Dummer Tod_Der Fall Marc Aurel, Rosemarie Schmitt. Krimi.

Alles geht hier in Grevenmacher seinen Gang. Morgens zum Bäcker und dann beginnt der Tag da und dort, wie immer…

Doch als Jean-Marie jetzt den Anruf seiner Mutter erhält, zieht sich ein Riss durch die Welt…Eine tote junge Frau auf einer Parkbank und dazu ein Zettel mit Worten „Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber, nichts zu lernen.“ Der ehemalige Philosophiestudent ordnet das Zitat schnell Platon zu, doch in der offenen dunklen Höhle der Fragen zum Tod vor der Statue des Blannen Theis gilt es nun Antworten zu finden und dabei gibt es Entdeckungen, Überraschungen zwischen Geheimnissen und Abgründen, die niemand für möglich gehalten hätte…

Die vielseitige in Trier geborene Autorin Rosemarie Schmitt legt mit „Dummer Tod“ einen Krimi vor, der von der ersten Seite an Neugierde und Spannung sehr gekonnt aufbaut, indem Lebensfäden in Vergangenheit und Gegenwart in vielen kulturphilosophischen („Philo-Crime“) wie lokalen Bedeutungsebenen verwoben und verstrickt werden und Leserin und Leser abwechslungsreich wie intensiv mit auf der Spur sind…

„Eine ganz besondere Krimispannung in Leben und Kulturgeschichte.“

Dummer Tod_Der Fall Marc Aurel, Rosemarie Schmitt. Krimi.

142 Seiten, broschürt

Verlag Crime.Lu.

EAN 978-2-919836-14-7

EUR 14,50 (Luxemburg)

Walter Pobaschnig

Literatur outdoors 8/25

„graben wir“ Jutta v. Ochsenstein, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Schwäbisch Gmünd 3.8.2025

GIVE PEACE A CHANCE

graben wir

in unserer Geschichte

verflochten mit diesem

einzigartigen


Planeten

Erde

anders sind wir und verwandt

chemische Geheimnisse verbinden uns

erinnern uns:


am Rand des Abgrunds gibt es


Chancen für empfindende

Hände die

antworten

Naheliegendes erkennen

Courage zeigen vor der

Erdgeschichte: das Überleben ernst nehmen



Jutta v. Ochsenstein, 30.7.2025

Jutta v. Ochsenstein, Schriftstellerin

GIVE PEACE A CHANCE

Jutta v. Ochsenstein, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Jutta v. Ochsenstein, geboren 1960 in Nordhessen, studierte Germanistik und Romanistik und arbeitete mehrere Jahre in friedenspolitischen Organisationen. Heute lebt sie nahe Stuttgart als Pädagogin und Autorin. Neben Fachliteratur veröffentlicht sie Lyrik und Kurzprosa in Anthologien und Zeitschriften. 2018 erschien ihre französische Übersetzung von Werken Georg Trakls (zusammen mit E. Hupel), 2022 der Gedicht- und Fotoband „Von der Unschärfe der Wälder“, zusammen mit W. Haenle.  

Jutta von Ochsenstein

Aktueller Gedichtband von Jutta v.Ochsenstein:

Im Mittelpunkt der Gedichte Jutta v. Ochsensteins steht das Erinnern, Erfahren, Erleben, indem sie die verschiedenen Eindrücke ganz nah heranrücken, sie unters Mikroskop der Tiefenschärfe legen. Alle Sinne sind geöffnet und empfangsbereit für die subjektiven Ansprachen insbesondere aus den Naturgefilden, doch auch aus der Kunst und Literatur, aus dem Weltgeschehen und den gesellschaftlichen Verwerfungen. Mit leiser Melancholie ziehen all diese Momente vorüber, nicht ohne ihre flüchtige Gegenwart in ebenso einfachen wie eindrücklichen Worten zu hinterlassen.

Jutta von Ochsenstein

Foto: Portrait: privat; Motiv _ Walter Pobaschnig.

