„ehrlich und wahrhaftig Geschichten zu erzählen“ Agnieszka Salamon, Regisseurin _ Wien 5.4.2024

Liebe Agnieszka Salamon, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Jetzt habe ich gerade viel zu tun. Ich inszeniere zurzeit in Wien eine Adaptation von einem polnischen Comicbuch („Abortion Stories“) über Abtreibungsproblematik und Frauenrechte für das Theater am Werk, Petersplatz. Das heißt viel Probenarbeit, die ich mit Familien- und Privatleben koordinieren muss.

Agnieszka Salamon, Regisseurin, Schauspielerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Über die Geschichte lernen und aus ihr lernen. Versuchen, so viele Informationen über andere Menschen und ihre Motivation zu erfahren, bevor man Urteile fällt. Und vor allem versuchen, ruhig zu bleiben.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Für mich ist die Aufgabe des Theaters oder Films, Geschichten zu erzählen. Und das möglichst ehrlich und wahrhaftig. Damit die Zuschauer sich in diesen Geschichten selbst wiederfinden können und daraus entweder neue Erkenntnisse oder Trost finden können.

Was liest Du derzeit?

„Aborcja jest“ („Abtreibung ist da“), ein Buch der polnischen Autorin Katarzyna Wezyk über die Geschichte der Abtreibung, nicht nur in Polen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Eine Stimme zu haben ist essenziell. Es schöpft zwar nicht die Rechte des Menschen aus, steht aber in ihrem Mittelpunkt. Man kann also die Geschichte der Frauenrechte und ihres Mangels als eine Geschichte des Schweigens und der Versuche, es zu brechen ansehen.

Agnieszka Salamon, Regisseurin, Schauspielerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Agnieszka, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Agnieszka Salamon _ Regisseurin, Schauspielerin

Zur Person _  Agnieszka Salamon ist 1975 in Wroclaw in Polen geboren und wuchs in Ostrowiec Swietokrzyski, einer industriell geprägten Kleinstadt auf. Sie studierte polnische Sprachwissenschaft an der Jagiellonischen Universität in Krakau und absolvierte ihre Schauspiel- und Puppenspielerausbildung an der staatlichen Schauspielschule in Wroclaw. Nach ihrem Diplom und einigen Engagements in Polen verlagerte sie 2001 ihren Lebensmittelpunkt nach Wien. Sie arbeitet vorwiegend mit freien Theatergruppen zusammen, mit dem Theater ortszeit (Salzburg / Wien), dem Theater des Lachens (Berlin) und in letzten Jahren mit der dänisch/österreichischen Performancegruppe SIGNA, bei der sie unter anderem in der Produktion „Wir Hunde / Us Dogs“ (Nestroy Preis 2016) mitspielte. Ihre Regietätigkeit begann mit der Gründung einer Theatergruppe polnischer Migranten in Wien, dem Theater AA-Vademecum.

Sie inszeniert seit fünfzehn Jahren politisch relevante polnische Texte und eigene Adaptationen von nicht dramatischen Werken. In Krakau inszenierte sie am Theater Laznia Nowa ein soziales Theaterprojekt mit Arbeitslosen aus Nowa Huta („Vademecum des Amateurtheaters“). Am Jungen Schauspielhaus in Düsseldorf führte sie
Regie bei einem integrativen Theaterprojekt mit Jugendlichen aus Deutschland und Polen („Born Digital“). Im Rahmen der WienWoche 2019 inszenierte sie „Tkaczki / die Spinnerinnen“, eine Performance über die Emanzipation und den Freiheitskampf von Textilarbeiterinnen. Diese wurde in einer Siebdruckwerkstatt aufgeführt.

Während der Corona Krise inszenierte sie mit ihrer polnischen Migrantengruppe das Stück „Zwei arme, polnisch sprechende Rumänen“ von Dorota Maslowska und nahm an der Performance „City of Whores“ von Natalie Assmann teil. 2021 / 22 arbeitete sie wieder mit der Gruppe SIGNA an der Performance „Die Ruhe“ im Deutschen Schauspielhaus Hamburg zusammen. Diese Inszenierung wurde mit einer Einladung zum Berliner Theatertreffen 2022 ausgezeichnet.

Agnieszka Salamon konzentriert sich bei ihren Arbeiten vor allem auf Probleme der Menschen, die aus verschiedenen Kulturen stammen, welche durch (freiwillige oder erzwungene) Migration ihre Identität neu suchen und gestalten müssen.

Fotos_ Teresa Marenzi

Walter Pobaschnig _ 2.4.2024

https://literaturoutdoors.com

„anders“ Nikolaus Stich, Regisseur _ Give Peace A Chance _ Wien 5.4.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Großartig

immens

vielfältig

einig


positiv

ekstatisch

aufregend

change

einzigartig


 anders


chorisch

happy

aktiv

new

creativ

empathisch



Nikolaus Stich, 2.4.2024

Nikolaus Stich _ Regisseur, Schauspieler

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Nikolaus Stich _ Regisseur, Schauspieler

Zur Person _ Nikolaus Stich, geboren in Wien, Ausbildung in Wien und New York. Schauspieler und freischaffender Regisseur. Zuletzt inszenierte er im Herbst 2023 im Theater Westliches Weinviertel „Mord im Orient Express“, sowie das Familien-Musical „Lilly und die wilden Räuber“ im Theater Akzent in Wien.

Seine Engagements als Schauspieler führten ihn durch den gesamten deutschen Sprachraum: „In 80 Tagen um die Welt“, „Ein Sommernachtstraum“, „Die Wunderübung“, „Ladies Night“, „Spamalot“, „Mamma Mia!“, „Jesus Christ Superstar“, „Cabaret“, um nur einige zu nennen. In Retz war er als Weißes Kaninchen in „Die Wunderland-Affäre“, als Albert Speer in „Führerbunker , Berlin April 1945“, als Gerichtsmediziner Dr Phillips in „Jack the Ripper“ sowie als Bruder Berengar in „Der Name der Rose“ zu erleben. Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich in der Sparte Darstellende Kunst: 2015 mit „Verein Rabauki“, 2021 mit „Verein handikapped unicorns NÖ“.

