Mario Wurmitzer, Schriftsteller und Theater-Autor, Wien Mario Wurmitzer, Schriftsteller und Theater-Autor, Wien
Es beginnt mit einem Zufall im Lebensfluss von Emil, in dem er sich treiben lässt, zu schwimmen sucht, je nachdem
„Ich habe die Stellenausschreibung auf willhaben entdeckt und mir gedacht, na ja, könnte besser sein, als Essen auszuliefern oder in einem Versandlager Pakete zu sortieren…“
Und jetzt ist er da, in einem Tiny House der Firma „Modern Home“, in dem er rundum um die Uhr gefilmt wird, im Live-Stream ist, um diese Wohnform vorzustellen, zu bewerben und vor allem zu verkaufen. Er schreibt, empfängt Maxim und beobachtet das Leben rundum.
Schließlich wird er gekündigt und muss das Haus verlassen, zu wenig Umsatz
„Mit 40 Grad Fieber schleppe ich mich zum Fenster, öffne es und schreie hinaus „Den Umsatz muss der Vertrieb machen, nicht ich! Der Vertrieb, hört ihr, der Vertrieb!““
Und jetzt geht es wieder in die Stadt, hinein in die Suche nach Wohnraum, Lebensraum, Arbeitsraum, Glück zwischen und all dem Morast und Labyrinth eines Landes, einer Gesellschaft am Weg nach vor oder zurück, je nachdem
„Mir hingegen ist das ja alles egal, der große Crash, der Untergang, na und, das Leben geht weiter…“
Mario Wurmitzer, in Wien lebender Schriftsteller und Theater-Autor, Bachmannpreis Nominierter 2023, lädt in seinem dritten Roman zu einer Hochschaubahn modernen Lebens, Orientierens im Arbeits- wie Privatleben.
Zwischen ungewissem Morgen, der Forderung und Überforderung von Sein und Schein in online und realen Erfahrungen, Darstellungen, Begegnungen und dem Scheitern, Aufbrechen und Wiederbeginnen rundum.
Der in Ich-Perspektive gehaltene Roman ist sowohl in seiner direkten mitreißenden Sprach- und Erzählform, die genuin wie genial ist, wie auch der satirisch gesellschaftskritischen Kraft, ein ganz großer Wurf. Hier meldet sich ein Schriftsteller ganz laut und unüberhörbar zu Wort und stürmt in die erste Reihe deutschsprachiger Literatur der Gegenwart.
„Schonungslos mutig und unerschrocken satirisch genial in Sprache, Leben und Gegenwart ist Tiny House ohne Frage ein Spitzentitel des Literaturjahres!“
Mario Wurmitzer, Schriftsteller und Theater-Autor, Wien
Tiny House, Mario Wurmitzer. Roman. Aufbau Verlag.
Hardcover mit Schutzumschlag
221 Seiten
Veröffentlichung 12.03.2025
ISBN 978-3-351-04231-8
Hardcover 22,00 €
E-Book 16,99 €
Walter Pobaschnig 3/25
Fotos _ Walter Pobaschnig _ Beatrixgasse/Wien 5/23
Martin Horváth, Schriftsteller _ Station bei „Malina“ _ Wien 3/25
Es beginnt mit einer Ansprache:
„Meine Damen&Herren, ich hoffe, Sie nehmen das nicht persönlich: Ich habe vor die Menschheit auszurotten.“
Das wird passieren, sagt die Stimme. Wann, wie, wo bleibt noch offen. Doch nun wird Jakob Metzger angekündigt, der an einem Februartag 2024 im Kloster von San Lorenzo Settefratti ankommt.
„Steigen Sie also ein, meine Herren&Herrinnen, machen sie es sich herinnen bequem: Treten wir gemeinsam die Reise in den sonnigen Süden an…“
Jakob klopft eingeladen an die Tür des Klosters darin eine Gemeinschaft am geheimen Projekt der radikalen Veränderung von Gesellschaft, der Zusammenhänge von Macht&Geld mit den modernen Mitteln und Möglichkeiten der KI (Künstliche Intelligenz) arbeitet und den Neuankömmling nun neugierig begutachtet. Sein Vorleben in der Wirtschaft wie auch in einem Franziskanerkloster lässt zunächst Skepsis aufkommen, was könnte er wollen?
