Zur Person/über mich:Walter Theiler studierte an der Universität Bielefeld Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Volkswirtschaftslehre und Geschichte mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeschichte. Nach dem Referendariat war der Autor bis zu seinem Ausscheiden Lehrer an einem Berufskolleg. Viele Jahre war er während dieser Zeit für die Ausbildung von Lehramtsstudierenden an der Universität Paderborn mitverantwortlich, außerdem war er Lehrbeauftragter für Volkswirtschaftslehre an der TH OWL Lemgo (ehemals Fachhochschule). Er ist Sachbuchautor für Volkswirtschaftslehre: Grundlagen der VWL: Mikroökonomie und: Grundlagen der VWL: Makroökonomie.
Im Rahmen seines ehrenamtlichen Engagements in zwei Stiftungen veröffentlichte er 2023 in Zusammenarbeit mit den Stadtarchiv Bad Salzuflen die Broschüre „Die Barkhausensch`sche Donation – ihre Stifter und die Familie“.
Er ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.
AktuelleBuchneuerscheinung von Walter Theiler:
Mit diesem Buch begeben wir uns auf eine Reise durch die Geschichte, bei der wir uns systematisch durch alle Bereiche des Lebens bewegen und deren Entwicklung betrachten. Stück für Stück wird uns vor Augen geführt, wie sich durch Bedürfnisse, geschichtliche Ereignisse und technische Errungenschaften, das Leben aller vereinfacht, aber auch beschleunigt. Die Entdeckungsreise beginnt im Haushalt und führt über die Küche und das Wohnzimmer zur Wäsche. Beschleunigung findet sich bei Schönheit, Kosmetik, Mode und Kleidung, bei Fortbewegung und Kommunikation. Auch vor den Bereichen Kultur, Freizeit, Sport und Bildung macht sie keinen Halt. Alltägliches kann schneller und mit weniger Anstrengung erledigt werden, das Leben nimmt an Fahrt auf. Immer neue Aufgaben kommen hinzu und die Zahl der zu treffenden Entscheidungen erhöht sich. Vielfach entsteht Zeitstress. Zeit wird gespart, aber wofür? Füllen wir sie mit neuen Aufgaben und Inhalten, oder halten wir inne? Diese Frage muss jeder für sich beantworten. (Pressetext/Europabuch)
„Wie sich unser Alltag langsam beschleunigte“ Walter Theiler. Europabuch
geboren in Hannover, lebt in Wien, studierte Nordamerikastudien und Theaterwissenschaft in Berlin.
2001 bis 2005 Regieassistentin am Burgtheater.
seit 2005 freie Regisseurin mit zahlreichen Inszenierungen in Österreich und Deutschland, Regiepreis des Staatstheaters Mainz. Seit 2013 Regie bei Produktionen von portraittheater.
Regelmäßige Inszenierungen am Theater Drachengasse in Wien.
Sie ist im künstlerischen Leitungsteam des DramatikerInnenfestivals Graz, des renommierten Retzhofer Dramapreises und Mentorin beim FORUM Text 1, das junge DramatikerInnen beim Schreiben ihrer Stücke begleitet.
Aktuelles Theaterprojekt von und mit Sandra Schüddekopf:
Sternenfrauen
Eine Koproduktion von
portraittheater und Theater Drachengasse
STERNENFRAUEN
Frauen haben schon früh Kometen entdeckt, die Position von Sternen berechnet, die chemische Zusammensetzung von Himmelskörpern entschlüsselt und sind ins All geflogen. Das Stück erzählt von Begeisterung, Beharrlichkeit und bahnbrechenden Leistungen von Frauen in der Raumfahrt und Astronomie vom 18. Jahrhundert bis heute.
Auf die Bühne kommen die Astronomin Caroline Herschel, die Sternforscherin Williamina Fleming, die sowjetische Kosmonautin Valentina Tereshkova und die US-Astronautin Sally Ride. Dazwischen geben Videointerviews Einblick in die Arbeit heutiger Weltraumexpertinnen.
portraittheater zeigt die Lebenswege und Leistungen von Frauen auf ihrem Weg zu den Sternen in einem inspirierenden Theaterabend über Neugier und Mut zwischen Wissenschaft, Vergangenheit und Zukunftsvision.
„Sternenfrauen“ startet im Anschluss an die World Space Week (4. – 10. Oktober 2025), mit der weltweit Wissenschaft und Technologie durch zahlreiche Veranstaltungen gefeiert und sichtbar gemacht werden.
PIONIERINNEN:
Williamina Fleming(1857 in Dundee, UK – 1911 in Boston, USA) Astronomin
Sie arbeitete im Haus des Astronoms Edward Charles Pickering und analysierte als eine der berühmten „Harvard Computer“ Glasfotoplatten mit Sternenaufnahmen. Fleming entwickelte ein System zur Klassifizierung von Sternen, bei dem jedem Stern ein Buchstabe zugeordnet wird, abhängig davon, wie viel Wasserstoff in seinem Spektrum beobachtet werden kann. Sie entdeckte viele Sterne und Nebel, u. a. den berühmten Pferdekopfnebel und arbeitete an der Katalogisierung der Sterne, die später als Henry-Draper-Katalog veröffentlicht wurde. Mit 42 Jahren wurde sie die erste Professorin für Astrofotografie an der Universität Harvard.
Caroline Herschel (1750 – 1848 in Hannover, Deutschland) Astronomin
Sie wuchs in Hannover auch und durfte nur eine Lehre zur Näherin absolvieren. 1772 folgte sie ihrem Bruder Wilhelm Herschel nach Bath (UK), wo sie zunächst als seine Haushälterin und Sängerin arbeitete. Sie begann ihn als astronomische Assistentin zu unterstützen, etwa bei der Herstellung von Teleskopen und der Dokumentation von Sternbeobachtungen. Sie begann schließlich selbst astronomische Forschungen anzustellen, entdeckte acht Kometen, führte Berechnungen von Sternbewegungen und -positionen durch und überarbeitete einen umfangreichen Zonenkatalog von Sternhaufen und Nebel. Sie erhielt als erste Frau in England ein Gehalt für ihre wissenschaftliche Arbeit und wurde 1835 Ehrenmitglied der britischen Royal Astronomical Society.
Sally Ride (1951 Los Angeles – 2012 La Jolla, USA)
Astrophysikerin und Astronautin
Sie war die erste US-Amerikanerin, die einen Raumflug absolvierte und war 1983 als Mitglied der Mission STS-7 an Bord der Raumfähre Challenger. Sie arbeitete an der Entwicklung eines Roboterarms für die Mission mit und führte wissenschaftliche Versuche während des Flugs durch. 1984 folgte ein zweiter Flug an Bord der Challenger. Nach der Explosion der Challenger 1986 leitete sie die Ermittlungen der NASA. Danach nahm Ride ihre Forschungstätigkeit im Bereich Astrophysik wieder auf und erhielt eine Professur für Physik an der University of California in San Diego. Schwerpunkte waren Forschung zum Schutz der Erde sowie Wissensvermittlung für Kinder und Jugendliche.
