„Wurst, Obst, Stirbst“ Von Hannelore Schmid und Thomas Toppler _ Es spielen: Ambra Berger, Peter Bocek, Ida Golda, Anja Struc, Kristof Szi
Die neueste Produktion des Herminentheaters – das Bouffontheaterstück „Wurst, Obst, Stirbst“ – schließt nahtlos an die preisgekrönte Erfolgsproduktion „Ein bescheidener Vorschlag“ (Nestroy Preis 2022, Beste Off Produktion) an.
Es ist Theater als Gesamtkunstwerk, das in Inszenierung, Spiel- und Ausdruckskraft, Witz, pointierter Gesellschaftskritik, Musikalität, Kostüm-Bühnenbild rundum begeistert – Bühne als entfesselte Energiekomposition.
Theater spielt hier alle Register seiner einzigartigen Anziehungskraft in einem großartigen Bouffontango rasanter Rollenwechsel in anspruchsvoller Unterhaltung eines gesellschaftskritischen Spiegelkabinett, das die Welt im Kleinen und Großen auf der Bühne entstehen und verschwinden lässt und mitten ins Herz des Menschseins in allen Anforderungen und Überforderungen trifft.
Hier etabliert sich eine Theaterform als kompromisslos-mutiger, unendlich spielfreudiger Bühnenwirbelwind, der den Weg in eine neue Avantgarde weist, die Spielkunst und Gesellschaftskritik kurzweilig wie impulsgebend jongliert. Ein einzigartiges Theaterereignis.
„Wurst, Obst, Stirbst“ Von Hannelore Schmid und Thomas Toppler _ Es spielen: Ambra Berger, Peter Bocek, Ida Golda, Anja Struc, Kristof Szi
„Wurst, Obst, Stirbst“ Von Hannelore Schmid und Thomas Toppler
Eine Produktion von HERMINENTHEATER in Kooperation mit dem TAG
Es spielen: Ambra Berger, Peter Bocek, Ida Golda, Anja Struc, Kristof Szi
Text/Ensemble: Hannelore Schmid, Thomas Toppler
Konzept: Thomas Toppler
Regie: Thomas Toppler
Bühnenbild: Michael Strasser
Kostüm: Eva-Maria Mayer
Musik/Ensemble: Thomas Toppler
Dramaturgie/Ensemble: Thomas Toppler
Licht: Katja Thürriegl
Produktionsleitung: Lisa Anetsmann
Regieassistenz: Elisabeth Kneissl
Weitere Spieltermine:
Freitag 17. Mai 2024, 20.00
Samstag 18. Mai 2024, 20.00
Dienstag 28. Mai 2024, 20.00
Zum letzten Mal in dieser Saison: Mittwoch 29. Mai 2024, 2024
TAG – Theater an der Gumpendorfer Straße_ Gumpendorfer Straße 67 1060 Wien
Hi dear Aine Suzuki, what`s your daily routine at the moment?
Good breakfast
Yoga
Practice
Performance every evening last 10 days
Aine Suzuki, Bratschistin
What`s now particularly important for all of us?
All of us, I don’t know. But certainly I need a rest.
Well, the serious answer is,,,,,
the ability to carefully listen to the opinions of others and to understand differences in opinions and positions
New start, new beginning. What will be essential for the future and which roles will art play on society?
New start? New beginning? The future for what, where? Future of the earth? Or our musical life?
What are you reading currently?
When Nietzsche Wept
By I. Yalom
Which quote, text would you like to share with us?
No risk, No magic:)
Thank you very much for the interview, dear Aine, all the best for your great art and you personally in these days!
5 questions on artists:Aine Suzuki, Bratschistin
To person:Aine Suzuki ist preisgekrönte Bratschistin aus Japan. Sie ist Mitglied der Norwegischen Nationaloper und Solistin des Orquesta Sinfonica de Barcelona. Sie tourte weltweit, trat in renommierten Sälen und Festivals auf und unterrichtet als Professorin. Ihre Ausbildung umfasst Studien in Budapest, London und an der Escuela Superior de Musicas Reina Sofia. Suzuki wurde mit mehreren internationalen Preisen, darunter dem ersten Preis beim Leo Weiner International Music Competition in Ungarn ausgezeichnet.
