Reich sein. Das mondäne Wien um 1910. Roman Sandgruber. Molden Verlag.

Was ist Reichtum? Wie kommt es dazu und was macht ein solches Leben heute und damals aus?

Ein Rückblick. 1910. 929 Millionäre in Wien. Es sind teils bis heute klingende Namen, die aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten stammten und in verschiedensten Branchen innovativ und zielstrebig finanzielle Unabhängigkeit und Reichtum erlangten.

Wie war nun ihr Lebensstil? Welche sozialen Aktivitäten gab es? Wie wurde Reichtum gesichert und wie ging Reichtum verloren?

Roman Sandgruber, emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte wie renommierter Autor, gibt im vorliegenden Buch, das schon im ersten Anblick im sehr ansprechenden Design strahlt, einen kompetenten Überblick über die Sozial- und Wirtschaftsstruktur Wien bzw. der Monarchie, der herausragenden Persönlichkeiten und ihrer gesellschaftlichen Impulse wie wirtschaftspolitischer Entwicklungen zu Beginn des 20.Jahrhunderts.

Beeindruckend ist die Bandbreite von umfassender sozialgeschichtlicher Information wie verschiedenster spannender Aspekte und Details des täglichen Lebens der „High Society“ in Wien zur Zeit der Monarchie. In acht Kapitel werden Leserinnen und Leser auf eine besondere Zeitreise mitgenommen und sind mittendrin im Palais, gesellschaftlichen Treffpunkten und Tagesgeschäften.

„Eine beeindruckende Zeitreise zu Geld und Luxusleben in der Abenddämmerung einer untergehenden Welt.“

Reich sein. Das mondäne Wien um 1910. Roman Sandgruber. Molden Verlag.

Hardcover

17 x 24 cm; 352 Seiten

ISBN 978-3-222-15096-8

€ 39,00

E-Book

€ 30,99

Walter Pobaschnig  3/24

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“Trau Dich!“ Michael Gross, Tänzer _ Wien 24.3.2024

Lieber Michael Gross, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Er ist immer unterschiedlich; vereint aber immer die Aspekte des kreativen Austausches und der physischen Arbeit mit meinem Instrument, dem Körper. Oft sind es Residenzen, Förderungen und Ansuchen an denen man tüftelt, und natürlich auch die spontanen Ideen & Visionen niederzuschreiben und darüber zu sprechen. Es ist oft nur ein Moment, ein Glitzern in der Sonne und man bekommt einen Antrieb es gleich weiterzudenken, niederzuschreiben und dann auch umzusetzen.

Unterricht ist auch ein großer Teil meiner künstlerischen Arbeit, erst seit kurzem bin ich bei einer Schweizer Stiftung PSC, die Schüler*innen im jungen Alter zu Live-Instrument und Musik von Bach die Kunst des Tanzens näher bringen will. Diese Arbeit ist mega erfüllend, denn die Kinder sind keinesfalls jeden Tag mit ihrem Körper oder gar Tanz in Berührung. Es ist immer eine intensive Woche voller Emotionen.

Michael Gross _
Tänzer, Performer, Choreograf _
Foto: Stück „n a h e z u n a h“, das während der Residenz im Tanz*Hotel gemeinsam mit Partner Kamil Mrozowski entwickelt wurde. 
@Tanz*Hotel AAR Term 21 / Martina Stapf 

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Der Zusammenhalt und das aufeinander hören. Ich denke es ist besonders wichtig anderen zu helfen aus Situationen oder einfach zuhören und nur da zu sein.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Tanz/Theater, der Kunst an sich zu?

Meiner Meinung nach sollten wir unserer Intuition und unseren Emotionen vertrauen. Uns trauen aus unserer Komfortzone zu begeben. Nicht alles verschieben oder erst morgen anzufangen. Es sind immer die kleinen Anschubser, die die großen Sachen ins Rollen bringen. Speziell beim Tanz, finde ich, diese Komfortzone zu brechen ist essentiell. Jedes Projekt an dem ich arbeite oder in dem ich engagiert bin ist so anders und braucht eine andere (Bewegungs-)Sprache und Ausdruck. Das neu erfinden, das neu empfinden und aussprechen ergibt immer spezielle Formen, das finde ich mega spannend.