Valentina Tereshkova (geb. 1937 in Maslennikowo, Russland) Astronautin
Die noch lebende ehemalige Astronautin schaffte 1962 als Arbeiterin und Fallschirmspringerin die Aufnahmeprüfung an der sowjetischen Kosmonautenschule. 1963 war sie die erste Frau im Weltraum und ist bis heute die einzige Frau, die allein, also auf Solo-Mission, ins All flog. Nach ihrem Flug wurde sie zu einer Vorzeigefrau, erhielt den Ehrentitel „Held der Sowjetunion“ und wurde Politfunktionärin in der UdSSR und später in Russland. 2020 brachte sie in der Duma einen Antrag ein, der Wladimir Putin eine Präsidentschaft auf Lebenszeit ermöglichte. Sie gilt auch als Unterstützerin des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.
EXPERTINNEN DER GEGENWART:
Waltraut Hoheneder, Weltraumarchitektin
Studierte Handelswissenschaft und Architektur und ist Designerin der LIQUIFER Systems Group in Wien. Sie arbeitet vorwiegend in Projekten, die sich mit der Entwicklung von Szenarien für das zukünftige Leben auf und um unserem Planeten beschäftigen.
Barbara Imhof, Weltraumarchitektin
führt mit einem Team das Weltraum-Architekturbüro „Liquifer. Space Architecture“. Mehrfach und international ausgezeichnet für ihre Weltraumforschung entwirft sie Lebensräume für die Schwerelosigkeit, seit 15 Jahren auch in Kooperation mit der ESA und NASA.
Suzanna Randall, Astrophysikerin
arbeitet als Forscherin bei der ESO (European Southern Observatory) in Garching bei München. Sie beschäftigt sich innerhalb ihrer Forschung mit der Evolution von Sternen und trainierte mehrere Jahre im Rahmen der Initiative „Die Astronautin“ für einen Flug ins All.
Theresa Rank-Lüftinger, Astrophysikerin
studierte Astrophysik an der Universität Wien und arbeitete viele Jahre am Institut, seit 2020 arbeitet sie bei der Europäische Weltraumagentur ESA/ESTEC in den Niederlanden und ist dort als ARIEL Project Scientist im Einsatz und forscht u. a. zu Exoplaneten.
Astrid Veronig, Solarphysikerin
ist Universitätsprofessorin für Sonnenphysik an der Universität Graz und Leiterin des Observatoriums Kanzelhöhe für Sonnen- und Umweltforschung. Ihre Forschungen konzentrieren sich auf Sonneneruptionen, koronale Massenauswürfe und ihre Wirkung auf das Erdklima.
Es spielt:Anita Zieher
Regie:Sandra Schüddekopf
Wissenschaftlerinnen in Videos: Waltraut Hoheneder, Barbara Imhof, Suzanna Randall, Theresa Rank-Lüftinger, Astrid Veronig
Texte: Sandra Schüddekopf und Anita Zieher mit Originalzitaten der historischen Wissenschaftlerinnen
Videos: Karl Börner
Bühnenbild: Martin Hickmann
Kostüme: Marlene Auer
Musik: Rupert Derschmidt
Theresa Rank-Lüftinger
(Astrophysikerin bei der ESA),
Eva Freistetter
(Podcast Producerin „Cosmic Latte“) und
Elka Xharo
(Wissenschaftskommunikatorin „The Sciency Feminist“)
Liebe Sandra Schüddekopf, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Momentan befinde ich mich in einer Phase der Projektvorbereitung und Konzeption, nach drei sehr intensiven Arbeitsjahren, sozusagen in der dramaturgischen Kammer.
Ich stehe also auf und kann / muss entscheiden, was zu tun ist. Da ist das Wichtigste erst mal ein guter großer Kaffee und dann beginne ich meistens gleich zu Schreiben oder das Büro und die erforderlichen E-Mails zu erledigen bevor ich mich dann dem kreativen Teil des Tages widme. Selbst in dieser Phase sind mein Tage vom Ablauf aber oft sehr unterschiedlich. Aber ich liebe Abwechslung! Als Ausgleich versuche ich mehr und mehr Bewegung in der Natur, Arbeit im Garten und Treffen mit Freunden einzubauen.
Sandra Schüddekopf, Regisseurin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Bei aller Ernsthaftigkeit der Lage – Humor! Ich war diesen Sommer in Costa Rica und habe von da mit genommen, nicht immer alles zu wichtig zu nehmen. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft dort hat mich sehr beeindruckt. Sie macht das Zusammenleben leichter, auch in schwierigen Situationen. Ansonsten kann ich da kein Rezept geben, es gibt so viele unterschiedliche Herausforderungen vor denen die Menschen, die ich kenne und auch die, die ich nicht kenne, gerade stehen. Höchstens vielleicht: mehr Fragen stellen, weniger Antworten geben.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Ich glaube auch wenn sie sich schon andeuten, können wir die Umwälzungen, die jetzt in der Gesellschaft stattfinden noch gar nicht ermessen. Gerade jetzt braucht es das Theater als Begegnungsraum, als Widerstandsort gegen die Propaganda, als Gegenentwurf, als Ort von diversen Geschichten aber auch als Raum in dem Sprache verhandelt wird. Wir dürfen diese Räume nicht aufgeben! Sie befragen unsere Gegenwart immer wieder aufs Neue.
Was liest Du derzeit?
Nava Ebrahimi „Federn überall“
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
It´s just a ride! The alternative is nothingness might as well give it a try (Amanda Palmer)
Sandra Schüddekopf, Regisseurin
Vielen Dank für das Interview, liebeSandra, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Sandra Schüddekopf, Regisseurin
Zur Person/über mich: SANDRA SCHÜDDEKOPF(Regie)
geboren in Hannover, lebt in Wien, studierte Nordamerikastudien und Theaterwissenschaft in Berlin.
2001 bis 2005 Regieassistentin am Burgtheater.
seit 2005 freie Regisseurin mit zahlreichen Inszenierungen in Österreich und Deutschland, Regiepreis des Staatstheaters Mainz. Seit 2013 Regie bei Produktionen von portraittheater.
Regelmäßige Inszenierungen am Theater Drachengasse in Wien.
Sie ist im künstlerischen Leitungsteam des DramatikerInnenfestivals Graz, des renommierten Retzhofer Dramapreises und Mentorin beim FORUM Text 1, das junge DramatikerInnen beim Schreiben ihrer Stücke begleitet.
Aktuelles Theaterprojekt von und mit Sandra Schüddekopf:
Sternenfrauen
Eine Koproduktion von
portraittheater und Theater Drachengasse
STERNENFRAUEN
Frauen haben schon früh Kometen entdeckt, die Position von Sternen berechnet, die chemische Zusammensetzung von Himmelskörpern entschlüsselt und sind ins All geflogen. Das Stück erzählt von Begeisterung, Beharrlichkeit und bahnbrechenden Leistungen von Frauen in der Raumfahrt und Astronomie vom 18. Jahrhundert bis heute.