Principal viola, Norwegian National Opera and Ballet
Aktuelles Musik/Kunst/Kulturfestival mit Aine Suzuki:
Shirabe_Festival_Wien _ 2024
Shirabe Festival 2024 Termine: von 17.- 21. Mai 2024 Highlight des Festivals: 20. Mai 2024, um 19:30: „Who am I?“ Im Ehrbar Saal (Mühlgasse 28, 1040 Wien)
Was ist das Shirabe Festival? Bei Shirabe geht es um interkulturellen Austausch und gegenseitiges Verständnis. Wir wollen Menschen miteinander verbinden – unabhängig davon, wer sie sind, woher sie kommen oder woran sie glauben. Kunst und Kultur verbindet Menschen. Andere Menschen zu verstehen, eröffnet ein wertschätzendes Miteinander. Beim Shirabe Festival möchten wir diese Überzeugung durch neue, mitreißende und interagierende Konzertformate vermitteln. Wir sind ständig auf der Suche, was mit Musik alles ermöglicht werden kann. [しらべ shirabe, jap.: Klang, Suche]
Programm 2024 Den großen Bogen über das Shirabe Festival 2024 spannt die Frage nach der eigenen Identität. Wer bin ich? Woher komme ich? Wofür existiere ich? Fragen, die sich wohl jede*r von uns schon einmal gestellt hat. Aber nicht nur die individuelle Seinsfrage wird hier angestoßen, sondern ebenso die Frage nach der kulturellen Identität. Was ist das überhaupt? Und: kann ich mich mit einer anderen Kultur identifizieren? Von Klassik, Jazz und Pop, bis hin zur Avantgarde kommt kein Genre zu kurz. Denn am Ende zählt doch eins: die Vielfalt macht es aus.
Mai: KlangBildKlang (Studierendenkonzert) Haydn-Saal (mdw), 19:00; 1030 Wien, Anton-von-Webern-Platz 1 Junge Talente aus Musik, Tanz und visueller Kunst bauen Klänge zu Bildern und Bilder zu Klang. Was passiert, wenn Kunstgenres mit unterschiedlicher kultureller Prägung sich überschneiden und zu einem werden? Zu hören und zu sehen sind Nachwuchskünstler*innen aus Österreich, Norwegen, Frankreich und Dänemark
Mai: „Who am I?“ – Highlight Ehrbar Saal, 19:30, 1040 Wien, Mühlgasse 30 Eine kammermusikalische Operngala mit Meisterwerken der Klassik, Operette, Jazz und Pop, sowie zwei Uraufführungen der Komponisten Bjørn Kruse und Kjell Habbestad. Erzählt wird die Geschichte von zwei jungen Frauen, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind. Eine sucht ihn in der Liebe, die andere über ihre Karriere – doch wo findet man den Sinn des Lebens letztendlich?
Mai: Schwanengesang – Schubert des 21. Jahrhunderts?! Ehrbar Saal, 19:30; 1040 Wien, Mühlgasse 30 Eine Gratwanderung zwischen Klassik und Pop. Unterhaltsam, frisch undnüberraschend interpretieren Frank Havrøy und Gunnar Flagstad Schubert’s Meisterwerke neu. Noch Klassik – oder schon Po
Paul Celan. Es ist einer der klangvollsten Namen moderner Poesie. Ein Dichter, der aus der Tiefe persönlichster tragischer Erfahrungen der Shoa, die Kraft und Aussage schöpfte und in eine Sprachform brachte, die zum eindrücklichsten und wichtigsten Wort der Nachkriegszeit gehört. Eine Stimme, ein lyrisches Werk, das bis heute höchste Anerkennung findet und in der Faszination der Formgebung begeistert.
