„Theater öffnet Möglichkeitsräume“ Theater-Kollektiv Traktor Reaktor _ AT 6.7.2024

Liebes Team vom Theater-Kollektiv Traktor Reaktor, wie sieht jetzt Euer Tagesablauf aus?

Die Proben für unsere aktuelle Produktion „Mondmilch trinken, immer und jetzt / dein Solarplexus ist mir egal“ (Eine Koproduktion von klagenfurter ensemble, Theater KOSMOS Bregenz und den Bregenzer Festspielen in Kooperation mit der Österreichischen Theater@llianz.), welche am 1. August 2024 bei den Bregenzer Festspielen Premiere feiert, laufen gerade auf Hochtouren.

Neben unserer Arbeit als Darsteller*innen, Regisseur, Videokünstlerin und Choreografin, übernehmen wir als Team auch diverse Aufgaben hinter den Kulissen, um unsere Produktion und unser Dasein als Theaterschaffende sichtbar zu machen und einen außergewöhnlichen Theaterabend auf die Bühne zu bringen.

Theater-Kollektiv Traktor Reaktor:
Benjamin Kornfeld (D)
Schauspieler & Kulturmanager
Claudia Carus (D)
Schauspielerin & Kulturmanagerin 
Simona Sbaffi (CH)
Schauspielerin
Alexander Mitterer (IT)
Schauspieler, Regisseur, Autor
Gyan Ros Zimmermann (ECU)
Schauspieler
Josef Maria Krasanovsky (AUT)
Regisseur & Autor
Johanna Hainz (AUT)
Schauspielerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Zentral für die Arbeit für uns vom Team von TraktorReaktor ist die Weiterentwicklung einer diskursiven zeitgenössischen darstellenden Kunst, in der es um die Ergründung von gesellschaftlichen Strukturen und daraus resultierenden Trends, politisch-sozialen Dynamiken und Tabubereiche geht.

Menschen, die unter die Räder, die auf „den Hund“ kommen, sind nicht immer am gesellschaftlichen Rand und ganz weit weg – die sind auch wir, das sind einfach alle. Wir dealen ja nicht so offensichtlich mit dem „Teufel“, wir dealen ja mehr mit uns selber und unserem Gegenüber, beim Liebe machen, beim Wählen, beim Verzweifeln, beim Protestieren, beim Spenden…

Cancel-Culture, Verteilungsfragen, individuelle Überforderung, Generationskonflikte, Terrorismus, Rechtsradikalismus, Klimawandel, Identitätskrisen, Sprachgebrauch … um nur einige zu nennen.

Unsere Gegenwart ist für mich eine enorme Zeit des Wandels. Und dieser Wandel spielt ja in alle Ebenen der Gesellschaft hinein. Auch im ganz privaten Umfeld sind die Themen der Veränderung permanente Dauerbrenner.
Und die Standpunkte, wie man sich zu den Themen verhalten soll, liegen oft meilenweit voneinander entfernt. Wir müssen ja nur auf die aktuelle EU-Wahl schauen, um zu sehen – all die Themen brennen und wir werden nicht daran vorbei kommen uns damit auseinander zu setzen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

In unserem Stück „Mondmilch trinken, immer und jetzt / Dein Solarplexus ist mir egal“, geht es um die unzähligen kleinen und großen Deals, die wir alle Tag für Tag mit uns selbst verhandeln müssen. Der alltägliche Kampf ums Dasein, der manchmal dystopische Ausmaße des Untergangs annehmen kann.

Die auftretenden Themen und Figuren sprechen mit uns, sie lassen uns nicht alleine, sondern sind ganz bei uns – manchmal näher, manchmal entfernter  – es ist eben nicht egal, dass Zuschauer*innen da sind, sondern im Miteinander öffnet Theater im Wahrnehmen, Erfahren einen Möglichkeitsraum, in dem spontan und überraschend Berührung im Innersten stattfindet und sich vielleicht Reflexion, Veränderung ereignet.