Walter Pobaschnig 30/7/25

https://literaturoutdoors.com

„Herz öffnen und unser Denken weiten!“ Jutta v. Ochsenstein, Schriftstellerin _ Schwäbisch Gmünd 3.8.2025

Liebe Jutta v. Ochsenstein, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Da ich freiberuflich als Pädagogin tätig bin, sehen die Tage sehr unterschiedlich aus, je nachdem, wann ich wo Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte gebe, Wald-Spielgruppen begleite, Elterngespräche führe oder am Schreibtisch zuhause arbeite. Außerdem bin ich aktive Großmutter. Dabei finde ich sehr unterschiedlich Ruhe und Zeit zum literarischen Schreiben. Oft auf Reisen, in Cafés, manchmal zuhause auf der Couch …

Jutta v. Ochsenstein, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Das ist eine sehr schwierige Frage! Ich kann sagen, was ich mir wünsche, dass es uns allen besonders wichtig wäre: Am ehesten denke ich da an ein Einüben von Herzensqualitäten, wie Mitgefühl und einen achtsamen Umgang mit uns selbst. Zudem Flexibilität im Denken, neue Perspektiven kennenlernen, die über unsere Denkgewohnheiten, wie z.B. über ein Schwarz-Weiß-Denken, hinausgehen, sich auf andere Sichtweisen einlassen, auch auch und  gerade wenn es anfangs unangenehm ist.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Wie oben schon angedeutet: Herz öffnen und unser Denken weiten! Das sind beides Fähigkeiten, die wir immer wieder neu lernen können, gerade mit Hilfe von Kunst. Für mich ist eine Aufgabe von Literatur, zu verunsichern, neu wahrnehmen zu üben, mit Gewohntem zu spielen und dabei Freiheit zu erleben. Das darf auch mal anstrengend sein! Und Freude machen! Sich auf Kunst einzulassen heißt auch, aus dem hektischen Hamsterrad des Alltags herauszutreten, zu entschleunigen, zur Ruhe zu kommen. Das wäre, glaube ich, ganz hilfreich.

Was liest Du derzeit?

Ich lese regelmäßig Rilke, vor allem die späteren Gedichte. Dazu kommen Gedichtbände von Bekannten, aktuell von Miriam Brümmer, Jane Wels und von  Philipp Létranger. Als letzten Roman habe ich „Sing, wilder Vogel, sing“ von Jacqueline O’Mahony gelesen und bin begeistert.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Das Gedicht als Augenblick von Freiheit!“ (Hilde Domin)

Vielen Dank für das Interview, liebe Jutta, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Jutta v. Ochsenstein, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Jutta v. Ochsenstein, geboren 1960 in Nordhessen, studierte Germanistik und Romanistik und arbeitete mehrere Jahre in friedenspolitischen Organisationen. Heute lebt sie nahe Stuttgart als Pädagogin und Autorin. Neben Fachliteratur veröffentlicht sie Lyrik und Kurzprosa in Anthologien und Zeitschriften. 2018 erschien ihre französische Übersetzung von Werken Georg Trakls (zusammen mit E. Hupel), 2022 der Gedicht- und Fotoband „Von der Unschärfe der Wälder“, zusammen mit W. Haenle.  

Jutta von Ochsenstein

Aktueller Gedichtband von Jutta v.Ochsenstein:

Im Mittelpunkt der Gedichte Jutta v. Ochsensteins steht das Erinnern, Erfahren, Erleben, indem sie die verschiedenen Eindrücke ganz nah heranrücken, sie unters Mikroskop der Tiefenschärfe legen. Alle Sinne sind geöffnet und empfangsbereit für die subjektiven Ansprachen insbesondere aus den Naturgefilden, doch auch aus der Kunst und Literatur, aus dem Weltgeschehen und den gesellschaftlichen Verwerfungen. Mit leiser Melancholie ziehen all diese Momente vorüber, nicht ohne ihre flüchtige Gegenwart in ebenso einfachen wie eindrücklichen Worten zu hinterlassen.