Doch dann öffnen sich die Türen…und die Reise beginnt für alle spannend, dramatisch und überraschend in die Gründe und Abgründe von Gesellschaftsprozessen und den Chancen künstlicher Intelligenz und Algorithmen bei Umverteilung und Gerechtigkeit zu werden inmitten aller Lebensbegegnungen, Erfahrungen…
Martin Horváth, in Wien geborener und lebender Schriftsteller und Musiker, legt mit „Baroco“ einen Roman voller sprachlicher, existentieller wie gesellschaftskritischer und -visionärer Strahlkraft vor, der in einmaliger erzählerischer Virtuosität, die spielerisch im wunderbaren Rhythmuswechsel Leserin und Leser vom ersten Satz an großartig zu einem Erlebnis von Wort, Welt und Überraschung mitnimmt.
Martin Horváth, Schriftsteller _ Station bei „Malina“ _ Wien 3/25
Der so vielseitige Schriftsteller, der lange Spaziergänge in der Stadt wie in der Natur liebt und auch für das Fotoshooting zu dieser Buchvorstellung die Höhe nicht scheute, jongliert in seinem dritten ganz fein gesponnenen Roman genial historische, politische, theologische Referenzen in einem hintergründigen Story-Labyrinth, das in Witz und Überraschung einmalig lesend genießen wie kritische Reflexionsimpulse von Mensch und Gesellschaft mitnehmen lässt.
„Ein Roman als begeisterndes literarisches Feuerwerk von Sprache, Welt und Zukunft!“
„Baroco“ Martin Horváth. Roman. Kremayr & Scheriau Verlag.
Hardcover mit Schutzumschlag, gebunden
440 Seiten, Format 12,0 x 20,0
1.Auflage, Kremayr & Scheriau März 2025
27,00 € inkl. MwSt.
ISBN: 978-3-218-01450-2
E-Book
ISBN: 978-3-218-01451-9
Walter Pobaschnig 3/25
Alle Fotos _ Walter Pobaschnig, Wien/Ungargasse 3/25
Interview _ Hildegard Keller, Schriftstellerin, Illustratorin, Filmemacherin, Performerin, Professorin, Verlegerin, langjährige Jurorin beim Bachmannpreis und beim Literaturclub SRF.
Hildegard E.Keller bei der Preisverleihung_Klagenfurt_Tage der deutschsprachigen Literatur _ 2019 _ 3sat-Preis geht an Yannic Han Biao Federer. Hildegard E.Keller (links) ist Einladende des Schriftstellers und Laudatorin;
Literaturoutdoors 3/25 21.3.2025
Liebe Hildegard, jetzt liegt „Die weisen Tiere“ druckfrisch in den Buchläden. Was erwartet Leserin und Leser?
Eine zauberhafte Geschichte rund um eine kleine Gänsehirtin, die aufbricht, um eine geheimnisvolle Gans zu suchen. Das Bilderbuch ist ein Crossover: halb Liebesmärchen, halb Tierfabel, eine Geschichte von Hannah Arendt und mir, der Nachwort-Autorin und Illustratorin, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Und alle, die Tiere und Menschen lieben.
Du präsentierst als Illustratorin in die „Die weisen Tiere“ eine neue künstlerische Seite von Dir.
Zeichnen ist eine alte Passion von mir. Als Kind wünschte ich mir zu Weihnachten die immergleiche Farbstiftschachtel, die ich dann bis zum nächsten Weihnachtsfest abgearbeitet hatte. Neu ist das also nur bedingt. Für das Kochbuch „Frisch auf den Tisch“ habe ich Ingeborg Bachmann schon gezeichnet, für meinen Film „Brunngasse 9“ (2022) gestaltete ich Animationen.
Wie kam es zu diesem Projekt?
