performance Eva Brenner, Atem- und Sprechtechnik Tatjana Lackner, Schauspiel Gernot Lechner & Alice Mortsch

Fotos_Szenenfotos _“Spiel`s nochmal Sam“ theaterprivat Nov 23/Wien _ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig _ 1.12.2023

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„Es braucht Solidarität, Rückgrat, gute Ideen, gute Kommunikation“ Sabine Dengscherz, Schriftstellerin _ Wien/Dénesfa 18.12.2023

Liebe Sabine Dengscherz, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Eigentlich ist jeder Tag anders. Wenn es sich ausgeht, lese ich mich ein wenig wach vor dem Aufstehen, und wenn ich keine Termine habe, geht das Lesen nach dem Frühstück oft ins Schreiben über. Wissenschaftliches und literarisches Schreiben konkurrieren da oft miteinander um Fokus und Zeit.

Den Wochen- und Monatsrhythmus gibt vor allem die Universität vor, an der ich unterrichte, die anderen Tätigkeiten ranken sich um diese Fixtermine.

Wochenenden und Freizeit verbringe ich meistens in Dénesfa, einem kleinen Dorf in Westungarn. Ich bin auch viel mit dem Rad unterwegs, lange Strecken durch die Landschaft zu radeln hilft mir beim Nachdenken, oft kommen mir dabei Ideen für Texte, an denen ich arbeite.

Sabine Dengscherz, Schriftstellerin und Wissenschaftlerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Den Planeten für uns und für künftige Generationen als lebenswerten Ort zu erhalten. Das betrifft etliche Aspekte: Umweltfragen, Demokratie und soziale Gerechtigkeit, lokal wie global, und den Umgang miteinander, auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene. Da gibt es viel zu tun. Es braucht Solidarität, Rückgrat, gute Ideen, gute Kommunikation und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, einfach wird es also nicht.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Kunst hat viel kritisches Potential und inszeniert Erlebenswelten. Das kann Denkanstöße setzen und auch emotional viel bewirken. Literatur kann dabei helfen, sich in andere hineinzuversetzen und damit Empathie erfahrbar machen, ganz prinzipiell und auf lustvolle Weise. Ich denke, die Fähigkeit, sich in andere Kontexte und Situationen hineinversetzen zu können ist sehr wichtig und wahrscheinlich eine Grundlage für Solidarität und kritisches Denken.

Was liest Du derzeit?

Ich lese gerne Verschiedenes nebeneinander, abwechselnd und parallel. Momentan bin ich (nach 30 Jahren) am Wiederlesen von Ingeborg Bachmanns „Malina“, und das Buch kommt mir jetzt ganz anders vor als ich es in Erinnerung hatte. Daneben habe ich grade eine Lyrikphase und lese in Gedichtbänden, u.a. von Petra Ganglbauer, Gisbert Amm, Udo Kawasser, Robert Schindel und Elisa Asenbaum. Und dann kommt Ilse Kilic‘ neues Buch dran: „Das Schlaue vom Himmel“, es liegt schon ganz oben auf dem Stapel.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Wir alle sind diese Gesellschaft. Es gibt unser Zusammenleben nicht ohne uns alle, deshalb müssen wir alle immer weiter vielstimmig und emphathisch sprechen, streiten, uns versöhnen – und feiern!“ (Mithu Sanyal, Nachwort zu ihrem Roman „Identitti“).

Vielen Dank für das Interview, liebe Sabine, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler:innen:

Sabine Dengscherz, Schriftstellerin und Wissenschaftlerin

Zur Person _ Sabine Dengscherz, geb. Selzer, *1973 in Grieskirchen (OÖ), Schriftstellerin (Lyrik und Prosa), Wissenschaftlerin und Journalistin. Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Hungarologie an der Universität Wien. Doktorat 2005, Habilitation 2019 am Zentrum für Translationswissenschaft. Unterricht an Universitäten in Ungarn, Russland, Österreich, Deutschland und Indonesien.

Seit 2016 Mitglied der GAV. Literarische Publikationen in Zeitschriften und Anthologien (v.a. im Fröhlichen Wohnzimmer). Lebt in Wien und Dénesfa.