Jutta von Ochsenstein

Foto: privat

Walter Pobaschnig 30/7/25

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„Güte“ Ariana Tuma, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 2.8.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Güte

Individualität

Vertrauen

Empathie


Perspektive

Einheit

Achtsamkeit

Courage

Ehrlichkeit


Akzeptanz


Charisma

Hoffnung

Aufrichtigkeit

Nachsicht

Community

Engagement



Ariana Tuma, 30.7.2025

GIVE PEACE A CHANCE
Ariana Tuma, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Ariana Tuma, Schriftstellerin

Ariana Tuma wurde 2001 geboren und lebt in Wien. Ihre ersten Geschichten verfasste sie bereits im Kleinkindalter. Zusätzlich zu der Liebe des Erfindens und Kreierens fremder Planeten und Menschen, zeichnet und musiziert sie leidenschaftlich gerne und verschlingt alle Blockbuster-Filme.

https://arianatuma.at/ariana-tuma-autorin-kuenstlerin-ueber-mich/

Aktuelle fortlaufende Buchreihe von Ariana Tuma: Kreislauf der Unendlichkeit – OPEN

„Auf noch fremden Planeten, in ferner Zukunft…wird Nic Lenista aus seinem glamourösen Leben gerissen und muss vor der Regierung fliehen. Dabei trifft er auf Mirija, eine rebellische Draufgängerin, die zu ihren Gunsten einen Deal mit ihm eingeht. Dieser führt sie zu Silias Castillen, dem abenteuerlustigen Sohn eines von der Regierung verfolgten Todeskandidaten. Als der oberste Befehlshaber des Systems, Arijc Callos, erfährt, dass die drei zusammenarbeiten, schmiedet er finstere Pläne. Doch das Aufeinandertreffen von Nic, Mirija und Silias könnte den Lauf ganzer Galaxien für immer verändern …“

https://arianatuma.at/meine-buecher-kreislauf-der-unendlichkeit-ariana-tuma/

Fotos _ Portrait: Anna-Maria Reim; Motiv_Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 30/7/25

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„Einfühlsamkeit“ Ariana Tuma, Schriftstellerin _ Wien 2.8.2025

Liebe Ariana Tuma, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Sehr kreativ! Ich kann mir meinen Tag fast völlig selbst einteilen. Meist stehe ich um acht Uhr auf, habe meine Morgenroutine, in welcher ich zuerst mit einem Tee oder Kaffee meine Gedanken niederschreibe, meditiere und Sport mache, wie Yoga oder Pilates. Dann geht es auch schon mit dem Schreiben los. Manchmal kümmere ich mich stattdessen auch um Marketing, Website etc. An Büchern arbeite ich meist bis 14 Uhr, und dann habe ich Freizeit, bis ich am Abend in meinen Teilzeitjob gehe. Ich arbeite nebenbei im Ronacher, wofür ich sehr dankbar bin, da ich nur von kreativen Menschen umgeben bin, die meine Arbeit wertschätzen.

Ariana Tuma, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Einfühlsamkeit. Das ist etwas, das ich durch das Schreiben gelernt habe. Ich erfinde so viele Charaktere und Leben und muss mich in sie hineinversetzen – ihre Charakterzüge, die ich ihnen gegeben habe, verstehen und nachvollziehen. Und dies sollte man nicht nur mit fiktiven Menschen tun, sondern auch in der Welt da draußen. Verurteile niemanden, denn man kennt niemals die ganze Geschichte hinter den Augen einer Person. Nie den Schmerz, welcher vielleicht hinter einem Lächeln steckt, das echt und natürlich wirkt. Wir Menschen sind solch komplexe Lebewesen, jeder mit eigenen Gedanken, die sich ein anderer gar nicht vorstellen kann. Und das, finde ich, ist für uns alle besonders wichtig: zumindest versuchen, sich ein wenig in eine andere Person hineinzufühlen, empathisch zu handeln und nicht gleich zu urteilen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein, und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Ich denke, dass es ein Aufbruch der Kreativität ist. Die Menschen kehren zu sich und ihrem inneren Kind zurück. Sie erkennen, dass es mehr gibt, als nur erfolgreich in einem Job zu sein, der ihnen gar keinen Spaß macht. Und so kehrt eben die Kunst, die Literatur, die Musik – alles – in uns zurück, und somit eröffnet sich eine ganz neue Sichtweise auf Freiheit. Und das ist die neue Rolle, die sie bekommt. Früher, vielleicht auch noch vor einigen Jahren, war Kunst, Literatur etc. ein Genuss, den man sich gönnte, wenn man mal einen Abend frei hatte. Jetzt wird es langsam wieder zu einer Lebensweise, worüber ich sehr froh bin.

