„we are all alive together“ Cielo Urselli, artist _ Lizzano, Apulien/Italy 16.4.2024

Hi Cielo Urselli, what`s your routine at the moment?

The cat wakes me up, I feed her and only after that I can have my breakfast. Then I do a meditation and if there are waves I go surfing… I love surfing and skating. I also like to listen to a record in the morning. I don’t know if this is a routine. As Leonard Cohen says: “I stumble out of bed, I get ready for the struggle.”

Cielo Urselli ist Surfer, Skater und Grafikkünstler aus Apulien, Italien.
Cielo Urselli (folgende)

What`s now particularly important for all of us?

To breathe.

New start, new beginning. What will be essential and which roles will art play on society?

Awareness, kindness and sincerity. And art can be a sincere form of self expression.

If you’re talking about covid, I haven’t seen any new beginning; things haven’t changed much, they just got worse. You can see it everywhere you look. Look at wars. Wars begin with our own behaviors, in our own life. There’s no need to look far away. Being truly aware and taking care of our own behavior and of the wars we may cause in our small way, only then peace might really have a chance. Amen.

What are you reading currently?

I read a lot, but right now nothing, unfortunately.

Which quote, text will you propose to us?

We are all alive together.

Cielo Urselli ist Surfer, Skater und Grafikkünstler aus Apulien, Italien.

Thank you very much!

Vielen Dank für das Interview, lieber Cielo, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Cielo Urselli _ Grafikkünstler aus Apulien, Italien.

Aktuelle Ausstellung von Cielo Urselli in Klagenfurt _

Infos zur aktuellen Ausstellung:

„WHERE HEART ECLIPSES MIND“

CIELO URSELLI – collage art exhibition

Gewölbegalerie im Stadthaus

Theaterplatz 3, 9020 Klagenfurt

VERNISSAGE: 25.04. um 19:00 Uhr

AUSSTELLUNG: 25.04. – 01.05. von 16:00 – 19:00 Uhr

Cielo Urselli ist Surfer, Skater und Grafikkünstler aus Apulien, Italien.

Die Ausstellung wird von einer Auswahl an Musik untermalt, die seine Arbeiten inspiriert hat.

Ausstellungseröffnung durch Dr. Curt E. Cervenka, Kunstschaffender und Kunstvermittler

Alle Fotos_ Cielo Urselli

Walter Pobaschnig _ 15.4..2024

https://literaturoutdoors.com

„Geh“ Dorothee Krämer, Lyrikerin _ Give Peace A Chance _ Bad Essen/D 15.4.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Geh

In die

Vergessenheit deines Menschseins

Erzähl von


Paradiesen die in

Eingeschlossenen Träumen warten und Herzblut verschüttest du

Auf den zersprengten Stufen deines Lebens wirst zum

Chamäleon

Erfindest über


Acht Milliarden unzerbrechliche Häuser in denen


Chore dein

Heimweh nach

Arglosem Farbenspiel sachte ausplaudern wenn ferne Donner

Nachts an deinen Träumen verwittern wirst du eine in-

Corruptible

Existence

Dorothee Krämer, 3.4.2024

Dorothee Krämer, Lyrikerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Dorothee Krämer, Lyrikerin

Zur Person _  Dorothee Krämer, geb. 1971 in Wuppertal, dort studierte sie Germanistik. Heute lebt, schreibt und gärtnert sie in Bad Essen.

Sie ist Dozentin für Integrationskurse. Gedichte hat  in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. 2020 erhielt sie den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis.

Ihr Lyrikdebüt “Von der Poesie deiner Worte“ (Verlag Königshausen & Neumann) erschien im November 2023.

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 3.4.2024

https://literaturoutdoors.com

„Musik und Kunst sind ein buntes Stück Glas, in dem wir unsere Zukunft betrachten können“ Clara Montocchio, Sängerin _ Wien 14.4.2024

Liebe Clara Montocchio, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Das ist nicht so leicht zu verallgemeinern, er ändert sich ständig! In letzter Zeit denke ich oft über Rituale und Gewohnheiten nach und möchte versuchen, mir mehr gesunde oder hilfreiche Gewohnheiten anzutrainieren. Aber im Allgemeinen bestehen meine Tage aus Singen und Musizieren, Songs schreiben, auf die Uni gehen, Kochen (wenn Energie und Muße da sind) und Essen, Unterrichten, diverse Proben und Konzerte und Stepptanzen. Dazu kommt natürlich sämtlicher administrativer Kram, den ich nicht so gern mache, und leider meist auch zu langes auf social media versumpern.

Dazwischen versuche ich, mir möglichst bewusst Zeit für Familie, Partner, Freund:innen zu nehmen. Ein großes Projekt dieses Jahr ist die Arbeit an meinem ersten Solo-Album “My Vreemde Kind”, das im Herbst erscheinen soll. Damit einher kommen viele verschiedene spannende und schöne Tätigkeiten vom Aufnehmen bis zur Merchgestaltung (z.B. Linoldrucke selbst designen und drucken).