Als ich für meinen Hannah-Arendt-Roman „Was wir scheinen“ (2021) recherchierte, fand ich des Typoskript „Die weisen Tiere“ im Archiv. Ich transkribierte es und war begeistert. Das ruft nach Illustration, dachte ich, aber es sollte dann noch ein wenig dauern, bis ich das Bilderbuch realisieren konnte. Auch die Frage, wann (und für wen!) Hannah Arendt die Geschichte geschrieben haben dürfte, beschäftigte mich eine Weile. Aber nun kann man meine Antwort im Nachwort lesen.
Wie verhalten sich Text und Bild in diesem Buch? Was war besonders spannend?
«Die weisen Tiere» ist eine Heldinnenreise mit packenden Begegnungen. Eine tolle Herausforderung war die Auswahl der zu illustrierenden Szenen. Ich wollte unbedingt die Stationen abbilden, in denen der Charakter des Mädchens zum Ausdruck kommt. Es ist taff, sehr eigenständig, hat Witz, Schalk und Schlagfertigkeit. Oft ergibt sich eine Dynamik zwischen dem Mädchen und den Tieren: Der Elefant ist zärtlich, der Leviathan kinderfreundlich, das Kamel und der Pegasus ziemlich von oben herab. Und dann natürlich das Happy End, das war schön zu entwickeln! Das Mädchen findet auf Knopfdruck seinen Prinzen. Mit gewaltigem Federwirbel!
Du warst langjährige Jurorin beim Bachmannpreis. Hast Du im ORF-Studio auch skizziert?
Vor laufender Kamera ist das keine gute Idee, aber im Flugzeug habe ich oft Skizzen gemacht. Zeichnen entspannt und sorgt für Kurzweil. Als Universitätsprofessorin musste ich oft in Fakultätssitzungen sitzen, da skizzierte ich oft, auch Tiere.
Am 7. März ist das Buch „Die weisen Tiere“ erschienen. Am 24. März bist Du an den Deutschlandfunk Kultur, in die Sendung LESART eingeladen.
Ich freue mich sehr, das ist eine Liveschaltung aus Zürich nach Berlin. Ich bin schon sehr gespannt, wie diese neue Hannah Arendt und auch diese Hildegard Keller ankommen werden.
Welche Pläne und Kunststationen gibt es von Dir in Zukunft?
2025 ist für mich ein gutes Jahr. Zum 50. Todestag von Hannah Arendt am 4. Dezember 2025 werde ich mir eine schöne Aktion einfallen lassen. Ihr letzter Sommer, den sie ja in der Schweiz verbracht hat, ist einer der wichtigen Schauplätze meines Romans. 2025 und 2026 nehme ich mir die Freiheit, Rückschau zu halten. Ich habe ein Atelierstipendium in London geschenkt bekommen. Drei Monate mit Buntstiften und Pinseln.
Herzlichen Dank für das Interview und viel Erfolg für alle Projekte liebe Hildegard!
Zur Person:Hildegard Keller, Schriftstellerin, Illustratorin, Filmemacherin, Performerin, Professorin, Verlegerin, langjährige Jurorin beim Bachmannpreis und beim Literaturclub SRF.
Aktuelles Buch von Hildegard Keller:
Die weisen Tiere. Von Hannah Arendt (Text) und Hildegard E. Keller (Illustration, Nachwort).
„Für alle, die Tiere und Menschen lieben. Ein zauberhaftes Bilderbuch von Hannah Arendt (Text) und Hildegard E. Keller (Illustration, Nachwort) über ein kleines Mädchen und ein großes Abenteuer
Die Gänsehüterin bricht zu ihrer großen Reise auf. Sie lernt die Vogelsprache und spricht mit weltberühmten Tieren. Diese ganz besondere Begegnung endet, wie es sich für ein Märchen gehört: mit Happy End. Mit einem Nachwort der Illustratorin und Autorin des Hannah-Arendt-Romans «Was wir scheinen»“ (Verlagstext)
Erscheint am 7. März 2025.
Die weisen Tiere. Hannah Arendt (Text), Hildegard E. Keller (Illustration, Nachwort). 22 x 22 cm, 96 Seiten, durchgehend vierfarbig, mit Lesebändchen, ISBN 978-3-907248-16-4. 29 CHF / 29 EUR.
Liebe Susa Hämmerle, wie sieht dein Tagesablauf aus?
