„Kunst gibt der Stille eine Form“ Aleksandra Neric, Künstlerin _ Bruck an der Leitha/NÖ 2.6.2025

Aleksandra Neric
Werk: „Code of Light: David’s Resonance”
Maße: 50×50
Technik: Acryl
Jahr: 2025
(1 Bildinfo _ unten)

Liebe Aleksandra Nerić, wie sieht jetzt dein Tagesablauf aus?

Mein Alltag ist ein harmonisches Chaos zwischen Kunst, Intuition und Wirklichkeit. Er beginnt meist mit einem Moment der Stille – einem inneren Impuls, der mich zum Pinsel, zum Wort oder zur Idee führt. Den Großteil des Tages widme ich dem kreativen Schaffen: dem Malen, Schreiben, der Erforschung von Symbolik und der Ausarbeitung meines eigenen künstlerischen Weges MetaLumina, der bald in theoretischer Form vorgestellt wird – durch ein Manifest, eine persönliche Erklärung und einen textuellen Rahmen des Konzepts.

Ich arbeite außerdem an meinem Gedichtband mit dem Titel „Die Stille, die ich trage“, einer inneren Landkarte der Verletzlichkeit, des Lichts und der spirituellen Reifung – die bald das Licht der Welt erblicken soll.

Was meinen Alltag jedoch wahrhaftig vervollständigt, ist meine Rolle als Mutter. Mutter zu sein ist meine tiefste Identität – eine Quelle der Kraft, des Lernens und der bedingungslosen Liebe. In diesem stillen Raum zwischen Kreativität und Mutterschaft entsteht meine innere Welt. 

Aleksandra Neric, Künstlerin _ in ihrem Atelier
Werk: Pegasus
Maße: 120 × 80 cm
Technik: Acryl mit goldenen Akzenten
Jahr: 2024
(Info 2)

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ehrlichkeit. In einer Welt voller Lärm und Oberflächlichkeit wird das, was wahrhaftig ist, heilend. Es ist nicht mehr wichtig, perfekt zu sein, sondern authentisch zu leben: zu fühlen, zu erschaffen und sich ehrlich zu verbinden – mit sich selbst, mit anderen Wesen, mit der Natur.

Ich glaube, dass die Kunst heute eine leise, aber kraftvolle Rolle hat – nicht um zu dominieren, sondern um zu berühren. Und genau das ist mir am wichtigsten: das Wahre in mir zu bewahren, selbst wenn sich im Außen alles verändert.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Wir stehen an der Schwelle einer Konfrontation mit unseren eigenen Grenzen. Als Gesellschaft verlieren wir zunehmend den Kontakt zum Wesentlichen – überflutet von Geschwindigkeit, Informationen, Konflikten. Die Welt befindet sich in einem angespannten Zwischenraum: zwischen Technologie und Menschlichkeit, zwischen Kontrolle und Freiheit, zwischen Lärm und echtem Dialog.

Künstler:innen tragen heute mehr denn je eine Verantwortung: nicht zu schweigen. Nicht nur Schönheit zu schaffen, sondern auch Zeugnis abzulegen, zu reagieren, Fragen zu stellen, die wehtun. Kunst verändert die Welt nicht über Nacht – aber sie kann Bewusstsein wecken und dort berühren, wo sonst nichts mehr durchdringt.

Wir stehen vor etwas Ungewissem. Und die Kunst bleibt einer der Orte, an dem Ehrlichkeit möglich ist.

Aleksandra Neric bei der Ausstellung in Golling (Österreich)
Werk: Echoes of Majesty
Maße: 60x80cm
Technik: Acryl auf Leinwand
Jahr: 2024
(4)

Was liest du zurzeit?

Zurzeit lese ich den Roman „Schuld und Sühne“ von Fjodor Dostojewski ein Werk, das in mir nicht nur literarische Bewunderung, sondern auch ein tiefes inneres Infragestellen auslöst. Es ist ein Buch, das keine Antworten gibt, sondern zur Konfrontation zwingt. In jedem Kapitel spüre ich die Schatten der Schuld, den inneren Bruch und das verzweifelte Verlangen nach Erlösung. Dostojewski schreibt über die dunklen Tiefen der menschlichen Seele – aber mit einer solchen Wahrheit, dass man nach dem Lesen nicht mehr derselbe ist. Seine Figuren suchen keine Rettung im Äußeren, sondern in der inneren Umkehr – und genau das berührt mich. ´

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Ich erschaffe nicht, um verstanden zu werden, sondern um das zu erkennen, was die Welt noch nicht auszusprechen vermochte.“

Aleksandra Nerić

Kunst ist für mich keine Erklärung, sondern eine Offenbarung. Kein Weg zur Zustimmung, sondern zur Wahrheit. In einer Zeit, in der alle sprechen, wähle ich das Zuhören dem, was noch nicht gesagt wurde. Und durch das Schaffen gebe ich der Stille eine Form, die darauf wartet, Bedeutung zu werden.