Auf die Bühne kommen die Astronomin Caroline Herschel, die Sternforscherin Williamina Fleming, die sowjetische Kosmonautin Valentina Tereshkova und die US-Astronautin Sally Ride. Dazwischen geben Videointerviews Einblick in die Arbeit heutiger Weltraumexpertinnen.
portraittheater zeigt die Lebenswege und Leistungen von Frauen auf ihrem Weg zu den Sternen in einem inspirierenden Theaterabend über Neugier und Mut zwischen Wissenschaft, Vergangenheit und Zukunftsvision.
„Sternenfrauen“ startet im Anschluss an die World Space Week (4. – 10. Oktober 2025), mit der weltweit Wissenschaft und Technologie durch zahlreiche Veranstaltungen gefeiert und sichtbar gemacht werden.
PIONIERINNEN:
Williamina Fleming(1857 in Dundee, UK – 1911 in Boston, USA) Astronomin
Sie arbeitete im Haus des Astronoms Edward Charles Pickering und analysierte als eine der berühmten „Harvard Computer“ Glasfotoplatten mit Sternenaufnahmen. Fleming entwickelte ein System zur Klassifizierung von Sternen, bei dem jedem Stern ein Buchstabe zugeordnet wird, abhängig davon, wie viel Wasserstoff in seinem Spektrum beobachtet werden kann. Sie entdeckte viele Sterne und Nebel, u. a. den berühmten Pferdekopfnebel und arbeitete an der Katalogisierung der Sterne, die später als Henry-Draper-Katalog veröffentlicht wurde. Mit 42 Jahren wurde sie die erste Professorin für Astrofotografie an der Universität Harvard.
Caroline Herschel (1750 – 1848 in Hannover, Deutschland) Astronomin
Sie wuchs in Hannover auch und durfte nur eine Lehre zur Näherin absolvieren. 1772 folgte sie ihrem Bruder Wilhelm Herschel nach Bath (UK), wo sie zunächst als seine Haushälterin und Sängerin arbeitete. Sie begann ihn als astronomische Assistentin zu unterstützen, etwa bei der Herstellung von Teleskopen und der Dokumentation von Sternbeobachtungen. Sie begann schließlich selbst astronomische Forschungen anzustellen, entdeckte acht Kometen, führte Berechnungen von Sternbewegungen und -positionen durch und überarbeitete einen umfangreichen Zonenkatalog von Sternhaufen und Nebel. Sie erhielt als erste Frau in England ein Gehalt für ihre wissenschaftliche Arbeit und wurde 1835 Ehrenmitglied der britischen Royal Astronomical Society.
Sally Ride (1951 Los Angeles – 2012 La Jolla, USA)
Astrophysikerin und Astronautin
Sie war die erste US-Amerikanerin, die einen Raumflug absolvierte und war 1983 als Mitglied der Mission STS-7 an Bord der Raumfähre Challenger. Sie arbeitete an der Entwicklung eines Roboterarms für die Mission mit und führte wissenschaftliche Versuche während des Flugs durch. 1984 folgte ein zweiter Flug an Bord der Challenger. Nach der Explosion der Challenger 1986 leitete sie die Ermittlungen der NASA. Danach nahm Ride ihre Forschungstätigkeit im Bereich Astrophysik wieder auf und erhielt eine Professur für Physik an der University of California in San Diego. Schwerpunkte waren Forschung zum Schutz der Erde sowie Wissensvermittlung für Kinder und Jugendliche.
Valentina Tereshkova (geb. 1937 in Maslennikowo, Russland) Astronautin
Die noch lebende ehemalige Astronautin schaffte 1962 als Arbeiterin und Fallschirmspringerin die Aufnahmeprüfung an der sowjetischen Kosmonautenschule. 1963 war sie die erste Frau im Weltraum und ist bis heute die einzige Frau, die allein, also auf Solo-Mission, ins All flog. Nach ihrem Flug wurde sie zu einer Vorzeigefrau, erhielt den Ehrentitel „Held der Sowjetunion“ und wurde Politfunktionärin in der UdSSR und später in Russland. 2020 brachte sie in der Duma einen Antrag ein, der Wladimir Putin eine Präsidentschaft auf Lebenszeit ermöglichte. Sie gilt auch als Unterstützerin des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.
EXPERTINNEN DER GEGENWART:
Waltraut Hoheneder, Weltraumarchitektin
Studierte Handelswissenschaft und Architektur und ist Designerin der LIQUIFER Systems Group in Wien. Sie arbeitet vorwiegend in Projekten, die sich mit der Entwicklung von Szenarien für das zukünftige Leben auf und um unserem Planeten beschäftigen.
Barbara Imhof, Weltraumarchitektin
führt mit einem Team das Weltraum-Architekturbüro „Liquifer. Space Architecture“. Mehrfach und international ausgezeichnet für ihre Weltraumforschung entwirft sie Lebensräume für die Schwerelosigkeit, seit 15 Jahren auch in Kooperation mit der ESA und NASA.
Suzanna Randall, Astrophysikerin
arbeitet als Forscherin bei der ESO (European Southern Observatory) in Garching bei München. Sie beschäftigt sich innerhalb ihrer Forschung mit der Evolution von Sternen und trainierte mehrere Jahre im Rahmen der Initiative „Die Astronautin“ für einen Flug ins All.
Theresa Rank-Lüftinger, Astrophysikerin
studierte Astrophysik an der Universität Wien und arbeitete viele Jahre am Institut, seit 2020 arbeitet sie bei der Europäische Weltraumagentur ESA/ESTEC in den Niederlanden und ist dort als ARIEL Project Scientist im Einsatz und forscht u. a. zu Exoplaneten.
Astrid Veronig, Solarphysikerin
ist Universitätsprofessorin für Sonnenphysik an der Universität Graz und Leiterin des Observatoriums Kanzelhöhe für Sonnen- und Umweltforschung. Ihre Forschungen konzentrieren sich auf Sonneneruptionen, koronale Massenauswürfe und ihre Wirkung auf das Erdklima.
Es spielt:Anita Zieher
Regie:Sandra Schüddekopf
Wissenschaftlerinnen in Videos: Waltraut Hoheneder, Barbara Imhof, Suzanna Randall, Theresa Rank-Lüftinger, Astrid Veronig
Texte: Sandra Schüddekopf und Anita Zieher mit Originalzitaten der historischen Wissenschaftlerinnen
Videos: Karl Börner
Bühnenbild: Martin Hickmann
Kostüme: Marlene Auer
Musik: Rupert Derschmidt
Theresa Rank-Lüftinger
(Astrophysikerin bei der ESA),
Eva Freistetter
(Podcast Producerin „Cosmic Latte“) und
Elka Xharo
(Wissenschaftskommunikatorin „The Sciency Feminist“)
Sternenfrauen _ Aktuelles Theaterprojekt von und mit Anita Zieher _ Eine Koproduktion von portraittheater und Theater Drachengasse
Gemeinsam und
Individuell
Vielfalt
Erleben
Positive
Erlebnisse
Als
Charakterstärkung
Erkennen
Aufstehen, immer wieder aufstehen!