Unser Stück verfolgt keine stringente Handlung, sondern öffnet Inhalt um Inhalt, Figur nach Figur, Situation um Situation, Zustand um Zustand der existentiellen und gesellschaftlichen Gegenwart. Eine Szenen-, Bilder- und Themenexplosion, welche die Frage ins Theater wirft: Was, Wer, Wie, Wo will man sein?

Wir wünschen uns zwischen Bühne und Publikum eine Begegnung auf Augenhöhe. Eine Begegnung, in der sich das Theater nicht anmaßt, moralisch zu belehren und thematisch modische Trends simpel wiederkäut.
Sondern eine Begegnung, in der uns Theatermacher*innen und Bühne in eine Welt entführen, die uns überrascht, aufwühlt, zornig macht und berührt.

Was liest Ihr derzeit?

Ehrlich gesagt bleibt uns neben unserer intensiven Probenzeit, bis auf die aktuelle Tagespresse und schnellem Herumscrollen auf Social Media, momentan keine Zeit uns anderweitig groß in literarische Stoffe zu vertiefen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtet Ihr uns mitgeben?

„Irgendwie bin ich ja auch da, auch wenn das den Weltraum nicht interessiert, dass ich mal zwei Sekunden da war. Aber mich, mich, mich interessiert es.“

Aus „Mondmilch trinken, immer und jetzt / dein Solarplexus ist mir egal“

Vielen Dank für das Interview, liebes Theaterkollektiv TraktorReaktor, viel Freude und Erfolg weiterhin für Eure großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Theaterkollektiv TraktorReaktor,

Zum Kollektiv: Seit Ende des 18. Jahrhunderts wird der „Traktor“ für verschiedenste Aufgabenbereiche mit einem gemeinsamen Ziel eingesetzt: durch Kraftaufbringung soll ein Ist-Zustand verändert werden.  Als „Reaktor“ wird ein abgegrenzter Raum bezeichnet, in dem unter definierten Bedingungen bestimmte Reaktionen ablaufen. 

Das Kollektiv TraktorReaktor versteht sich als eine Aggregation von Künstler*innen.

Seit 2016 arbeiten die Mitglieder in diversen Konstellationen in unterschiedlichen Ländern – Albanien, Argentinien, Deutschland, Ecuador, Liechtenstein, Rumänien, Slowenien, Österreich – im Bereich darstellender Kunst zusammen.

Die Zusammensetzung des Kollektivs deckt eine große Bandbreite an Kompetenzen ab: Bühnenbild, Choreografie, Dramaturgie, Kulturmanagement, Lehrtätigkeit an Universitäten und Akademien, Produktion, Regie, Schauspiel, Tanz, Workshoptätigkeit.

Zentral für die Arbeit von TraktorReaktor ist die Weiterentwicklung einer diskursiven zeitgenössischen darstellenden Kunst, in der es um die Ergründung von gesellschaftlichen Strukturen und daraus resultierenden Trends, politisch-sozialen Dynamiken und Tabubereiche geht.

Mit der Gründung des Kollektivs geben die Künstler*innen ihrer langjährigen Zusammenarbeit eine sichtbare Identität.

Claudia Carus (D)
Schauspielerin & Kulturmanagerin 

Josef Maria Krasanovsky (AUT)
Regisseur & Autor

Johanna Hainz (AUT) Schauspielerin

Benjamin Kornfeld (D)
Schauspieler & Kulturmanager

Alexander Mitterer (IT)
Schauspieler, Regisseur, Autor

Simona Sbaffi (CH)
Schauspielerin

Gyan Ros Zimmermann (ECU) Schauspieler

https://www.traktorreaktor.com/

Aktuelle Produktion: „MONDMILCH TRINKEN“
von Josef Maria Krasanovsky
Schauspiel (2024) Uraufführung

PREMIERE: 1. August 2024 – 20.00 Uhr
BREGENZER FESTSPIELE


Koproduktion mit dem klagenfurter ensemble und dem Theater KOSMOS. In Kooperation mit der österreichischen Theaterallianz Kugeln schwitzen zu Gymnastik, Köchinnen mischen Mondmilch, übergewichtige Papageien kämpfen um Gerechtigkeit und Klimacowboys schießen Ballons in den Himmel.