Foto_ privat

Walter Pobaschnig _ 2.12.2023

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„Wer war Fritz Mandl?“ Waffen, Nazis und Geheimdienste. Die Biografie. Ursula Prutsch. Molden Verlag

Es ist ein Leben zwischen Krieg, Politik, Glamour und Geheimnis. Ein Leben, das mit 18 Jahren in den Ersten Weltkrieg führte und danach in die väterliche Patronenfabrik in Hirtenberg/NÖ ein, deren Direktor er alsbald wurde.

Nach dem Krieg galt es neue Wege zu finden, um die Waffen-Erzeugnisse zu verkaufen. Mandl baut ein Netzwerk im In- und Ausland auf und dazu gehören neben wirtschaftlichen Kontakten auch politische und kulturelle. Der Industrielle ist sich bewusst, dass es eine gesellschaftliche Bühne in Beruf und Leben braucht, und dass er darin seine Rolle hat, die je nach Stück und Zeit der politischen Erfordernisse sich wandelt.

So ist Fritz Mandl in den 1920/30er Jahren auf Festspielempfängen zu sehen wie bei Gesprächen mit und in höchsten politischen Kreisen. 1933 heiratet er die in Wien geborene Schauspielerin Hedy Lamarr, die gerade mit ihrem Film „Ekstase“ für Schlagzeilen sorgt. Schlagzeilen sucht Mandl zu vermeiden, doch seine Rolle wird aufmerksam in politischen Kreisen wie Geheimdiensten verfolgt. Mandl sucht in den folgenden Stürmen der Zeit seine Geschäfte über Grenzen hinweg weiterzuführen und es gelingt ihm. Er stirbt 1977 in Österreich und wird in Hirtenberg begraben. Ein Leben zwischen Krieg und Glamour, das viele Geheimnisse in sich trägt…

Ursula Prutsch, Professorin für US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München legt nun eine beeindruckende wie spannende Spurensuche in Wort und Bild zu Person wie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft der Zeit vor. Die umfassende Recherche mit vielen Quellendokumenten wie Fotos des Nachlasses von Fritz Mandl wird dabei in eine konzeptionelle Form der biographischen Darstellung gebracht, die fesselt und begeistert. Es ist Biographie- und Zeitgeschichte auf bestem Niveau in allen Richtungen. Ein biographisches, zeithistorisches Buchereignis der Sonderklasse!

„Eine der schillerndsten Schattenfiguren der modernen Gesellschafts-, Kriegsgeschichte im Licht einer großartigen Biographie!“

„Wer war Fritz Mandl?“ Waffen, Nazis und Geheimdienste. Die Biografie. Ursula Prutsch. Molden Verlag

Hardcover mit SU

15,5 x 22,5 cm; 304 Seiten

ISBN 978-3-222-15071-5

€ 30,00

Zur Autorin _

Ursula Prutsch, Historikerin

Ursula Prutsch, geboren 1965 in Graz, ist Professorin für US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte an der renommierten Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ihre Forschungsgebiete sind u. a. die Geschichte Argentiniens, Migration aus Österreich nach Lateinamerika, Populismus, Politik und Gender. Zu ihren jüngsten Publikationen zählen eine Biografie über Eva Perón (2015) und ein Buch über den Populismus in den USA und in Lateinamerika (2019). Für ihre Biografie von Fritz Mandl konnte Ursula Prutsch den umfangreichen Nachlass des „Patronenkönigs“ einsehen. 

https://www.styriabooks.at/info/autoren/ursula-prutsch

Walter Pobaschnig  12/23

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„Grenzen, an die ich komme“ Gosha Valerian Gorgoshidze, Regisseur _ Give Peace A Chance _ Tbilisi, Georgien 18.12.2023

GIVE PEACE A CHANCE


Grenzen, an die ich komme,

Ich, das ich bin,

Verbe, die ich einsetze,

Eigenarten, die ich habe,


Perlen, die ich finde,

Enttäuschungen, die ich erlebe,

Aufbrüche, die ich wage,

Champagner, den ich trinke,

Erlebnisse, die ich kenne,


An der Zeit zu wandeln zu


Chello, das tönt,

Haus, das bewohnt wird,

Ameise, die freudig schafft,

Nussbaum, der Kinder erfreut,

Cabernet, der ergötzt,

Ei der Unendlichkeit.