Titel: Lichtwächter
Technik: Acryl auf Leinwand
Maße: 120x80cm
Jahr: 2024
Künstlerin: Aleksandra Neric
(Info 3)

Vielen Dank für das Interview, liebe Aleksandra, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Aleksandra Nerić, Künstlerin

Zur Person: Aleksandra Nerić ist eine bildende Künstlerin serbischer Herkunft mit Wohnsitz in Österreich (Bruck an der Leitha). Sie ist die Begründerin des künstlerischen Ansatzes MetaLumina, der symbolische, philosophische und spirituelle Elemente durch Licht, Stille und intuitive Formen vereint. Ihr Schaffen ist stark von Mythologie, Archetypen und metaphysischen Themen geprägt – durch die sie innere Prozesse, die Kraft der Verletzlichkeit und künstlerische Transformation erforscht.

Aleksandra hat international ausgestellt, unter anderem in New York, Florenz, Venedig, Wien, Barcelona und Mailand. Im Jahr 2024 wurde sie in New York mit dem Titel „Master Award Artist“ ausgezeichnet und gewann die Global Art Competition. Im Jahr 2025 wurde sie für die Auszeichnung „Living Contemporary Artist in New York“ nominiert.

Neben der Malerei widmet sie sich auch der Poesie – ihre Gedichtsammlung „Die Stille, die ich trage“ erscheint demnächst in einer zweisprachigen Ausgabe (Serbisch–Englisch).

Bildinfos/Aleksandra Nerić:

1 Code of Light: David’s Resonance“ Dieses Gemälde gehört zur Kunstbewegung Meta Lumina, die Lichtcodes, heilige Geometrie und die innere Architektur des Bewusstseins durch zeitgenössische Symbolik und metaphysischen Ausdruck erforscht.
Inspiriert von den Idealen der Renaissance wird die Figur des David nicht nur als Form
dargestellt, sondern als Träger einer leuchtenden Resonanz. Die goldenen Linien
symbolisieren Bewusstseinscodes – Fäden, die klassische Schönheit mit dem quantenhaften Raum inneren Erwachens verbinden. Der dunkle Hintergrund verstärkt das Heraustreten aus dem Unbewussten in einen höheren Schwingungszustand.
Dieses Werk ist keine bloße Neuinterpretation, sondern eine energetische Karte eine
Einladung zur inneren Aktivierung.

2 „Pegasus„ , ein Symbol für geistige Freiheit und erhobene Bewegung, ist das zentrale Motiv dieses Werkes aus dem Zyklus mythischer Wesen im Rahmen des Kunstansatzes MetaLumina. Vor schwarzem Hintergrund werden die goldenen Flügel zum leuchtenden Kontrapunkt der Stille, während das weiße Pferd die reine Kraft der Intuition und die Unzähmbarkeit des inneren Impulses verkörpert. Dieses Gemälde vereint das Mythische mit dem Zeitgenössischen, das Reale mit dem Spirituellen – und schafft so ein Tor zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren. Raum inneren Erwachens verbinden. Der dunkle Hintergrund verstärkt das Heraustreten aus dem Unbewussten in einen höheren Schwingungszustand.

3 „Lichtwächter“ Dieses Werk gehört zur Kunstbewegung MetaLumina, die durch die Symbolik von Licht, Stille und spirituellen Archetypen den inneren Raum des Seins erforscht. Die Darstellung eines Hirsches mit goldenen Geweihen steht für Wachsamkeit, Stärke und lichtvolles Dasein in der Dunkelheit. Die leuchtenden Geweihe erscheinen wie energetische Antennen, die unsichtbare Dimensionen verbinden – ein Zeichen innerer Reinheit und Verbindung zum Höheren. Vor schwarzem Hintergrund wird der Hirsch zum Symbol des inneren Lichts – still, aber wachsam.

4 Dieses Foto entstand während der Ausstellung in Golling, bei der Aleksandra Nerić Werke ihres künstlerischen Ansatzes MetaLumina präsentierte. Das dargestellte Bild zeigt einen Löwen – ein archetypisches Symbol für Kraft, Würde und inneren Autoritätsraum. Der Blick des Löwen richtet sich auf einen unsichtbaren Horizont, was im Kontext von MetaLumina die innere Stabilität inmitten äußerer Unruhe verkörpert. Durch die Kombination von Gold- und Neutraltönen lädt das Werk die Betrachtenden ein, ihre eigene Kraftquelle zu finden – leise, aber unerschütterlich.