Das neue Stück des in Salzburg geborenen Autors und Regisseurs Josef Maria Krasanovsky verdichtet die Fragen der Gegenwart zu einem temporeichen, absurden Bilderreigen. Die unter den Rädern, die auf den Hund kommen, sind nicht immer am gesellschaftlichen Rand und ganz weit weg – die sind auch wir, das sind einfach alle. Die Menschen, die Tiere, das Klima, der Weltraum, die eigenen und geliehenen Meinungen. Wir dealen ja nicht so offensichtlich mit dem Teufel, wir dealen vielmehr mit uns selbst und unserem Gegenüber, beim Liebemachen, beim Wählen, beim Verzweifeln, beim Protestieren, beim Spenden …

Aus dem Wettbewerb der Österreichischen Theaterallianz 2023 mit dem vorgegebenen Thema »Deal or no deal«, angelehnt an Carl Maria von Webers Der Freischütz, ging Josef Maria Krasanovskys Mondmilch trinken als Siegerstück hervor. Die Koproduktion mit dem klagenfurter ensemble und dem Theater KOSMOS in Bregenz wird anschließend auch an den weiteren Spielstätten der Theaterallianz zu erleben sein.

Mit Claudia Carus, Johanna Hainz, Sophie Hewig, Benjamin Kornfeld, Sascha Schicht, Valentin Späth

Inszenierung | Bühne | Kostüme Josef Maria Krasanovsky 
Licht Stefan Pfeistlinger
Video Dominika Kalcher
Ton Konrad Überbacher
Choreografie Silvia Salzmann

https://bregenzerfestspiele.com/de/programm/mondmilch-trinken

Weitere Spieltermine:

Kosmos Theater Bregenz:
12.,14.,15.,19.,20.,21. September 2024
klagenfurter ensemble:
28., 28. September +
02.,03.,04.,05.,09.,10.,11.,12. Oktober 2024
Phönix Theater Linz:
16.,17. Oktober 2024
Schauspielhaus Salzburg:
14.,15. Februar 2025
Schauspielhaus Wien:
21.,22. Februar 2025
Theater am Lend Graz 28.Februar + 01. März 2025

Fotos _  Theater-Kollektiv Traktor Reaktor

Walter Pobaschnig _ 4.7.2024

https://literaturoutdoors.com

„Schließ deine Augen, öffne deine Augen“ Stefania Zorzi, Künstlerin _ NÖ 5.7.2024

Stefania Zorzi_Schließ deine Augen, öffne deine Augen
Stefania Zorzi_“Bubbles
Stefania Zorzi_“Das innere Ich“

Liebe Stefania Zorzi, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich meditiere und mache Kunst. Kunst ist in meinem Leben in verschiedenen Aspekten stets gegenwärtig: in meiner Lebensweise, in der Schaffung von Werken, in Projektkooperationen, in der Organisation von Ausstellungen usw. Ich besuche einen Kunsttherapiekurs und biete Kunsttherapie an, wo ich mich auch meditativer Atemtechniken bediene.