Gosha Valerian Gorgoshidze, 01.12.23, Tbilisi, Georgien

Gosha Valerian Gorgoshidze, Regie, Schauspiel, Sprachgestaltung, Biographiearbeit, Theaterpädagogik

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Gosha Valerian Gorgoshidze, Regie, Schauspiel, Sprachgestaltung, Biographiearbeit, Theaterpädagogik

Zur Person _ Gosha Valerian Gorgoshidze, geb. 10.02.1977 in Moskau. Nationalität: Georgier. Wohnort: Dornach, Schweiz

Regie, Schauspiel, Sprachgestaltung, Biographiearbeit, Theaterpädagogik

Ausbildung zum Theaterregisseur an der Theater- und Film-Universität Tbilisi, Georgien; zum Sprachgestalter am Goetheanum und bei amwort in Dornach, Schweiz; zur Biographiearbeit in Tbilisi, Georgien. Inszenierungen seit 1997, unter anderem am Rustaveli Theater Tbilisi. Arbeit mit Schauspielern, Studenten, Schülern, Laien. Kurse in Schauspiel, Sprachgestaltung und Biographiearbeit. Theaterpädagogische und sozialkünstlerische Projekte. Zur Zeit: Leitung Schauspiel, Bühnenkunst amwort Dornach und Kursleiter des Biographiearbeitskurses in Tbilisi, Georgien.

Foto_ privat

Walter Pobaschnig _ 1.12.2023

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„Theater ist immer ein Ort der Begegnung, Gemeinschaft und Reflexion“ Benjamin Plautz, Schauspieler/Regisseur _ Wien 17.12.2023

Lieber Benjamin Plautz, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Was ist das?! Ein geregelter Tagesablauf…?!? Als freischaffender Schauspieler und Regisseur versuche ich jeden Tag mit Offenheit zu begegnen und die Aufgaben die mir entgegengeworfen werden zu meistern und gleichzeitig meiner Kreativität in gewisser Hinsicht freien Lauf zu lassen. Momentan probe ich als Schauspieler, plane meine nächsten Inszenierungen als Regisseur und bin dabei Gelder durch Subventionen und Sponsoring zu lukrieren. Trotzdem ist es mir und meiner mentalen Gesundheit wichtig jeden Tag auch Phasen der Ruhe und Entspannung einzuplanen. Sei es nun durch Meditation, Spaziergänge in der Natur oder auch einfach ein paar Minuten ein Buch zur Hand zu nehmen und abzuschalten.

Benjamin-Plautz   Schauspieler/Regisseur

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich möchte vor allem an die Positivität in uns allen und auch der Welt appellieren. Durch den extrem gesteigerten Medienkonsum der letzten Jahre sehen wir vor allem die Krisen und Probleme der Welt wie durch ein Brennglas. Doch hat sich in den letzten Dekaden auch sehr viel Positives entwickelt. Der extreme Hunger und die extreme Armut sind weiter zurückgegangen, die Lebenserwartung hat sich weiter erhöht, etc.

Ich möchte jetzt auf keinen Fall naiv oder gar zynisch klingen und die immensen Probleme die es in unseren Gesellschaften gibt abtun, aber ist es immer einfacher auf das Negative zu verweisen und sich zurückzuziehen, als wirklich etwas zu verändern.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Das Theater war immer ein Ort der Begegnung, Gemeinschaft und Reflexion. Sei es nun mit anderen Menschen oder der Auseinandersetzung mit den Veränderungen der Zeit. In der jetzigen Phase der schnellen „Klick“ Unterhaltung und Verkürzung von Information hat das Theater mit seiner „Langform“ den Auftrag und die Möglichkeit in die Tiefe zu gehen. Sei es nun Zusammenhänge sichtbar zu machen oder aber auch Beziehungen und Menschsein zu zeichnen.

Was liest Du derzeit?

Momentan lese ich mehrere Bücher. Einerseits Ethan Hawkes „Schauspieler“-Roman „Hell strahlt die Dunkelheit“ und da „Der Vorleser“ nicht in meiner Schullektüre vorhanden war und ich ihn bis dato noch nicht gelesen hatte kam die „Eine Stadt – Ein Buch“ Aktion in diesem Jahr gerade recht.