Aktuelle Produktion _

Kriminalkomödie nach den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle

05. April – 12. Mai 2024 – Stationentheater im Erlebniskeller Retz

Nach dem großen Erfolg beim Publikum und einer ausverkauften Vorstellungsreihe wird das schaurig-humorvolle Stationentheater „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ im Erlebniskeller Retz wiederaufgenommen. Im unterirdischen Labyrinth von Österreichs größtem historischen Weinkeller lässt das mit dem Niederösterreichischen Kulturpreis ausgezeichnete Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ den berühmten Meisterdetektiv in einem neuen geheimnisvollen Fall ermitteln.

Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“ (folgende) _
Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich _
Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr,
Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

Im Zirkus Baskerville geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Während der Halloween-Vorstellung werden der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein ständiger Begleiter Dr. Watson Zeugen eines mysteriösen Attentats. Jemand – oder etwas – hat es offenbar auf die neue Zirkusdirektorin Harriet Baskerville abgesehen, die Tochter des erst kürzlich unter ungeklärten Umständen verstorbenen Direktors Charles Baskerville. „Wenn Sie Wert auf Ihr Leben und Verstand legen, spielen Sie an Halloween keine Vorstellung. Packen Sie Ihre Sachen und verschwinden Sie für immer“, so lautet ein mysteriöser Brief. Eine Warnung? Eine Drohung? Oder ist doch etwas dran an der alten Zirkuslegende, nach der der Geist von Edward Mordrake mit seinem teuflischen zweiten Gesicht all jene, die es wagen, an Halloween eine Vorstellung zu spielen, mit sich in die Hölle reißt? Das Interesse von Sherlock Holmes und Dr. Watson ist geweckt. Treibt hier wirklich ein mörderischer Geist sein Unwesen? Wer hätte noch Interesse am Verschwinden von Harriet Baskerville? Und ist im Zirkus wirklich jeder der, für den er oder sie sich ausgibt?

Seit 2018 wird der Retzer Erlebniskeller vom preisgekrönten Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Das bewährte Stationen-Theater-Format ermöglicht es dem Publikum, gemeinsam mit Sherlock Holmes den Erlebniskeller Retz zu erkunden und Zeuge seiner brillanten Ermittlungen zu werden. Das 20 km lange Labyrinth aus verwinkelten Nischen und Räumen bietet eine einmalige und stimmungsvolle Kulisse für diese gruselige bis humorvolle Kriminalkomödie.

Mit viel Humor und einer gehörigen Prise Grusel adaptiert das bewährte Regieduo Ursula Leitner und Nikolaus Stich Sir Arthur Conan Doyles Kriminalklassiker „Der Hund von Baskerville“ als absurd-komischen Trip durch die verwinkelten Welten des Retzer Erlebniskellers, in denen schräge Artistinnen, Magier, Clowns, starke Männer und bärtige Frauen ihr Unwesen treiben. Manege frei!

MIT: Klemens Dellacher, Julia Handle, Lara Fabienne Karasek, J-D Schwarzmann, Samuel Schwarzmann, Nikolaus Stich, Sophie Benedikte Stocker, Gerald Walsberger, Kerstin Zinober & Marlene Fröschl / Lisa Hochrainer

TEAM: Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich | Dramaturgie & Produktion: Valentin Werner | Kostüme & Bühne: Petra Teufelsbauer | Technik: Martin Kerschbaum, Patrick Widhofner-Schmidt | Maske: Michelle Hofbauer, Daniela Novelli, Hannelore Uhrmacher | Produktion: Ignacio Busch | Regieassistenz: Daniela Graf | Öffentlichkeitsarbeit: Hannah Balber | Fotos: Anna Zehetgruber | Statisterie: Michelle Hofbauer | Publikumsbegleitung: Fabian Hauser, Robert Schirrer, Klaus Wiklicky-Leitner

Eine Produktion der „handikapped unicorns Niederösterreich“ gefördert durch das Land Niederösterreich

TICKETS

Vorverkauf online unter www.theater-retz.at, per Telefon unter 0681/20884266 sowie in der Gästeinfo Retzer Land (Hauptplatz 30, 2070 Retz)

SPIELTERMINE: 05. April – 12. Mai 2024

Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 6. April / 12. – 14. April / 18. – 21. April / 25. – 28. April / 2.- 5. Mai / 9. – 10. Mai / 12. Mai

ADRESSE: Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

KONTAKT

Hannah Balber, M.A. medien@theater-retz.at

Foto-Portrait: Stefan Sappert

Szenenfotos _ „Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“: Anna Zehetgruber

Fotos_Erlebniskeller Retz: Die Reisereporter

Walter Pobaschnig _ 2.4.2024

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Willkommen in Wien. So haben Marc Aurel und Maria Theresia Paradis, Yoko Ono, Thomas Bernhard und viele weitere die Stadt erlebt. Rainer Metzger. Molden Verlag.

Wien. Eine faszinierende Stadt in einmaliger kultureller Vielfalt in wunderbaren Begegnungsorten. So präsentiert sich die knapp 2 Millionen Stadt heute und so war es auch in den Jahrhunderten davor. Zahlreiche Denkmäler in Stein wie Wort und Bild erinnern daran und machen Erfahrungen, Geschehnisse über Zeiten hinweg lebendig. Eine Spurensuche, die Überraschungen bietet…

Rainer Metzger, Kunsthistoriker, Kurator, Autor, begibt sich nun in 25 kulturhistorischen Blitzlichtern von Marc Aurel, Lina Loos bis zu Thomas Bernhard und John Lennon zu topographischen Bezugspunkten und lässt Kulturgeschichte vielfältig lebendig werden.

„Eine spannende Wiener Spurensuche von Marc Aurel, Thomas Bernhard bis zu John Lennon.“

Willkommen in Wien. So haben Marc Aurel und Maria Theresia Paradis, Yoko Ono, Thomas Bernhard und viele weitere die Stadt erlebt. Rainer Metzger. Molden Verlag.