Ich bin oft beruflich unterwegs. Im Juli werde ich auf einem Symposium in Ungarn sein. Wer, aber, einige meiner ausgestellten Werke sehen möchte, kann es derzeit im Justizzentrum Wien-Mitte („15 Jahre Kunst zu Recht“, kuratiert von Veronika Junger) tun. Oder wenn man an der kunstraumarcade-Galerie in Mödling vorbeikommt, im Innenhof von Beethovens Haus, kann man das mit meinem Künstler-Ehemann Norbert Mayerhofer gemeinsam geschaffene Kunstwerk sehen („Schönberg“, kuratiert von kunstraumarcade). Weitere Informationen findet man auf meiner Website: https://stefaniazorzi1.wixsite.com/stefaniazorzi   

Stefania Zorzi, Künstlerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Was für uns alle jetzt besonders wichtig ist, würde ich mir nicht erlauben zu beantworten. Jeder hat seine eigene Geschichte, seinen eigenen Weg, seine persönlichen Bedürfnisse und ich kann es nicht verallgemeinern. Aber ich kann sagen, was mir in dieser Zeit wichtig ist: das Leben mit Neugier, Begeisterung und Freundlichkeit zu leben, mich selbst immer tiefer kennenzulernen und meine inneren Mechanismen und Symbole zu verstehen, neue Dinge zu lernen und zu erleben, immer mehr mit meiner Kunst zu experimentieren, Menschen für bereichernde Austausche und Projekte zu treffen. Das mag vielleicht kitschig klingen, aber das sind für mich auch wichtige Themen und Werte: Liebe, Solidarität, Empathie, Bewusstsein, Freiheit, Hilfsbereitschaft. All dies ist Teil meines Lebens und Material für meine Kunst.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Ich glaube, dass die Rolle der Kunst im Allgemeinen immer darin bestehen wird, einen Teil der Menschheit und der Gesellschaft widerzuspiegeln. Individuell kann die Kunst unterschiedliche Rollen spielen. Ausdruck und Kommunikation sind für mich sicherlich ein wesentlicher Bestandteil der Kunst.

Stefania Zorzi_Tanz im Mausoleum. Ritual

Was liest Du derzeit?

Eva Gold, Stephen Zahm „Buddhist Psychology and Gestalt Therapy Integrated“.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Die Hauptaufgabe des Menschen in seinem Leben besteht darin, sich selbst zu gebären.“ – Erich Fromm

„Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lässt.“ – Picasso.

Vielen Dank für das Interview, liebe Stefania, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Stefania Zorzi, Künstlerin

Zur Person: Stefania Zorzi, Künstlerin

geb. 1985 in Gavardo (I), lebt und arbeitet in Wullersdorf (Niederösterreich). Kunst-Studium an der Akademie der Schönen Künste LABA in Brescia (I). Studium an der Facultad de Bellas Artes in Cuenca (E). Ihre Ausstellungstätigkeit auf nationaler und internationaler Ebene (Europa, Nord- und Südamerika) begann im Jahr 2008. Ihre Werke finden sich in Museen und Privatsammlungen. Veröffentlichungen in Katalogen, Zeitschriften und Büchern in Österreich, Frankreich, Italien, Serbien und den USA. Mitglied bei grenzART, Kulturvernetzung NÖ und Kunstraumarcade (A) sowie des Centro Arte LuPier (I). Kuratorin von Fotoausstellungen für die internationale VASA-Website.

Ihre Arbeiten reichen von Fotografie (Selbstporträt), Video, Installationen, Skulpturen bis zu Lyrik. Stefania Zorzis Werke sind Fenster zur inneren Welt der Künstlerin, zu Ereignissen und intimen Geständnissen, ein Vorstoß zu einer kontinuierlichen Metamorphose des Selbst, die die Verbindung zwischen Kunst und Leben immer enger machen.

https://stefaniazorzi1.wixsite.com/stefaniazorzi

stefania.zorzi85@gmail.comhttps://www.facebook.com/stefania.zorzi.5

Fotos _ 1-3, 5 Stefania Zorzi; 4 Gianfranco Faini.