Was liest Du derzeit?

Lustigerweise etwas sehr Trockenes, da ich Sachbücher liebe: „Das einzige Buch, das du über Finanzen lesen solltest“. Neben den kreativen Geschichten, die ich selber schreibe und welche sich 24/7 in meinem Kopf abspielen, tut es mir unfassbar gut, meistens einfach Fakten zu lesen XD

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„The most important thing is to enjoy your life – to be happy – it’s all that matters.“ – Audrey Hepburn
Eine Frau, die ich für alles, was sie verkörpert, bewundere: für ihre Menschlichkeit, ihre Empathie, Eleganz, ihren Intellekt und ihre Echtheit.

Ariana Tuma, Schriftstellerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Ariana, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Ariana Tuma, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Ariana Tuma, Schriftstellerin

Ariana Tuma wurde 2001 geboren und lebt in Wien. Ihre ersten Geschichten verfasste sie bereits im Kleinkindalter. Zusätzlich zu der Liebe des Erfindens und Kreierens fremder Planeten und Menschen, zeichnet und musiziert sie leidenschaftlich gerne und verschlingt alle Blockbuster-Filme.

https://arianatuma.at/ariana-tuma-autorin-kuenstlerin-ueber-mich/

Aktuelle fortlaufende Buchreihe von Ariana Tuma: Kreislauf der Unendlichkeit – OPEN

„Auf noch fremden Planeten, in ferner Zukunft…wird Nic Lenista aus seinem glamourösen Leben gerissen und muss vor der Regierung fliehen. Dabei trifft er auf Mirija, eine rebellische Draufgängerin, die zu ihren Gunsten einen Deal mit ihm eingeht. Dieser führt sie zu Silias Castillen, dem abenteuerlustigen Sohn eines von der Regierung verfolgten Todeskandidaten. Als der oberste Befehlshaber des Systems, Arijc Callos, erfährt, dass die drei zusammenarbeiten, schmiedet er finstere Pläne. Doch das Aufeinandertreffen von Nic, Mirija und Silias könnte den Lauf ganzer Galaxien für immer verändern …“

https://arianatuma.at/meine-buecher-kreislauf-der-unendlichkeit-ariana-tuma/

Fotos: Anna-Maria Reim

Walter Pobaschnig 30/7/25

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„Glocke Ginster Glycinie Glocke-nschlag“ Beate Glück, Bildende Künstlerin _ Give Peace A Chance _ Wien 1.8.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Glocke Ginster Glycinie Glocke-nschlag

Inner-licht-keit Zauberwald

Verfranst verw-irrt verheddert

Eine Bahnstrecke weg vom Krieg


Palastgarten vom Heiligen Leonhard

Exil auf Zeit

Artist-In-Peace

Cerebrum Denken Sprechen Floaten

Einsinken ins Monumentale, usw.