Hardcover

15,5 x 22,5 cm; 192 Seiten

ISBN 978-3-222-15067-8

€ 20,00

Molden Verlag

Walter Pobaschnig 4/2024

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„vor allem auf die Wünsche und Träume der Jugend zu hören und sie respektieren“ Nikolaus Stich, Regisseur _ Wien 4.4.2024

Lieber Nikolaus Stich, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Einen regelmäßigen Tagesablauf gibt es bei mir nicht. Jeder Tag sieht komplett anders aus. Arbeitszeiten und Tätigkeiten wechseln ständig und fließen ineinander. Das ist eines der Dinge, die ich als „Theatermensch“ liebe: Es ist immer aufregend, spannend und herausfordernd.

Nikolaus Stich _ Regisseur, Schauspieler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ein „Mehr“ an Miteinander. Das Augenmerk darauf richten, dass wir nicht alleine auf der Welt sein können und in Wirklichkeit auch nicht wollen. Einander Helfen, Füreinander da sein. Beginnend im Kleinen, bei den Nachbar*innen, im Arbeitsumfeld. Respektvoll und mitfühlend sein und verstehen, dass große Belastungen und Veränderungen auch den Menschen betreffen, der gerade neben mir steht.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Offen dafür sein, neue Wege zu gehen, und nicht vor Ängsten und Unsicherheiten gelähmt in den Zwängen der Vergangenheit verharren. Das kann gelingen durch viel miteinander reden, gegenseitig Lust auf Veränderung machen, nicht vor Stolpersteinen zurückschrecken und vor allem auf die Wünsche und Träume der Jugend hören und sie respektieren, auch wenn man sie möglicherweise nicht versteht.

Theater war und ist ein Spiegel der Zeit, der uns helfen kann Veränderungen und Herausforderungen einzuordnen, damit besser umzugehen und sowohl in die Gesellschaft als auch im persönlichen Leben zu integrieren. Das ist auch jetzt die große und wichtige Kraft des Theaters und der Kunst an sich.

Was liest Du derzeit?

Ich schäme mich fast das hier zu schreiben, aber ich will ehrlich sein: Nichts. Für Lesen bleibt im alltäglichen Stress leider kaum Zeit. Ich vermisse es sehr und freue mich auf meinen nächsten Urlaub, wo ich wieder ein Buch nach dem anderen verschlingen werde. Mein letztes Buch: BLUTBUCH – Kim de l´Horizon

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Schaut auf euch und stärkt einander. Geht raus in die Natur und schnappt euch die Zuversicht, die an jeder Ecke auf euch wartet.

Vielen Dank für das Interview, lieber Nikolaus, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Nikolaus Stich _ Regisseur, Schauspieler

Zur Person _ Nikolaus Stich, geboren in Wien, Ausbildung in Wien und New York. Schauspieler und freischaffender Regisseur. Zuletzt inszenierte er im Herbst 2023 im Theater Westliches Weinviertel „Mord im Orient Express“, sowie das Familien-Musical „Lilly und die wilden Räuber“ im Theater Akzent in Wien.

Seine Engagements als Schauspieler führten ihn durch den gesamten deutschen Sprachraum: „In 80 Tagen um die Welt“, „Ein Sommernachtstraum“, „Die Wunderübung“, „Ladies Night“, „Spamalot“, „Mamma Mia!“, „Jesus Christ Superstar“, „Cabaret“, um nur einige zu nennen. In Retz war er als Weißes Kaninchen in „Die Wunderland-Affäre“, als Albert Speer in „Führerbunker , Berlin April 1945“, als Gerichtsmediziner Dr Phillips in „Jack the Ripper“ sowie als Bruder Berengar in „Der Name der Rose“ zu erleben. Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich in der Sparte Darstellende Kunst: 2015 mit „Verein Rabauki“, 2021 mit „Verein handikapped unicorns NÖ“.

Aktuelle Produktion _

Kriminalkomödie nach den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle

05. April – 12. Mai 2024 – Stationentheater im Erlebniskeller Retz

Nach dem großen Erfolg beim Publikum und einer ausverkauften Vorstellungsreihe wird das schaurig-humorvolle Stationentheater „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ im Erlebniskeller Retz wiederaufgenommen. Im unterirdischen Labyrinth von Österreichs größtem historischen Weinkeller lässt das mit dem Niederösterreichischen Kulturpreis ausgezeichnete Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ den berühmten Meisterdetektiv in einem neuen geheimnisvollen Fall ermitteln.

Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“ (folgende) _
Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich _
Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr,
Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

Im Zirkus Baskerville geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Während der Halloween-Vorstellung werden der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein ständiger Begleiter Dr. Watson Zeugen eines mysteriösen Attentats. Jemand – oder etwas – hat es offenbar auf die neue Zirkusdirektorin Harriet Baskerville abgesehen, die Tochter des erst kürzlich unter ungeklärten Umständen verstorbenen Direktors Charles Baskerville. „Wenn Sie Wert auf Ihr Leben und Verstand legen, spielen Sie an Halloween keine Vorstellung. Packen Sie Ihre Sachen und verschwinden Sie für immer“, so lautet ein mysteriöser Brief. Eine Warnung? Eine Drohung? Oder ist doch etwas dran an der alten Zirkuslegende, nach der der Geist von Edward Mordrake mit seinem teuflischen zweiten Gesicht all jene, die es wagen, an Halloween eine Vorstellung zu spielen, mit sich in die Hölle reißt? Das Interesse von Sherlock Holmes und Dr. Watson ist geweckt. Treibt hier wirklich ein mörderischer Geist sein Unwesen? Wer hätte noch Interesse am Verschwinden von Harriet Baskerville? Und ist im Zirkus wirklich jeder der, für den er oder sie sich ausgibt?