Walter Pobaschnig _ 3.7.2024

https://literaturoutdoors.com

„Musik verbindet uns“ Marie&Luise, Liedermacherin _ Klagenfurt 4.7.2024

Liebe Marie-Therese Vollmer, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ein Kuss, ein Kaffee und eine schnelle Dusche — die heilige Dreifaltigkeit meines Aufstehens. Dann ein kurzer Spaziergang (wenn ich nicht mit meinem Rad ‚Gurki‘ unterwegs bin) durch den Lendhafen zu meinem Arbeitsplatz im CoWorking Space mit den wunderbarsten Menschen. Und dann kommt es darauf an, was gerade los ist, welche Projekte anstehen und in welcher Phase sich diese befinden. Manche Tage stecken voller Austausch und Im-Außen-Sein. Andere bestehen wiederum daraus, dass alles in mir zu sortieren und dafür Worte, Klänge, Bilder zu finden.

Marie-Therese Vollmer ist selbständige Filmschaffende, Liedermacherin, Musikerin.

Aktuell stehen Recherchen für ein neues Dokumentarfilm-Projekt an und ich finde es immer wieder spannend, mich in ein neues Feld hineinzugraben, mich mit unterschiedlichen Perspektiven zu befassen und zu konzeptionieren.

Parallel spielt die Musik immer eine wichtige Rolle und Gitarre Luise hat nur selten Tage, an denen ich sie nicht zumindest für ein paar Minuten zur Hand nehme.

Im Sommer in Kärnten/Koroška zu sein, ist natürlich ein Privileg; ein Abstecher zum See für eine kleine Abkühlung oder auch um sich zwischendurch mal das Hirn zu waschen (Hirne waschen und ab ins Bett von meta bene – eine absolute Empfehlung), ist schon immer wieder drin und ein großes Stück Lebensqualität.

Was die Abendgestaltung angeht: Wir haben grandiose Kunst- und Kulturschaffende, die hier ein vielseitiges Angebot stemmen, oft mit sehr ‚ausbaufähigen‘ Mitteln… (Falls jemand Geld loswerden möchte, ich hätte Vorschläge.)

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Genügend Trinkwasser und weltweite Lebensmittelsicherheit – for starters. Die Ressourcen, die unsere ganz existenziellen Bedürfnisse betreffen, sind nicht endlos und nicht selbstverständlich. Es wäre hilfreich, wenn wir uns darauf endlich verständigen.

Ansonsten würde ich sagen: Dass wir uns einander zuwenden und dabei offen bleiben. Dass wir uns auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam an Wegen, an Lösungen arbeiten, statt uns gegenseitig das Leben unnötig schwerer zu machen, als es ohnehin oft ist.

Was es dafür meiner Meinung nach braucht: Empathie. Liebe. Mut. Zuversicht.

Eine Voraussetzung dafür ist, glaube ich, eine gesunde Beziehung zu sich selbst. Und was ich uns allen zudem sehr wünsche, weil es vieles leichter macht: Humor.

Mein Vater ist im letzten Jahr an Krebs gestorben. Und auf diesem harten Weg hat er es geschafft, sich seinen großartigen Humor zu bewahren. Das hat mich tief beeindruckt und viele Situationen erträglicher gemacht. 

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Was mich an der Musik immer und immer wieder aufs Neue fasziniert, ist diese unmittelbare Wirksamkeit. Da entsteht sofort ein Resonanzraum… Es lässt sich ein Gefühl von Verbundenheit herstellen zwischen völlig fremden Menschen. Das ist einer der Aspekte, die ich am live spielen so unendlich liebe.

Musik verbindet uns. Obwohl mir Worte so wichtig sind und der Fokus bei meiner Musik ja meistens auf den Texten liegt, ist die Musik die universelle Sprache, die immer vermitteln kann. Letztens hab ich ein ganz kleines intimes Konzert in Dortmund gespielt und da war ein junger Mann aus der Ukraine, der noch sehr wenig Deutsch verstanden hat. Am Ende des Abends haben wir uns unterhalten und er sagte: i don’t understand much, but i feel. Das bringt es schön auf den Punkt, finde ich. Und das gilt für Musik ebenso wie für die Kunst allgemein. Sie führt uns manchmal tief in uns hinein, aber auch aus uns hinaus.