Clara Montocchio _
Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin, Komponistin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Irgendwann lernt man (oft auf schmerzhaftem Wege), dass man die anderen nicht wirklich beeinflussen kann. Ich kann also nur für mich sprechen. Neben Gesundheit sind mir sicher Beziehungen am Wichtigsten (dazu gehört auch die Beziehung zu mir selbst, ein nie endender Weg). Ich arbeite gern an ihnen, versuche dazuzulernen und zu wachsen. Ich glaube, dass ich auch mit der Musik eine sehr enge Beziehung habe, das “Kunst-Schaffen” scheint sehr eng verstrickt mit meinem Ich zu sein, was auch oft zum Nachdenken anregt.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Ich hab das Gefühl, die ganze Welt ist schon ganz lange in Aufbruchstimmung, nur gesellschaftliche und politische Muster machen es schwer auszubrechen. Bis wirklich eine Art von Neubeginn möglich ist, muss etwas Riesiges passieren hab ich das Gefühl, wir haben`s in der Pandemie gespürt, und jetzt wirkt die damalige Stimmung, das Gefühl des „Alles Muss Sich Ändern“, nur noch wie eine leise Welle, die schon längst verklungen ist. Jetzt gerade bringen wieder viele kleine und große Wellen unser Boot ins Schwanken. Welche Veränderungen das wirklich bringen wird, weiß man meist erst im Nachhinein. Zu versuchen, in die Zukunft zu sehen, ist nicht so leicht, aber doch wichtig für uns als Menschen.

Musik und Kunst waren schon immer Ventil oder eine Art Spielwiese für die verrückten und verbotenen (Zukunfts-) Träume, die wir alle haben, ein buntes Stück Glas durch das wir unsere Welt, unsere Zukunft betrachten können, im Schutze der irren Farben und getarnt durch das gebrochene Licht. Toll ist es, wenn ein Mensch durch Kunst etwas tief in sich spürt, etwas das sich regt, das zur Veränderung aufruft, und vielleicht ist dieses Gefühl so stark, dass dieser Mensch tatsächlich etwas für sich, für den Umkreis, für die Welt tut.

Was liest Du derzeit?

Ich hab gerade “Endling” von Jasmin Schreiber gelesen, davor “All The Light We Cannot See” von Anthony Doerr. Beide fand ich schön und traurig/ergreifend bzw. auf ihre eigene Art leider sehr aktuell (ersteres spielt im Jahre 2041, zweiteres 1948…). Vielleicht als nächstes etwas realitätsferneres zur Beruhigung?

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben? Vielleicht weil Samara Joy das gestern im Konzerthaus so schön und berührend gesungen hat: “Peace is for everyone.” (Horace Silver).

Vielen Dank für das Interview, liebe Clara, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Clara Montocchio _ Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin, Komponistin

Zur Person _ Clara Montocchio, Wienerin mit südafrikanischen Wurzeln, spannt als Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin sowie Komponistin gekonnt Brücken zwischen verschiedenen Genres und Kunstrichtungen. In einer musikalischen Familie aufgewachsen, konnte sie sich von ihren Anfängen in der Klassik übers Musiktheater schließlich als aktives Mitglied der österreichischen Jazz- und Klezmer/”World Music”-Szenen etablieren. Aktuell studiert sie Popgesang (IGP) an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Im Herbst 2024 erscheint ihr Debut Folk-Pop Album „My Vreemde Kind“.

https://www.claramontocchio.com/

Foto_ Theresa Pewal

Walter Pobaschnig _ 11.4.2024

https://literaturoutdoors.com

„Umjubelte Uraufführung!“ „Sommer.hunds.traum“ das.bernhard.ensemble _ Off Theater Wien 12.4.2024

Wien. Der Tag beginnt. Im Supermarkt. Das Licht geht an und die Welt zwischen täglicher Arbeit wie täglicher Bühne menschlicher Begegnung beginnt sich zu drehen. Hier leuchten grell und verschwinden brutal Komödie und Drama des Lebens zwischen bunter Reklame und Musik, Regalgängen und Imbisstand.

Hier wird gekauft und gekauft und alles kommt in den Einkaufswagen, der ein Panzerwagen der Einsamkeit ist und aus dessen Kanonenrohr Gewalt und Verletzung ohne Ende niederknallen, auf die, die es nicht aus der Schusslinie schaffen. Und Puck zaubert und vernichtet die unbezahlten Rechnungen der Liebe und des Lebens. Jeden Tag im Supermarkt bis das Licht verlischt…

Das bernhard.ensemble bittet in seinem neuesten Mash-up William Shakespeares Sommernachtstraum und Ulrich Seidls „Hundstage“ (Film, 2001) zur Wiener Supermarktkassa und diese Rechnung geht in einem Feuerwerk genial spielfreudiger, rabenschwarzer und hintergründiger Drama-Komödie mit langanhaltendem Publikumsapplaus begeisternd auf.