Seit 2018 wird der Retzer Erlebniskeller vom preisgekrönten Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Das bewährte Stationen-Theater-Format ermöglicht es dem Publikum, gemeinsam mit Sherlock Holmes den Erlebniskeller Retz zu erkunden und Zeuge seiner brillanten Ermittlungen zu werden. Das 20 km lange Labyrinth aus verwinkelten Nischen und Räumen bietet eine einmalige und stimmungsvolle Kulisse für diese gruselige bis humorvolle Kriminalkomödie.

Mit viel Humor und einer gehörigen Prise Grusel adaptiert das bewährte Regieduo Ursula Leitner und Nikolaus Stich Sir Arthur Conan Doyles Kriminalklassiker „Der Hund von Baskerville“ als absurd-komischen Trip durch die verwinkelten Welten des Retzer Erlebniskellers, in denen schräge Artistinnen, Magier, Clowns, starke Männer und bärtige Frauen ihr Unwesen treiben. Manege frei!

MIT: Klemens Dellacher, Julia Handle, Lara Fabienne Karasek, J-D Schwarzmann, Samuel Schwarzmann, Nikolaus Stich, Sophie Benedikte Stocker, Gerald Walsberger, Kerstin Zinober & Marlene Fröschl / Lisa Hochrainer

TEAM: Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich | Dramaturgie & Produktion: Valentin Werner | Kostüme & Bühne: Petra Teufelsbauer | Technik: Martin Kerschbaum, Patrick Widhofner-Schmidt | Maske: Michelle Hofbauer, Daniela Novelli, Hannelore Uhrmacher | Produktion: Ignacio Busch | Regieassistenz: Daniela Graf | Öffentlichkeitsarbeit: Hannah Balber | Fotos: Anna Zehetgruber | Statisterie: Michelle Hofbauer | Publikumsbegleitung: Fabian Hauser, Robert Schirrer, Klaus Wiklicky-Leitner

Eine Produktion der „handikapped unicorns Niederösterreich“ gefördert durch das Land Niederösterreich

TICKETS

Vorverkauf online unter www.theater-retz.at, per Telefon unter 0681/20884266 sowie in der Gästeinfo Retzer Land (Hauptplatz 30, 2070 Retz)

SPIELTERMINE: 05. April – 12. Mai 2024

Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 6. April / 12. – 14. April / 18. – 21. April / 25. – 28. April / 2.- 5. Mai / 9. – 10. Mai / 12. Mai

ADRESSE: Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

KONTAKT

Hannah Balber, M.A. medien@theater-retz.at

Foto-Portrait: Stefan Sappert

Szenenfotos _ „Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“: Anna Zehetgruber

Fotos_Erlebniskeller Retz: Die Reisereporter

Walter Pobaschnig _ 2.4.2024

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„Geben wir nicht auf“ Ursula Leitner, Regisseurin _ Give Peace A Chance _ Wien 4.4.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Geben wir nicht auf

In Zeiten wie diesen, müssen wir

Vertrauen

Erheben wir uns in Zeiten des Demokratieverlustes, geben wir


Polemikern keine Chance

Erheben wir uns gegen

Autokraten, lasst uns gemeinsam im

Chor unsere Stimmen

Erheben


Alle zusammen, Friede darf keine


Chimäre sein, der wir nachjagen müssen

Halten wir zusammen, halten wir uns

An den Händen

Nie mehr Krieg

Chancengleichheit für alle für immer und

Ewig



Ursula Leitner, 2.4.2024

Ursula Leitner, Regisseurin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Ursula Leitner, Regisseurin

Zur Person _ Ursula Leitner arbeitet als freischaffende Regisseurin und Theatermacherin. Sie ist Mitbegründerin des Theaterkollektivs handikapped unicorns. In Wien inszenierte sie erfolgreich „Zum Wilden Mann“ im Werk-X Petersplatz sowie „Sherlock Holmes“ von Tex Rubinowitz im Werk-X. Zudem inszeniert sie regelmäßig im Theater Westliches Weinviertel (u.a. „Ladies Night“, „Die 39 Stufen“, „Krach im Hause Gott“) und war vier Jahre für die Sommerspiele Melk als Regiemitarbeiterin tätig. Ihre Inszenierung von „Hödlmoser“ tourt derzeit durch die Steiermark. 

Weitere Arbeiten waren u.a. „Im Auftrag Charles Mansons“ im Werk-X Eldorado. Ihre Inszenierungen von „norway.today“ und der Romanadaption „Bienensterben“ waren im Ateliertheater Wien zu sehen. Für das jährliche Stationentheater im Erlebniskeller Retz fungiert sie als künstlerische Leiterin, wo zuletzt „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ gezeigt wurde. 2024 folgt die Wiederaufnahme. Zuletzt inszenierte sie „Sauschneidn“ von Ewald Palmetshofer im Hof-Theater/Höf-Präbach, sowie „Herstory. No more excuses. No more abuses.“ im Werk-X Petersplatz und „Revanche“ im Theater Westliches Weinviertel.

Im April ist die Wiederaufnahme ihrer Inszenierung von „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ erneut im Erlebniskeller zu sehen. Ebenfalls im April gastiert sie mit ihrer für das Hof-Theater/Höf-Präbach erarbeitete Inszenierung von „Das Wechselbälgchen“ im Off-Theater Wien. Von April 2021 bis Juni 2023 war sie als Dozentin für das Fach Rollengestaltung am Max-Reinhardt-Seminar tätig.

Aktuelle Produktion _

Kriminalkomödie nach den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle

05. April – 12. Mai 2024 – Stationentheater im Erlebniskeller Retz

Nach dem großen Erfolg beim Publikum und einer ausverkauften Vorstellungsreihe wird das schaurig-humorvolle Stationentheater „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ im Erlebniskeller Retz wiederaufgenommen. Im unterirdischen Labyrinth von Österreichs größtem historischen Weinkeller lässt das mit dem Niederösterreich Kulturpreis ausgezeichnete Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ den berühmten Meisterdetektiv in einem neuen geheimnisvollen Fall ermitteln.

Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“ (folgende) _
Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich _
Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr,
Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

Im Zirkus Baskerville geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Während der Halloween-Vorstellung werden der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein ständiger Begleiter Dr. Watson Zeugen eines mysteriösen Attentats. Jemand – oder etwas – hat es offenbar auf die neue Zirkusdirektorin Harriet Baskerville abgesehen, die Tochter des erst kürzlich unter ungeklärten Umständen verstorbenen Direktors Charles Baskerville. „Wenn Sie Wert auf Ihr Leben und Verstand legen, spielen Sie an Halloween keine Vorstellung. Packen Sie Ihre Sachen und verschwinden Sie für immer“, so lautet ein mysteriöser Brief. Eine Warnung? Eine Drohung? Oder ist doch etwas dran an der alten Zirkuslegende, nach der der Geist von Edward Mordrake mit seinem teuflischen zweiten Gesicht all jene, die es wagen, an Halloween eine Vorstellung zu spielen, mit sich in die Hölle reißt? Das Interesse von Sherlock Holmes und Dr. Watson ist geweckt. Treibt hier wirklich ein mörderischer Geist sein Unwesen? Wer hätte noch Interesse am Verschwinden von Harriet Baskerville? Und ist im Zirkus wirklich jeder der, für den er oder sie sich ausgibt?

Seit 2018 wird der Retzer Erlebniskeller vom preisgekrönten Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Das bewährte Stationen-Theater-Format ermöglicht es dem Publikum, gemeinsam mit Sherlock Holmes den Erlebniskeller Retz zu erkunden und Zeuge seiner brillanten Ermittlungen zu werden. Das 20 km lange Labyrinth aus verwinkelten Nischen und Räumen bietet eine einmalige und stimmungsvolle Kulisse für diese gruselige bis humorvolle Kriminalkomödie.

Mit viel Humor und einer gehörigen Prise Grusel adaptiert das bewährte Regieduo Ursula Leitner und Nikolaus Stich Sir Arthur Conan Doyles Kriminalklassiker „Der Hund von Baskerville“ als absurd-komischen Trip durch die verwinkelten Welten des Retzer Erlebniskellers, in denen schräge Artistinnen, Magier, Clowns, starke Männer und bärtige Frauen ihr Unwesen treiben. Manege frei!

MIT: Klemens Dellacher, Julia Handle, Lara Fabienne Karasek, J-D Schwarzmann, Samuel Schwarzmann, Nikolaus Stich, Sophie Benedikte Stocker, Gerald Walsberger, Kerstin Zinober & Marlene Fröschl / Lisa Hochrainer

TEAM: Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich | Dramaturgie & Produktion: Valentin Werner | Kostüme & Bühne: Petra Teufelsbauer | Technik: Martin Kerschbaum, Patrick Widhofner-Schmidt | Maske: Michelle Hofbauer, Daniela Novelli, Hannelore Uhrmacher | Produktion: Ignacio Busch | Regieassistenz: Daniela Graf | Öffentlichkeitsarbeit: Hannah Balber | Fotos: Anna Zehetgruber | Statisterie: Michelle Hofbauer | Publikumsbegleitung: Fabian Hauser, Robert Schirrer, Klaus Wiklicky-Leitner

Eine Produktion der „handikapped unicorns Niederösterreich“ gefördert durch das Land Niederösterreich

TICKETS

Vorverkauf online unter www.theater-retz.at, per Telefon unter 0681/20884266 sowie in der Gästeinfo Retzer Land (Hauptplatz 30, 2070 Retz)

SPIELTERMINE: 05. April – 12. Mai 2024

Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 6. April / 12. – 14. April / 18. – 21. April / 25. – 28. April / 2.- 5. Mai / 9. – 10. Mai / 12. Mai

ADRESSE: Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

KONTAKT

Hannah Balber, M.A. medien@theater-retz.at

Foto-Portrait: Stefan Sappert

Szenenfotos _ „Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“: Anna Zehetgruber

Fotos_Erlebniskeller Retz: Die Reisereporter

Walter Pobaschnig _ 2.4.2024

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„wie bekommen wir Menschen außerhalb unserer Bubble ins Theater?“ Ursula Leitner, Regisseurin _ Wien 3.4.2024

Liebe Ursula Leitner, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich stehe morgens auf und brauche erstmal eine Stunde nur für mich, für Kaffee und für Nachrichten, um mich auf dem Laufenden zu halten. Dann erledige ich alles was gerade so im Home-Office ansteht, beantworte Emails und kümmere mich um die Organisation diverser Termine und Produktionen. Mittags oder nachmittags geht es momentan zu den Proben nach Retz in den Erlebniskeller. Am 5. April ist Premiere von „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“.

Ursula Leitner, Regisseurin
Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“ (folgende) _
Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich _
Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr,
Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Augen und Ohren offenhalten. Ich denke, wir sollten uns für unsere Umwelt sensibilisieren, empathisch sein und auch schwierigen Gesprächen nicht aus dem Weg gehen. Zuhören aber auch widersprechen. Sich weiterbilden und nie aufhören zu lernen. Wir beobachten einen massiven Rechtsruck, den es zu verhindern gilt. Menschen werden aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihres Geschlechts oder ihrer Kunst (Stichwort: Drag) massiv bedroht. Es scheint so, als würden wir oft einen Schritt vorwärts wagen, im Anschluss aber geht es dann gleich meterweit zurück. Das kann ich nicht verstehen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich verstehe das Theater als Ort des Austausches und als Möglichkeit der Gesellschaft den Spiegel vor Augen zu halten. Aber auch als Mittel zur Zerstreuung, um Menschen eine gute Zeit zu verschaffen, abseits ihrer Alltagsprobleme. Jede Form hat seine Berechtigung. Ich denke aber, dass wir uns Gedanken machen sollten, wie man auch die Menschen außerhalb unserer Bubble ins Theater bekommt, um die Vielfalt und den Austausch zu fördern und vielleicht auch, um den ein oder anderen zum Denken oder sogar Umdenken anzuregen.

Was liest Du derzeit?