Fotos: privat

Walter Pobaschnig 31/5/25

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„das kind macht den krieg kaputt “ Mona Schwarz, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Freiburg im Breisgau/D 1.6.2025

das kind macht den krieg kaputt 

glaskörper schäumen in deiner wut / deine sicht irrt getrübt seit zwölftausend jahren 

in die netzhaut deiner feldzüge / fällt kein Licht / nur die linse singt 

von mouches volantes / im fadenschein deiner weste

erstickst du w:orte / nicht das kind / unter den trümmern summt es



polyphon / suche das meer / bevor du erblindest / werde 

einzeller / sei ursprung & / schwimme in der nahrungskette 

auf dem grund / fleischlos als alge oder wimperntierchen / gleite 

chemisch & / fröne dich der photosynthese 

entfärbe dich / in der nacht / bist du namenlos / & kein 



adieu erreicht je deine küsten / dort 



changieren schatten / immer wieder 

häutest du dich / bis auf die knochen / hüllenlos 

als kleinstpartikel / bist nicht einmal mehr feinstaub / auf deinen 

narben klebt noch blut / doch das kind zeigt

courage & / flicht neue sprachen in die ruinen / bald schon 

erblüht der mohn / aus deiner abwesenheit

Mona Schwarz, 31.5.2025

„Inspiration und Titelgeber zum Gedicht war mein Sohn (5 Jahre), der mich vor vier Wochen fragte, ob man den Krieg denn nicht kaputt machen könne, und dass wenn er zu uns käme, er dies tun würde. Das hat mich berührt und nachdenklich gestimmt, denn obwohl wir uns nicht in einer solchen Situation befinden, denkt mein Kind darüber nach.“ Mona Schwarz

Mona Schwarz, Schriftstellerin

GIVE PEACE A CHANCE

Mona Schwarz, Schriftstellerin

Zur Person: Mona Schwarz (*1984) studierte Kulturwissenschaften, Spanisch und Tourismusmanagement. In Spanien war sie 15 Jahre als Übersetzerin und Sprachlehrerin tätig. Als Co-Host des Podcasts „Worte:Leben“ spricht sie über die Kompatibilität von Beruf, Familie und Schreiben. Sie ist Vorstandsmitglied im Lyrikverein „Vers & Vielfalt“ und Redakteurin des Kunst- und Literaturmagazins „¡Arte.Mira!“. Erste Veröffentlichungen in der St.Pöltner Literaturzeitschrift „Die Brache“ sowie in der Salzburger Literaturzeitschrift „mosaik“, dem Schweizer Germanistikmagazin „Denkbilder“, der Literaturzeitschrift „KARUSSELL“, dem Prosamagazin „introspektiv“ und dem Jahrbuch der Lyrik 2025 | AG Literatur. Aktuell lebt und arbeitet sie in Freiburg im Breisgau. Sie schreibt Lyrik und Prosa.

Mona Schwarz, Schriftstellerin
Instagram: @monaschwarz
Spotify: Worte:Leben | Podcast on Spotify
Lyrikverein: Lyrikverein Freiburg
Magazin: http://www.artemira.de

Fotos: privat.

Walter Pobaschnig 31/5/25

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„Ich schreibe und lebe, am liebsten gleichzeitig“ Mona Schwarz, Schriftstellerin _ Freiburg im Breisgau/D 1.6.2025

Mona Schwarz, Schriftstellerin

Liebe Mona Schwarz, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Vermutlich deckt sich mein Tagesablauf unter der Woche mit dem vieler berufstätiger Eltern u./o. Schreibender: Ich starte früh und ruhe spät. Kaffee spielt dabei eine entscheidende Rolle, und ich habe aufgehört, mich zu fragen, ob das gesund ist.

Am Vor- und Nachmittag bin ich stellvertretende Beauftragte für Chancengleichheit, arbeite in der Weiterbildungsberatung und unterstütze bei der Arbeitssuche. Danach gehört die Zeit meinen Kindern.

Wenn es der Kopf zulässt, schreibe oder lese ich abends. An den Wochenenden länger und mehr. Das Schreiben ist mir wichtig, mein Brotjob auch, und obwohl es zweifelsohne ein Balanceakt ist, alles unter einen Hut zu bringen, wäre ich wohl nicht der Mensch und die Schreibende, die ich bin, ohne all die anderen Leben in meinem Leben. Meine Freizeit verbringe ich gerne in der Natur, oder ich tanze Stepp und singe – letzteres nicht gut, aber ständig und laut.