„n a h e z u n a h“

Was liest Du derzeit?

„Die dunkle Seite des Gehirns“ von Prof. Stefan Kölsch, es handelt von negativen Gedankenschleifen, wie das Gehirn funktioniert und wie wir unser unterbewusstes überlisten können. Denn ich kenne diese Teufelsspiralen sehr gut, darüber zu lesen und mehr zu erfahren, wie es funktioniert ist für mich extrem hilfreich. Mein Gehirn fühlt sich seitdem sehr farbenfroh an.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Bevor ich jetzt ewig lang nach irgendeinem Zitat schaue denke ich, das Wichtigste ist einfach: “Trau Dich!“, oft stehen wir uns selbst im Weg. Das innere Kind wieder zu entdecken und dem Leichtsinn (ein kleines bisschen) mehr Bedeutung zu geben, kann viel Lebensqualität entfalten.

Michael Gross _
Tänzer, Performer, Choreograf
@Alena Klinger 

Vielen Dank für das Interview, lieber Michael, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Tanzprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Michael Gross _ Tänzer, Performer, Choreograf

Zur Person _ Michael Gross, wohnt und arbeitet seit Herbst 2020 in Wien und konzentriert sich hauptsächlich auf seine Arbeit dort.

Die Förderung des zeitgenössischen Tanzes sowie die Auseinandersetzung mit abstrakter Bewegungssprache sind in seiner freien künstlerischen Arbeit besonders wichtig.

In Österreich arbeitet er eng mit den Tanzkollektiven OFFTanz Tirol und Kollektiv Kunststoff zusammen.

Im Jahr 2023 arbeitete Michael auch an 2 eigenen Projekten, die selbstständig konzipiert, choreographiert, performt und in der kommenden Zeit weiterentwickelt werden

Fotos1,2 Martina Stapf ; 3 Alena Klinger.

Walter Pobaschnig _ 24.3.2024

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„Theater ist als Korrektiv, als Mahner*in, als Ort der Freude unabdingbar“ Paul Spittler, Regisseur _ Berlin 23.3.2024

Lieber Paul Spittler, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Wenn ich in meiner wirklich tollen Theaterwohnung am Theater am Werk in Meidling aufwache, dann zwitschern die Vögel dem anbrechenden Frühling entgegen, ich koche mir einen Kaffee und setze mich auf die Terrasse, bereite den Probentag vor und freue mich, mit meinen Kolleg*innen gleich auf der Probebühne nur zwei Stockwerke unter mir der Blutbuche, verschiedenen Kims, der Meer, der Großmeer, dem Kind und dem Universum zu begegnen.

Der Tag ist voll wunderbarer Probenmomente, teils kraftvoll und laut, teils still und fragil – immer beglückend. Abends falle ich ins Bett, erschöpft von dem vielen Sprechen der Meersprache und beseelt von dem Gefühl, ein wenig weiter gegangen zu sein, als ich mir am Morgen vielleicht noch zugetraut habe.

Paul Spittler, Regisseur

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ruhe und Besonnenheit. Selbstvertrauen in uns, Vertrauen in Kommunikation und den ehrlichen Blick einander in die Augen. Und guter Humor – und damit meine ich wirklich GUTEN Humor.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Was meint Neubeginn? Ich denke, das bezieht sich noch auf Covid und diesen uns aus einem kontinuierlichen Gefüge stoßenden Zeitabschnitt bis in das vergangene Jahr hinein?! Ich bin froh, dass das Theater „überlebt“ hat – auch wenn ich eigentlich nie daran gezweifelt habe. Es ist jetzt wieder als Korrektiv, als Mahner*in, als Ort der Freude unabdingbar – jedes „Ausverkauft“ von Theatervorstellungen treibt mir Tränen in die Augen. Das ist ein enorm wichtiges Zeichen! Aber das Theater darf sich jetzt nicht verlieren, muss den Kontakt zum Publikum nach dieser erzwungenen Unterbrechung der letzten Jahre behutsam und umsichtig wieder aufbauen. Das hat etwas mit Großzügigkeit und Empathie zu tun, mit Demut – und mit GUTEM Humor.