Der Russe ist einer, der Birken liebt – Olga Grjasnowa

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Nieder mit dem Patriarchat!“

Vielen Dank für das Interview, liebe Ursula, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Ursula Leitner, Regisseurin

Zur Person _ Ursula Leitner arbeitet als freischaffende Regisseurin und Theatermacherin. Sie ist Mitbegründerin des Theaterkollektivs handikapped unicorns. In Wien inszenierte sie erfolgreich „Zum Wilden Mann“ im Werk-X Petersplatz sowie „Sherlock Holmes“ von Tex Rubinowitz im Werk-X. Zudem inszeniert sie regelmäßig im Theater Westliches Weinviertel (u.a. „Ladies Night“, „Die 39 Stufen“, „Krach im Hause Gott“) und war vier Jahre für die Sommerspiele Melk als Regiemitarbeiterin tätig. Ihre Inszenierung von „Hödlmoser“ tourt derzeit durch die Steiermark. 

Weitere Arbeiten waren u.a. „Im Auftrag Charles Mansons“ im Werk-X Eldorado. Ihre Inszenierungen von „norway.today“ und der Romanadaption „Bienensterben“ waren im Ateliertheater Wien zu sehen. Für das jährliche Stationentheater im Erlebniskeller Retz fungiert sie als künstlerische Leiterin, wo zuletzt „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ gezeigt wurde. 2024 folgt die Wiederaufnahme. Zuletzt inszenierte sie „Sauschneidn“ von Ewald Palmetshofer im Hof-Theater/Höf-Präbach, sowie „Herstory. No more excuses. No more abuses.“ im Werk-X Petersplatz und „Revanche“ im Theater Westliches Weinviertel.

Im April ist die Wiederaufnahme ihrer Inszenierung von „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ erneut im Erlebniskeller zu sehen. Ebenfalls im April gastiert sie mit ihrer für das Hof-Theater/Höf-Präbach erarbeitete Inszenierung von „Das Wechselbälgchen“ im Off-Theater Wien. Von April 2021 bis Juni 2023 war sie als Dozentin für das Fach Rollengestaltung am Max-Reinhardt-Seminar tätig.

Aktuelle Produktion _

Kriminalkomödie nach den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle

05. April – 12. Mai 2024 – Stationentheater im Erlebniskeller Retz

Nach dem großen Erfolg beim Publikum und einer ausverkauften Vorstellungsreihe wird das schaurig-humorvolle Stationentheater „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ im Erlebniskeller Retz wiederaufgenommen. Im unterirdischen Labyrinth von Österreichs größtem historischen Weinkeller lässt das mit dem Niederösterreichischen Kulturpreis ausgezeichnete Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ den berühmten Meisterdetektiv in einem neuen geheimnisvollen Fall ermitteln.

Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“ (folgende) _
Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich _
Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr,
Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

Im Zirkus Baskerville geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Während der Halloween-Vorstellung werden der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein ständiger Begleiter Dr. Watson Zeugen eines mysteriösen Attentats. Jemand – oder etwas – hat es offenbar auf die neue Zirkusdirektorin Harriet Baskerville abgesehen, die Tochter des erst kürzlich unter ungeklärten Umständen verstorbenen Direktors Charles Baskerville. „Wenn Sie Wert auf Ihr Leben und Verstand legen, spielen Sie an Halloween keine Vorstellung. Packen Sie Ihre Sachen und verschwinden Sie für immer“, so lautet ein mysteriöser Brief. Eine Warnung? Eine Drohung? Oder ist doch etwas dran an der alten Zirkuslegende, nach der der Geist von Edward Mordrake mit seinem teuflischen zweiten Gesicht all jene, die es wagen, an Halloween eine Vorstellung zu spielen, mit sich in die Hölle reißt? Das Interesse von Sherlock Holmes und Dr. Watson ist geweckt. Treibt hier wirklich ein mörderischer Geist sein Unwesen? Wer hätte noch Interesse am Verschwinden von Harriet Baskerville? Und ist im Zirkus wirklich jeder der, für den er oder sie sich ausgibt?

Seit 2018 wird der Retzer Erlebniskeller vom preisgekrönten Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Das bewährte Stationen-Theater-Format ermöglicht es dem Publikum, gemeinsam mit Sherlock Holmes den Erlebniskeller Retz zu erkunden und Zeuge seiner brillanten Ermittlungen zu werden. Das 20 km lange Labyrinth aus verwinkelten Nischen und Räumen bietet eine einmalige und stimmungsvolle Kulisse für diese gruselige bis humorvolle Kriminalkomödie.

Mit viel Humor und einer gehörigen Prise Grusel adaptiert das bewährte Regieduo Ursula Leitner und Nikolaus Stich Sir Arthur Conan Doyles Kriminalklassiker „Der Hund von Baskerville“ als absurd-komischen Trip durch die verwinkelten Welten des Retzer Erlebniskellers, in denen schräge Artistinnen, Magier, Clowns, starke Männer und bärtige Frauen ihr Unwesen treiben. Manege frei!

MIT: Klemens Dellacher, Julia Handle, Lara Fabienne Karasek, J-D Schwarzmann, Samuel Schwarzmann, Nikolaus Stich, Sophie Benedikte Stocker, Gerald Walsberger, Kerstin Zinober & Marlene Fröschl / Lisa Hochrainer

TEAM: Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich | Dramaturgie & Produktion: Valentin Werner | Kostüme & Bühne: Petra Teufelsbauer | Technik: Martin Kerschbaum, Patrick Widhofner-Schmidt | Maske: Michelle Hofbauer, Daniela Novelli, Hannelore Uhrmacher | Produktion: Ignacio Busch | Regieassistenz: Daniela Graf | Öffentlichkeitsarbeit: Hannah Balber | Fotos: Anna Zehetgruber | Statisterie: Michelle Hofbauer | Publikumsbegleitung: Fabian Hauser, Robert Schirrer, Klaus Wiklicky-Leitner

Eine Produktion der „handikapped unicorns Niederösterreich“ gefördert durch das Land Niederösterreich

TICKETS

Vorverkauf online unter www.theater-retz.at, per Telefon unter 0681/20884266 sowie in der Gästeinfo Retzer Land (Hauptplatz 30, 2070 Retz)

SPIELTERMINE: 05. April – 12. Mai 2024

Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 6. April / 12. – 14. April / 18. – 21. April / 25. – 28. April / 2.- 5. Mai / 9. – 10. Mai / 12. Mai

ADRESSE: Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

KONTAKT

Hannah Balber, M.A. medien@theater-retz.at

Foto-Portrait: Stefan Sappert

Szenenfotos _ „Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“: Anna Zehetgruber

Fotos_Erlebniskeller Retz: Die Reisereporter

Walter Pobaschnig _ 2.4.2024

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„Geburt“ Carina Koller-Stockinger, Singer-Songwriterin _ Give Peace A Chance _ Wien 3.4.2024

GIVE PEACE A CHANCE

G eburt ist die Schleuse in die

I nternalisierung eines Systems der

V erbote und oft auch der

E rniedrigungen.