Ich finde auch, dass Irritation eine große Stärke der Kunst ist, die ungemein wichtig ist und die wir immer (mehr) brauchen. Während Algorithmen uns mit unseren eigenen Meinungen aus unseren Bubbles füttern, kann die Kunst uns diese Blasen immer wieder aufstechen, uns mit anderen Sichtweisen und Zugängen konfrontieren oder uns sogar zu neuen Ansätzen inspirieren. 

Was das Medium Film betrifft, sehe ich ganz viel Kraft im Eintauchen-Können in andere Lebensrealitäten, Erfahrungswelten, im Aufmachen von Möglichkeitsräumen, dem neuen In-Beziehung-Setzen verschiedener Perspektiven auf ein Thema.

Wenn gute Dokumentarfilme so viel gesellschaftlichen Einfluss nehmen würden wie Hollywood auf die Vorstellung von „romantischer Liebe“ wäre auch viel gewonnen, glaube ich.

Was liest Du derzeit?

Menata Njie: In der Drehtürfalle +

Maria Cervenka: Der Kirschbaum +

Sontag. Her Life, eine Biographie über Susan Sontag geschrieben von Benjamin Moser.

Welchen Textimpuls / welches Zitat möchtest Du mitgeben?

Aus dem eben genannten Werk über Susan Sontag:

Q: Do you succeed always?

A: Yes, I succeed thirty percent of the time.

Q: Then you don’t succeed always.

A: Yes, I do. To succeed 30 % of the time is always.

  • From the journals of Susan Sontag, November 1, 1964

Und von George Elliot:

 „What do we live for, if not to make life less difficult for each other?“

Marie-Therese Vollmer _ Filmschaffende, Liedermacherin, Musikerin.
Foto: Lendhauer Saisoneröffnung 2024, Präsentation Postkartenbuch_Klagenfurt

Vielen Dank für das Interview, liebe Marie-Therese, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik-, Film-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Marie&Luise _ Marie-Therese Vollmer _ Filmschaffende, Liedermacherin, Musikerin.

Zur PersonMarie-Therese Vollmer, Erdenbewohnerin mit Lebensmittelpunkt Klagenfurt/Celovec.

1987 geboren in Northeim (De).

Abschluss Masterstudium Angewandte Kulturwissenschaft an der Alpen-Adria-Universität.

2017 Einstieg in die Filmbranche durch Mitarbeit am Kino-Dokumentarfilm MIND THE GAP (Regie: Robert Schabus). Tätigkeiten von Recherche und Konzeptarbeit über Produktionsassistenz zu Aufnahmeleitung und Regieassistenz (z.B. alpenland-film.at)

Kurzfilmprojekte mit Bertram Knappitsch, u.a. KINDER MACHEN KINO, gelebte Filmvermittlung mit Kindergarten- und Schulkindern.

Unter dem Namen MARIE & LUISE als Liedermacherin aktiv. Auftritte u.a.: FM4 Protestsongcontest 2022; Dolga noč žensk; VISIBLE Festival — 72 Stunden Feminismus.

2022 Debütalbum doppelleben: marieundluise.bandcamp.com .

2023 erste Filmmusik für Dokumentarfilm (Gitarre, instrumental).

2024 Mitarbeit an Musik(-Komposition) für Kinderhörbücher.

Fotos _ 1-6 Helga Rader; 7 Johannes Puch.

Walter Pobaschnig _ 28.6.2024

https://literaturoutdoors.com

„Kultur ist Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“ Gerald Lagler, Künstler _ Stm. 3.7.2024

Lieber Gerald Lagler, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Relativ banal: Ich stehe um 5:30 Uhr morgens auf, frühstücke mit meiner Lieblingsfrau ausgiebig, steige in die Bahn Richtung Frohnleiten, betreue ein Kind mit Beeinträchtigung im Unterricht in der 1. Klasse Mittelschule. Danach kommt das Mittagessen auf den Tisch (ab und zu eher nachmittags!) und dann beginnt meine Leidenschaft zu glühen: Mein Arbeitstisch wartet schon und Bleistift und Papier stehen bereit mir creative Unterstützung zu geben. Das geht dann bis in die späten Abendstunden.

