„Die Sprache der Kunst ist universell“ Heinz Payer, Künstler _ Stm. 2.7.2024

Lieber Heinz Payer, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Normaler Lebensalltag eines Witwers, (ordnung- halten des Hauses, kochen, einkaufen,..)

Vormittag: kreatives Arbeiten (nachdenken, zeichnen, malen, schreiben)

Nachmittags : Bewegung (Radfahren) Besprechungen, Beratungstätigkeit.

Abends/Nachts: Veranstaltungen, kreatives Arbeiten

Heinz Payer, Künstler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Kontakte aufrechterhalten, Netzwerke knüpfen, für einander da-sein

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Kunst ist für mich eine besondere Kommunikationsform, ein Mitteilen an die Außenwelt, unter bestimmten Codes und Metaphern , die den künstler:innen helfen, ihre „unaussprechlichen“ Mitteilungen zu verfassen, ich glaube, dass die Sprache der Kunst universell ist, kommt sie doch aus paleoantroplogischer sicht aus entwicklungsgeschichtlich früheren mitteilungsinstrumentarien des körpers.

Was liest Du derzeit?

Ein Bildband : Maria Lassnig

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Meine Zeichnungen sind interessanter als die malereien…“ „Der Radiergummi ist der Erlöser …“ „Die Sprache des Bleistiftes ist spitz, zielgerichtet, nicht zielsicher, verwegen aber nicht frech…“

Heinz Payer, Künstler

Vielen Dank für das Interview, lieber Heinz, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Heinz Payer, Künstler

Fotos _ Mayr; Krosche, privat.

Walter Pobaschnig _ 27.6.2024

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„Gerade noch“ Marie&Luise, Liedermacherin _ Give Peace A Chance _ Klagenfurt 1.7.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Gerade noch

In einem Moment

Vor unserer Begegnung

Erschien der Tag düster


Platzregen donnerte herunter

Ergoss sich über

Allen, die wir uns hier versammelt hatten

Chaotisch nach Worten suchend

Empört über die Ungeheuerlichkeiten


Atmen. AUFSTEHEN.


Change ist the only constant thing in life

Hast Du zu mir gesagt

Alles, was ist, könnte auch anders sein

Nichts muss so bleiben

Communities matter

Empathie auch.


Marie&Luise, Marie-Therese Vollmer, 28.6.2024

Marie&Luise, Marie-Therese Vollmer ist selbständige Filmschaffende, Liedermacherin, Musikerin.

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Marie&Luise _ Marie-Therese Vollmer _ Filmschaffende, Liedermacherin, Musikerin.

Zur PersonMarie&Luise, Marie-Therese Vollmer, Erdenbewohnerin mit Lebensmittelpunkt Klagenfurt/Celovec.

1987 geboren in Northeim (De).

Abschluss Masterstudium Angewandte Kulturwissenschaft an der Alpen-Adria-Universität.

2017 Einstieg in die Filmbranche durch Mitarbeit am Kino-Dokumentarfilm MIND THE GAP (Regie: Robert Schabus). Tätigkeiten von Recherche und Konzeptarbeit über Produktionsassistenz zu Aufnahmeleitung und Regieassistenz (z.B. alpenland-film.at)

Kurzfilmprojekte mit Bertram Knappitsch, u.a. KINDER MACHEN KINO, gelebte Filmvermittlung mit Kindergarten- und Schulkindern.

Unter dem Namen MARIE & LUISE als Liedermacherin aktiv. Auftritte u.a.: FM4 Protestsongcontest 2022; Dolga noč žensk; VISIBLE Festival — 72 Stunden Feminismus.

2022 Debütalbum doppelleben: marieundluise.bandcamp.com .

2023 erste Filmmusik für Dokumentarfilm (Gitarre, instrumental).

2024 Mitarbeit an Musik(-Komposition) für Kinderhörbücher.

Fotos _ Helga Rader.

Walter Pobaschnig _ 28.6.2024

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Freiheit im Fokus. Gerda Taro und Robert Capa in Leipzig. Irme Schaber. Hentrich & Hentrich

Es sind zwei ganz außergewöhnliche Künstler:innenleben – Gerda Taro (1910–1937) und Robert Capa (1913–1954) – die vor allemin verschiedenen Stationen des Krieges in der Mitte des 20.Jahrhunderts (Spanischer Bürgerkrieg wie II.Weltkrieg) in ihren Reportagefotografien neue Wege gingen und Maßstäbe in Perspektive/Kampfnähe setzten.

Die Leidenschaft zur Fotografie wurde auch zu einer kurzen Lebenspartnerschaft. Der außergewöhnliche wie gefährliche Stil der Kriegsfotografie wurde schließlich Gerda Taro zum Verhängnis und sie wurde bei Kampfhandlungen 1937 von einem Panzer überrollt und starb an den Folgen der schweren Verletzungen.

Robert Capa wird zum berühmten Kriegsfotografen (Landung der Alliierten in der Normandie/Letzte Kriegshandlungen in Deutschland), dessen  Foto-Dokumentationen bis heute ganz außergewöhnliche Stationen moderner Reportagefotografie darstellen.

Ein topographischer Angelpunkt beider Persönlichkeiten in Lebens- und Zeitgeschichte ist Leipzig. Das „Capa-Haus“ erinnert heute daran.

Irme Schaber, Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin, freie Autorin, Kuratorin und Kunstvermittlerin, legt eine spannende Spurensuche vor, die beeindruckend in Wort&Bild Lebens- und werkstationen öffnet, dokumentiert und zusammenfasst.

„Gerda Taro und Robert Capa – Leben&Werk zweier ganz außergewöhnlicher Persönlichkeiten moderner Kunst und Reportage.“

Freiheit im Fokus. Gerda Taro und Robert Capa in Leipzig. Irme Schaber. Hentrich & Hentrich

Sprache: Deutsch

112 Seiten, Hardcover

51 Abbildungen

ISBN: 978-3-95565-648-5

Erschienen: 2024

18,90 €

Walter Pobaschnig  6/24

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