Change
Heißt
Auch
Neue
Chancen
Ergreifen
Anita Zieher, 22.9.2025
Anita Zieher, Schauspielerin
GIVE PEACE A CHANCE
Anita Zieher, Schauspielerin
Zur Person/über mich:ANITA ZIEHER (Schauspiel)
geboren in Salzburg, lebt in Wien, Studium der Politikwissenschaft und Publizistik in Salzburg und Berlin, Schauspieldiplom in Wien.
Sie gründete 2006 portraittheater und ist seither Obfrau und Produktionsleiterin. Sie spielte u. a. Hannah Arendt, Bertha von Suttner, Marie Curie, Lise Meitner, Hedy Lamarr, Käthe Leichter, Margarethe Ottillinger, Maria Emhart. Regelmäßige Aufführungsserien am Theater Drachengasse in Wien. Zahlreiche Gastspiele in Österreich sowie Auslandstourneen (z. B. USA, Australien, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Spanien). Seit 2003 Auftritte und Preise als Improtheaterspielerin (z. B. im Kabarett Simpl, TAG, Stadtsaal, Posthof, Drachengasse).
Aktuelles Theaterprojekt von und mit Anita Zieher:
Sternenfrauen
Eine Koproduktion von
portraittheater und Theater Drachengasse
STERNENFRAUEN
Frauen haben schon früh Kometen entdeckt, die Position von Sternen berechnet, die chemische Zusammensetzung von Himmelskörpern entschlüsselt und sind ins All geflogen. Das Stück erzählt von Begeisterung, Beharrlichkeit und bahnbrechenden Leistungen von Frauen in der Raumfahrt und Astronomie vom 18. Jahrhundert bis heute.
Auf die Bühne kommen die Astronomin Caroline Herschel, die Sternforscherin Williamina Fleming, die sowjetische Kosmonautin Valentina Tereshkova und die US-Astronautin Sally Ride. Dazwischen geben Videointerviews Einblick in die Arbeit heutiger Weltraumexpertinnen.
portraittheater zeigt die Lebenswege und Leistungen von Frauen auf ihrem Weg zu den Sternen in einem inspirierenden Theaterabend über Neugier und Mut zwischen Wissenschaft, Vergangenheit und Zukunftsvision.
„Sternenfrauen“ startet im Anschluss an die World Space Week (4. – 10. Oktober 2025), mit der weltweit Wissenschaft und Technologie durch zahlreiche Veranstaltungen gefeiert und sichtbar gemacht werden.
PIONIERINNEN:
Williamina Fleming(1857 in Dundee, UK – 1911 in Boston, USA) Astronomin
Sie arbeitete im Haus des Astronoms Edward Charles Pickering und analysierte als eine der berühmten „Harvard Computer“ Glasfotoplatten mit Sternenaufnahmen. Fleming entwickelte ein System zur Klassifizierung von Sternen, bei dem jedem Stern ein Buchstabe zugeordnet wird, abhängig davon, wie viel Wasserstoff in seinem Spektrum beobachtet werden kann. Sie entdeckte viele Sterne und Nebel, u. a. den berühmten Pferdekopfnebel und arbeitete an der Katalogisierung der Sterne, die später als Henry-Draper-Katalog veröffentlicht wurde. Mit 42 Jahren wurde sie die erste Professorin für Astrofotografie an der Universität Harvard.
Caroline Herschel (1750 – 1848 in Hannover, Deutschland) Astronomin
Sie wuchs in Hannover auch und durfte nur eine Lehre zur Näherin absolvieren. 1772 folgte sie ihrem Bruder Wilhelm Herschel nach Bath (UK), wo sie zunächst als seine Haushälterin und Sängerin arbeitete. Sie begann ihn als astronomische Assistentin zu unterstützen, etwa bei der Herstellung von Teleskopen und der Dokumentation von Sternbeobachtungen. Sie begann schließlich selbst astronomische Forschungen anzustellen, entdeckte acht Kometen, führte Berechnungen von Sternbewegungen und -positionen durch und überarbeitete einen umfangreichen Zonenkatalog von Sternhaufen und Nebel. Sie erhielt als erste Frau in England ein Gehalt für ihre wissenschaftliche Arbeit und wurde 1835 Ehrenmitglied der britischen Royal Astronomical Society.
Sally Ride (1951 Los Angeles – 2012 La Jolla, USA)
Astrophysikerin und Astronautin
Sie war die erste US-Amerikanerin, die einen Raumflug absolvierte und war 1983 als Mitglied der Mission STS-7 an Bord der Raumfähre Challenger. Sie arbeitete an der Entwicklung eines Roboterarms für die Mission mit und führte wissenschaftliche Versuche während des Flugs durch. 1984 folgte ein zweiter Flug an Bord der Challenger. Nach der Explosion der Challenger 1986 leitete sie die Ermittlungen der NASA. Danach nahm Ride ihre Forschungstätigkeit im Bereich Astrophysik wieder auf und erhielt eine Professur für Physik an der University of California in San Diego. Schwerpunkte waren Forschung zum Schutz der Erde sowie Wissensvermittlung für Kinder und Jugendliche.
Valentina Tereshkova (geb. 1937 in Maslennikowo, Russland) Astronautin
Die noch lebende ehemalige Astronautin schaffte 1962 als Arbeiterin und Fallschirmspringerin die Aufnahmeprüfung an der sowjetischen Kosmonautenschule. 1963 war sie die erste Frau im Weltraum und ist bis heute die einzige Frau, die allein, also auf Solo-Mission, ins All flog. Nach ihrem Flug wurde sie zu einer Vorzeigefrau, erhielt den Ehrentitel „Held der Sowjetunion“ und wurde Politfunktionärin in der UdSSR und später in Russland. 2020 brachte sie in der Duma einen Antrag ein, der Wladimir Putin eine Präsidentschaft auf Lebenszeit ermöglichte. Sie gilt auch als Unterstützerin des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.
EXPERTINNEN DER GEGENWART:
Waltraut Hoheneder, Weltraumarchitektin
Studierte Handelswissenschaft und Architektur und ist Designerin der LIQUIFER Systems Group in Wien. Sie arbeitet vorwiegend in Projekten, die sich mit der Entwicklung von Szenarien für das zukünftige Leben auf und um unserem Planeten beschäftigen.
Barbara Imhof, Weltraumarchitektin
führt mit einem Team das Weltraum-Architekturbüro „Liquifer. Space Architecture“. Mehrfach und international ausgezeichnet für ihre Weltraumforschung entwirft sie Lebensräume für die Schwerelosigkeit, seit 15 Jahren auch in Kooperation mit der ESA und NASA.
Suzanna Randall, Astrophysikerin
arbeitet als Forscherin bei der ESO (European Southern Observatory) in Garching bei München. Sie beschäftigt sich innerhalb ihrer Forschung mit der Evolution von Sternen und trainierte mehrere Jahre im Rahmen der Initiative „Die Astronautin“ für einen Flug ins All.
Theresa Rank-Lüftinger, Astrophysikerin
studierte Astrophysik an der Universität Wien und arbeitete viele Jahre am Institut, seit 2020 arbeitet sie bei der Europäische Weltraumagentur ESA/ESTEC in den Niederlanden und ist dort als ARIEL Project Scientist im Einsatz und forscht u. a. zu Exoplaneten.