Wie war nun der Werdegang dieses ganz außergewöhnlichen Poeten? Welche Lebensumstände, Freunde gab es?
Eine ganz wichtige Bezugsperson für Paul Celan nach dem Krieg war der rumänische Dichter und Übersetzer Petre Solomon. Auch die Freundschaft verband beide und so kann aus erster Hand berichtet werden, wie sich die poetische Persönlichkeit Celans formte und ihren Weg suchte.
Petre Solomon legt nun sehr umfassende Erinnerungen und Analysen zu Leben und Werk Paul Celans vor. Es ist eine ganz spannende Spurensuche, die „Erinnerungen – Einflüsse – Prägungen“ öffnet und eine Fundgrube für vielseitige Zugänge sind.
„Eine Spurensuche nach Paul Celan, die eine biographisch-literarische Sensation ist!“
Paul Celan – Die rumänische Dimension. Petre Solomon. Erinnerungen – Einflüsse – Prägungen. Übersetzt und herausgegeben von Maria Herlo. Edition Noack & Block.
Paul Celan – Die rumänische Dimension. Petre Solomon. Erinnerungen – Einflüsse – Prägungen. Übersetzt und herausgegeben von Maria Herlo. Edition Noack & Block.
Paul Celan. Es ist einer der klangvollsten Namen moderner Poesie. Ein Dichter, der aus der Tiefe persönlichster tragischer Erfahrungen der Shoa, die Kraft und Aussage schöpfte und in eine Sprachform brachte, die zum eindrücklichsten und wichtigsten Wort der Nachkriegszeit gehört. Eine Stimme, ein lyrisches Werk, das bis heute höchste Anerkennung findet und in der Faszination der Formgebung begeistert.
Wie war nun der Werdegang dieses ganz außergewöhnlichen Poeten? Welche Lebensumstände, Freunde gab es?
Eine ganz wichtige Bezugsperson für Paul Celan nach dem Krieg war der rumänische Dichter und Übersetzer Petre Solomon. Auch die Freundschaft verband beide und so kann aus erster Hand berichtet werden, wie sich die poetische Persönlichkeit Celans formte und ihren Weg suchte.
Petre Solomon legt nun sehr umfassende Erinnerungen und Analysen zu Leben und Werk Paul Celans vor. Es ist eine ganz spannende Spurensuche, die „Erinnerungen – Einflüsse – Prägungen“ öffnet und eine Fundgrube für vielseitige Zugänge sind.
„Eine Spurensuche nach Paul Celan, die eine biographisch-literarische Sensation ist!“
Paul Celan – Die rumänische Dimension. Petre Solomon. Erinnerungen – Einflüsse – Prägungen. Übersetzt und herausgegeben von Maria Herlo. Edition Noack & Block.
Österreich. 2024. Die Nationalratswahl steht im Herbst des Jahres bevor. Davor noch die Europawahl. Die Umfragen weisen in eine politische Richtung. Was wird dieses Wahljahr für die Zukunft eines Landes und Europas bringen? Eines Europas, das vor so vielen Herausforderungen steht. Ein Europa, in dem ein Krieg geführt wird, dessen weitere Entwicklungen nicht absehbar sind.
Was werden politische Richtungen sein, die in die folgenden Jahre/Jahrzehnte weisen? Wer werden die Persönlichkeiten sein, die in der politischen Zukunft eine Rolle spielen werden? Dieses Jahr wird Aufschlüsse darüber geben.
Herbert Kickl, Parteiobmann und Klubobmann im österreichischen Nationalrat, wird in den Umfragen eine bedeutende Rolle in diesem Wahljahr zugeschrieben. Wie war nun der Werdegang dieses Politikers? Was sind Stationen seiner politische Biographie?
Die österreichischen Journalisten Gernot Bauer, Robert Treichler legen nun eine sehr detaillierte politische und biographische Spurensuche Herbert Kickls vor, die in der umfassenden Recherche und Darstellung ganz außergewöhnlich ist. Es wurden sowohl gesellschaftspolitische Entwicklungen der letzten Jahre/Jahrzehnte in Österreich analysiert wie auch die Perspektiven Europas angesprochen, die eine Folge dieses Wahljahres sein könnten.