Atemnot


Clematis Chrysantheme Cosmea

Hungrig nach Sonne Liebe Luft, in den U-Bahn-Schächten Kiews

Ausholen Aufholen Ausrollen der Leinwände

Niederkunft Erdung Drohnenangst

Creativity’s worst enemy is self-doubt

Einholen einsamen ermatten: brüchiger Frieden im Krieg



Beate Glück, 30.7.25

Beate Glück, Bildende Künstlerin

GIVE PEACE A CHANCE

Beate Glück, Bildende Künstlerin

1963 * in Wien

1983 – 1987 Studium in der Meisterklasse für Malerei an der Universität für Angewandte Kunst Wien bei Carl Unger und Adolf Frohner

1982 – 1989 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Wien und Innsbruck

2016 (2. Auflage: 2023) Publikation des Buches “Konsolidierung von Rechtsvorschriften – Über den buchstäblichen und den lesbaren Text von Gesetzen”, ÖGB-Verlag (Wien)

Lebt und arbeitet in Wien

Einzelausstellungen

2012 Selected Works, Haus der Kunst, Baden

2011 Games, Galerie Lang Wien

2008 Guys, Galerie Lang Wien

2008 Fight to the finish, Fotoforum, Innsbruck, Tirol

1997 Homo Divinans, Galerie Arcade, Mödling/NÖ

1995 Natura Morta, Fotoforum, Innsbruck, Tirol​

Website

https://www.beateglueck.com/

Aktuelles Projekt von Beate Glück:

MAYRÖCKERS GARTEN ist ein Kunstprojekt, das meine aktuelle Werkserie MONUMENTS mit der Lyrik von Friedrike Mayröcker verbindet.

​(Video: Beate Glück, Lyrik: Friederike Mayröcker, Gelesen: Beate Glück, Musik: @timtownmusic)  – 2025

Das Video ist auf meiner Website zu sehen:

https://www.beateglueck.com/artistinresidence

Foto _ Portrait: privat; Motiv _ Walter Pobaschnig.

Walter Pobaschnig 30/7/25

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„Innehalten“ Beate Glück, Bildende Künstlerin _ Wien 1.8.2025

Liebe Beate Glück, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich bin diese Woche mit meinem Artist in Residence  Projekt „MAYRÖCKERS GARTEN“ beschäftigt. Es geht mir darum zu ertasten, welches Sujet ich für mein nächstes Werk der aktuellen Werkserie „Monuments“ wählen werde, an der Stelle, an der ich meine Leinwände zum Verwittern ausgelegt habe und an anderen Stellen des Garten-, Wald- und Teichgrundstücks, auf dem ich derzeit wohne. Teil der Doku dieses „Nachdenkens“‘sind Videos, mit Texten von Friederike Mayröcker.

MAYRÖCKERS GARTEN ist ein Kunstprojekt, das meine aktuelle Werkserie MONUMENTS mit der Lyrik von Friedrike Mayröcker verbindet.

​(Video: Beate Glück, Lyrik: Friederike Mayröcker, Gelesen: Beate Glück, Musik: @timtownmusic)  – 2025

Das Video ist auf meiner Website zu sehen: https://www.beateglueck.com/artistinresidence

Beate Glück, Bildende Künstlerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Für uns Privilegierte, in einer Demokratie und in Frieden Lebende? INNEHALTEN.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Zeigen, dass ein Denken unter der Oberfläche möglich ist.

Was liest Du derzeit?

Friederike Mayröckers Texte und Silo von Hugh Howey.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„des Waldes Blumen! 

ein zerriebenes Nuszblatt wie’s duftet! 

schlief auf dem Küchenstuhl ein, 

fiel mir der Stift aus der Hand…….. 

mit Biene und Brise am Fenster, weh mir! 

ich meine es war SAGENHAFT 

und dasz die Sprache eine verwunschene war,

   wie baumelte Sprache!“

Friederike Mayröcker

Vielen Dank für das Interview, liebe Beate, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Beate Glück, Bildende Künstlerin

1963 * in Wien

1983 – 1987 Studium in der Meisterklasse für Malerei an der Universität für Angewandte Kunst Wien bei Carl Unger und Adolf Frohner

1982 – 1989 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Wien und Innsbruck

2016 (2. Auflage: 2023) Publikation des Buches “Konsolidierung von Rechtsvorschriften – Über den buchstäblichen und den lesbaren Text von Gesetzen”, ÖGB-Verlag (Wien)