Astrid Veronig, Solarphysikerin
ist Universitätsprofessorin für Sonnenphysik an der Universität Graz und Leiterin des Observatoriums Kanzelhöhe für Sonnen- und Umweltforschung. Ihre Forschungen konzentrieren sich auf Sonneneruptionen, koronale Massenauswürfe und ihre Wirkung auf das Erdklima.
Es spielt:Anita Zieher
Regie:Sandra Schüddekopf
Wissenschaftlerinnen in Videos: Waltraut Hoheneder, Barbara Imhof, Suzanna Randall, Theresa Rank-Lüftinger, Astrid Veronig
Texte: Sandra Schüddekopf und Anita Zieher mit Originalzitaten der historischen Wissenschaftlerinnen
Videos: Karl Börner
Bühnenbild: Martin Hickmann
Kostüme: Marlene Auer
Musik: Rupert Derschmidt
Theresa Rank-Lüftinger
(Astrophysikerin bei der ESA),
Eva Freistetter
(Podcast Producerin „Cosmic Latte“) und
Elka Xharo
(Wissenschaftskommunikatorin „The Sciency Feminist“)
Liebe Anita Zieher, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
In der Früh mache ich seit 28 Jahren Journaling, dann geht es weiter mit Gymnastik und dem ersten Kaffee! Das bleibt gleich. Ansonsten sieht jeder Tag anders aus: es gibt Organisationsarbeit, die ich im Büro erledige, oder ich übe Text für portraittheater oder ich habe eine Spielprobe für Improvisationstheater. Und am Abend gibt es oft Auftritte.
Anita Zieher, Schauspielerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Wir müssen zusammenhalten. Wir müssen echte Gespräche führen, nicht nur per Kurznachricht verkehren. Es tut so gut mit Menschen etwas zu unternehmen, mit Menschen zusammenzukommen, sei es beim Kaffeehausbesuch, bei einem Netzwerktreffen oder im Theater. Wir brauchen Kraft für die Herausforderungen rundherum und die Nähe zu anderen Menschen ist ein Schlüssel dafür.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Veränderungen sind nicht leicht, aber es hilft, wenn ich mir vorstelle, ich muss nicht schon das Ende kennen, sondern ich kann mich Schritt für Schritt vorwärts bewegen und dann wird sich eine Lösung auftun. Das ist ein Prinzip aus dem Improvisationstheater, das mir sehr hilft. Theater kann die Menschen zusammenbringen, auch ablenken vom Alltag, in dem man einen Abend lang staunt oder berührt ist oder lachen kann.
Was liest Du derzeit?
„Dennoch sprechen wir miteinander“ von Stephan Lamby. Sehr inspirierend!
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Mut also, kein Verzagen!“ (Bertha von Suttner)
Vielen Dank für das Interview, liebeAnita, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspielprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Anita Zieher, Schauspielerin
Zur Person/über mich:ANITA ZIEHER (Schauspiel)
geboren in Salzburg, lebt in Wien, Studium der Politikwissenschaft und Publizistik in Salzburg und Berlin, Schauspieldiplom in Wien.
Sie gründete 2006 portraittheater und ist seither Obfrau und Produktionsleiterin. Sie spielte u. a. Hannah Arendt, Bertha von Suttner, Marie Curie, Lise Meitner, Hedy Lamarr, Käthe Leichter, Margarethe Ottillinger, Maria Emhart. Regelmäßige Aufführungsserien am Theater Drachengasse in Wien. Zahlreiche Gastspiele in Österreich sowie Auslandstourneen (z. B. USA, Australien, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Spanien). Seit 2003 Auftritte und Preise als Improtheaterspielerin (z. B. im Kabarett Simpl, TAG, Stadtsaal, Posthof, Drachengasse).
Aktuelles Theaterprojekt von und mit Anita Zieher:
Sternenfrauen
Eine Koproduktion von
portraittheater und Theater Drachengasse
STERNENFRAUEN
Frauen haben schon früh Kometen entdeckt, die Position von Sternen berechnet, die chemische Zusammensetzung von Himmelskörpern entschlüsselt und sind ins All geflogen. Das Stück erzählt von Begeisterung, Beharrlichkeit und bahnbrechenden Leistungen von Frauen in der Raumfahrt und Astronomie vom 18. Jahrhundert bis heute.
Auf die Bühne kommen die Astronomin Caroline Herschel, die Sternforscherin Williamina Fleming, die sowjetische Kosmonautin Valentina Tereshkova und die US-Astronautin Sally Ride. Dazwischen geben Videointerviews Einblick in die Arbeit heutiger Weltraumexpertinnen.
portraittheater zeigt die Lebenswege und Leistungen von Frauen auf ihrem Weg zu den Sternen in einem inspirierenden Theaterabend über Neugier und Mut zwischen Wissenschaft, Vergangenheit und Zukunftsvision.
„Sternenfrauen“ startet im Anschluss an die World Space Week (4. – 10. Oktober 2025), mit der weltweit Wissenschaft und Technologie durch zahlreiche Veranstaltungen gefeiert und sichtbar gemacht werden.
PIONIERINNEN:
Williamina Fleming(1857 in Dundee, UK – 1911 in Boston, USA) Astronomin
Sie arbeitete im Haus des Astronoms Edward Charles Pickering und analysierte als eine der berühmten „Harvard Computer“ Glasfotoplatten mit Sternenaufnahmen. Fleming entwickelte ein System zur Klassifizierung von Sternen, bei dem jedem Stern ein Buchstabe zugeordnet wird, abhängig davon, wie viel Wasserstoff in seinem Spektrum beobachtet werden kann. Sie entdeckte viele Sterne und Nebel, u. a. den berühmten Pferdekopfnebel und arbeitete an der Katalogisierung der Sterne, die später als Henry-Draper-Katalog veröffentlicht wurde. Mit 42 Jahren wurde sie die erste Professorin für Astrofotografie an der Universität Harvard.
Caroline Herschel (1750 – 1848 in Hannover, Deutschland) Astronomin
Sie wuchs in Hannover auch und durfte nur eine Lehre zur Näherin absolvieren. 1772 folgte sie ihrem Bruder Wilhelm Herschel nach Bath (UK), wo sie zunächst als seine Haushälterin und Sängerin arbeitete. Sie begann ihn als astronomische Assistentin zu unterstützen, etwa bei der Herstellung von Teleskopen und der Dokumentation von Sternbeobachtungen. Sie begann schließlich selbst astronomische Forschungen anzustellen, entdeckte acht Kometen, führte Berechnungen von Sternbewegungen und -positionen durch und überarbeitete einen umfangreichen Zonenkatalog von Sternhaufen und Nebel. Sie erhielt als erste Frau in England ein Gehalt für ihre wissenschaftliche Arbeit und wurde 1835 Ehrenmitglied der britischen Royal Astronomical Society.