Regie, Choreografie, Ensemble, Bühne, Kostüm, Musik und Lichttechnik spielen all ihre einzigartigen Talente aus und führen sie zu einem Gesamtkunstwerk zusammen, welches das bernhard.ensemble so einzigartig macht und auszeichnet. Wie sich hier William Shakespeare und Ulrich Seidl zu einer Theatermelange der Wiener Seele in aller Abgründigkeit wie schwarzem Humor verbinden, ist einmalig. Beeindruckend ist wie Regie, Choreografie, Ensemble das Publikum zu einer mitreißenden wie erschütternden „shades tour“ alltäglicher Lebensdramen zwischen Supermarktregalen und Würstelstand entführen und dabei unglaublich spielstark direkt wie hintergründig gesellschaftliche Mechanismen von Gewalt und Leid offenlegen. Sehr stark auch wie die „vierte Wand“ (Publikum) in aller narzisstischen Bösartigkeit durchbrochen und das Publikum in Irritation, Überraschung einbezogen wird. Dies wird ganz souverän gespielt, auch seitens des schlagfertigen Publikums.

Ernst Kurt Weigel, einer der erfahrensten Wiener Regisseure, zieht alle Register seines Ausnahmetalentes in künstlerischer Werkanalyse wie kritischer Gegenwartsadaption und -transformation. Hier ist alles zu finden was modernes Theater in Spielfreude und Aussagekraft wie kritischer Gesellschaftsvision gewürzt mit ganz feinem Wiener Humor und spitzen Seitenhieben ausmacht. Eine wunderbare Mischung, die auch auf die Bühnenbildkomposition des Regisseurs zutrifft.

Leonie Wahl, seit Jahrzehnten ein leuchtender Fixstern in Innovation, Experiment höchster moderner Tanzkunst, liefert in der wunderbaren Choreografie und Konzeption dieses einmaligen Theaterabends ein Meisterstück, das zweifellos zum Besten gehört was auf europäischen Bühnen zu sehen ist. Beeindruckend und hervorzuheben ist ebenso ihr Schauspiel der „Jelena“, die unglaublich zart, zerbrechlich wie stark in aller Sehnsucht und Einsamkeit die Bühne einnimmt.

Sophie Resch lässt die Szenenfigur „Anna“ aus den „Hundstagen“ mitreißend ihre alltägliche Supermarkt-/Theaterbühne zelebrieren und dies in einer sensationellen Sprach- und Körperexpressivität, in der innere Tragik und Einsamkeit großartig hintergründig dargestellt sind. Ein weiteres sehr beeindruckendes Bühnenerlebnis- und -ereignis mit der so vielseitigen wie erfolgreichen Wiener Schauspielerin und Regisseurin.

Matthias Böhm überzeugt einmal mehr in einer Rollendarstellung, die in ihren dunklen Charakterfarben alles abverlangt und dies wird nicht nur ganz souverän vom Wiener Schauspieler gemeistert, sondern er weiß auch beeindruckend Akzente zu setzen, die das Publikum ganz auf sich ziehen, wenn ein echter Wiener zwar auf die Knie geht aber nie untergeht.

Kajetan Dick lässt den „Ing.Walter“ mit genialem schwarzen Wiener Esprit zwischen Geisterbahn und Beserlpark über die Bühne im Rollwagen schlittern und der so vielseitige Wiener Schauspieler und Regisseur konzipiert einen Charakter in erschütternd beängstigender Maskerade täglichen Lebens und ungeahnten Abgründen.

Yvonne Brandstetter, eine mittlerweile großartige Fixgröße im bernhard.ensemble spielt „Maria“ mit ganz außergewöhnlicher Spielkraft, Präzession und Variation. Es ist ein Wirbelwind, ja Orkan, der dunklen Emotion und Gewalt, den die Ausnahmeschauspielerin zu entfesseln weiß und der das Publikum atemlos staunen lässt.

Bernhardt Jammernegg, seit Jahrzehnten einer der vielseitigsten und beeindruckendsten Wiener Schauspieler, gibt  „Herrn Ruby“ ein wunderbares Bühnenleben zwischen Supermarkt und Vatersein und zeigt einmal mehr, dass er ein Stück und Ensemble großartig inspirieren und führen kann.

Christian Kohlhofer setzt in „Luis“ genial einen Wiener Casanovastrizzi zwischen Massageliege und Lignano in Szene und zeigt, dass er alle Theatergenres meisterhaft beherrscht. Großartig wie er aus dem Publikum kommend den Rollenwechsel der ewig liebeshungrigen männlichen Einsamkeit zelebriert. Schön, dass er nun auch dieses Mashup bereichert.

