Katja Richter Schriftstellerin, Künstlerin und Aktivistin
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Katja Richter, Schriftstellerin, Künstlerin und Aktivistin
Zur Person_Katja Richter, Schriftstellerin, Künstlerin und Aktivistin, geboren 1979 im saarländischen Merzig.
Sie schreibt seit ihrer Jugend gesellschaftskritische Texte und setzt sich immer wieder künstlerisch mit den Themen ihrer Zeit auseinander. Ihr Augenmerk richtet sich dabei besonders darauf, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten und mit ihren Bildern und Gedichten ein Stachel im Fleisch der Mächtigen zu sein.
Insbesondere Themen wie Krieg, Armut und Flucht, aber auch der Umgang mit den Menschen am Rande der Gesellschaft, sind immer wieder Triebfeder für ihre kreativen Arbeiten und liegen ihr besonders am Herzen. Stets wirft sie Fragen auf nach der Zukunft eines gesellschaftlichen Miteinanders. Dabei stellt sie die herrschenden Zustände und Machtverhältnisse ins Schlaglicht, um Diskussionen und Denkanstöße zu forcieren, hin zu einem Nach -und Umdenken. So auch in der „eXperimenta“, dem Magazin für Literatur, Kunst und Gesellschaft, das seiner Leserschaft in diesem Jahr monatlich ein Bild der Künstlerin präsentiert.
Sie lebt mit ihrer Familie im Saarland, wo man sie auch wandernd auf einer der zahlreichen Traumschleifen, bei ihrer kreativen Arbeit oder immer mal wieder auf einer Kundgebung, Demo oder Mahnwache antreffen kann. Nach verschiedenen ehrenamtlichen Engagements in den letzten Jahren, konzentriert sie sich derzeit vor allem auf ihre kreative Arbeit an ihren Bildern und Texten. Aktuell arbeitet sie an ihrem ersten Gedichtband.
Zur Person_Gabrielle Alioth wurde 1955 in Basel geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften und Kunstgeschichte an den Universitäten Basel und Salzburg und lebt seit 1984 als Schriftstellerin in Irland. Neben Romanen publiziert sie Kinder-, Reise- und Sachbücher sowie Lyrik und arbeitet journalistisch. 2017–2020 Mitglied der Programmkommission der Solothurner Literaturtage. 2019 Kulturpreis der Gemeinde Riehen.
Liebe Melinda Bauer, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Morgens nach dem Aufstehen begrüßt mich erstmal eine Hundeschnauze. Nach kurzem Streicheln und einem Kaffee gehe ich mit meiner Hündin eine Stunde lang ins Grüne. Diese Stunde ist extrem wichtig für mich, es ist eine Stunde in der ich meine Gedanken ordnen kann.
Danach telefoniere ich mit meiner besten Freundin, ein Ritual seit unserer Kindheit.
Meine Arbeit ist ein Switch zwischen TheaterLiteraTour – meinem Projekt für Kinder und Jugendliche in Krankenhäusern und Hospizen, und meinem Nebenjob als Dolmetscherin. Also ein starker Kontrast zwischen der surrealen Welt und der Realität, mit Kostümwechsel und allem was dazu gehört .
Melinda Bauer, Theaterpädagogin
In meiner Theaterarbeit bin ich Fee Skara die schwerkranke Kinder, zusammen mit ihrem Monster Milo, aus ihrer Märchenwelt Anaru besucht, und Hoffnung in die Klinik bringt. Grundlage meines Projektes sind szenische Lesungen, begleitet von theatralischen Elementen und Musik, welche die Handlung unterstreichen. Die Märchenheldin taucht mit den Kindern in ihre magische Welt ein, in der sie sich gemeinsam in lustige und spannende Abenteuer stürzen. Mein Buch erzählt vom Leben, Freude, Hoffnung und auch von Not. Mit den Helden aus dem Märchen gehen die zuhörenden Kinder ohne Angst den gefahrvollen Weg dem guten Ende entgegen. Das stärkt das Vertrauen in die eigene Kraft, was den Heilungsprozess fördert. Skara besitzt magische Kometensplitter, die sie nach der Theateraufführung den Kindern als Talisman und Mutmacher schenkt. Dieses Projekt, kranken Kindern glückliche Momente zu schenken, bedeutet mir sehr viel. Über den deutschsprachigen Raum plane ich auch Besuche in Ungarn.