„Eine umfassende politische wie persönliche Biographie, die in dieser Form einzigartig ist.“
Kickl und die Zerstörung Europas. Gernot Bauer, Robert Treichler. Zsolnay Verlag.
Liebe Ann Schomburg, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Jeder Tag ist anders. Phasen überschlagen sich und manchmal verliert man sich, nur um wieder mit einer neuen Perspektive in eine andere Wirklichkeit geworfen zu werden. Meine beste Arbeitszeit für concepting ist morgens gegen 5, wenn ich an Visuals arbeite, kann das auch spät werden. Ich recherchiere gerade viel und arbeite an einer Gaming schule als Leiterin des digital art Departments. Die Arbeit mit jungen Künstlerinnen und Künstlern ist sehr bereichernd, ob studiovisits oder Artist Plenum, immer wieder darf ich neue Erfahrungen sammeln und aus neuen Perspektiven schauen, was für mich ein unglaubliches Privileg ist. Ein Privileg, das von Anfang an meine künstlerische Karriere begleitet hat und ich bin nicht in der Lage auszudrücken, wie dankbar ich dafür bin.
Ann Schomburg, Konzept und Performancekünstlerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Eine generelle Wahrheit gibt es nicht, ich mag es nicht, mich in Floskeln zu verlieren, aber für mich ist es wichtig, mich mit Menschen zu umgeben, die mich inspirieren und mit denen ich Utopien spinnen kann, zeitlosgelöst von einem Mehrwert oder einer Verwertungslogik. Wen das inspiriert, gerne, aber lasst euch von niemanden sagen, was wichtig, richtig oder falsch ist.
Ich träume von einer kollektivistischen Gesellschaft, in der jedes Individuum für das was es ist, geschätzt wird (und nicht für das was es sein sollte)
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Kunst wird sich niemals eine Rolle geben lassen, aber ich denke, dass es Arbeiten geben wird, die inspirieren, um in Gespräche zu gehen, Hemmungen abzubauen über vielleicht sonst unangenehme Dinge zu reden und oder das uns auch unserer Routine reißt und hilft innezuhalten und noch einmal aus einer anderen Perspektive auf Geschehnisse und Ereignisse zu schauen. Andere Arbeiten werden „nur“ sein. Meine Hoffnung ist, das diese Co-Existenz von gesellschaftlichem und ästhetischem Anspruch akzeptiert wird und den einen oder anderen inspiriert, Individuen zu akzeptieren, denn erzwingen kann man nichts, da gäbe es keine Nachhaltigkeit.
Was liest Du derzeit?
Das Trauma in dir, von bessel van der kolk
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Ein guter Mensch sein? Ja, wer wär’s nicht gern?“ B.Brecht
Vielen Dank für das Interview, liebe Ann, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Ann Schomburg, Konzept und Performancekünstlerin
Zur Person_Ann Schomburg (*1984) ist eine deutsche Konzept und Performancekünstlerin, die in ihren Arbeiten Wechselwirkungen von Kunst und Gesellschaft thematisiert. Unter dem Slogan ‘Life immitates art’ (Das Leben imitiert Kunst) konfrontiert sie die Radikalität einer durch Massenmedien geprägten gesellschaftlichen Normalität mit einer dagegen teils harmlos wirkenden Kunstwelt.
Schomburgs Ursprünge liegen in der parlamentarischen Politik, allerdings entschied sie sich, ihre gesellschaftlichen Beobachtungen in einer künstlerischen Ausdrucksweise zu formulieren. Dabei setzt sie ihre eigene Person als Beispiel einer zeitgenössischen Lebenswirklichkeit ein. Schomburg nutzt die Erfahrung, als Vertreterin einer ehemaligen Minderheitenpartei in Satzungen und Verträgen neue Möglichkeits- und Ausgestaltungsräume zu finden und macht diese für ihre Performances produktiv.