Was liest Du derzeit?

Neben dem ständigen Blättern während der Proben in „Blutbuch“ von Kim de l’Horizon, lese ich derzeit „Frankissstein – eine Liebesgeschichte“, den aktuellen Roman der britischen Autorin Jeanette Winterson. Ein brüllend komischer und sehr hellsichtiger Text, der die Entstehungsgeschichte von Mary Shelleys „Frankenstein“ 1816 mit Recherchen zu Künstlicher Intelligenz eines unkonventionellen queeren Forscher*innenpaares im Post-Brexit England verknüpft. Unbedingt zu empfehlen!

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Wie unglaublich sanft und lebendig sich ein penetrierter Arsch anfühlt. Als wäre mensch ganz aus Seide gezimmert.“ – Kim de l’Horizon

Vielen Dank für das Interview, lieber Paul, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Paul Spittler, Regisseur

Zur Person _ Paul Spittler (*1987) ist in Strausberg bei Berlin aufgewachsen und hat dort irgendwann das Abitur gemacht (wichtig!). Seine Schule des Lebens allerdings waren die Berliner Theater, Bars und Clubs – in denen er ab einem (viel zu) jungen Alter (viel zu) viel Zeit verbracht hat. Während und nachdem er in Dresden und Wien Literatur, Kultur und Theater studierte, arbeitete er als Assistent an verschiedenen Staats-, Stadt- und Off-Theaterbühnen und inszeniert seit 2020 regelmäßig an Stadt- und Staatstheatern und in der Freien Szene im gesamten deutschsprachigen Raum. Er lebt in Berlin, ist jedoch überall zuhaus.

www.paulspittler.com

Foto_ Julia Otto

Walter Pobaschnig _ 22.3.2024

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Station bei Kafka/Jesenska – „Kafka macht eine surreale Welt greifbar, erlebbar“ Sandra Schößler, Schriftstellerin _ Wien 21.3.2024

Sandra Schößler, Schriftstellerin _Wien _
Station bei Franz Kafka und Milena Jesenska _
Sandra Schößler, Schriftstellerin _Wien _
acting Franz Kafka „Briefe an Milena“ & „Die Verwandlung“ Erzählung, 1912.

100.Todesjahr Franz Kafka * 3.Juli 1883 Prag
+ 3.Juni 1924 Kierling/Klosterneuburg (AUT) _ Schriftsteller

80.Todesjahr Milena Jesenská (10.August 1896 Prag + ermordet 17.Mai 1944 KZ Ravensbrück) _
Journalistin, Schriftstellerin, Übersetzerin

Fotos _ Graben Hotel Wien/Graben _
Franz Kafka war hier wiederholt zu Gast.

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Fotografie und Theater/Performance.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person am biographischen bzw. werksgeschichtlichen Bezugsorten beizutragen.

Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.

Station bei Franz Kafka und Milena Jesenska _
Sandra Schößler, Schriftstellerin _Wien _
acting Franz Kafka „Briefe an Milena“ & „Die Verwandlung“ Erzählung, 1912.

100.Todesjahr Franz Kafka * 3.Juli 1883 Prag
+ 3.Juni 1924 Kierling/Klosterneuburg (AUT) _ Schriftsteller

80.Todesjahr Milena Jesenská (10.August 1896 Prag + ermordet 17.Mai 1944 KZ Ravensbrück) _
Journalistin, Schriftstellerin, Übersetzerin

Fotos _ Graben Hotel Wien/Graben _
Franz Kafka war hier wiederholt zu Gast.
Franz Kafka, Schriftsteller _
100.Todesjahr Franz Kafka * 3.Juli 1883 Prag+ 3.Juni 1924 Kierling/Klosterneuburg (AUT) _ Schriftsteller
Milena Jesenská (10.August 1896 Prag + ermordet 17.Mai 1944 KZ Ravensbrück) _
Journalistin, Schriftstellerin, Übersetzerin

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Fotografie und Theater/Performance.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person am biographischen bzw. werksgeschichtlichen Bezugsorten beizutragen.

Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.

Liebe Sandra Schößler, welche Zugänge gibt es von Dir zu Franz Kafka?

Mit dem Begriff kafkaesk verbinde ich düstere Amtsstuben und Anwaltskanzleien, die es in Wien in den 70er und 80er Jahren in meiner Kindheit noch zu Genüge gab.

Was macht für Dich den Schriftsteller Kafka aus?

Seine nüchterne, klare Sprache, mit der er eine surreale Welt greifbar, erlebbar macht und uns auf die existentiellen Fragen zurückwirft.

Wann bist Du erstmals mit den Texten Kafkas in Berührung gekommen und welche Aussagen gibt es da für Dich?

Sofern ich mich erinnere, wird diese wohl im Rahmen der Schullektüre passiert sein. Die Verwandlung in ihrer grotesken Absurdität hat schon damals Eindruck hinterlassen. Das Gefangensein in einem abstoßenden Körper, der sprachlichen Ausdruckskraft beraubt, hatte mich fasziniert und geängstigt zugleich.

Wie siehst Du seine Beziehung zu Wien?

Neben krankheitsbedingten Aufenthalten in Wien und Umgebung, scheint ein viertägiger Aufenthalt mit Milena Jelenská rund um Kafkas 37. Geburtstag Bedeutung gehabt zu haben. In die widersprüchlichen Emotionen dieser von Nähe und Distanz geprägten Liebesbeziehung durfte ich während unseres Shootings am Graben eintauchen.

Wie verstehst Du die Erzählung „Die Verwandlung“? Welche Aussagen zu Mensch, Familie, Beruf, Welt gibt es da?

Ich denke, wir alle kennen das Gefühl, gefangen in unserer Existenz zu sein. Eingespannt in einen beruflichen und familiären Kontext oder andere soziale Gefüge, die uns nur wenig Gestaltungsspielraum lassen. Und immer wieder zurückgeworfen zu werden auf die Frage, wozu der enorme Energieaufwand, gegen Widerstände zu kämpfen, wenn wir doch wissen, dass unsere Existenz endlich ist.

Wie hast Du Dich auf das Fotoshooting/die Performance vorbereitet?

Auch ohne Schauspielhintergrund kenne ich die Lust, in verschiedene Rollen einzutauchen. In diesem Fall war die Vorstellung, sich in ein monströses Insekt zu verwandeln durchaus eine Herausforderung. Das Spiel mit Emotionen, vor allem in der Rolle der Milena und die Wandlung im Ausdruck vor der Kamera war aber tatsächlich gänzlich neu für mich.

Gab es bisher schon Kafka Projekte für Dich?

Nein, das war mein erstes.

Was ist Dir als Schriftstellerin in Deinen Texten wichtig?

Ein schonungsloser Zugang zu menschlichen Befindlichkeiten, der Ausdruck in einer eher nüchternen Sprache findet und dabei dennoch Emotionen transportiert. Wenn ich es schaffe, bei meinen Leser*innen Gefühle auszulösen, ist mein Text gelungen.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Schreibimpulse hatte ich immer wieder in verschiedenen Lebensphasen, ohne diese näher zu verfolgen. So beschränkte sich das Schreiben bis vor zwei Jahren auf den beruflichen Kontext. Die Freude an Sprache verdanke ich nicht zuletzt der Existenz einer Bibliothek in meinem Elternhaus. Erst eine große Veränderung in meinem Leben führte mich dazu, dem Bedürfnis, meinen Gedanken durch das Schreiben Ausdruck zu verleihen, nachzugeben.

Wie ist das Setting Deines Schreibens? Wann, wie, wo schreibst Du?

Das ist sehr unterschiedlich. Am häufigsten jedoch abends im Schlafzimmer mit dem Laptop auf den Knien. Unterwegs fließen spontane Impulse gern in ein kleines Heftchen. Wenn ich Inspiration suche, begebe ich mich auch mal bewusst in die belebte Umgebung eines Kaffeehauses. Dann kommen die individuellen Geschichten der Kaffeehausbesucher zu mir.

Was inspiriert Dich?