Auch die Vorstellung, dass eine ganze Stadt oder zumindest ein großer Teil davon zur gleichen Zeit das gleiche Buch liest, hat in gewisser Hinsicht etwas Tröstliches und Verbindendes.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Robin Williams „You’re only given a little spark of madness, you mustn’t loose it!

Dieses kleine Quäntchen Verrücktheit oder besser Kreativität und manche mögen sogar sagen Wahnsinn, dass wir alle in uns tragen, ist gerade in der heutigen Zeit so wichtig nicht zu verlieren und auch auszuleben.

Benjamin-Plautz   Schauspieler/Regisseur

Vielen Dank für das Interview, lieber Benjamin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Filmprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler:innen:

Benjamin-Plautz   Schauspieler/Regisseur

Zur Person _ Benjamin-Plautz   Schauspieler/Regisseur

Studierte Schauspiel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Seine bisherigen Engagements umfassen u.a. das Stadttheater St. Gallen, das Schauspielhaus Graz, das Landestheater Bregenz, das Theater der Jugend Wien, das Schauspielhaus SalzburgOper Graz, Theater an der Wien, Bühne Baden, das Lehár Festival Bad Ischl, das Next Liberty Graz, Dschungel Wien, das OFF-Theater Wien, das Theater im Keller Graz, das Ensembletheater WienScala Wien/Stadttheater Mödling, sowie als Walter Gropius in Paulus Mankers ALMA – A SHOW BIZ ANS ENDE. Zuletzt war er als Perchik in „ANATEVKA“ an der Oper Graz, in „Viel Lärm um Nichts“ am Stadttheater Mödling/Scala Wien sowie in Stuttgart als Christophe in „VENEDIG IM SCHNEE“ zu sehen.

TV: u.a. MEIBERGER – IM KOPF DES TÄTERS, SCHNELL ERMITTELT, UNIVERSUM HISTORY;

Regie: mit Henrik Ibsens „NORA“ feierte er sein Regiedebüt. Es folgten Mark Ravenhills „SHOPPEN „& FICKEN am OFF Theater Wien, Urs Widmers „TOP DOGS“, die Uraufführung von „WARUM LIEGT HIER STROH RUM!?“ im Theater Drachengasse Wien, Neil LaButes „BASH“. STÜCKE DER LETZTEN TAGE“ sowie „HAMLET“.

Er ist Begründer des „ehemaligen“ Theatervereins Ensemble08

www.benjaminplautz.com

Fotos_ 1 Severin Koller; 2 Dragan Dok; 3 Eckhard Ischebeck.

Walter Pobaschnig _ 3.12.2023

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„Immer wieder jetzt“ Daniela Daub. Gedichte. Axel Dielmann Verlag.

„am ende das letzte

wort

und dann keins mehr denn dann

ist es zuende

aber vorher nicht

….“

Daniela Daub

Daniela Daub, in Wiesbaden lebende Schriftstellerin wie vielseitige Künstlerin, begeistert mit ihrem Gedichtband „Immer wieder Jetzt“ mit einer mitreißenden poetischen Stimme, die das Innerste von Mensch und Zeit in Leben, Liebe, Leiden bewegt, zum Schwingen bringt und Seite um Seite staunen, schweben, lachen, erinnern, trauern und fröhlich sein lässt.

Es sind Gedichte in einzigartiger direkter Sprachkraft und Virtuosität zwischen Sonne, Regen und Regenbogen von Lebens-, Liebeserfahrungen und deren Unmittelbarkeit wie dem Nacherleben, Zurückblicken und Benennen.

„Wie Daniela Daub Liebe, Leben in aller Faszination, Größe wie Einsamkeit, Vergänglichkeit in Sprache fasst und erfasst, ist einmalig faszinierend!“

„Natürlich weiß ich,

 dass unsere Liebe keine Zukunft hat.

Aber das macht ja nichts,

solange sie Gegenwart hat.

Ich will ja nur deine Gegenwart.

Du sollst bei mir sein.

Nicht morgen, sondern jetzt.

Immer wieder jetzt.“

Daniela Daub

„Immer wieder jetzt“ Daniela Daub. Gedichte. Axel Dielmann Verlag.

32 Seiten

von Hand fadengeheftet

Axel Dielmann Verlag – 16er Reihe

Zweite Auflage 2021.