Sehr unterschiedlich. An Lese- oder Workshop-Tagen bin ich ein sprichwörtlich „Früher Vogel“, der sich mit viel Vorfreude und Lampenfieber im Gepäck zum Ort der Autorinbegegnung aufschwingt. An Schreibtagen hingegen braucht es oft halb-ewig, bis ich am Computer sitze. Hier noch ein To-Do im Haushalt, da eine kleine Fotospielerei, dort eine Randnotiz zu einer plötzlich aufgeploppten Idee.
Aber wenn ich dann im Fluss bin, beim eigentlichen Schreiben, vergesse ich oft Zeit und Raum. Und leider manchmal auch das Essen – oder den angeblich so gesunden Schlaf vor Mitternacht. Nur eines vergesse ich nie: Eine ausgiebige Stapfrunde hinaus in die Natur, um all die (neuen und auch alten) Wegrandwunder zu bestaunen.
Susa Hämmerle, Schriftstellerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Das kann ich nur für mich als Einzelperson beantworten, denn ich will kein Sprachrohr für alle sein. Ganz wichtig für mich ist in Zeiten wie diesen, wo sich die Welt in schier Unentwirrbares hinein verirrt: Zusammenhalt. Und nicht zu verzweifeln, sondern täglich neue Hoffnung schöpfen, etwa aus der Schönheit eines Augenblicks. Oder aus der Kraft des Miteinanders. Und – vor allem anderen – aus der unversiegbaren Quelle der Liebe, zu der wir Menschen glücklicherweise fähig sind.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Bei Aufbruch fällt mir als erstes ein: Sich aufmachen zu neuen Ufern. Und bei Neubeginn: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (Hermann Hesse) … Vielleicht scheint ein dichterischer Ansatz wenig hilfreich, wenn gerade die gewohnte Weltordnung buchstäblich zerfällt.
Klimakrise, politische und wirtschaftliche Lage, hetzerische Spaltung in Gut oder Böse – in uns Menschen hat sich ein permanentes Gefühl der Angst und Bedrohung eingenistet. Wir neigen ja überhaupt zum Festhalten-Wollen, in einem so explosiven „Schmelztiegel“ wie in der Jetztzeit erst recht. Und hier beginnt in meinen Augen der Wirkungskreis von Kunst.
Sie kann neue Sichtweisen eröffnen, eingefahrene Denkmuster aufbrechen und gangbare Wege in eine friedvolle Zukunft aufzeigen. Davon bin ich überzeugt. Und was ich für wirklich wesentlich halte, im Hinblick auf eine hoffnungsvolle Zukunft, ist, dass wir alle lernen, dass wir ein Teil der Natur sind – und nicht über ihr stehen.
Was liest Du derzeit?
Mit viel Vergnügen: „WortKlauBerei“ von Wolfgang Kautzky
Bereits zum zweiten Mal: „Die Geschichte des Wassers“ von Maja Lunde
Ständig und dauernd: ein Abend- oder Morgengedicht von Mascha Kaleko, Hilde Domin, Paul Celan, Erich Kästner und und und … und natürlich auch (berufsbedingt sozusagen) Kinderbücher und Märchen.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Ein Gedicht. Ich habe es geschrieben, um mich vor Lesungen bei den Kindern (und auch Erwachsenen) vorzustellen:
Was ich mag: Jeden neuen Tag, Sonnenauf- und Untergänge, unberührte Rodelhänge, Lachgesichter, Märchendichter, Pusteblumen, Rot … Schnittlauchbutterbrot. Menschen, die sich etwas trauen und mit Freude vorwärts schauen; Blaue Stunden, Vollmondglanz, Herbstgeniesel, Blättertanz
Gräulich sind mir: Graue Häuser, Möchtegerns und Duckmäuser, tagelange Gähn-Sekunden, Schunkel-, Witz- und Stammtisch-Runden. Spitze Worte, klamme Orte, Selbstbelobung, Blut … Wankelmut. Leute, die nur sich betrachten, nicht auf das am Wegrand achten, kalte Herzen, Schneckenschleim
Vielen Dank für das Interview, liebe Susa, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Performanceprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Susa Hämmerle, Kinderbuchautorin und Leseperformerin
Zur Person/über mich:Susa Hämmerle liebt Sprachspielerei und Geschichten nach dem Motto: „Ab ins Reich der Fantasie“. Seit vielen Jahren begeistert die aus Vorarlberg stammende und in Niederösterreich lebende Autorin mit ihrer quirligen Leseperformance Kinder wie Erwachsene. Ihre zahlreichen Bücher und Texte wurden in mitlerweile 22 Sprachen übersetzt. Inspiration und Titelhelden für ihre neuen Bücher findet Susa Hämmerle oft im Wald, auf dem Fahrrad oder in der Zahnpastatube.