Emotionen, Menschen mit ungewöhnlichen Geschichten. Psychologische Zusammenhänge, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen, aber bei näherer Betrachtung so viele Widersprüche in der menschlichen Existenz erklären können.

Was sind Deine nächsten Projektpläne?

Wenn es meine Zeit erlaubt, die Weiterarbeit an meinem Roman.

Darf ich Dich abschließend zu einem „Verwandlung“ Akrostichon bitten?

Vielleicht

Erfühlst du

Rätsel in meinem Blick lösend

Warum ich niemals

Apodiktisch

Neben dir – unverändert

Deines und mein Leben teilen kann

Lebendig sein ist immer

Unbeständig wandelhaft

Nach Veränderung dürstende

Gratwanderung

Station bei Franz Kafka und Milena Jesenska

Sandra Schößler, Schriftstellerin _ Wien.

Performing – „Briefe an Milena“ & „Die Verwandlung“, Franz Kafka. Erzählung, 1912.

100.Todesjahr Franz Kafka * 3.Juli 1883 Prag+ 3.Juni 1924 Kierling/Klosterneuburg (AUT).

80.Todesjahr Milena Jesenská (10.August 1896 Prag + ermordet 17.Mai 1944 KZ Ravensbrück) _
Journalistin, Schriftstellerin, Übersetzerin

Fotos: Graben Hotel/Graben _ Wien. Franz Kafka war hier wiederholt zu Gast.

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Fotografie und Theater/Performance.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person am biographischen bzw. werksgeschichtlichen Bezugsorten beizutragen.

Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.

Station bei Franz Kafka und Milena Jesenska _
Sandra Schößler, Schriftstellerin _Wien _
acting Franz Kafka „Briefe an Milena“ & „Die Verwandlung“ Erzählung, 1912.

100.Todesjahr Franz Kafka * 3.Juli 1883 Prag
+ 3.Juni 1924 Kierling/Klosterneuburg (AUT) _ Schriftsteller

80.Todesjahr Milena Jesenská (10.August 1896 Prag + ermordet 17.Mai 1944 KZ Ravensbrück) _
Journalistin, Schriftstellerin, Übersetzerin

Fotos _ Graben Hotel Wien/Graben _
Franz Kafka war hier wiederholt zu Gast.

Alle Fotos&Interview _ Walter Pobaschnig 3/24

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Jerusalem. Die Biografie. Simon Sebag Montefiore. Klett-Cotta Verlag

Jerusalem. Ein gleichsam geheimnisvoll, mythisch klingender Name einer der ältesten Städte der Welt und eine der Wiegen der Kultur-, und Religionsgeschichte. Es ist die Stadt, die unter König David um 1000v.Chr. zur Hauptstadt und damit auch zum gesellschaftlichen, religiösen Mittelpunkt wird. Es kommt zur frühesten Aufzeichnung jüdischer Religionsgeschichte in Texten der Tora und es ist auch ein Anfang der Staatswerdung in allen Herausforderungen und Konflikten. Dies wird sich über die Antike und über die weiteren Jahrhunderte bis in die Gegenwart ziehen.

Jerusalem, eine Stadt der Weltreligionen, die Judentum, Christentum und Islam als religiöse Stätte vereint und vielfältigste Impulse in Geschichte und im Heute gibt. Viele Gedenkstätten sind Pilgerziele wie touristische Anziehungsorte.

Doch wie verlief nun die Geschichte Jerusalems im Detail? Wie waren die historischen Wegmarken, wer maßgebende Persönlichkeiten, was die Ereignisse und Besonderheiten dieser Stadtgeschichte vom Beginn bis in die Gegenwart?

Simon Sebag Montefiore, britischer Historiker und Journalist wie renommierter Autor legt nun eine facettenreiche wie faszinierende „Biografie Jerusalems“ vor, die in neun Kapitel gegliedert umfassend über Geschichte, Kultur, Religion wie Politik informiert wie zahlreiche Impulse und Denkstöße zu gegenwärtigen Fragestellungen und Herausforderungen gibt.