ISBN 978-3-86638-334-0

9.00 € 

Daniela Daub, Schriftstellerin _
Station bei „Malina“, Romanschauplatz Wien.

Malina, Ingeborg Bachmann, 1971.

Walter Pobaschnig  11/23

Alle Fotos _ Walter Pobaschnig _ Station bei „Malina“, Romanschauplatz Wien.
Malina, Ingeborg Bachmann, 1971. 11/23.

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„dass Kunst Safer Spaces ermöglicht, wo sich jede*r öffnen kann und will“ Christoph Sautter, Schauspieler _ Wien 16.12.2023

Lieber Christoph Sautter, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich habe mir für die theater-privat Produktion* Urlaub genommen, um mit der ganzen Aufmerksamkeit bei der Sache zu sein.

Das bedeutet: am Vormittag ausruhen und genießen, am Nachmittag durch den Text oder eventuelle technische Details klären, am Abend dann proben.

Christoph Sautter, Schauspieler in „Spiel`s nochmal Sam“ theater privat _ Nov 2023 _ Kunsttankstelle Ottakring Wien _ folgende

*Anm: „Spiel`s nochmal Sam“ theater privat _ Nov 2023 _ Kunsttankstelle Ottakring Wien https://literaturoutdoors.com/2023/11/11/ein-mitreisender-theaterabend-voller-witz-und-esprit-premiere-_-machs-nochmal-sam-_-theater-privat-_-wien-10-11-2023/

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Rücksicht lernen. Die Aufmerksamkeit auf unsere Begegnungen lenken. Wir müssen mit dieser ständigen Ablenkung Smartphone/Smartwatch umzugehen lernen. Ich bemerke in letzter Zeit, dass bei vielen Gesprächspartnern, eine ungestörtere Konversation nicht mehr möglich ist. Lassen wir uns aufeinander ein – oder sollen wir doch alle zu Einzelkämpfer verkommen?

Die Gier und den Neid benennen und beherrschen lernen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich bin mir nicht sicher. Viele Zuschauer*Innen entlarven rasch moralisierende Botschaften und einige gehen in eine Abwehrhaltung. Die Aufgabe der Kunst und insbesondere des Theaters ist meiner Meinung, dass ein Safer Space geschaffen wird, wo sich jede*r öffnen kann und will, und hier die Botschaften vorsichtig und mit viel Zärtlichkeit transportiert werden. Das ist eine echte Herausforderung.

Was liest Du derzeit?

Stefan Franzobel, Das Floß der Medusa

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Epikur: Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug

Vielen Dank für das Interview, lieber Christoph, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler:innen:

Christoph Sautter, Schauspieler

Fotos_Szenenfotos _“Spiel`s nochmal Sam“ theaterprivat Nov 23/Wien _ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig _ 1.12.2023

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„Ich stehe um 6Uhr auf, meditiere 1h, mache mir Tee, mache Sport“ Fritz Hendrick Melle, Schriftsteller _ Berlin 15.12.2023

Lieber Fritz Hendrick Melle, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich stehe um 6Uhr auf, meditiere 1h, mache mir Tee, mache Sport. Beim Frühstück verschaffe ich mir einen Überblick übers Weltgeschehen, danach versuche ich es zu vergessen; Bürozeit bis 17:00Uhr, Lebensunterhalt& Administration, abends Zeit mit Gattin, Freunden und Katzen; wenn ich gerade in einer Schreibphase bin, dann steht Schreiben im Mittelpunkt …

Fritz Hendrick Melle, Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wir sollten gelassen bleiben; wir sollten sehr genau darüber nachdenken, wer wir sein wollen und wie wir leben wollen – als Einzelner und als Gesellschaft; verteidigen wir die Werte der Aufklärung oder wenden wir uns für kurzfristigen Applaus wieder dem Tribalismus oder der Verlockung der Irrationalität zu?   

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Wenn die Literatur nicht mehr in der Lage oder Willens ist, über Grenzen zu gehen, das Ungedachte zu denken und die Gegenwart gegen das Licht der Ewigkeit zu halten, dann wird den Job in Zukunft jede mittelprächtige KI übernehmen können!

Was liest Du derzeit?