Lebt und arbeitet in Wien

Einzelausstellungen

2012 Selected Works, Haus der Kunst, Baden

2011 Games, Galerie Lang Wien

2008 Guys, Galerie Lang Wien

2008 Fight to the finish, Fotoforum, Innsbruck, Tirol

1997 Homo Divinans, Galerie Arcade, Mödling/NÖ

1995 Natura Morta, Fotoforum, Innsbruck, Tirol​

Website

https://www.beateglueck.com/

Foto _ privat

Walter Pobaschnig 30/7/25

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„Liebe ist immer die Antwort auf alles“ Fabienne Velina, Singer / Songwriter _ Klagenfurt 31.7.2025

Liebe Fabienne Velina, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Grundsätzlich versuche ich immer so früh wie möglich aufzustehen, damit ich auch so viel wie nur möglich vom Tag habe. Danach meditiere ich direkt. Bevor es dann zu meinem Buch geht, versuche ich mit Schreiben meine Gedanken für den Tag ein wenig zu ordnen. Weiter gehts mit Sport, Frühstück und danach ganz ganz ganz viel Musik 🙂

Fabienne Velina _ Singer / Songwriter _
Klagenfurt am Wörthersee
_
Foto: Ingeborg Bachmannmuseum Klagenfurt 7/25 _ Walter Pobaschnig, weitere

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Das wird immer die Liebe bleiben. Nächstenliebe, Selbstliebe, Liebe zu dem, was man macht, Liebe zu seinem Entwicklungsprozess, Liebe zur Freude, aber auch Liebe zur Trauer. Liebe ist immer die Antwort auf alles.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Ich denke, die Musik und die Kunst an sich waren schon immer die schönsten Übermittler von Nachrichten. So kontrovers und strukturiert manche Themen doch scheinen, die Kunst hilft besser zu verstehen. Die Kunst hilft zu vermitteln. Die Kunst ist der weiche und sensible Teil zwischen dem Absender und dem Empfänger. Bei einem Aufbruch oder einem Neubeginn, brauchen wir die Kunst, um mit reinem Herzen auf das blicken zu können, was bevorsteht.

Was liest Du derzeit?

Aktuell: Noch fünfzig Sommer mehr – Avril Maury

Bücher, die auf mich warten:

Windstärke 17 – Caroline Wahl

Wut und Liebe – Martin Suter

In einem Zug – Daniel Glattauer

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Das Leben ist wunderschön und so lebenswert. Einzigartig leicht, aber auch einzigartig schwer. Mit Höhen und Tiefen, die uns als Mensch zeichnen. Manchmal grausam, aber immer echt. Jeder Tag ist ein Geschenk und eine neue Chance und dass wir diese Tage in einem gesunden Körper erleben dürfen, ist ein Privileg, welches ganz viele Menschen auf dieser Welt leider nicht haben können. Daher möchte ich hier gerne Robin Sharma zitieren:

„Gesundheit ist die Krone auf dem Kopf des gesunden Menschen, die nur der kranke Mensch sehen kann“

Fabienne Velina _ Singer / Songwriter _
Klagenfurt am Wörthersee
_
Foto: Ingeborg Bachmannmuseum Klagenfurt 7/25 _ Walter Pobaschnig,

Vielen Dank für das Interview, liebe Fabienne, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Fabienne Velina _ Singer / Songwriter

Zur Person/über mich: Mein Name ist Fabienne, und ich bin Singer-Songwriterin aus Klagenfurt. Seit 17 Jahren begleitet mich die Musik. Sie hat meine Kindheit und Jugend auf wunderschöne und rohe Art und Weise geprägt. Ich spiele Gitarre, Klavier und singe, wobei das Songwriting für mich eine ganz persönliche Ausdrucksform ist. In meinen Liedern erzähle ich Geschichten, verarbeite Gefühle und teile Gedanken, die mich bewegen.