Sally Ride (1951 Los Angeles – 2012 La Jolla, USA)
Astrophysikerin und Astronautin
Sie war die erste US-Amerikanerin, die einen Raumflug absolvierte und war 1983 als Mitglied der Mission STS-7 an Bord der Raumfähre Challenger. Sie arbeitete an der Entwicklung eines Roboterarms für die Mission mit und führte wissenschaftliche Versuche während des Flugs durch. 1984 folgte ein zweiter Flug an Bord der Challenger. Nach der Explosion der Challenger 1986 leitete sie die Ermittlungen der NASA. Danach nahm Ride ihre Forschungstätigkeit im Bereich Astrophysik wieder auf und erhielt eine Professur für Physik an der University of California in San Diego. Schwerpunkte waren Forschung zum Schutz der Erde sowie Wissensvermittlung für Kinder und Jugendliche.
Valentina Tereshkova (geb. 1937 in Maslennikowo, Russland) Astronautin
Die noch lebende ehemalige Astronautin schaffte 1962 als Arbeiterin und Fallschirmspringerin die Aufnahmeprüfung an der sowjetischen Kosmonautenschule. 1963 war sie die erste Frau im Weltraum und ist bis heute die einzige Frau, die allein, also auf Solo-Mission, ins All flog. Nach ihrem Flug wurde sie zu einer Vorzeigefrau, erhielt den Ehrentitel „Held der Sowjetunion“ und wurde Politfunktionärin in der UdSSR und später in Russland. 2020 brachte sie in der Duma einen Antrag ein, der Wladimir Putin eine Präsidentschaft auf Lebenszeit ermöglichte. Sie gilt auch als Unterstützerin des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.
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EXPERTINNEN DER GEGENWART:
Waltraut Hoheneder, Weltraumarchitektin
Studierte Handelswissenschaft und Architektur und ist Designerin der LIQUIFER Systems Group in Wien. Sie arbeitet vorwiegend in Projekten, die sich mit der Entwicklung von Szenarien für das zukünftige Leben auf und um unserem Planeten beschäftigen.
Barbara Imhof, Weltraumarchitektin
führt mit einem Team das Weltraum-Architekturbüro „Liquifer. Space Architecture“. Mehrfach und international ausgezeichnet für ihre Weltraumforschung entwirft sie Lebensräume für die Schwerelosigkeit, seit 15 Jahren auch in Kooperation mit der ESA und NASA.
Suzanna Randall, Astrophysikerin
arbeitet als Forscherin bei der ESO (European Southern Observatory) in Garching bei München. Sie beschäftigt sich innerhalb ihrer Forschung mit der Evolution von Sternen und trainierte mehrere Jahre im Rahmen der Initiative „Die Astronautin“ für einen Flug ins All.
Theresa Rank-Lüftinger, Astrophysikerin
studierte Astrophysik an der Universität Wien und arbeitete viele Jahre am Institut, seit 2020 arbeitet sie bei der Europäische Weltraumagentur ESA/ESTEC in den Niederlanden und ist dort als ARIEL Project Scientist im Einsatz und forscht u. a. zu Exoplaneten.
Astrid Veronig, Solarphysikerin
ist Universitätsprofessorin für Sonnenphysik an der Universität Graz und Leiterin des Observatoriums Kanzelhöhe für Sonnen- und Umweltforschung. Ihre Forschungen konzentrieren sich auf Sonneneruptionen, koronale Massenauswürfe und ihre Wirkung auf das Erdklima.
Es spielt:Anita Zieher
Regie:Sandra Schüddekopf
Wissenschaftlerinnen in Videos: Waltraut Hoheneder, Barbara Imhof, Suzanna Randall, Theresa Rank-Lüftinger, Astrid Veronig
Texte: Sandra Schüddekopf und Anita Zieher mit Originalzitaten der historischen Wissenschaftlerinnen
Videos: Karl Börner
Bühnenbild: Martin Hickmann
Kostüme: Marlene Auer
Musik: Rupert Derschmidt
Theresa Rank-Lüftinger
(Astrophysikerin bei der ESA),
Eva Freistetter
(Podcast Producerin „Cosmic Latte“) und
Elka Xharo
(Wissenschaftskommunikatorin „The Sciency Feminist“)
C areful, be careful! Mit Sorge für andere, mit Sorge für sich
E s beginnt stets in uns. Mut, ja, Mut. Zur Veränderung. Jetzt.
Evelyn Blumenau, 24.9.2025
Evelyn Blumenau, Künstlerin
Evelyn Blumenau, Künstlerin.
Zur Person/über mich: EVELYN BLUMENAU ist freie Kunstschaffende. Sie kommt aus Wien, ist ausgebildete Schauspielerin, Autorin, Vokalistin, Komponistin und Audiokünstlerin. Sie war bis 1998 an österreichischen Klein- und Mittelbühnen tätig. 1989 gründete sie gemeinsam mit Musikerkollegen die Gruppe NoviSad, mit der sie 12 Musikalben eingespielt hat. Konzerttournéen und Konzertlesungen führten die Band durch Europa und in die USA. Seit dem Jahr 2000 veröffentlicht und präsentiert E. Blumenau eigene Texte, Erzählungen, Essays, Soundtracks und literarische Audiostücke als Leseperformerin und in Audioausstellungen. Ihr Augen- und Ohrenmerk liegt dabei auf den Kuriositäten des Alltags. Vermeintliche oder auch nur gutgemeinte Lebensinszenierungen werden von ihr ebenfalls unter die Lupe genommen.
1993 gründete sie gemeinsam mit dem Autor und Audio-Kunstschaffenden WALTER KREUZ die Kunst- und Projektgruppe gecko art. Das Duo führte partizipative Audioprojekte u.a. in Österreich, Tschechien, Slowenien, Deutschland durch und erhielt zahlreiche, auch internationale Auszeichnungen. In Kooperation mit dem Verein DAS SPRECH entstehen seit 2009 Kunstprojekte zu Hör-, Sprach- und Sprechkunst. https://www.geckoart.at/https://www.sprech.org
Aktuelles Projekt von und mit Evelyn Blumenau in Wien:
CHRONONIMA Der längsten Sekunde des Sommers auf der Spur
Straßen-Hörspiele * Sänften-Umzug * Projektpräsentation Stille hält Einzug, wenn Menschen sich versammeln und ZEIT die Bühne betritt. Mit poetischen Texten, Melodien und Geräuschcollagen sind Evelyn Blumenau und Walter Kreuz in der Begegnungszone Josefsgasse/Lange Gasse (1080 Wien) unterwegs.
Die beiden Autor:innen und Performance-Künstler:innen bringen das Hörspiel zu den Menschen und lassen dabei die analoge Welt hochleben.
Freitag, 26. September 2025
17.00 Uhr: DIE SPRACHE ZWISCHEN DEN WORTEN Ort: zwischen Josefsgasse 1 und 2
17.45 Uhr: TRANSITRAUM LEBEN Ort: Vor der Platane am Hugo-Bettauer-Platz
18.15 Uhr: AUF DEN WELLEN DES SINFONISCHEN DENKENS Ort: Vor der Tabak-Trafik, Lange Gasse 25 >>> An diesem Ort kommt ein handgeschriebenes Buch von Walter Kreuz zum Einsatz, der ‚Codex Kedube‘ (s. Link).