Die Kommentare von Taisen Deshumaru-Rōshi zum Hannya Shingyō

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

… wer einmal der Angst als Triebkraft verfallen war, der wurde sie nicht mehr los, wusste Hagen, denn die Angst hat immer recht – wir sind ohne Antwort auf dieser Welt und am Ende sind wir tot. Wir haben nur den Glauben an uns.

Vielen Dank für das Interview, lieber Fritz Hendrick, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Fritz Hendrick Melle, Schriftsteller

Zur Person _ Fritz Hendrick Melle, 1960 in Karl-Marx-Stadt geboren, Ausbildung zum Papiermacher mit Abitur, Heizer, Friedhofsarbeiter, Studium Theologie in Naumburg und Kommunikation an der HdK in Berlin/W. Texter, Creative Direktor, Unternehmer. Roman: Richtiges Leben, 1990; Die Amazone vom Kollwitzplatz, 2014; Wurst, 2018; Stadt ohne Götter, 2022.

Melle hat zwei erwachsene Töchter und lebt mit seiner Frau in Berlin

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 25.11.2023

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„einen inneren Gegenpol zu Krieg und Zerstörung zu bilden“ Gunda Hagmüller, Violinistin _ Wien 14.12.2023

Liebe Gunda Hagmüller, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ehrlich gesagt fühle ich mich durch festgelegte Abläufe oft eingeschränkt. An meiner Selbstständigkeit genieße ich es daher sehr, meinen Tag spontan gestalten zu können.

Da ich mehrere Standbeine habe und neben meiner Tätigkeit als Musikerin auch noch Körper- und Energiearbeiterin bin, verlaufen meine Tage sehr unterschiedlich.

Ich lasse mich hier meistens von der Freude leiten. Denn wenn ich mich zum Üben zwingen muss, dann verspanne ich mich meiner Erfahrung nach mehr als dass ich konstruktiv übe. Qualität vor Quantität ist hier meine Devise.

Gunda Hagmüller, Violinistin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wir dürfen uns selbst erlauben, glücklich zu sein und unser Leben aktiv positiv zu gestalten!

Unsere Gedanken erschaffen unsere Realität – daher ist es so wichtig, dass wir uns den schönen Dingen zuwenden, anstatt uns immer von den Dramen aus den Medien mitreißen und runterziehen zu lassen.

Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen von uns, einen inneren Gegenpol zu Krieg und Zerstörung zu bilden. Denn wenn wir Harmonie, Freude und Frieden ausstrahlen, lösen wir damit einen Ripple-Effekt aus wie der vielzitierte Schmetterling mit seinem Flügelschlag.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Wir leben in einer Welt, die sehr vom Verstand dominiert wird. Die Musik ist ein wunderbares Instrument, um auf sehr direkte Weise das Herz anzusprechen und zu öffnen. Musik mit ihren harmonischen Schwingungen kann sehr tröstlich und heilsam sein.

Wiener Originalklang-Ensemble dolce risonanza _ dolce risonanza
Gunda Hagmüller, verstümmte Violin,
Florian Wieninger, Basso di Viola a sei cordeAnton Holzapfel, Organo di legno

Mo, 18. Dezember 2023, 18:30 Uhr _ Hofburgkapelle Wien

Gaudii Mysteria: Die Mysterien-Sonaten des Heinrich Ignaz Franz Biber

Möglichst originalgetreue Instrumente, historische Spielweisen und das intensive Studium der Quellen sind die Basis des Wiener Originalklang-Ensemble dolce risonanza. Bei ihrem Konzert in der Hofburgkapelle präsentieren sie den Sonatenzyklus über die Mysterien des Heiligen Rosenkranzes von Heinrich Ignaz Franz Biber, der als einer der Höhepunkte der Barockmusik gilt. In 15 verschiedene Stimmungen gebracht, versetzt die hochvirtuose Musik der Violine die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine mystische Stimmung. Die Betrachtungen über die Geheimnisse des Rosenkranzes werden, gemeinsam mit den Lesungen der entsprechenden Texte aus den Evangelien, zu einem einmaligen, besinnlichen Hörerlebnis.

Details unter: Gaudii Mysteria (hofmusikkapelle.gv.at)

Was liest Du derzeit?

Vieles gleichzeitig – ich bin ein Bücherwurm.