P erplexität über Ungerechtigkeiten kann in

E rleichterung münden, wenn man doch Luft zum

A tmen findet. Das ist eine

C hance. Worte zu inhalieren, die

E inheit fühlen lassen und heilsamen


A nklang. Sie sind eine

C hance vor der machtvollen

H alluzination dieses Konstruktes die

A ugen zu weiten. Für ein klares

N ein zu Entzweiung. Vielleicht ist es unsere letzte

C hance.

E rgreifen wir sie!



Carina Koller-Stockinger, 3.4.2024

Carina Koller-Stockinger, Singer-Songwriterin
und Illustratorin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Carina Koller-Stockinger, Singer-Songwriterin
und Illustratorin

Zur Person _  Carina Koller-Stockinger released ihre Musik unter dem Namen „Hope Will Lead“. Und kann es denn eine bessere Zeit für diese Band geben als das Jetzt? Das Medium ist die Botschaft. Der Sound bleibt durch sphärische Wolken aus Celli und Synth-Pads sowie der elastischen, unbeugsamen Stimme der Frontfrau alias Hope unverkennbar. Man könnte als Genre-Kästchen – wenn das denn wichtig wäre – „Adult Pop“ ankreuzen. Ihre Texte stellen die großen Fragen des Jetzt mit sanfter Klarheit, Verve und Nachdruck. Neben Hope bilden Patrick Koller, David Dornig, Dorian Windegger, Roman Richter sowie Anna Starzinger und Thomas Milacher das Kernteam hinter ihren Produktionen.

Seit ihrer Gründung 2015 sind Hope Will Lead mit ihren Singles auf vielen Kanälen zu hören – von FM4 über 88.6 bis Radio Orange, vom Donauinselfest bis zum „Wir sind Wien“-Festival (womit auch die Frage ihres Herkunfts- und Wirkungsorts geklärt wäre).

2025, nach einem intensiven Reifeprozess, soll ihr erstes Album veröffentlicht werden.

Carina Koller-Stockinger, Singer-Songwriterin
und Illustratorin

Mehr zur Band Hope Will Leadunter

hopewilllead.com

@hopewilllead

YouTube.com/c/hopewilllead

Fotos _ Nikolaus Ostermann

Walter Pobaschnig _ 3.4.2024

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Meuterei im Paradies. Die Fahrt der Bounty und die globale Wirtschaft im 18. Jahrhundert. Simon Füchtenschnieder. Klett-Cotta Verlag.

Es ist einer der großen Hollywoodfilmklassiker, in dem Marlon Brando, dessen hundertsten Geburtstag heuer gedacht und der in zahlreichen Filmen zelebriert wird, brilliert (Meuterei auf der Bounty, 1962). Diesem spannenden Filmstoff (es wurde auch an den Originalschauplätzen gedreht) gehen zahlreiche weitere künstlerische Zugänge (Filme, Bücher) voraus.

Simon Füchtenschnieder, Anglist und Historiker, dessen Arbeitsschwerpunkte in der britischen Seefahrtsgeschichte des 18. Jahrhunderts liegen, widmet sich im vorliegenden Buch dem umfassenden historischen Kontext der Ereignisse auf der Bounty im Jahre 1789. In 11.Kapitel geht der renommierte Autor den Grundlagen der Seefahrtsgeschichte der Zeit in den wirtschaftlichen, globalpolitischen und sozialgeschichtlichen Perspektiven nach wie öffnet auch das historisch gesicherte Wissen um die unmittelbaren Ereignisse auf der Bounty nach der möglichen Quellenlage. Es entsteht so ein beeindruckendes Panorama wie Drama als historisches Beispiel moderner Entwicklungszusammenhänge und deren Brüchen und Herausforderungen.

„Ein großer Filmstoff in beeindruckender sozialhistorischer Analyse!“

Meuterei im Paradies. Die Fahrt der Bounty und die globale Wirtschaft im 18. Jahrhundert. Simon Füchtenschnieder. Klett-Cotta Verlag.

304 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, mit farbigem Tafelteil und Vorsatzkarten

ISBN: 978-3-608-98773-7

1.Auflage 2024

Walter Pobaschnig  4/24

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„Nähe feiern“ Anette Welp, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Trebur-Astheim/D 2.4.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Glücklich sein

Intuition spüren

Vertrauen bejahen

Engel berühren


Positiv leben

Entscheidungen treffen

Aufmerksamkeit geben

Charme versprühen

Erfüllung finden


Allheilmittel entdecken


Chancen erkennen

Herzenswärme verschenken

Authentizität bewahren

Nähe feiern

Charisma entfalten

Energievoll wirken


Anette Welp, 29.3.2024

Anette Welp, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Anette Welp, Schriftstellerin

Zur Person _  Anette Welp (*1963) studierte Germanistik, Pädagogik und Bibliothekswissenschaften. Sie absolvierte eine zweijährige Ausbildung zur systemischen Familienberaterin.

Die Schriftstellerin, Malerin, Verlegerin, mehrfache Literaturpreisträgerin und Dozentin für kreatives Schreiben gründete 2006 den Augen Auf Verlag, in dem bis heute vielzählige Bücher, Hörbücher und Kalender erschienen sind.