„Die Biografie, Geschichte Jerusalems als facettenreiches Meisterwerk!“

Jerusalem. Die Biografie. Simon Sebag Montefiore. Klett-Cotta Verlag

Aus dem Englischen von: Ulrike Bischoff, Waltraud Götting und Norbert Juraschitz

1. Auflage 2024, Erscheinungstermin: 16.03.2024, 896 Seiten, broschiert, mit zahlreichen Karten

ISBN: 978-3-608-98788-1

22,00 € 22,70 € (A)

E-Book (epub)

Walter Pobaschnig 3/24

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„Sich unserer großen Verletzlichkeit mehr bewusst zu sein“ Kathrin Isabell Rhomberg, Malerin _ Wien 21.3.2024

Liebe Kathrin Isabell Rhomberg, wie sieht jetzt dein Tagesablauf aus?

Das kann variieren, aber meistens pflege ich eine provokant bürgerliche Herangehensweise ans Malen, fast im Sinne eines 9 to 5 jobs. Nach dem Frühstück bin ich gegen 9 im Atelier, wo ich besonders die Vormittagsstunden zum konzentrierten und möglichst ungestörten Malen nutze, später arbeite ich mich durch mein E-mail Postfach, erledige Einreichungen, erstelle Reproduktionen, editiere Texte und bespiele social media.

Abends verbringe ich Zeit mit Freunden und Familie oder suche Ausgleich im Ausdauersport in der Natur; das lädt mich energetisch und mental auf und eröffnet mir neue Perspektiven im Denken.

Kathrin Isabell Rhomberg, Malerin,
lebt und arbeitet in Wien. 

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Angesichts all der Hiobsbotschaften und Negativschlagzeilen in den Medien wenigstens ein bisschen Positivität zu behalten und damit handlungsfähig zu bleiben. Sich der überbordenden Negativität nicht zu beugen und zumindest die Dinge zum Besseren hin zu beeinflussen, die im eigenen Handlungsspielraum liegen. Hin und wieder den Stecker ziehen, offline gehen und wieder ins Hier und Jetzt kommen, zumindest mir hilf das.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Sich unserer großen Verletzlichkeit als Menschen mehr bewusst zu sein und unserer Verbundenheit untereinander sowie mit der Welt.

Kunst vermag die Illusion des Getrenntsein in jeder Hinsicht aufzeigen und darin liegt ihre große Schönheit und Macht.

Was liest Du derzeit?

Die Autobiografe ‚Jeder für sich und Gott gegen alle‘ von Werner Herzog habe ich gerade gestern  beendet. Ein Genuss!

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

‚When it is over, I want to say: all my life was a bride married to amazement. I was the bridegroom, taking the world into my arms. When it is over, I don’t want to wonder if I have made my life something particular, and real. I don’t want to fnd myself sighing and frightened, or full of argument. I don’t want to end up simply having visited this world.‘

Mary Oliver

Kathrin Isabell Rhomberg, Malerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Kathrin Isabell, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Kathrin Isabell Rhomberg, Malerin

Zur Person _ Kathrin Isabell Rhomberg, Malerin, * 1990 Salzburg, lebt und arbeitet in Wien 2013-2020 Universität für angewandte Kunst Wien, Malerei, Klasse Henning Bohl, 2016 Wimbledon College of Arts (UAL) London, MA Paintng

AUSSTELLUNGEN (Auswahl)

2024

(06) AUSTRIAN GROUP SHOW, Winners Gallery Bejing, Peking

(09) SALVATORIANER CHARITY, Dorotheum, Wien

IWD Aucton 2024, artonapostcard, Bomb Factory Covent Garden, London

2023

PARALLEL VIENNA, Gallery Statement Artcare, Wien

solo: FIRE IT UP, Wasserwasser, Wien

OTHER ISLAND, Die Malerinnen, Wien

2022

WHEN PAINTING KICKS IN, Suppan Fine Arts, Wien

Artst in Residence Domus Artum, Paliano/ Rom

LAST X-GAMES, Kultursektor Elektra, Bregenz

PARALLEL Vienna, Insttutons/ Land Salzburg, Wien

2021

solo: INFINITE HORIZON, Galerie Haas & Gschwandtner, Salzburg

PURE BLISS, Galerie Haas & Gschwandtner, Salzburg

2020

solo: SCENIC, LLLLLL, Wien

FULL CIRCLE, Notgalerie, Wien

(ganze Liste der Ausstellungsbeteiligungen siehe homepage)