Ylva Maj besticht in der Rolle der „Klaudia“ in perfektem Spiel, das den Charakter des Ausgeliefertseins der umgebenden Gewalt beklemmend auf den Punkt trifft. Beeindruckend ist auch das wunderbar abgestimmte Ensemblespiel wie auch die großartige Gesangsdarbietung.

Bernhard Fleischmann breitet in der Soundkonzeption einen wunderbar schillernden fliegenden Musikteppich aus, der Spiel und Publikum beiderseits großartig in allen Szenenfolgen mitnimmt.

Julia Trybula liefert die feinen sehr gelungenen Kostümideen zum Stück und findet dabei, was in einem Mash-up nicht so leicht ist, beste Wahl.

Es ist ein sensationeller Theaterabend, in dem das bernhard.ensemble beeindruckend zeigt, dass sie eine der innovativsten und genialsten Bühnen Wiens wie weit darüber hinaus sind.

Sommer.Hunds.Traum das.bernhard.ensemble Off Theater Wien

Regie / Konzept / Ausstattung: Ernst Kurt Weigel

Kostüme: Julia Trybula

Choreografie: Leonie Wahl

Soundscape: Bernhard Fleischmann

Wall Visuals: Evi Jägle

Performance: Yvonne Brandstetter, Ylva Maj , Sophie Resch, Leonie Wahl, Matthias Böhm, Kajetan Dick, Bernhardt Jammernegg und Christian Kohlhofer,

Dramaturgieassistenz: Nadine-Melanie Hack, Beatrice Leodolter

Regieassistenz: Beatrice Leodolter

Lichtdesign / Technik: Josef Morawek

Produktionsleitung: Monika Bangert

Presse: SKYunlimited, Alina Groer

Social Media / künstl.Assistenz: Nadine-Melanie Hack

eine Produktion von: das.bernhard.ensemble und OFF THEATER

Spielort: DAS OFF THEATER, Kirchengasse 41, 1070 Wien

Premiere: 6.April (ausverkauft), 20:00 Uhr

Weitere Vorstellungen:
9.|12.|13.|16.|19.|20.|23. 

Spezial: Artist Talk im Anschluss
|26.|27.|30. April,

3.|4.|7.|10.|11. Mai 2024

Beginnzeit: immer 20:00 Uhr

https://bernhard-ensemble.at/

Alle Fotos _ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 4/24

https://literaturoutdoors.com

„Welche Rolle die Kunst hat? Die Flucht nach vorn“ Friederike Bernhardt, Musikerin _ Leipzig 13.4.2024

Liebe Friederike Bernhardt, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Aufstehen, Hasen streicheln, komponieren, proben, essen, diskutieren, essen, spielen, schlafen.

Friederike Bernhardt, Musikerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Dass wir nicht in ein schwarz-weiß-Denken verfallen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Wesentlich wird sein, mit WELCHER Souveränität wir uns WOZU positionieren – welche Rolle die Kunst dabei hat? Die Flucht nach vorn.

Was liest Du derzeit?

Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

The youth is wasted on the young.

Vielen Dank für das Interview, liebe Friederike, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Friederike Bernhardt, Musikerin

Zur Person _ „Mit Fasbender hören wir einer Frau zu, die im Grenzstreifen zwischen Klassik und Elektronik neue Maßstäbe setzt, zwischen analogem Klang und virtuellem Raum schlafwandlerisch navigiert – zuletzt festgehalten auf ihrem Debut 13 RABBITS, erschienen als Split-Release bei Sony’s XXIM Records und Edition Dur/Dusssmann. Sie arbeitet mit einer ganz spezifischen Aufmerksamkeit gegenüber Hallräumen und Störgeräuschen und setzt Elektronik ein wie ein Chefkoch seine Gewürze.“  Max Dax“

Moritz Fasbender“ pendelt zwischen Klaviermusik und Elektroakustik wie zwischen Theatermusik und Radiokunst.

Foto_ privat.

Walter Pobaschnig _ 11.4.2024

https://literaturoutdoors.com

Station bei Franz Kafka _ „unheimlich, faszinierend und einzigartig zugleich“ Lola Lindenbaum, Künstlerin _ Wien 13.4.2024

Bild: Lola Lindenbaum (folgende)
Station bei Franz Kafka _
Lola Lindenbaum, Künstlerin_Wien _
performing Franz Kafka „Die Verwandlung“ Erzählung, 1912.