Ich möchte einen kleinen Teil dazu beitragen, Menschen mit meinem Projekt daran zu erinnern, wieviel wir mit Liebe, Zusammenhalt und Empathie erreichen können.
Irgendwann hat der Tag auch ein Ende und ich lese gerne vor dem Einschlafen oder verbringe Zeit mit meiner Familie und meinen lieben Freunden. Diese wundervollen Menschen geben mir immer Kraft. Ich bin sehr dankbar für meine Familie und für meine Freunde.
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Ich denke, dass sogar die simpelsten Dinge auch die wichtigsten sind, denn in so einer schnelllebigen Welt vergisst man genau diese Sachen zu oft. Damit meine ich vor allem nicht nur das Reden, sondern auch das aktive Zuhören. Wir haben manchmal ein so starkes Verlangen gehört zu werden, dass wir andere nicht hören. Ist diese Grundlage erfüllt ist die Basis gelegt für Fortschritt.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Kunst ist so ein breiter Begriff, aber hauptsächlich formen alle Arten von Kunst und Medien unser Verständnis der Welt. Kunst ist zuallererst Übermittler von Ideen und Vorstellungen, Kunst ist das Mikroskop, das ein Künstler auf die Geheimnisse der Welt einstellt. Bei dem ganzen Tumult in der Welt ist eine klare Kommunikation entscheidend und Kunst kann genau das sein. Deshalb sollte die Kunst auch stärker gefördert werden.
Was bei einem Aufbruch aber abseits davon wesentlich ist, ist sehr schwierig zu beantworten, aber die grundlegenden Begriffe, wie Respekt und Offenheit, geben den Ton in jedem Diskurs an.
Für mich persönlich ist bei einem Neubeginn entscheidend, dass man auch seine eigenen Grenzen überschreitet und Neues ausprobiert, von dem man früher nicht gedacht hätte, so etwas zu machen, also sozusagen mutig zu sein..
Was liest Du derzeit?
Terézia Mora – Das Ungeheuer
In ihrem Roman geht es um eine depressive Frau, welche Suizid begannen hat. Interessant ist hierbei, dass man zwei Erzählperspektiven hat. Durch einen horizontalen Trennstrich im Buch hat man oben die Perspektive des Ehemannes und unten die dazu passenden Einträge des Tagebuchs der verstorbenen Ehefrau.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„In dem Moment, in dem wir erkennen, dass unsere Zeit nicht unendlich ist, beginnen wir, diese Spanne mit aller Energie und aller Leidenschaft zu füllen, über unsere Grenzen hinauszudenken und jeden Augenblick so intensiv zu leben, wie wir es als Kinder getan haben.“
Vielen Dank für das Interview liebe Melinda Bauer, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
Chroniken werden Genaues berichten, wenn endlich wieder Frieden ist.
Reinhard Bottländer, 11.6.2023
Reinhard Bottländer, Schriftsteller
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Reinhard Bottländer, Schriftsteller
Zur Person_Reinhard Bottländer wurde 1948 in Bochum geboren. Im Alter von 17 Jahren nahm er seinen Dienst bei der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen auf. Von der Schutzpolizei wechselte er im Jahr 1972 in den Kriminaldienst. Während dieser Zeit arbeitete er auch immer wieder in verschiedenen Mordkommissionen mit. Im Rahmen der Neuorganisation der Polizei im Jahr 1994 wechselte er in die Führungsstelle der Polizeiinspektion Bochum-Mitte, bis er Ende des Jahres 1999 wegen einer schweren Krankheit vorzeitig aus dem Dienst ausschied. Eine zweite schwere Krankheit im Jahr 2020 hinterließ erhebliche motorische Defizite und beeinträchtigt seine schriftstellerische Arbeit seitdem erheblich.
Von 1978 bis 1988 wurden mehrere Kinder-und Jugendbücher von ihm in verschiedenen Buchverlagen veröffentlicht. Es gab Anthologiebeiträge und Rundfunksendungen. Kurzgeschichten wurden in Schulbüchern und Zeitungen abgedruckt.