Bisher habe ich drei englischsprachige Songs veröffentlicht, in denen ich meinen Stil zwischen Pop, Singer-Songwriter und gefühlvoller Melancholie gefunden habe. Vor Kurzem durfte ich als Sängerin Teil des queeren Musiktheaterprojekts QUEERinthia sein – eine intensive und inspirierende Erfahrung, durch die ich meine Liebe zu deutschsprachigen Liedern wiederentdeckt habe.

Derzeit arbeite ich an meiner ersten deutschen EP mit dem Titel Wohnzimmer. Sie entsteht Stück für Stück in einer sehr persönlichen und intimen Atmosphäre – nahbar, ehrlich und mit viel Gefühl. Die Veröffentlichung der ersten beiden Singles ist noch für 2025 geplant. Im Frühjahr 2026 wird dann die EP erscheinen.

Wohnzimmer wird ehrlich – vielleicht ein bisschen zu ehrlich. Es wird roh, verletzlich, authentisch und speziell. Ich möchte euch gerne mit auf diese Reise nehmen!

Mein Ziel ist es, so lange wie nur möglich Musik zu machen, auf die ich stolz bin – und die Menschen bewegt und zusammenbringt.

Fabienne Velina vor dem Eingang des Ingeborg Bachmann Museums, Kindheit/Jugendhaus der Schriftstellerin,
seit Juni des Jahres Museum

Fotos_Walter Pobaschnig _ Ingeborg Bachmann Museum Klagenfurt _ 7/25.

https://landesmuseum.ktn.gv.at/standorte/ibhk

Walter Pobaschnig 30/7/25

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„Ganz ohne Angst und Zweifel“ Fabienne Velina, Singer / Songwriter _ Give Peace A Chance _ Klagenfurt 31.7.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Fabienne Velina _ Singer / Songwriter _
Klagenfurt am Wörthersee
_
Foto: Ingeborg Bachmannmuseum Klagenfurt 7/25 _ Walter Pobaschnig, weitere
Fabienne Velina _ Singer / Songwriter _
Klagenfurt am Wörthersee
_
Foto: Ingeborg Bachmannmuseum Klagenfurt 7/25 _ Walter Pobaschnig, weitere


G anz ohne Angst und Zweifel

I n den tiefen meiner Gedanken

V on der Leichtigkeit getragen

E ndloses Vertrauen in mich selbst


P ausenloses Lachen

E ine nie endende Satire

A uf den Dächern, der uns unbekannten Stadt

C chancen ergeben sich, Liebe wächst

E inmal schwerelos durch die Luft fliegen


A lles auf Anfang


C haos im Außen, aber Ruhe in meinem Kopf

H och und runter

A nfangs tat es noch weh

N ach und Nach schließe ich Frieden mit meinem Anderssein

C ollage an Erinnerungen in meinem Herzen

E infach sein und nie mehr versuchen, jemand anderen zu werden



Fabienne Velina, 30.7.2025

Fabienne Velina _ Singer / Songwriter _
Klagenfurt am Wörthersee
_
Foto: Ingeborg Bachmannmuseum Klagenfurt 7/25 _ Walter Pobaschnig, weitere

GIVE PEACE A CHANCE

Fabienne Velina _ Singer / Songwriter

Zur Person/über mich: Mein Name ist Fabienne, und ich bin Singer-Songwriterin aus Klagenfurt. Seit 17 Jahren begleitet mich die Musik. Sie hat meine Kindheit und Jugend auf wunderschöne und rohe Art und Weise geprägt. Ich spiele Gitarre, Klavier und singe, wobei das Songwriting für mich eine ganz persönliche Ausdrucksform ist. In meinen Liedern erzähle ich Geschichten, verarbeite Gefühle und teile Gedanken, die mich bewegen.

Bisher habe ich drei englischsprachige Songs veröffentlicht, in denen ich meinen Stil zwischen Pop, Singer-Songwriter und gefühlvoller Melancholie gefunden habe. Vor Kurzem durfte ich als Sängerin Teil des queeren Musiktheaterprojekts QUEERinthia sein – eine intensive und inspirierende Erfahrung, durch die ich meine Liebe zu deutschsprachigen Liedern wiederentdeckt habe.