Ein für mich sehr wichtiges Buch, in dem Wissenschaft und Spiritualität auf geniale Weise verschmelzen, ist „Das Nullpunkt-Feld“ von Lynne McTaggart.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Nachdem ich mich nicht entscheiden konnte, hier 2 kurze Zitate von Albert Einstein:

„Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.“

 „Die wichtigste Erkenntnis meines Lebens ist die, dass wir in einem liebenden Universum leben.“

Vielen Dank für das Interview, liebe Gunda Hagmüller, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:Gunda Hagmüller, Violinistin

Zur Person _ Gunda Hagmüller, geboren in Steyr, mit acht Jahren erster Violinunterricht. Nach der Matura Studium der Musik- und Theaterwissenschaften (Abschluss mit Auszeichnung 2001) und seit 1995 Studium der Barockvioline bei Susanne Scholz und in Graz bei Dario Luisi (mit Auszeichnung abgeschlossen 2002). Meisterkurse u.a. bei Sigiswald Kuijken, Enrico Gatti, François Fernandez und William Christie.

Mitwirkung u.a. bei der Capella Musicae Graz und Gründung eigener Ensembles wie le corde cantanti und A la Maresienne. Auftritte u.a. bei den Festwochen der Alten Musik Innsbruck, der Styriarte und den Echi lontani (Sardinien). Im Jahr 2000 solistische Mitwirkung bei der Gesamteinspielung von Vivaldis „La Stravaganza“  mit dem Orchestra barocca G.B. Tiepolo. Liveauftritte in Ö1 und RAI 3.

Gunda Hagmüller praktiziert auf der Violine die sogenannte „freie“ Technik ohne Zuziehung des Kinns. Musik des 17. Jahrhunderts spielt sie auf dem Nachbau eines Modells von Andrea Amati aus der Mitte des 16. Jhdts (Federico Lowenberger, Genova 1987), für spätbarocke und klassische Musik steht ihr ein Instrument von Johann Georg Helmer aus dem Jahr 1760 zur Verfügung.

Derzeitiger Wohnort: Wien

Konzerttermine:

Konzerte von dolce risonanza in der HOFBURGKAPELLE Wien

Mo, 18. Dezember 2023, 18:30 Uhr

Gaudii Mysteria: Die Mysterien-Sonaten des Heinrich Ignaz Franz Biber

Möglichst originalgetreue Instrumente, historische Spielweisen und das intensive Studium der Quellen sind die Basis des Wiener Originalklang-Ensemble dolce risonanza. Bei ihrem Konzert in der Hofburgkapelle präsentieren sie den Sonatenzyklus über die Mysterien des Heiligen Rosenkranzes von Heinrich Ignaz Franz Biber, der als einer der Höhepunkte der Barockmusik gilt. In 15 verschiedene Stimmungen gebracht, versetzt die hochvirtuose Musik der Violine die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine mystische Stimmung. Die Betrachtungen über die Geheimnisse des Rosenkranzes werden, gemeinsam mit den Lesungen der entsprechenden Texte aus den Evangelien, zu einem einmaligen, besinnlichen Hörerlebnis.

Details unter: Gaudii Mysteria (hofmusikkapelle.gv.at)

Montag, 25. März 2024, 18:30 Uhr

Doloris Mysteria: Die Mysterien-Sonaten des Heinrich Ignaz Franz Biber

Details unter: Doloris Mysteria (hofmusikkapelle.gv.at)

Mo, 13. Mai 2024, 18:30 Uhr

Gloriae Mysteria: Die Mysterien-Sonaten des Heinrich Ignaz Franz Biber

Details unter: Gloriae Mysteria (hofmusikkapelle.gv.at)

Eintritt und Reservierung: Tickets erhalten Sie in zwei Preiskategorien (Kategorie 1: € 25,-, Kategorie 2: € 20,-). Reservierungen werden unter office@hofmusikkapelle.gv.at entgegengenommen oder sind über den Online-Kartenverkauf verfügbar.

dolce risonanza
Gunda Hagmüller, verstümmte Violin
Florian Wieninger, Basso di Viola a sei cordeAnton Holzapfel, Organo di legno
Webseite: https://www.dolcerisonanza.at/

Fotods_1 Marion Gartler; 2 Martin Rainer

11.12.2023 _Walter Pobaschnig

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