Er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller NRW (VS) , Friedrich-Bödecker-Kreis NRW und im Verein zur Förderung der deutschsprachigen Kriminalliteratur „Das Syndikat e.V“.
Reinhard Bottländer lebt mit seiner Frau Karin in Castrop-Rauxel.
Da Kärnten für lange Zeit sein zweites Zuhause war, ist die Handlung seines 3. Kriminalromans (Balkan Connection – Die Spur führt nach Feldkirchen) auch dort angesiedelt. Näheres dazu erfährt man über Google und Wikipedia
Da ist die Welt und da das Whiteboard. Dazwischen Dr. Markward Hain, Philosoph, der einen Deutsch-Sprachkurs leitet. Worte wechseln, Situationen entstehen, Emotionen. Das Whiteboard füllt sich. Außen und Innen. Worte wie Pfeile. Stille. Ende.
Jetzt der Weg nach Hause. Die neue Wohnung in der Waldeinsamkeit. Die U-Bahn, der Bus, der Fußweg. Stille. Angekommen. Allein. Niemand wartet hier.
Der Schlaf bei offenem Fenster. Der Morgen. Kaffee und Zigarette in der Bäckerei. Das individuelle Leben geht weiter…
Arno Dahmer, Schriftsteller, Germanist, Journalist legt mit „Ein Mythos von mir“ seinen ersten Roman vor, der in seinem packenden Schreibstil und der vielfältigen philosophischen Referenzen und deren literarischen Umsetzungen überrascht wie begeistert. Die Philosophie des Existentialismus wird hier im mutigen literarischen Konzept mit Zeit und Gegenwart in Lebensgeschichte, Individualität und Identität spannend verbunden.
Dahmer versteht es meisterhaft einen individualistischen Lebensstil beispielhaft im Jetzt zu öffnen und anschaulich erlebbar zu machen. Leserin und Leser folgen Dr.Hain unterhaltsam wie nachdenklich bis zum vieldeutigen Ende…
„Ein Roman, der Mensch und Individualität spannend, mitreißend und tiefsinnig zu öffnen weiß!“
„Ein Mythos von mir“ Arno Dahmer. Roman. kul-ja! publishing
Lieber Volker Sielaff, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Am Morgen Kaffee in meiner Lieblingskaffeebar, wo zum Glück auch immer zwei Tageszeitungen ausliegen. Danach bin ich wieder zu Hause am Schreibtisch und dort momentan beschäftigt mit einem Essay über Horaz und Ovid, den ich gern schreiben möchte. Gedichte klopfen an, wenn sie herein wollen, die Klingel ist kaputt. Manchmal weht auch nur eine erste Zeile durchs Fenster herein. Manchmal auch nur eine Wespe oder Hummel. Oder der Duft von Flieder oder das Rufen der Kinder unten im Hof. Überall Welt. Am Abend Freunde und Lektüren.
Volker Sielaff, Schriftsteller
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Für „uns alle“ zu sprechen fühle ich mich nicht in der Lage. Wer ist „wir“? In „wichtig“ steckt der Wicht, und im Wicht ist ein kleines, verschämtes ich versteckt. Lassen wir sie in Ruhe und gehen unseres Wegs, jeder seinen.
Es wird jetzt ein Neubeginn sein, von dem wir gesellschaftlich und persönlich stehen werden. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt der Literatur dabei zu?
Die Literatur soll das Schöne bekräftigen, was nicht bedeutet, dass sie schöntuerisch sein sollte. Eine „Rolle“ sollte die Literatur sich aber von nichts und niemandem aufdrängen oder zuschreiben lassen. Sie ist ein rollenloses Genre, gibt sich ihr eigenes „Gesetz“ und bleibt grundsätzlich unberechenbar. Sie handelt nicht „von“ oder „über“ etwas, sondern erkundet die Welt mittels Sprache. So jedenfalls diejenige Literatur, die mich etwas angeht.
Was liest Du derzeit?