Aktuelles Buch von Susa Hämmerle:
„Abra Zack! Eine kunterbunte Reise durch das ABC“Susa Hämmerle Ulrike Halvax
Abra möchte eine Party machen, aber wo? Vielleicht unter dem Aha-Baum? Eine zauberhafte Reise quer durch das Alphabet beginnt. Für eine Party braucht man allerhand: Didi bringt mit seinem Dreiradexpress Dudelsack und Drehorgel, mit der Eselrakete geht es zum Frisör und den Gugelhupf gibt es im Gugelhupfgebirge. Sprachverliebt und kunterbunt das ABC kennenlernen!
Bunt, fröhlich, fantastisch
Von A wie Ameisengewimmel bis Z wie Zimteis
Sprachverspielter Text von Wortkünstlerin Susa Hämmerle
Illustratorin Urlike Halvax haucht den Buchstaben auf unvergleichliche Weise Leben ein
(Buchinfo – Verlagstext)
„Abra Zack! Eine kunterbunte Reise durch das ABC“Susa Hämmerle Ulrike HalvaxBilderbuch ab 4 Jahren G&G Verlag 202416,00 €
Susa Hämmerle, Kinderbuchautorin und Leseperformerin
Zur Person/über mich:Susa Hämmerle liebt Sprachspielerei und Geschichten nach dem Motto: „Ab ins Reich der Fantasie“. Seit vielen Jahren begeistert die aus Vorarlberg stammende und in Niederösterreich lebende Autorin mit ihrer quirligen Leseperformance Kinder wie Erwachsene. Ihre zahlreichen Bücher und Texte wurden in mitlerweile 22 Sprachen übersetzt. Inspiration und Titelhelden für ihre neuen Bücher findet Susa Hämmerle oft im Wald, auf dem Fahrrad oder in der Zahnpastatube.
Aktuelles Buch von Susa Hämmerle:
„Abra Zack! Eine kunterbunte Reise durch das ABC“Susa Hämmerle Ulrike Halvax
Abra möchte eine Party machen, aber wo? Vielleicht unter dem Aha-Baum? Eine zauberhafte Reise quer durch das Alphabet beginnt. Für eine Party braucht man allerhand: Didi bringt mit seinem Dreiradexpress Dudelsack und Drehorgel, mit der Eselrakete geht es zum Frisör und den Gugelhupf gibt es im Gugelhupfgebirge. Sprachverliebt und kunterbunt das ABC kennenlernen!
Bunt, fröhlich, fantastisch
Von A wie Ameisengewimmel bis Z wie Zimteis
Sprachverspielter Text von Wortkünstlerin Susa Hämmerle
Illustratorin Urlike Halvax haucht den Buchstaben auf unvergleichliche Weise Leben ein
„Abra Zack! Eine kunterbunte Reise durch das ABC“Susa Hämmerle Ulrike HalvaxBilderbuch ab 4 Jahren G&G Verlag 202416,00 €
Lieber Friedrich, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Nachdem ich die Kinder zur Schule gebracht habe, gehe ich meiner Tätigkeit als Kooperationsmanager einer Hilfsorganisation nach und hole Spenden zur Verteilung, mittags meist mit Kunden oder mit Regisseuren an einem Programm arbeitend, lerne ich meinen Text und wenn die Kinder von mir nach der Schule sicher nach Hause gebracht wurden, fahre ich zur Probe. Dabei gehe ich gut gelaunt, aufmerksam und beobachtend durch das Leben, mit dem Ziel hilfsbereit zu sein.