Die performativen Playback-Hörspiel-Aktionen dauern jeweils ca. 10 Minuten und werden vom Künstlerduo Blumenau und Kreuz durchgeführt (Texte, Sound-Art und Performance). Dazwischen wird sich die Audiosänfte in Bewegung setzen. Wer will, zieht mit. Nähere Infos zum Projekt und zu den Hörspielen: https://www.sprech.org/pages_spr/chrononima_aktionstag_4v4.html
DAS SPRECH – Initiative für Hör-, Sprach- und Sprechkunst
Liebe Evelyn Blumenau, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich genieße die Ruhe unserer Wohnung und arbeite an Kurzhörspielen, Sounds und Textszenen für CHRONONIMA, unserem aktuellen Kunstprojekt, das ich gemeinsam mit Walter Kreuz im öffentlichen Raum durchführe (in Kooperation mit dem Verein DAS SPRECH). Ich bin gefordert und gleichzeitig sehr erfüllt von dieser künstlerischen Tätigkeit. Mein Tagesablauf wechselt allerdings von Tag zu Tag und sieht an einem Aktionstag völlig anders aus. Da geht es dann vor allem darum, im Geist die Aktion durchzugehen, körperlich möglichst fit zu sein und die Kunstaktion durchzuführen.
Evelyn Blumenau, Künstlerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Es mag abgedroschen klingen, aber ich denke, ‚das Miteinander‘ steht an erster Stelle. Extrem wichtig finde ich, eine Zuhörhaltung zu entwickeln, ein wirkliches Interesse am Gegenüber und damit auch an anderen Sichtweisen. Essenziell finde ich, an einem Verständnis für große Zusammenhänge zu arbeiten. Das wäre zum Beispiel, sich mit der Klimafrage zu beschäftigen oder mit gesellschaftlichen Entwicklungen, Fortschritten, Rückschritten. Oder mit den komplexen und teilweise ungeklärten Seiten technischer und sozialer Entwicklungen. Auch die eigenen blinden Flecken zu entdecken, die man als mitteleuropäische/r Konsument:in in sich trägt, kann lohnend sein. Dies sind einige Beispiele, die wahrscheinlich nur auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Ich bin der Überzeugung, dass sie es wert sind, in Eigeninitiative und im Hier und Jetzt erforscht zu werden, ohne dass man dabei resigniert und einen biedermeierlichen Rückzugsraum in sich selbst eröffnet.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Genau auf all das aufmerksam zu machen, was ich oben beschreibe. Und natürlich gibt es noch viel mehr zu bearbeiten. Ich denke, die Kunst hat unzählige Möglichkeiten mittels Wort, Audiokunst, Performances, Theater, Film, Musik, Tanz, Bildender Kunst, und den diversen Verflechtungen innerhalb dieser Kunstsparten, komplexe Themen kritisch darzustellen. Kunst kann aufwecken, ohne dabei moralisierend zu wirken und sollte sowieso immer zum Reflektieren anregen. Ich finde es essenziell, dass größere Zusammenhänge und Veränderungen, die wir erleben, unter Menschen keine diffusen Ängste verbreiten. Nachdenklichkeit und kritisches Denken – Ja! Angst – Nein!
In der Kunst ist die Spiegelung vieler Themen in einem ästhetisch-freien Modus möglich. Dazu kommt die Rolle des Humors in der Kunst, die ich für ebenso wichtig erachte. Erfahrungsgemäß können Inhalte sehr gut kommuniziert werden, für deren Präsentation der Humor bewusst als eines von mehreren Stilmittel gewählt wird, ohne dabei den Holzhammer zu bedienen.
Was liest Du derzeit?
Virginia Woolf: Ein Zimmer für sich allein David Attenborough/Colin Butfield: Ozeane – die letzte Wildnis unserer Erde
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Wer Mut hat, kann leer sein, er wird es ertragen. Die Angst vor der Stille lässt weniger wagen. (‚Heut‘ bin ich im Kreise gegangen‘ von E. Blumenau)
Vielen Dank für das Interview, liebeEvelyn, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Evelyn Blumenau, Künstlerin.
Zur Person/über mich: EVELYN BLUMENAU ist freie Kunstschaffende. Sie kommt aus Wien, ist ausgebildete Schauspielerin, Autorin, Vokalistin, Komponistin und Audiokünstlerin. Sie war bis 1998 an österreichischen Klein- und Mittelbühnen tätig. 1989 gründete sie gemeinsam mit Musikerkollegen die Gruppe NoviSad, mit der sie 12 Musikalben eingespielt hat. Konzerttournéen und Konzertlesungen führten die Band durch Europa und in die USA. Seit dem Jahr 2000 veröffentlicht und präsentiert E. Blumenau eigene Texte, Erzählungen, Essays, Soundtracks und literarische Audiostücke als Leseperformerin und in Audioausstellungen. Ihr Augen- und Ohrenmerk liegt dabei auf den Kuriositäten des Alltags. Vermeintliche oder auch nur gutgemeinte Lebensinszenierungen werden von ihr ebenfalls unter die Lupe genommen.
1993 gründete sie gemeinsam mit dem Autor und Audio-Kunstschaffenden WALTER KREUZ die Kunst- und Projektgruppe gecko art. Das Duo führte partizipative Audioprojekte u.a. in Österreich, Tschechien, Slowenien, Deutschland durch und erhielt zahlreiche, auch internationale Auszeichnungen. In Kooperation mit dem Verein DAS SPRECH entstehen seit 2009 Kunstprojekte zu Hör-, Sprach- und Sprechkunst. https://www.geckoart.at https://www.sprech.org
Aktuelles Projekt von und mit Evelyn Blumenau in Wien:
CHRONONIMA Der längsten Sekunde des Sommers auf der Spur
Straßen-Hörspiele * Sänften-Umzug * Projektpräsentation Stille hält Einzug, wenn Menschen sich versammeln und ZEIT die Bühne betritt. Mit poetischen Texten, Melodien und Geräuschcollagen sind Evelyn Blumenau und Walter Kreuz in der Begegnungszone Josefsgasse/Lange Gasse (1080 Wien) unterwegs.
Die beiden Autor:innen und Performance-Künstler:innen bringen das Hörspiel zu den Menschen und lassen dabei die analoge Welt hochleben.
Freitag, 26. September 2025
17.00 Uhr: DIE SPRACHE ZWISCHEN DEN WORTEN Ort: zwischen Josefsgasse 1 und 2
17.45 Uhr: TRANSITRAUM LEBEN Ort: Vor der Platane am Hugo-Bettauer-Platz
18.15 Uhr: AUF DEN WELLEN DES SINFONISCHEN DENKENS Ort: Vor der Tabak-Trafik, Lange Gasse 25 >>> An diesem Ort kommt ein handgeschriebenes Buch von Walter Kreuz zum Einsatz, der ‚Codex Kedube‘ (s. Link).