Ansonsten bin ich Co-Host in einem Podcast, Redakteurin in einem Literaturmagazin und Vorstand in einem Lyrikverein. Ich schreibe und lebe dazwischen, am liebsten gleichzeitig.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig? 

Da ich nicht für jede*n antworten kann und möchte, beantworte ich diese Frage für mich. Ich denke, wir sollten lernen, wieder mehr miteinander zu sprechen, anstatt nur zu sprechen. Kommunikation, Akzeptanz und Toleranz sind gerade in diesen Zeiten wichtiger denn je. Ich wünsche mir, dass wir einander zuhören, anstatt nur zu hören.

Ich wünsche mir mehr Authentizität.

Wünsche mir echte Menschen mit echten Werten und echten Worten.

Mehr Empathie, weniger Selbstdarstellung und mehr Raum.

Mehr Raum für Fragen und Austausch.

Dass wir hinsehen, anstatt nur zu schauen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu? 

Was für den einen Aufbruch und Neubeginn ist, muss es für den anderen nicht unbedingt sein. Wesentlich für mich, angesichts politischer u./o. gesellschaftlicher Entwicklungen und für jegliche Form der Kontinuität, sind meine Familie und mein soziales Umfeld. In Sicherheit und Frieden zu leben, ist keine Selbstverständlichkeit, und ich denke, dass gerade Kunst und Literatur durch die Zeit(en) tragen, ja sogar tragen müssen, weil sie an- und aussprechen, offenbaren, entfesseln und manchmal entblößen. Das bedeutet Bewusstsein und Verantwortung für jede*n Kunstschaffende*n. Für sich selbst und andere.

Was liest Du derzeit?

Aktuell lese ich den Lyrikband „entschämungen“ von Siljarosa Schletterer, von Christine Lavant „Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus“, als Jahreslektüre immer wieder „Der Winter dauerte 24 Jahre“ von Marie T. Martin, den Erzählband „Würdest du bitte endlich still sein“ von Raymond Carver und „Unterwegs“ von Jack Kerouac.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben? 

Aus Marguerite Duras’ „Schreiben“:

Das Schreiben macht mich zu einem Wilden. Man kehrt zu einer Wildheit zurück, die vor dem Leben da war. Und man erkennt stets wieder, es ist jene der Wälder, alt wie die Zeit. Ein Zustand der Angst vor allem, die sich unterscheidet und doch untrennbar ist vom Leben…Man muss stärker sein als man selbst, um mit dem Schreiben zu anzufangen, man muss stärker sein als das, was man schreibt. Das ist eine merkwürdige Sache, ja…und es ist auch das heftigste Glück. Immer, das glaube ich.

Und aus „Andalemania“ das Gedicht „Dichter Ort II“ von José F.A. Oliver:

im hautgrund die uhr

ins nirgendwo der zeit

als das auge noch meer war

Vielen Dank für das Interview, liebe Mona!

Ich habe zu danken! Herzliche Grüße aus Freiburg.

Vielen Dank für das Interview, liebe Mona, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Mona Schwarz, Schriftstellerin

Zur Person: Mona Schwarz (*1984) studierte Kulturwissenschaften, Spanisch und Tourismusmanagement. In Spanien war sie 15 Jahre als Übersetzerin und Sprachlehrerin tätig. Als Co-Host des Podcasts „Worte:Leben“ spricht sie über die Kompatibilität von Beruf, Familie und Schreiben. Sie ist Vorstandsmitglied im Lyrikverein „Vers & Vielfalt“ und Redakteurin des Kunst- und Literaturmagazins „¡Arte.Mira!“. Erste Veröffentlichungen in der St.Pöltner Literaturzeitschrift „Die Brache“ sowie in der Salzburger Literaturzeitschrift „mosaik“, dem Schweizer Germanistikmagazin „Denkbilder“, der Literaturzeitschrift „KARUSSELL“, dem Prosamagazin „introspektiv“ und dem Jahrbuch der Lyrik 2025 | AG Literatur. Aktuell lebt und arbeitet sie in Freiburg im Breisgau. Sie schreibt Lyrik und Prosa.

Mona Schwarz, Schriftstellerin
Instagram: @monaschwarz
Spotify: Worte:Leben | Podcast on Spotify
Lyrikverein: Lyrikverein Freiburg
Magazin: http://www.artemira.de

Fotos: privat

Walter Pobaschnig 31/5/25

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