Derzeit arbeite ich an meiner ersten deutschen EP mit dem Titel Wohnzimmer. Sie entsteht Stück für Stück in einer sehr persönlichen und intimen Atmosphäre – nahbar, ehrlich und mit viel Gefühl. Die Veröffentlichung der ersten beiden Singles ist noch für 2025 geplant. Im Frühjahr 2026 wird dann die EP erscheinen.

Wohnzimmer wird ehrlich – vielleicht ein bisschen zu ehrlich. Es wird roh, verletzlich, authentisch und speziell. Ich möchte euch gerne mit auf diese Reise nehmen!

Mein Ziel ist es, so lange wie nur möglich Musik zu machen, auf die ich stolz bin – und die Menschen bewegt und zusammenbringt.

Fotos_Walter Pobaschnig _ Ingeborg Bachmann Museum Klagenfurt _ 7/25.

https://landesmuseum.ktn.gv.at/standorte/ibhk

Walter Pobaschnig 30/7/25

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„Dass wir nicht vergessen, wie sehr wir einander brauchen“ Klaus Oberrauner, Autor _ Wien 21.7.2025

Lieber Klaus Oberrauner, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mein Tagesablauf ist derzeit sehr abwechslungsreich und projektorientiert. Gerade auch bei der Arbeit für unsere Fernsehdokumentationen oder meine Kulturgeschichten, wo man vielen interessanten Menschen begegnet.

Klaus Oberrauner, Autor, Kulturvermittler, Textkünstler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig? 

Für uns alle in der Gesellschaft ist es wichtig, dass wir lernen, das Positive auch aus schweren Zeiten mitzunehmen. Dass wir nicht vergessen, wie zusammenhängend alles ist und wie sehr wir einander brauchen. Dass man nur gemeinsam allherausfordernde Gegebenheiten bewältigen kann. 

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu? 

Ein Aufbruch und ein Neubeginn sind immer die Chance zu einer Renaissance. Festgefahrene Continuos aufbrechen. Ritardandos bemühen. Und Decrescendos. Die Kunst, die Literatur inbegriffen, kann Mutmacherin sein, Irrtümer einzugestehen und Perspektiven geben. Denn eine Gesellschaft, die keine Phantasie mehr hat, ist anämisch und zukunftslos.

Was liest Du derzeit?

Derzeit durchschmökere ich „Tyll“ von Daniel Kehlmann.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben? 

„Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart.“ (Stefan Zweig)

Vielen Dank für das Interview, lieber Klaus, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Klaus Oberrauner, Autor, Kulturvermittler, Textkünstler

Zur Person/über mich: Klaus Oberrauner _ Wortschöpfer. Geschichtenausdenker. Klangsucher. Ideenvermittler, Projekterzähler. In der medialen Kreativwerkstatt.

Studium der Musik- und Tanzwissenschaft in Salzburg sowie der Kunst- und Kulturvermittlung in Wien. Danach, davor und dazwischen Erfahrungsstationen bei Rundfunk, Zeitung und Theater in Österreich und Deutschland. Sowie Redakteur für eine österreichische Tageszeitung, danach für ein Wirtschafts- und Kulturmagazin.
Umblicke aus dem Kulturleben. Für diverse Print- und Onlinemedien. Regelmäßig Konzerteinführungen.

Seit 2014 Mitgestalter für TV-Dokus (ORF III, arte).

Als Autor Pflege der kleinen literarischen Form. Kurzprosa und Gedichte. Auch
Romaneskes im historischen Kontext.

Immer wieder Brückenschlag zwischen den Disziplinen. Gemeinsam mit
bildenden Künstlern. Mit Sprechern. Mit Schauspielern.

Lebt derzeit in Wien.

Foto: privat

Walter Pobaschnig 20/7/25

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