Immer vieles gleichzeitig. Anne Carson: Irdischer Durst; Radmila Petrovic: Meine Mama weiß, was in den Städten vor sich geht; Ralf Rothmann: Theorie des Regens; Ovid: Briefe aus der Verbannung; Franz Hodjak: Gedenkminute für verschollene Sprachen; Roland Barthes: Proust
Welches Zitat, welche Textstelle möchtest Du uns mitgeben?
„Gestern ging mir der Schuh auf. Ich wusste mir aber zu helfen.“ (Mein neuester Einzeiler, hexametrisch. Ich liebe Einzeiler!)
Vielen Dank für das Interview lieber Volker Sielaff, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Volker Sielaff, Schriftsteller
Foto_ Anja Schneider
13.5.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.
Passion, die Leidenschaft, sich gegen Krieg einzusetzen
Erleben – die herrliche Natur und die Tierwelt
Alles Mögliche Gute versuchen
Chance für die Ärmsten in der Welt
Einfühlsam für andere Personen sein
Anfangen sich zu ändern
Charisma
Herausforderung annehmen
Akzeptieren andererer Menschen
Nachdenken über dieses und jenes
Chaos vermeiden
Einfach mit dem Leben anfangen
Karin Bottländer, 11.6.2023
Karin Bottländer, Schriftstellerin
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Karin Bottländer, Schriftstellerin
Zur Person_Karin Bottländer, 1950 geboren in Castrop-Rauxel (NRW), lebt immer noch in Castrop-Rauxel in einem kleinen Bauerndorf in Merklinde. Sie besuchte die Wirtschaftsschule mit Abschluss und erlernte den Beruf als Industriekauffrau. Einige Jahre später wechselte sie beruflich ins Bankwesen. Nebenbei und ehrenamtlich war sie auch 20 Jahre im Vorstand eines großen Reitvereins. Hier setzte sie sich für die Geschäfte des Vereins und besonders auch für die Jugend (pädagogisches Reiten) ein. 20 Jahre pendelt sie zwischen der Ferienwohnung in Kärnten (Österreich) und ihrem Wohnsitz in Castrop-Rauxel. Nach schwerer Krankheit ihres Mannes (2020) gab sie ihre Tätigkeit im Verein auf und übernahm die Pflege ihres Ehemannes Reinhard.
Für Zeitungen war sie als freiberufliche Journalistin tätig. Schriftsteller Porträts „Sie schreiben im Pott“ und Rezensionen für das „Jugendbuch Magazin“ wurden von Ihr veröffentlicht.
2019 erschienen 2 Pferderomane „Massimo „Eine Pferdegeschichte“ und Turbulente Zeiten“ (Mitautor ihr Ehemann)
2023 wurden die Pferdebücher als Sammelband (Tierbuchverlag Irene Hohe) neu veröffentlicht.
2021 wurden einige Gedichte in mehreren Anthologien veröffentlicht.
In der Anthologie „Die Zeche zahlen“ ist Karin Bottländer (Mitautor ihr Ehemann) mit einer Kurzgeschichte „Grubenpferd oder Spalier für Oskar“ vertreten.
Sie ist Mitglied im „Verband deutscher Schriftsteller NRW“(VS)
Momentan in Arbeit ein Lyrikband und ein Kurzgeschichtenbuch mit Reinhard Bottländer.
Liebe Waltraud Mittich, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich schreibe an einem neuen Text. Weil ich eine Einladung habe zu den Wochenendgesprächen in Innsbruck zum Thema HERKUNFT, auch wegen meines Buches Ein Russe aus Kiew, dessen Thema meine ukrainische Herkunft von Seiten meines Vaters ist, schreibe ich nun an der Familiengeschichte mütterlicherseits. Das Thema ist umfangreich, die Vorfahren reichen dokumentiert bis ins 16. Jahrhundert. Da bleibt nicht mehr viel Platz für anderes, ausgenommen meine Enkelkinder.
Waltraud Mittich, Schriftstellerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Ich sehe die Spaltung in der Gesellschaft als sehr großes Problem, aber auch die Entwicklung bei der KI sollten wir gut beobachten und entsprechende Gesetze schon jetzt ausarbeiten, das Urheberrecht ect. neu definieren usw.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Mein Schreiben bewegt sich zwischen Essay und Erzählung, weil ich glaube, dass ich auf diese Weise am besten politisch, geopolitisch und gesellschaftlich relevante Themen vermitteln kann.