So rief sie 2014 das Projekt „The Idling Mobile“ ins Leben: Ein mobiles Artist in Residence Projekt in einem Wohnmobil, das wie ein Trojanisches Pferd andere KünstlerInnen u.a. zu Subresidencies einlädt. Schomburg schafft in ihren Performances Situationen, in denen sich Werke, Akteure und BetrachterInnen temporär zu einer Gesamtinstallation verbinden. Seit 2016 widmet sie ausgewählte Einladungen zu Gruppenausstellungen um und lässt in diesen parallele Ausstellungen in Form von Ausstellungsinstallationen stattfinden, die so ihre Kolleginnen und Kollegen in die Ausstellungsliste integriert. (Text: Ann Schomburg)
Zur Person_Curt E.Cervenka, Absolvent der Meisterklassen für Akt bei Prof. Adolf Frohner und für Malerei, Grafik, Plastik bei Prof. Oswald Oberhuber an der Universität für angewandte Kunst in Wien (Mag. art.). Abgeschlossene Studien der Kunsterziehung und Geschichte sowie der Kunstphilosophie und -Psychologie (Mag. phil., DDr. phil.) bei den Professoren Christof Subik, Erik Adam und Konrad Paul Liessmann. Freischaffender Künstler, Kunstvermittler, langjährige Lehraufträge an den Universitäten – Akademie der bildenden Künste in Wien und am „Mozarteum“ in Salzburg, sowie Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule in Klagenfurt u.a. Diverse Publikationen, Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, öffentliche und private Ankäufe. Mitglied des Berufsverbandes bildender Künstler Österreichs.
Die Galerie in Klagenfurt kann man laut Öffnungszeiten (auf der Website ersichtlich) besuchen. Dort sind die Werke von Curt E.Cervenka ausgestellt und stehen auch zum Verkauf.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Wesentlich für uns: Umdenken bezüglich Ressourcenverbrauch
Rolle der Kunst: Visualisieren von diversen Lösungsansätzen
Was liest Du derzeit?
„Licht Spiel“ von Daniel Kehlmann
„Das Philosophenschiff“ von Michael Köhlmeier
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„In Wahrheit handeln in der Welt allein die Kräfte der Natur; verblendet durch sein Selbstgefühl, der Tor glaubt selbst zu handeln nur.“
(Altindischer Spruch)
Vielen Dank für das Interview, lieber Curt, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
Zur Person_Curt E.Cervenka, Absolvent der Meisterklassen für Akt bei Prof. Adolf Frohner und für Malerei, Grafik, Plastik bei Prof. Oswald Oberhuber an der Universität für angewandte Kunst in Wien (Mag. art.). Abgeschlossene Studien der Kunsterziehung und Geschichte sowie der Kunstphilosophie und -Psychologie (Mag. phil., DDr. phil.) bei den Professoren Christof Subik, Erik Adam und Konrad Paul Liessmann. Freischaffender Künstler, Kunstvermittler, langjährige Lehraufträge an den Universitäten – Akademie der bildenden Künste in Wien und am „Mozarteum“ in Salzburg, sowie Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule in Klagenfurt u.a. Diverse Publikationen, Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, öffentliche und private Ankäufe. Mitglied des Berufsverbandes bildender Künstler Österreichs.
Die Galerie in Klagenfurt kann man laut Öffnungszeiten (auf der Website ersichtlich) besuchen. Dort sind die Werke von Curt E.Cervenka ausgestellt und stehen auch zum Verkauf.
Andrea Cervenka-Buschbeck_ Kunstpädagogin und freischaffende Künstlerin mit Schwerpunkt Keramik und Plastik
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Zusammenhalt, Liebe, Toleranz, Achtsamkeit und trotz allem Optimismus.
Andrea Cervenka-Buschbeck_ folgende
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Kunst sollte meiner Meinung vorausblickend gesellschaftliche Probleme visualisieren, gleichzeitig aber Utopien entwickeln für eine bessere Zukunft und nicht im Pessimismus verharren! Lebensträume fördern und anregen!