100.Todesjahr Franz Kafka * 3.Juli 1883 Prag
+ 3.Juni 1924 Kierling/Klosterneuburg (AUT) _ Schriftsteller

Kafka war wiederholt in Wien zu Gast.
Station bei Franz Kafka _
Lola Lindenbaum, Künstlerin_Wien _
performing Franz Kafka „Die Verwandlung“ Erzählung, 1912.

100.Todesjahr Franz Kafka * 3.Juli 1883 Prag
+ 3.Juni 1924 Kierling/Klosterneuburg (AUT) _ Schriftsteller

Kafka war wiederholt in Wien zu Gast.
Franz Kafka, Schriftsteller _
100.Todesjahr Franz Kafka * 3.Juli 1883 Prag+ 3.Juni 1924 Kierling/Klosterneuburg (AUT) _ Schriftsteller

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Fotografie und Theater/Performance.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person am biographischen bzw. werksgeschichtlichen Bezugsorten beizutragen.

Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.

Liebe Lola Lindenbaum, welche Zugänge gibt es von Dir zu Franz Kafka?

Kafka ist für mich nicht per se durch sein literarisches Werk täglich präsent, sondern durch die Art wie er Situationen trefflich beobachtet und in Worte gegossen hat und sich somit der Terminus „kafkaesk“ gebildet hat, der kaum anders zu beschreiben ist.

Kafkaeskes en masse.

Was macht für Dich den Schriftsteller Kafka aus?

Eben die Art und Weise seiner Erzählform, die Situationen und Begebenheiten, die er beschreibt.

Er löst das Gefühl aus, den Leser besser zu kennen als dieser sich selbst. Das ist unheimlich, faszinierend und einzigartig zugleich.

Wann bist Du erstmals mit den Texten Kafkas in Berührung gekommen und welche Aussagen gibt es da für Dich?

In meiner Gymnasialzeit über den „Hungerkünstler“. Ich konnte damals noch nicht so viel mit Kafka anfangen, war total auf Hesse versessen.

Wie siehst Du seine Beziehung zu Wien?

Er wurde ja nur 41 Jahre alt und war in den Jahren 1913, 1920 und 1924 in Wien. Er hatte auch eine Geliebte in Wien, die Romanze hielt nur einige Tage, es gibt Literatur dazu.

Wie verstehst Du die Erzählung „Die Verwandlung“? Welche Aussagen zu Mensch, Familie, Beruf, Welt gibt es da?

Nun, für mich geht es um ein Familien- also Beziehungskonstrukt. Die Verwandlung des Protagonisten in einen Käfer verstört die Familie so sehr, dass sie ihn zuletzt grausam wegsperrt.

Gerade in Familien ist Veränderung oder Wachstum einzelner Mitglieder so verstörend und irritierend- weil man sich vermeintlich so gut kennt. Dann kommt man drauf, dass dies nicht der Fall ist und einem das transformierte Familienmitglied fremd ist und das befremdet einen, weil man sich dadurch selbst auch nicht mehr so gut zu kennen scheint, wie vermutet.

Was ist Dir als Künstlerin in Deinen Projekten wichtig?

Ein Bruch, eine Auflösung des Vermutbaren und eben auch Transformation – auch von Materialen, die ursprünglich eine andere Nutzung hatten. Wie nahezu jeder Maler versuche ich das Erlebte, Gesehene und Erspürte aus Ausschnitt der Welt, meiner Welt, auf die Leinwand zu übertragen, ein Gefühl oder Situation für mich manifest zu machen.

Wie bist Du zur Kunst gekommen?

In meiner Gymnasialszeit. Ich habe eine sehr profunde Ausbildung bei Prof. Laurenz Hudetz erfahren, er war ehemaliger Böckl- Schüler und hat mich sehr gefördert.

Wie ist das Setting Deines künstlerischen Arbeitens? Wann, wie, wo arbeitest Du?

Am liebsten im Freien in meinem Atelier am Land oder in meinem Atelier in der Leopoldstadt. Inspirationen fallen mir aber 24/7 zu.

Was inspiriert Dich?

Es gibt eigentlich kaum etwas, was mich nicht inspiriert. Wörter, Situationen, Menschen, Fotos, Stimmungen.

Ist Kafka als Schriftsteller ein künstlerisches Vorbild?

Nicht unmittelbar, aber Inspirationsquelle. Kafkaeskes wird verarbeitet oder ist das Resultat.

Was sind Deine nächsten Projektpläne?

Eine große Solo-Show im Mai in der ÖAG (österreichisch-amerikanischen Gesellschaft) in Wien sowie eine Ausstellung bei Lobmeyr.

Darf ich Dich abschließend zu einem „Verwandlung“ Akrostichon bitten?

Versuch

Eingebung

Rough

Wild

Anmutung

Neon

Düster

Licht

Ultramarinblau

Nächtliches

Genuss

Station bei Franz Kafka _
Lola Lindenbaum, Künstlerin_Wien _
performing Franz Kafka „Die Verwandlung“ Erzählung, 1912.