STIPENDIEN, PREISE

2022 Auslandsatelierstpendium Paliano Land Salzburg

2021 Nominierung STRABAG Artaward

2020 Nominierung STRABAG Artaward

http://www.kathrinrhomberg.com , instagram: kathrin_isabell_rhomber

Fotos _ Kathrin Isabell Rhomberg

Walter Pobaschnig _ 19.3.2024

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„Wesentlich ist das literarische Herausgehen, das Öffentlich-Machen, Lesungen, Aktionen“ Bernd Watzka, Schriftsteller _ Wien 20.3.2024

Lieber Bernd Watzka, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Arbeit im Brotjob, ab späten Nachmittag Konzepte schreiben, Einreichungen vorbereiten, Lesungen organisieren usw. Ab 20 Uhr dichten!

Bernd Watzka _ Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Freunde, Familie, Durchhalten

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Der Neubeginn des literarisch-öffentlichen Lebens (nach Corona) liegt ja schon etwas zurück. Die Rolle der Literatur ist unverändert wichtig. Wesentlich ist das Herausgehen, das Öffentlich-Machen, Lesungen, Aktionen.

Was liest Du derzeit?

Flann O‘Brien – Golden Hours

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

No retreat, baby, no surrender (B. Springsteen)

Vielen Dank für das Interview, lieber Bernd, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Bernd Watzka _ Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist

Zur Person _ Bernd Watzka, geb. 1969 in Tirol, aufgewachsen in der Obersteiermark, lebt und arbeitet in Wien als Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist. Studium Germanistik und Publizistik, Mag.phil. 

Aktuelles Buch: „Traum eines Chamäleons. Post-anthropozentrische Tiergedichte“ (2023, Edition Wienpoesie, 198 Seiten), zahlreiche Preise und Lesungen in Wien, der Steiermark und im Burgenland.

Foto_ Anna Fuchs

Walter Pobaschnig _ 14.3.2024

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„Auf geht´s“ Bea Kemer, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Berlin 20.3.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Gehen lassen

In die Welt

Von mir weg

Einfach so


Prima Idee

Einerseits

Andrerseits

Chiffriertes

Entbehren


Auf geht´s


Chemie verändern

Haltung bewahren

Angst besiegen

Nicht festhalten

Chiffrierung

Erhalten



Bea Kemer, 18.3.2024

Bea Kemer, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Bea Kemer _ Schriftstellerin

Aktuelle Buchneuerscheinung_

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 18.3.2024

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„Das Schönste ist, wenn die Kunst beim Publikum ankommt“ Luise, Burlesqueperformerin _ Wien 19.3.2024

Liebe Luise, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich bin nicht unbedingt ein Morgenmensch, aber mit einem Flat White kann man bei mir nie etwas falsch machen. Montag bis Freitag verbringe ich im Büro und gehe meinem Brotjob als Redakteurin nach. Abends unterrichte ich ab und an Burlesque, arbeite an meinen eigenen Acts oder Kostümen. Sofern noch Energie und Motivation übrig bleibt setze ich mich ans Klavier und singe, suche nach neuen Liedern und hole mir Inspiration durch Filme.

Luise von Puderluder, Burlesqueperformerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Musik, Familie, Freunde, gutes Essen und vor allem die Zeit, die man hat, genießen. Einen passenden Ausgleich zu finden, sei es mit Sport, in der Natur, beim Lesen, Musizieren oder einfach den Gedanken freien Lauf lassen.

In meinem Fall begleitet mich Musik schon ein Leben lang und hat mir bisher immer durch schlechte Zeiten geholfen. Die richtigen Lieder können Emotionen auslösen, die uns an Menschen oder Erlebnisse (zurück) erinnern, die vielleicht schmerzen, aber auch zugleich guttun können.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Immer einen ruhigen Kopf bewahren, auch wenn es leichter gesagt ist als getan. Und wie man so schön sagt: „Durchs Reden kommen d´Leut zam“, heißt also so viel wie sich mit den Liebsten auszutauschen, neue Sichtweisen kennenzulernen und im besten Fall zu verstehen.