Was liest Du derzeit?
Ismaels Orangen
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
Dieses Zitat wird dem französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry zugeschrieben.
Vielen Dank für das Interview, liebe Andrea, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Andrea Cervenka-Buschbeck_ Kunstpädagogin und freischaffende Künstlerin mit Schwerpunkt Keramik und Plastik
Zur Person_Andrea Cervenka-Buschbeck, Kunstpädagogin und freischaffende Künstlerin mit Schwerpunkt Keramik und Plastik. Absolventin der Meisterklasse für Malerei, Grafik, Plastik bei Prof. Peter Weibel und Prof. Bernhard Leitner an der Universität für angewandte Kunst in Wien (Mag. art.) sowie der Sommerakademie in Salzburg bei Prof. Emilio Vedova. Studium der Sportwissenschaft und Romanistik (Französisch) an der Universität Wien – Lehramt für höhere Schulen (Mag. phil.). Lehrtätigkeit an diversen höheren Schulen sowie an der Pädagogischen Hochschule in Klagenfurt. Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Ankäufe privater und öffentlicher Institutionen.
Die Galerie in Klagenfurt kann man laut Öffnungszeiten (auf der Website ersichtlich) besuchen. Dort sind die Werke von Andrea Cervenka-Buschbeck ausgestellt und stehen auch zum Verkauf.
Liebe Naoko Muneoka, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
3 Mahlzeiten kochen/machen und essen. In der Nacht schlafen gehen und am Vormittag aufstehen. Das ist quasi der Rahmen meines Tagesablaufs. Darin sind verschiedene Tätigkeiten platziert, die eben zu erledigen sind, die sich mir ergeben oder die ich gern habe.
Dieser Rahmen kann gesprengt werden, wenn ich künstlerischen Tätigkeiten nachgehe. Dieses Phänomen kennen eh fast alle Kunstschaffende. Das ist nun mal so. Dann gibt es den Moment, in dem dieser Rahmen gar nicht mehr existiert. Nämlich, wenn mich mein jetziger Liebhaber besuchen kommt. In dem Moment ist mein Tagesablauf weg wie schmelzender Schnee. Bis auf einen Punkt. Und zwar, es ist eine Tätigkeit im Tagesablauf, die nicht jeden Tag vorhanden ist, aber regelmäßig vorkommt, die minutengenau von mir eingehalten wird. Die Arbeit, mit der ich Geld verdiene, um zu überleben. Sie ist meine Fußfessel. Eine Fußfessel mit ein paar glitzernden Edelsteinen darauf, so finde ich sie. Ich meine, diese Arbeit hat etwas Schönes an sich, zu meinem Glück.
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Essen und schlafen können.
Das eigene Leben, so gut wie es geht, leben können. Das ist aber nicht nur jetzt wichtig, sondern überhaupt, glaube ich.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Ich weiß es nicht. Oder besser gesagt: Mir ist im Moment nicht danach, darüber nachzudenken und es in Worte zu fassen.
Was liest Du derzeit?
Ein anderes Land von James Baldwin.
Japanische Comics aus dem Internet.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
祇園精舎の鐘の聲、諸行無常の響き有り。
沙羅雙樹の花の色、盛者必衰の理を顯す。
驕れる者も久しからず、唯春の夜の夢の如し。
猛き者も遂には滅びぬ、偏に風の前の塵に同じ。
Der Klang der Gion Shoja-Glocken spiegelt die Vergänglichkeit aller Dinge wider.
Die Farbe der Sala-Blumen verrät die Wahrheit, dass diejenigen, die gedeihen,
zugrunde gehen müssen.
Die Stolzen sind nur für einen Moment, wie ein Abendtraum im Frühling.
Die Mächtigen fallen schließlich, sie sind wie Staub vor dem Wind.