100.Todesjahr Franz Kafka * 3.Juli 1883 Prag
+ 3.Juni 1924 Kierling/Klosterneuburg (AUT) _ Schriftsteller

Kafka war wiederholt in Wien zu Gast.

Station bei Franz Kafka_

Lola Lindenbaum, Künstlerin _Wien

https://www.lolalindenbaum.com/de/

Performing – „Die Verwandlung“, Franz Kafka. Erzählung, 1912.

100.Todesjahr Franz Kafka * 3.Juli 1883 Prag+ 3.Juni 1924 Kierling/Klosterneuburg (AUT).

Fotos: Ungargasse/Wien _ MERCURE GRAND HOTEL
BIEDERMEIER WIEN_ Wien.

Franz Kafka war wiederholt in Wien zu Gast.

Lola Lindenbaum, Künstlerin _ Wien

Performing & alle Bilder _ Lola Lindenbaum.

Alle Fotos&Interview _ Walter Pobaschnig 4/24

https://literaturoutdoors.com

„Künstler*innen müssen subversiv bleiben, provozieren, irritieren und konfrontieren“ Ines Urach, Künstlerin _ Klagenfurt 12.4.2024

Liebe Inés Urach, wie sieht Dein Tagesablauf aus?

Ein verständnisloser Naturgeräusch-Wecker läutet um 6.20 Uhr und schmeißt mich sanft aus dem Bett. Mein Tag bzw. die Woche ist ausgefüllt und kontrastreich – es gibt zwei Jobs die auf mich warten – zum einen bin ich künstlerisch selbständig und zum anderen angestellt.

Inés Urach, Künstlerin

Passend dazu möchte ich gerne auf die aktuelle Ausstellung – „Kann man davon leben?“ im Künstlerhaus Klagenfurt, übrigens noch bis zum 12.04.2024 zu sehen – aufmerksam machen.

https://www.kunstvereinkaernten.at/aktuell.html

Am Nachmittag bin ich dann in meinem Studio ARTe in Klagenfurt, dort wo Kreativität und Stille zu finden sind – an dem Ort wo ich  male, drucke, zeichne, denke, beobachte, hinterfrage, erkenne, finde und mich erfinde und mich ständig weiterentwickle.

Die Kunst legt weder an Wochenenden noch an Feiertagen einen Stop ein und das ist auch gut so.

_ „Distanz trotz Sehnsucht, distance dispite longingMT 120x120cm _
Inés Urach (folgende)
„Erdenschwer“
„Federleicht“

Was ist für uns alle jetzt besonders wichtig?

Ich denke es geht nicht um das „jetzt wichtig“, sondern was ist „immer schon“ für uns alle wichtig.

Positives Denken ist grundsätzlich eines der wichtigsten Eigenschaften, denn nur mit positiven Gedanken kann man Kraft schöpfen, Lösungen finden und gute Ergebnisse erzielen.

Jeder Mensch sollte die wichtigen Dinge im Leben für sich erkennen, selbstreflektiert sein, die Umwelt und Mitmenschen wahrnehmen, miteinander kommunizieren und lachen, die Natur spüren und hören, Ansichten hinterfragen, digitale Pausen gönnen, kreativ werden und die Herausforderung suchen.

Ich denke es ist wichtig, sich täglich mit Dingen zu beschäftigen, die Freude bereiten und den „Energieräubern“ möglichst wenig Beachtung schenken.

Identität – Identity MT 100x120cm 2020 II
„Loslassen“
Höhenflug
Foto_Tanja Prusnik

Vor Aufbruch und Neubeginn werden wir alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird das Wesentliche sein und welche Rolle kommt der Kunst an sich zu?

Die Ontogenese drückt aus, dass sich Lebewesen ständig Veränderungen aussetzen müssen, dieser Wandel nennt sich Evolution.

Unser aller Leben ändert sich ständig, besteht nicht nur aus „schwarz oder weiß“ – das Leben besteht vielmehr aus Selbsterfahrung, Selbstfindung und Selbstbestimmung.

Zur Rolle der Kunst:

Diese Veränderungen zwingen auch KünstlerInnen dazu, Tag für Tag, bei jedem neu angefangenem Kunstwerk neue Wege zu gehen.

Es war und ist (!!) für jeden Künstler ein „Muß“ von Routinen abzuweichen, da sonst die eigene, so wichtige Weiterentwicklung verhindert wird. Zudem müssen KünstlerInnen subversiv bleiben, provozieren, irritieren und konfrontieren.

Ungesagt/Untold“ MT 80×100 cm
„Worthalten – Keep word“ MT 100x120cm 2020
Foto _ Kärntner Kulturstiftung

Was liest du derzeit?