Friedrich Weissenbeck, Autor, Kabarettist, Schauspieler, Model, Preisträger Diagonale 18
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Zu hinterfragen, kritisch und skeptisch bleiben, dem blinden Gehorsam den Dienst zu verweigern und jeden Tag wie den letzten zu leben, um mit gutem Gewissen einschlafen zu können.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Die Nächstenliebe, der Zusammenhalt und die Vernunft spielen eine wesentliche Rolle in der Zukunft, sofern sie eine positiv friedliche wird. Die Zukunft wird von uns allen in der Gegenwart bestimmt und sollte sich nicht an der negativen Vergangenheit orientieren. Die Kunst an sich als Überlebensform hat weiterhin auf ihre freie Art zu dokumentieren und aufzuzeigen!
Was liest Du derzeit?
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenchaften
„der gewaltige literarische Bilderbogen einer untergehenden Epoche, ein unvollendetes Opus Magnum“ (Ernst Fischer)
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Sapere Aude, Wage zu Wissen !
Vielen Dank für das Interview, lieber Friedrich, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspiel-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Friedrich Weissenbeck, Autor, Kabarettist, Schauspieler, Model, Preisträger Diagonale 18; Cinema – „Cops“, „Sargnagel“, „Steh auf du Sau“, „Fuchs IM Bau“, Eismayer Theatre – Erstbesetzung in Mankers „die letzten Tage der Menschheit“, Wiener Kult: Das Labyrinth als Erzähler und Graf in „Gefährliche Gedanken“ als Sachse und Philosoph Franz Martin Wimmer
Szenenfoto_ Friedrich Weissenbeck in „Gefährliche Gedanken“ _ Regie: Jacky Surowitz _ Aera Wien 1.,Gonzagagasse 11 _ 6.4.2025 20.30h
„Kribbeln ihre Zehen wie die Nasenspitze kurz vor dem Niesen, fragt sich Ronja, wie es wohl ist, Wurzeln zu haben. Sofort werden ihre Finger klamm und Hitze durchpulst ihre Ohren, die Angst ist wieder da…“
Welche Angst ist es? Sie hat einen Namen „Dendrose“ und ein erster Krankheitsfall trat im Südsudan auf
„Abgeleitet wurde der Begriff notdürftig aus der Kombination der altgriechischen Begriffe Dendron und Metamorphoses, also Baum und Umwandlung…“
In dieser Umwandlung des menschlichen Körpers entsteht ein Baum, ein Aufgehen, Verschwinden in der Natur. Symptome werden rasch diagnostiziert und auch Panik macht sich mehr und mehr breit…Was geschieht hier? Was tun? Gibt es einen Ausweg?…
Mitten in dieser Welt des Wandels finden sich die Ärztin Ronja und der Sprachwissenschaftler Elio und suchen Leben, Liebe, Zukunft, Hoffnung in dieser Zeit, in der alles schwindet, in der Einsamkeit der Alpen festzuhalten und Auswege zu finden…
Alina Lindermuth, Wiener Schriftstellerin,legt mit ihrem dritten Roman eine mitreißende dystopische Reise in eine Welt an den Schnittflächen und Kipppunkten moderner Gesellschaft und gewaltigen Veränderungen in Klima, Natur, Lebensraum vor, denen Menschen dramatisch ausgeliefert sind. Es ist eine unglaublich intensive szenische Narration wie ganz fein gebaute Dramaturgie wie beeindruckende Sprachvirtuosität in wunderbar gesetzten variierenden Textformen, die Leserinnen und Leser neugierig zu packen und mitzunehmen weiß. Nicht zuletzt auch aufgrund einer ganz großartig gesponnenen Liebesgeschichte und den überraschenden Wendungen und Aufbrüchen in Welt, Leben und Liebe.
„Ein mitreißender Roman über Welt, Natur, Liebe an den Schnitt- und Kipppunkten von Verhängnis, Mut und Aufbruch!“
Ein wunderbarer Jahresbegleiter mit Texten der ZEIT-Kolumne „Auf dem Boden der Tatsachen“: von Stefanie Flamm und so ausdrucksstarken Aquarell-Bildern von Monika Dietrich-Bartkiewicz.