(„Heike Monogatri“)
„Du sagst: >der Mann<. Es ist also nicht deine Meinung, daß es sich um ein von
Gottes tintenfleckigem Finger geschriebenes, vom Himmel gekommenes Buch
handelt?“ „Meine Meinung ist, daß der Geist, der diese Geschichte ersinnen
konnte, ein absonderlich göttlicher Geist war. Wir haben auch in China einige
solcher Geister.“
( „Jenseits von Eden“ von John Steinbeck, 24. Kapitel)
„Ehe Sie von Haß gegen diese Männer gepackt werden, sollen Sie noch das
erfahren, womit mein Vater immer seine Erzählung beendete: Kein Kind wurde
je liebevoller umsorgt als ich. Das ganze Lager wurde meine Mutter. Es ist
schön, auf furchtbare Weise schön. ……..“
(„Jenseits von Eden“ von John Steinbeck, 28. Kapitel)
Vielen Dank für das Interview, liebeNaoko, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Naoko Muneoka, Künstlerin
Zur Person_Naoko Muneoka, geboren 1966 in Hiroshima, Japan. Studium der Malerei an der Musashino Art University in Tokyo (Bachelor of Arts). Studium in Wien an der Universität für Angewandte Kunst, Meisterklasse Prof. Wolfgang Hutter und Prof. Wolfgang Herzig (Kein Abschluss). Ausstellung in Japan und Österreich.
1994 lernte sie Josef Kinz -Schmuck und Objekt Künstler kennen. Seitdem hatten sie zahlreiche gemeinsame Ausstellung und Ausstellungsbeteiligungen als Künstlerpaar. Josef Kinz starb nach einer langjährigen COPD Erkrankung im Sommer 2018.
Das lnteresse von Naoko Muneoka gilt dem Bild des Menschen. Es ist Grundlage, um über das lndividuelle hinaus allgemeine Aussagen zu treffen, Mitteilungen zu machen über Gefühle, Erfahrungen und zwischenmenschliche Beziehungen. Da sie sich meist selbst als Modell nimmt, kann sie rücksichtslos, ohne andere zu verletzen menschliche Tiefe in ihren Darstellungen ausloten.
Hi Gunar Flagstad, what`s your daily routine at the moment?
A combination of practising piano, doing some teaching and meetings in the Norwegian Academy and trying to be outside as much as possible, enjoying the lovely Norwegian Spring.
Gunar Flagstad, Pianist
What`s now particularly important for all of us?
In a chaotic world with huge environmental challenges, terrible warsgoing on and big differences in living standard between people, I think it’s particularly important for all of us to remember and cherish the qualities that makes us human. Be nice, would maybe be the short version?
New start, new beginning. What will be essential for the future and which roles will art play on society?
The world really need to take action when it comes to the environal challenges. Our politicians will need to be more brave by taking some unpopular decisions on behalf of all of us.
I think art and music will matter more than ever in the future. In short: It helps with making the world a friendlier and better place.
What are you reading currently?
A Swedish crime novel by Pascal Engman. Not excactly Nobel Prize winning material, but he sure knows how to write a real page turner!
Which quote, text would you like to share with us?
Maybe «Poison tree» by William Blake might be a good one? This poem was published in 1794, but is as relevant today as it was back then.
«I was angry with my friend; I told my wrath, my wrath did go.
I was angry with my foe: I told him not, and my wrath did grow»
You can imagine how things develop in the following verses as the anger grows like an apple tree … The moral again: let’s be nice to each other. Things work much better that way.
Thank you very much for the interview, dear Gunar, all the best for your great art and you and in these days!