„Der Ruf der Stille“ von Michael Finkel und „Die Knochennadel“ von Andreas Gruber. (man sollte auch „abstrakt“ lesen)

Verlorene Handschrift – Lost manuscript MT 90x110cm 2020

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Die Kunst gehört zu den Funktionen der Menschheit, die dafür sorgen, daß Menschlichkeit und Wahrheit fortbestehen, daß nicht die ganze Welt und das ganze Menschenleben in Haß und Partei zerfällt.“ (Zitat: Hermann Hesse, Nobelpreisträger 1946)

Inés Urach, Künstlerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Ines, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

Ich möchte mich für die Möglichkeit der Wortgebung und den sehr schönen philosophischen Nachmittag recht herzlich bedanken.

5 Fragen an Künstler*innen:

Inés Urach, Künstlerin

Zur Person _ Inés Urach, Künstlerin

Ausbildung: 2013 – 2017: Studium an der Freien Akademie der Bildenden Künste in Klagenfurt am Wörthersee, AT

Juli 2017: Diplomausstellung „DA.DA.IST“ in Velden am Wörthersee, AT

2018 – 2020: Meisterklasse bei Dozent Luka Anticevic

Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen

Ausstellungen im In- und Ausland siehe Homepage Inés Urach.

„INSIDE ME – HAVE A LOOK“

Die Philosophie der Romantik und die Phantasie sind verloren gegangen, die Menschen verarmen seelisch und wir sollten uns nicht nur auf die Informationen für unsere Entscheidungen beschränken, die durch den Verstand zur Verfügung stehen –  da setze ich meinen Pinsel an.

Der Prozess des Erstellens ist mir ebenso wichtig wie das Ergebnis.

Bei meinen Werken stellt nicht der Gegenstand das Motiv dar, sondern sein gedanklicher Inhalt.

Was ist sichtbar? Was verbirgt sich?

Ein Kunstwerk weckt erst Interesse, wenn es sich nicht unmittelbar erklären lässt.

Dadurch bleibt die Möglichkeit, seine eigene Wahrnehmung neu zu interpretieren und die malerische Umsetzungsform als Erlebnisform zu entdecken.

Ich beschäftige mich in meinen Arbeiten unter anderem mit dem Dialog zwischen Papier und Malerei.

Das Interessante daran für mich ist, dass Papier so gewöhnlich scheint. Wir alle verwenden es jeden Tag, aber wir nehmen es nicht wirklich als Material wahr, es ist für viele nur ein nützlicher Informationsträger.

Doch Papier ist viel mehr als das, ein unterschätzter Rohstoff, jahrhundertealt, mit vielen Charaktereigenschaften. 

So wird dieses Material zur Materialität meiner Bilder und die Information zur abstrakten Struktur.

Inés Urach

https://www.inesurach.at/

Fotos_ Inés Urach

Walter Pobaschnig _ 8.4.2024

https://literaturoutdoors.com

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“ Lexa Stein, Schriftstellerin _ Düsseldorf 11.4.2024

Liebe Lexa Stein, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich arbeite Vollzeit im Vertrieb einer mittelgroßen Firma. Abends schreibe ich. Ich schreibe Romane, mein erstes Buch „Sehnsüchte des Lebens – die Gegenwart (Band 1)“ ist im November 23 veröffentlicht worden. Ich hoffe das zweite dieses Jahr noch herauszubringen. Zudem arbeite ich gerade an einem Thriller-Roman.

Lexa Stein, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich kann nur für mich sprechen. Wichtig ist mir die Familie und natürlich die Gesundheit, denn ohne sie ist kaum etwas möglich im Leben.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Schwierig zu sagen, wir stehen nicht alle gleich davor. Manche werden es sicherlich besser wegstecken und andere werden mehr Schwierigkeiten haben.

Was liest Du derzeit?

Der Fehler von K.L. Slater

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Vielen Dank für das Interview, liebe Lexa, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Lexa Stein, Schriftstellerin

Zur Person _ Lexa Stein ist in Frankreich geboren und mehrsprachig aufgewachsen. Nach der Schule ließ sie sich zur Fremdsprachenkorrespondentin ausbilden und arbeitet heute als Exportmanagerin im Vertrieb. Schon als Kind entdeckte sie ihre Liebe zum Lesen wie zum Schreiben. Sie schrieb auf Französisch, Englisch und Deutsch Gedichte und verschlang damals wie heute unzählige Bücher. Der Traum von einem eigenen Buch begleitet sie schon lange und erfüllt sich nun endlich mit „Sehnsüchte des Lebens – die Gegenwart“.

Lexa Stein lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einem Hund auf dem Land in der Nähe von Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) und geht gern golfen.

www.lexa-stein.com

Aktuelles Buch von Lexa Stein:

Lexa Stein, Sehnsüchte des Lebens – die Gegenwart – Band 1. Verlangen und Hoffnung. Novum Verlag.