Anette Welp ist Mitglied in der DGPB (Deutschsprachige Gesellschaft für Poesie- und Bibliotherapie, kreatives Schreiben und Biographiearbeit e.V.) und seit 2023 Mitglied in der GEDOK Frankfurt Rhein Main e.V.

Zudem bietet die Dozentin in der Reihe »Bilder von der Seele schreiben« seit vielen Jahren KreativSchreibKurse an, die zu heilsamer Selbstreflektion anregen.

Hauptberuflich ist Anette Welp im Rathaus Trebur in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Frauengleichstellung.

Homepage: www.vollweiblich.de

Die aktuelle Veröffentlichung von Anette Welp ist ein Mutter-Tochter-Projekt:


Ein Wunder, bitte!

Texte: Anette Welp

Fotografien: Nadine Grüßgen

Hardcover, 48 Seiten, A5-Format

ISBN 978-3-9825944-0-8

Preis: 15,00 Euro

Zum Buch: Anlass des Buches war die Rede von Anette Welp für das Projekt »Ungehaltene Reden von ungehaltenen Frauen«, das von der Stiftung Brückner-Kühner sowie dem Verlag S. Fischer Theater und Medien veranstaltet wurde.

Zwei Frauen, zwei Generationen: Mutter und Tochter – die eine Autorin, die andere Fotografin. Zwei Frauen mit mal gleichem, mal unterschiedlichem Blick in die Welt. Gemeinsam haben sie bereits einige Projekte an den Start gebracht. Und jetzt haben sie Seite an Seite ihr erstes Buch entwickelt und gestaltet.

»Wir sind zwei Künstlerinnen, die sowohl einen gleichen als auch unterschiedlichen Blick auf die aktuelle Weltsituation haben. Meine Freiheit, die Texte fotografisch so zu interpretieren, wie ich sie empfinde, hat dieses Buch zu einem ganz besonderen Mutter-Tochter-Projekt gemacht.« (Nadine Grüßgen)

Entstanden ist ein Buch mit Texten von Anette Welp und Fotografien von Nadine Grüßgen – jede mit ihrem ureigenen Blick auf das Leben, jede mit ihrem ureigenen Medium. Anette Welp, die Mutter, die Autorin beschreibt es mit ihren Worten; Nadine Grüßgen, die Tochter, die Fotografin zeigt es in ihren Bildern. Beide stehen nicht nur im Rahmen ihrer Familienbande wie auch als selbstbewusste Frauen Seite an Seite, sondern zeigen auch in ihrem künstlerischen Miteinander diese besondere Nähe, die sie verbindet, inspiriert, gegenseitig beflügelt und zu ihrem ersten Buch animierte.

Anette Welp Schriftstellerin & Nadine Grüßgen, Fotografin

Zu meinem „Augen Auf Verlag„:

Im März 2006 habe ich den Augen Auf Verlag gegründet. Der Name macht mich stolz. Ich habe ihn kreiert, wie so viele meiner Buchtitel. Seit 18 Jahren veröffentliche ich Bücher, Hörbücher, immerwährende Jahreskalender und widme mich besonderen Projekten.

Der Augen Auf Verlag lebt durch meine Menschen, die mir vertrauen, mir ihre Texte und Fotografien zur Verfügung stellen, mit mir gemeinsame Veranstaltungen planen und durchführen.

In den 18 Jahren bin ich mit meinem Verlag gewachsen. Ich habe viel Wissen hinzugewonnen. Mein bisheriger Weg ist durch wundervolle Begegnungen geprägt. Einen Verlag mit allem Drum und Dran zu führen, ist keine einfache Angelegenheit. Wie oft bin ich zerrissen, weil die Aufgaben in mir immer wieder die Frage aufbrachen: Was bin ich denn jetzt? Autorin, Lektorin oder Verlegerin.

Es war jedoch nicht nur immer kreativ, spannend, inspirierend. Es gibt Menschen, die mich in ungesunde Abhängigkeiten hineinprotegieren wollten. Es gibt energiefressende Menschen und es gibt Egoisten. Das zu erkennen, war meine Lernaufgabe. Meine Haltung war und ist die: Auf Augenhöhe können wir vieles gemeinsame schaffen. Es ist wundervoll, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, kleine Netzwerke aufzubauen, win-win-Situationen herzustellen.

https://www.vollweiblich.de/

Fotos_ Nadine Grüßgen

Walter Pobaschnig _ 29.3.2024

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„Ich wünsche mir mehr Solidarität, gerade auch unter Frauen“ Cornelia Koepsell, Schriftstellerin _ Hermannsburg/D 2.4.2024

Liebe Cornelia Koepsell, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Es gibt zwei Rituale, die ich fast täglich einhalte. Morgens: schreiben. Ein langer Spaziergang oder fahrradfahren. Dabei kommen mir die besten Ideen. Der Rest des Tages richtet sich nach aktuellen Erfordernissen.

Cornelia Koepsell,,Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Runterkommen aus der Aufregungs-Spirale. Zuhören. Nachdenken. Nicht sofort urteilen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Ich wünsche mir mehr Solidarität, gerade auch unter Frauen. Die Literatur hat die Aufgabe, den Blick zu öffnen für andere Lebensrealitäten. Sie soll Mitgefühl, Staunen und Neugier hervorrufen.

Was liest Du derzeit?

Lea Ypi: FREI

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Sie getraute sich, ihre Gedanken unbeaufsichtigt laufen zu lassen.

Vielen Dank für das Interview, liebe Cornelia, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Cornelia Koepsell,,Schriftstellerin

Buchveröffentlichungen/Auszeichnungen: 

Über 100 Einzelveröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien

Debütroman „Das Buch Emma“ , September 2013 Geest Verlag

Roman „Lauf weg wenn du kannst“ Juli 2017, Geest Verlag

3. Preis des Schwäbischen Literaturpreises 2011

1. Preis Kunsthaus Lisa 2021 u.a. Einladung Bieler Gespräche 2022 u.a.

Foto_ privat

Walter Pobaschnig _ 31.3.2024

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