5 questions on artists:Gunar Flagstad, Pianist
Gunar Flagstad studierte Klavier am ostnorwegischen Musikkonservatorium und an der Norwegischen Musikakademie, wo er 1997 mit Bestnote abschloss. Heute ist er stellvertretender Direktor für Bildung und außerordentlicher Professor für Begleitung an der norwegischen Akademie. Mehrere Jahre lang arbeitete er auch am Barratt Due Music Institute. Flagstad hat in mehr als 20 europäischen Ländern sowie in den USA und Asien Konzerte gegeben. In Norwegen hat er das ganze Land bereist, von Kristiansand im Süden bis Longyearbyen im Norden. Auch im norwegischen Radio und Fernsehen ist er regelmäßig zu Gast. Flagstad ist einer der drei künstlerischen Leiter der hochgelobten Konzertreihe Resonans in Gjøvik. Auf CD ist er u.a. zusammen mit den Geigern Bård Monsen (Interactions – 2L) und Mari Samuelsen (Nordic Noir – Decca) sowie dem Sänger Frank Havrøy (Schwanengesang – SIMAX) zu hören. Die letztgenannte Aufnahme wurde von drei großen norwegischen Zeitungen als eine der besten klassischen Aufnahmen des Jahres 2021 aufgeführt: Aftenposten, Klassekampen und Morgenbladet.
Aktuelles Musik/Kunst/Kulturfestival mit Gunar Flagstad:
Shirabe_Festival_Wien _ 2024
Shirabe Festival 2024 Termine: von 17.- 21. Mai 2024 Highlight des Festivals: 20. Mai 2024, um 19:30: „Who am I?“ Im Ehrbar Saal (Mühlgasse 28, 1040 Wien)
Was ist das Shirabe Festival? Bei Shirabe geht es um interkulturellen Austausch und gegenseitiges Verständnis. Wir wollen Menschen miteinander verbinden – unabhängig davon, wer sie sind, woher sie kommen oder woran sie glauben. Kunst und Kultur verbindet Menschen. Andere Menschen zu verstehen, eröffnet ein wertschätzendes Miteinander. Beim Shirabe Festival möchten wir diese Überzeugung durch neue, mitreißende und interagierende Konzertformate vermitteln. Wir sind ständig auf der Suche, was mit Musik alles ermöglicht werden kann. [しらべ shirabe, jap.: Klang, Suche]
Programm 2024 Den großen Bogen über das Shirabe Festival 2024 spannt die Frage nach der eigenen Identität. Wer bin ich? Woher komme ich? Wofür existiere ich? Fragen, die sich wohl jede*r von uns schon einmal gestellt hat. Aber nicht nur die individuelle Seinsfrage wird hier angestoßen, sondern ebenso die Frage nach der kulturellen Identität. Was ist das überhaupt? Und: kann ich mich mit einer anderen Kultur identifizieren? Von Klassik, Jazz und Pop, bis hin zur Avantgarde kommt kein Genre zu kurz. Denn am Ende zählt doch eins: die Vielfalt macht es aus.
Mai: KlangBildKlang (Studierendenkonzert) Haydn-Saal (mdw), 19:00; 1030 Wien, Anton-von-Webern-Platz 1 Junge Talente aus Musik, Tanz und visueller Kunst bauen Klänge zu Bildern und Bilder zu Klang. Was passiert, wenn Kunstgenres mit unterschiedlicher kultureller Prägung sich überschneiden und zu einem werden? Zu hören und zu sehen sind Nachwuchskünstler*innen aus Österreich, Norwegen, Frankreich und Dänemark
Mai: „Who am I?“ – Highlight Ehrbar Saal, 19:30, 1040 Wien, Mühlgasse 30 Eine kammermusikalische Operngala mit Meisterwerken der Klassik, Operette, Jazz und Pop, sowie zwei Uraufführungen der Komponisten Bjørn Kruse und Kjell Habbestad. Erzählt wird die Geschichte von zwei jungen Frauen, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind. Eine sucht ihn in der Liebe, die andere über ihre Karriere – doch wo findet man den Sinn des Lebens letztendlich?
Mai: Schwanengesang – Schubert des 21. Jahrhunderts?! Ehrbar Saal, 19:30; 1040 Wien, Mühlgasse 30 Eine Gratwanderung zwischen Klassik und Pop. Unterhaltsam, frisch undnüberraschend interpretieren Frank Havrøy und Gunnar Flagstad Schubert’s Meisterwerke neu. Noch Klassik – oder schon Po