Format: 13,5 x 21,5 cm

Seitenanzahl: 268

EUR 19,90

ISBN: 978-3-99146-371-9

https://www.novumverlag.com/onlineshop/belletristik/sonstiges-allerlei/sehnsuechte-des-lebens-die-gegenwart-band-1.html

Foto_ privat.

Walter Pobaschnig _ 8.4.2024

https://literaturoutdoors.com

„Großzügigkeit“ Ingo Ospelt, Schauspieler _ Give Peace A Chance _ Zürich 11.4.2024

GIVE PEACE A CHANCE

G roßzügigkeit

I nteresse

V ielfalt

E insamkeit


P artnerschaft

E rfahrung

A chtsamkeit

C haos

E rnst


A lbernheit


C hancengleichtheit

H eiterkeit

A bendrot

N atur

C hemie

E rleben


Ingo Ospelt, 3.4.2024

Ingo Ospelt, Schauspieler

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Ingo Ospelt, Schauspieler

Zur Person _  Ingo Ospelt, Schauspieler, 1961in München geboren, in Vaduz, Liechtenstein aufgewachsen, lebt in Uster bei Zürich in der Schweiz. Seit vielen Jahren arbeitet er als freischaffender Schauspieler am Theater (Schauspielhaus Zürich, Stadttheater Bern,Theater an der Winkelwiese Zürich, Theater am Kirchplatz Schaan, Theater St. Gallen und verschiedene freie Theatergruppen), sowie für Film („Tatort“, „Der Kreis“, „Die göttliche Ordnung“, „Zwingli“, „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, „Und morgen seid ihr tot“ ua.), als auch als Sprecher.

Zur Zeit steht Ingo Ospelt in Proben zu dem Stück „Fischer Fritz“ von Raphaela Bardutzky am Theater St.Gallen, welches am 17.4.2024 Premiere haben wird.

https://www.konzertundtheater.ch/programm/kalender/fischer-fritz/183/

Weitere Informationen: http://www.ingo-ospelt.ch

Foto_ Anne Morgenstern

Walter Pobaschnig _ 3.4.2024

https://literaturoutdoors.com

Abbey Road, Die Geschichte des berühmtesten Musikstudios der Welt. Hepworth, David. Hannibal Verlag.

Es ist eines der eindrücklichsten, wenn nicht das berühmteste Schallplattencover der Musikgeschichte – Abbey Road/The Beatles (1969) – das nach dem legendären Londoner Tonstudio benannt und dessen Bandfoto davor am Straßenübergang gemacht wurde. Ebenso gab es ein legendäres release Konzert der Beatles am Dach des Studios in London. Das alles ist moderne Rock/Popgeschichte, in welcher der Name „Abbey Road“  (der Zebrastreifen davor steht unter Denkmalschutz) einen ganz besonderen gleichsam mythischen Klang hat.

In 22 Kapitel öffnet nun der renommierte Musikjournalist David Hepworth die Geschichte eines der Zentren moderner Musikgeschichte mit so klingenden Namen wie The Beatles, Pink Floyd, Tina Turner und vielen weiteren, die hier bahnbrechende Songaufnahmen und Klangvariationen schufen. Im Vorwort des Buches hebt Paul McCartney die Innovation und Kreativität der Musikproduzenten, Tontechniker, Soundspezialisten und der Aufnahmemöglichkeiten vor Ort hervor und er selbst erinnert sich an viele außergewöhnliche Momente wie etwa die Orchesteraufnahme bei „A Day In The Life“.

Es ist eine spannende, überraschende und umfassend informative Reise zu den Entstehungsbedingungen, kreativen Prozessen und technischen Innovationen moderner Musikgeschichte.

„Ein ganz außergewöhnliches faszinierendes Stück moderner Musik(studio)geschichte“

Zur Person_ David Hepworth gehört zu den bekanntesten Musikjournalisten Großbritanniens. Neben Magazinbeiträgen für Mojo, Q und Smash Hits hat der preisgekrönte Autor 1985 von Live Aid berichtet und The Old Grey Whistle Test moderiert. Darüber hinaus veröffentlichte er zahlreiche Bücher zur Rockgeschichte
und Bände über die Beatles und die Rolling Stones. (Pressetext Hannibal Verlag)

David Hepworth, Musikjournalist _
@Imogen Hepworth

Abbey Road, Die Geschichte des berühmtesten Musikstudios der Welt. Hepworth, David. Hannibal Verlag.

1. Auflage März 2024, 376 Seiten, Broschur

Format: 23,5 x 16,5

Tepper, Alan (Übersetzung)

McCartney, Paul (Vorwort)

ISBN 978-3-85445-770-1

30,00 EUR

Walter Pobaschnig  4/24

https:/7literaturoutdoors.com