Wie in allen Bereichen gibt es ein Hoch und ein Tief, so auch in der Kunst. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich das Gefühl anzustehen. Ich habe dann versucht alle meine Gedanken und Ideen, die ich hatte, auch wirklich umzusetzen. Dieser Aufbruch hat mir viel Energie und Zeit gekostet, aber es hat sich definitiv ausgezahlt. Ein Neubeginn ist nicht immer leicht, aber der Weg dorthin lohnt sich. Das Schönste ist, wenn die Kunst beim Publikum ankommt, man selber wieder voller Tatendrang ist und es kaum erwarten kann, das Ganze zu wiederholen oder neu aufzurollen.

Was liest Du derzeit?

Pretty Kitty und die Frauen der Rothschilds von Roman Sandgruber

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

“Look at the stars. Same stars as last week. Last year. When we were kids. When we weren’t even born. In a hundred years, no one will ever know who we were… They’ll know those same stars.” (Ryan Donowho als Kyle Dwyer im Film Imaginary Heroes)

Luise von Puderluder, Burlesqueperformerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Luise, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Performanceprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Luise von Puderluder, Burlesqueperformerin

Zur Person _ Luise von Puderluder zeigt sich auf der Bühne mit elegantem Schmäh. Sie kann aber auch ganz anders: verführerisch entblättert sich die Burlesque-Künstlerin und fesselt das Publikum. Mit etwas Glück kann man sie sogar auf der Bühne singen hören.

Angefangen hat alles 2019 als ich zum ersten Mal eine Burlesque-Show gesehen habe. Nachdem ich bereits seit meinem siebten Lebensjahr tanze, immer schon singe, dazwischen eine Musikhauptschule in Oberösterreich besucht habe, Klavier- sowie Gesangsunterricht genommen habe, wusste ich, dass es Zeit wird meine Leidenschaft auch in Wien zu verwirklichen. Mittlerweile unterrichte ich Burlesque, bin auf diversen Bühnen zu sehen und habe ein eigenes Event ins Leben gerufen. Denn für mich ist Burlesque der beste Weg, seine Gefühle und sich selbst auszudrücken!

Hinter Luise von Puderluder steckt Sophie Brandl, Redakteurin und Wahl-Wienerin aus Oberösterreich.

Instagram: @luisevonpuderluder

Fotos _ Lucie Kout

Walter Pobaschnig _ 14.3.2024

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„Friedenstaube“ Bernd Watzka, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Wien 18.3.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Geisterhafte Gesandte – die Friedenstaube!

Ihr seht sie kaum, sie fliegt sehr schnell

Verlassne Weizenfelder, alles zerstört

Ernst schaut sie drein und fokussiert


Pyotr, wohin bringt sie den Frieden?

Es singen alle „War Is Over“!

Aber seht genau hin, das flinke Tier

Checkt die Gegend, hat was im Visier:

Ein verstecktes Gebäude, gut getarnt


Alle blicken zum Himmel, was kommen mag


Codes werden verschlüsselt

Helle Aufregung bei den Militärs

Am Ziel ist die Taube, sie steuert

Nächtens ins geheime Hauptquartier.

Crash! Bumm! Eine Explosion!

Es war die Friedenstaube – eine Drohne.


Bernd Watzka, 18.3.24

Bernd Watzka _ Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Bernd Watzka _ Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist

Zur Person _ Bernd Watzka, geb. 1969 in Tirol, aufgewachsen in der Obersteiermark, lebt und arbeitet in Wien als Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist. Studium Germanistik und Publizistik, Mag.phil. 

Aktuelles Buch: „Traum eines Chamäleons. Post-anthropozentrische Tiergedichte“ (2023, Edition Wienpoesie, 198 Seiten), zahlreiche Preise und Lesungen in Wien, der Steiermark und im Burgenland.

Foto_ Anna Fuchs

Walter Pobaschnig _ 18.3.2024

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