Was liest Du derzeit?
Ich lese“ Lotte in Weimar“ von Thomas Mann und gleichzeitig seine Biographie von Hanjo Kesting
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Es riecht nach Opfer in deiner Nähe“ lässt Thomas Mann Charlotte Buff zu Goethe sagen bei ihrem Besuch in Weimar. Und meint seine Abgehobenheit, seine Kühle, seine Distanz.
Wir alle sollten diesen Satz auch auf uns beziehen und teilnehmen, was auch Bereitschaft zu teilen bedeuten muss.
Vielen Dank für das Interview liebe Waltraud, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Waltraud Mittich,Schriftstellerin
Zur Person_
Waltraud Mittich _geboren 1946 in Bad Ischl; 1952 Übersiedlung nach Südtirol; Studium „Lingue e letterature straniere e moderne“ an der Universität Padua; anschließend Unterrichtstätigkeit. Lebt in Südtirol.
Da ist das Leben und da ist der Tod. Blitzschnell. Wie ein Bienenstich in Maria Rain. Und so steht es auch in der Kärntner Tagespost:
„…Eine 32-jährige Imkerin wurde offensichtlich während der Arbeit von einer Biene in den Hals gestochen…Als der Notarzt eintraf, stellte er nur noch den Tod fest.“
Der Journalist Ernesto Valenti will dieser knappen Zeitungsmeldung nachgehen und stößt in seinen Gesprächen, Recherchen auf viele Hintergründe und Zusammenhänge im „Bienenstock“ menschlicher Abgründe…
Wilhelm Kuehs legt mit seinem neuen Kärnten-Krimi eine mitreißend spannende wie regional wunderbar eingebettete Geschichte vor, die ein besonderes Lesevergnügen ist!
Der renommierte in Kärnten lebende Autor versteht es wunderbar Situationen, Begegnungen in einmaliger Sprachkraft „bienenstichgleich“ virtuos lebendig werden zu lassen und Leserin und Leser bis zum überraschenden Finale der „Bienenkönigin“ begeistert mitzunehmen.
Die Bienenkönigin. Wilhelm Kuehs. Kriminalroman. Federfrei Verlag.
Zur Person_Theodora Bauer *1990 in Wien, Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (Magisterium) und der Philosophie (Bachelor) an der Universität Wien.
Publikation des Debütromans „Das Fell der Tante Meri“ (2014) und des zweiten Romans „Chikago“ (2017) im Picus Verlag. Mit ihren Theaterstücken steht Theodora Bauer seit 2016 bei Schultz & Schirm unter Vertrag.
Teilnahme am 20. Klagenfurter Literaturkurs im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Preises mit dem Manuskript von „Chikago“ (2016). „papier.waren.pospischil“ gewinnt den 1. Preis beim Festival „Die Freiheit des Lachens“ am Salzburger Landestheater (2017) und wird im März 2019 dort uraufgeführt. Theodora Bauer erhält den Anerkennungspreis der Burgenlandstiftung Theodor Kery für „Chikago“ (2018) und das DramatikerInnenstipendium des Bundes für ein in Arbeit befindliches Theaterstück (2018). Die Süddeutsche Zeitung setzt den Roman auf die Liste der „10 Bücher des Jahres“ (2017). Mit „Chikago“ kommt sie ins Finale des Alpha-Literaturpreises 2018. 2019 erhält Theodora Bauer den Förderungspreis für Literatur der Stadt Wien. 2019-2020 verbringt sie zwei Monate am Deutschen Haus der New York University in NYC im Rahmen eines Schreibaufenthaltes. Im Spring Term 2022 ist Theodora Bauer Writer in Residence und Gastdozentin an der BGSU (Bowling Green State University) in Ohio. 2022 erhält sie sowohl das Projektstipendium des Bundes für ihren neuen Roman als auch den rotahorn-Literaturpreis.
Sie moderiert die Literatursendung „literaTOUR“, die im österreichischen Sender ServusTV ausgestrahlt wird.