Die sehr gelungene Dialogform von Text&Bild formt eine vielseitige kalendarische Inspirationsquelle zwischen Natur, Kunst und Gesellschaft. Jedes Kalenderblatt gibt einen neuen Impuls, der durch ein Monat begleitet und die Kraft des Gartens, des Blühens wie des Wortes tief einatmen lässt.
„Ein sehr inspirierendes Rundumerlebnis in Text&Natur&Kunst als wunderbarer Jahresbegleiter“
DIE ZEITNeulich im Beet Kalender 2025 _ Athesia Kalenderverlag
Großartige Fotoportraits der Ausnahmeschauspielerin Romy Schneider (*1938 Wien +1982 Paris), die zu Leben und Film sehr gut ausgewählt wurden, lassen diesen Jahreskalender als Fotogemäldegalerie erstrahlen.
Die großformatigen Portraits sind ein wirklicher eyecatcher in der Wohnung/Haus und bringen die Aura der unvergleichlichen Schauspielerin und das Flair ihrer unvergessenen Filmrollen in mitreißende Erinnerung.
„Ein Kalender als einmalige Erinnerung an und wunderbares Fotoerlebnis von Romy Schneider!“
CACO _ Carmen Zechner _ Mixed Media _ Aquarell und digitale Fotobearbeitung
Give Peace a Chance – Die Narben der Vergangenheit in den Gesichtern der Zukunft.
Krieg endet nicht mit einem Waffenstillstand.
Krieg hinterlässt mehr als Trümmer. Er hinterlässt Wunden in Seelen, Narben in Familien, Schatten in Generationen. Nicht nur Männer kehren gebrochen zurück, auch Frauen tragen das unsichtbare Gewicht der Verluste.
Respekt bedeutet, zuzuhören, hinzusehen, zu verstehen – diese Narben zu sehen. Achtsamkeit heißt, die Stimmen derer zu hören, die Krieg nicht als Heldentum, sondern als Trauma kennen. Es ist nämlich- kein Heldentum sondern ein Verbrechen.
Krieg kennt keine Sieger.
Nur zerstörte Städte, verbrannte Erinnerungen, verlorene Generationen, und Traumata, die sich in die Körper der Nachgeborenen schreiben.
Krieg ist kein Ruhm, kein Beweis für Stärke, kein Kapitel für Geschichtsbücher, das gefeiert werden darf. Krieg ist ein Verbrechen. Ein Bruch an der Menschlichkeit, eine Wunde, die nicht heilt, eine Lüge, die immer wieder erzählt wird, bis wir endlich sagen:
NEIN
Frieden ist mehr als das Schweigen der Waffen – er beginnt mit der Anerkennung, dass jedes Leben wertvoll ist.
Gib dem Frieden eine Chance – und den kommenden Generationen eine Zukunft ohne den Schatten vergangener Kriege.
Denn es gibt keinen gerechten Krieg.
CACO, 17.3.2025
Caco _ Carmen Zechner, Künstlerin
Caco _ Carmen Cornelia Zechner, Künstlerin
Zur Person/über mich:Schon in jungen Jahren entwickelte ich eine tiefe Faszination für Kunst, insbesondere für die menschliche Form und deren Ausdrucksmöglichkeiten. Mein künstlerischer Weg begann als Autodidaktin im Jahre 2003 mit klassischen Zeichen- und Maltechniken in Aquarellfarben, doch bald erkannte ich die unendlichen kreativen Möglichkeiten, die mir die Mischtechnik bot.
Ich experimentierte mit verschiedenen Materialien und Techniken. Diese Suche nach neuen Ausdrucksformen führte mich zu einer einzigartigen Mischtechnik, in der ich Pigmente, Collagen, Acryl, Öl und andere Materialien kombinierte, um Texturen und Tiefen zu schaffen.
Caco ist mein Künstlername, abgeleitet aus den Anfangsbuchstaben meines Vor- und zweiten Vornamens.
Caco – ein Name, geboren aus Bruchstücken, doch unteilbar in meiner Kunst.