Die performativen Playback-Hörspiel-Aktionen dauern jeweils ca. 10 Minuten und werden vom Künstlerduo Blumenau und Kreuz durchgeführt (Texte, Sound-Art und Performance). Dazwischen wird sich die Audiosänfte in Bewegung setzen. Wer will, zieht mit. Nähere Infos zum Projekt und zu den Hörspielen: https://www.sprech.org/pages_spr/chrononima_aktionstag_4v4.html
DAS SPRECH – Initiative für Hör-, Sprach- und Sprechkunst
1918. Der I.Weltkrieg ist zu Ende, die Wunden zwischen Menschen und neuen Staaten heilen nur langsam und schon verdunkeln sich wieder politische Wolken in Europa, denn aufstrebende Bewegungen suchen autoritäre Gesellschaftskonzepte zu etablieren, in denen Rassismus und Antisemitismus ihren grauendrohenden Ort finden.
Mensch und Gesellschaft stehen vor brennenden Existenz- und Entscheidungsfragen. Auch die Kunst. Einer davon _ Rainer Maria Rilke, eine poetische Stimme, die faszinierend und tief in Wege und Bewegungen von Leben, Liebe, Leiden und Hoffnung hineinführt.
Jetzt geht es um Zeitenwenden und auch Rilke bleibt davon nicht verschont. In fortschreitender Krankheit schreibt er über die Zeichen, die sich in Europa manifestieren und alles verändern werden…
Hans-Peter Kunisch, Germanist und Autor, begibt sich im sehr beachtenswerten vorliegenden Werk auf eine gesellschafts-politische Spurensuche zur Persönlichkeit eines der einflussreichsten deutschsprachigen Dichtern und dies ist spannend wie überraschend.
In gut strukturierten Kapitel werden Werk und Leben dargestellt und analysiert und geben Einblicke wie Fragestellungen frei, welche die Forschung und Interessierte weiter beschäftigen wird.
„Ein ganz wichtiges Buch zu Kunst und Gesellschaft im Brennpunkt der Katastrophe politischer Umwälzungen am Vorabend des II.Weltkrieges!“
Das Flimmern der Raubtierfelle. Rilke und der Faschismus. Hans-Peter Kunisch. Reclam Verlag.
B R A V E H E A R T Mit Bernhard Dechant Regie Alice Buddeberg Text Alice Buddeberg / Bernhard Dechant Bühne Sandra Rosenstiel _ Foto_Walter Pobaschnig, folgende.
Der Wiener Ausnahmeschauspieler, Regisseur und mehrfache Nestroypreisträger Bernhard Dechant begeistert das Publikum mit einem Theaterabend der Sonderklasse, der satirisch wuchtig, zärtlich und tief traurig Leben und Sehnsucht durch ein roadmovie von Traum und Wirklichkeit von Hollywood bis Wien mitreißend galoppieren, stolpern und erwachen lässt, dass sich die Theaterbretter unter Blitz und Donner famoser Bühnenkunst einzigartig zum Schlachtfeld von Existenz und Tragödie im grandiosen Monolog verwandeln und verzaubern.
Es ist eine unglaublich exzellente Spielkunst, Dramaturgie, Regie und Bühnekonzeption, die im ebenso sensationellen Requisitenspiel wie Publikumsdialog einen Seelenstriptease zwischen Mel Gibson und Sigmund Freud, Leinwand und Größenphantasie als Feuerwerk messerscharfer wie humorvoller Reflexion moderner Film-Traumfabriken und menschlicher Einsamkeit explodieren lässt, das punktgenau Pfeil und Pfeil, Szene um Szene in Überraschung, Lachen und Stille trifft.
Bernhard Dechant erschafft mit Braveheart einmalig satirisch-kritisch einen modernen Herrn Karl, der sich aus dem Keller der Nachkriegszeit in den Kinosessel begeben hat und nichts von seiner Einsamkeit und seiner Verführbarkeit in allen inneren Schlachtfeldern verloren hat und jubelt und tobt bis ihn die Wiener Wurstsemmel vom Heldenplatz Hollywoods in die Realität zurückholt.
Ein genialer Theaterabend!
B R A V E H E A R T
Mit Bernhard Dechant
Regie Alice Buddeberg Text Alice Buddeberg / Bernhard Dechant Bühne Sandra Rosenstiel
Im zahlreichen Publikum auch Nagy Vilmos, Regisseur, Schauspieler _ aktuell im „Mann ohne Eigenschaften“ Theater Arche/Wien zu sehen _ in charmanter Begleitung
„Du bist der Gedanke deiner Eltern. Du bist der Schmerz deiner Mutter, das Gesicht deines Vaters. Das gemeinsame Blut. Du bist beide. Sie haben dein Leben in die Hand genommen. Es war klein und warm…“
Am Morgen blickt Paul in den Spiegel. Doch viel weiter. Tief in sich. Schonungslos. In das, was war, ist, vielleicht sein wird…
„Du stolperst über dein Schicksal. Und bleibst liegen. Wie lange muss man aushalten, bis Aufgeben zu einer Möglichkeit wird?…“
Gregor Fink _ Station bei Bachmann _ Foto_Walter Pobaschnig, folgende 9_25
Paul erwacht neben Jana. Vertraut sind Blicke, Bewegungen und Wege der Liebe. Ein Licht und Halt. Bei Tag und Nacht.
In der Nacht, in der nun eine Stimme zu hören ist. Eine vertraute wie tote. Jene des Vaters. Jede Nacht. Und es gibt viel zu besprechen…
Und Paul macht sich auf dem Weg zu sich und zu Ausgangspunkten des Lebens. Zwischen Crash, Begegnungen, Freundschaften, Gesprächen, Verzweiflungen, Orientierungen, Ausweglosigkeiten…
Wird es ein Ankommen geben? Hat es das je gegeben?
„Je älter ich werde, desto mehr kommt mir das Leben wie ein Zimmer vor, das immer kleiner wird. Und jemand dimmt langsam, aber sicher das Licht…“
Gregor Fink, in Klagenfurt und Wien lebender Schriftsteller, legt mit „Streunende Hunde“ ein fulminantes Romandebüt vor, das in direkter mitreißender Sprachform und in schonungsloser existentieller Rasanz und Reflexion begeistert. Hier gibt es keine Tabus, Grenzen, Fassaden, das Leben wird am Kragen gepackt, auf den Kopf gestellt, gerührt und geschüttelt das die Funken in Wut, Verzweiflung, Sehnsucht im Diesseits und Jenseits sprühen wie ein Orkan.
„Ein Sensationsdebüt einer neuen einzigartigen literarischen Stimme!
Gregor Fink _ Station bei Bachmann _ Foto_Walter Pobaschnig 9_25
Streunende Hunde. Gregor Fink. Roman. Septime Verlag.
Gebunden, 192 Seiten
24,60 € [A]
24,00 € [D]
ISBN: 978-3-99120-068-0
Alle Fotos_ Portrait: Walter Pobaschnig _ Station bei Bachmann/Wohnsitz von Ingeborg Bachmann/Wien 9_25; Cover _ Walter Pobaschnig.