Gerald Lagler, Künstler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Das ist eine sehr individuelle Frage. Naturgemäß ist es am Wichtigsten in einem friedlichen Land zu leben wo soziale Interessen herrschen, gleich danach käme für mich eine ökologische Lebensweise für mich in Frage und natürlich Gesundheit und auch Kultur, die das gesamte Leben lebenswert macht.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Die Kunst ist ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft und der Menschheit generell. Ohne Kultur gäbe es keine Kreativität, keine Ideen, keine Zivilisation. Seit Anbeginn der Zeit herrscht das Kulturelle und die künstlerische Vielfalt über das Leben auf dem Planeten – im positiven Sinne. Kultur ist Spiel. Kultur ist das Spiegelbild der Gesellschaft. Kultur ist Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft.

Was liest Du derzeit?

Na was wohl? Sämtliche Klassiker der Literatur in Comic-Form: Meine aktuellen Bestseller sind „Il nome della Rosa” von Umberto Eco, gestaltet vom genialen italienischen Illustrator Milo Manara (in italienischer Sprache) und der Graphic Novel „Der Ring des Nibelungen” illustriert von P. Craig Russell, einen Wälzer von 448 Seiten. Kult!

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Gerhard Lagler, Künstler

Vielen Dank für das Interview, lieber Gerald, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Gerhard Lagler, Künstler

Zur Person: Gerald Lagler, Künstler 1965 Geburt in Bruck an der Mur
1971-1980 Volks- und Hauptschule, Polytechnicum in Leoben
1980-1985 Grafische Ausbildung an der HTBLA Ortweinplatz in Graz
1985-1986 Meisterklasse für Dekorative Gestaltung an der HTBLA Ortweinplatz in Graz
1986-1987 Tätigkeit als Schaufensterdekorateur bei Kastner & Öhler in Graz
1987 Präsenzdienst in Klagenfurt, Militärgeografische Abteilung im
Mil.-Kdo. Kärnten
1987-1991 Grafiker und Illustrator für die Werbeagentur Preiss & Preiss in Wien
1991-1996 Grafiker und Illustrator für die Werbeagentur GGK in Wien
1997-2007 Selbstständigkeit mit Grafik-Studio in Leoben

2007 Pilotprojekt „1. Strassengler ComicContest“ für die
steirischen Bezirke Graz und Graz-Umgebung
2008-2009 Diverse Tätigkeiten in Graz
Eröffnung der „1. österreichischen Comic.Schule“ in Judendorf-Straßengel
2009 Tätigkeit als Assistent in der Malwerkstatt bei „Jugend am Werk“ in Graz
„2. Strassengler ComicContest“
Präsentation der „Strassengler Comic Krippe“ in der Adventzeit im
Prälatenhaus in Judendorf-Straßengel
Erster „OutdoorComicKurs“ der „1. österreichischen Comic.Schule“ in
Zusammenarbeit mit dem Verein für Diabetiker der Universitätskinderklinik
Graz im Ferien-Camp in Großwilfersdorf


2009-2013 Ausbildung zum Pflegehelfer und Behindertenbegleiter in Graz
2010 „OutdoorComicKurs“ der „1. österreichischen Comic.Schule“ in
Zusammenarbeit mit der Firma „Beck, Koller, Fischer“ in Wiener Neustadt
2012 „OutdoorComicKurs“ der „1. österreichischen Comic.Schule“ in
Zusammenarbeit mit dem Institut „Mensch im Mittelpunkt“ in Würflach und
dem „Lebensspuren.Museum“ in Wels
2013 Beginn der alljährlichen Kooperation der „1. österreichischen Comic.Schule“
mit dem UniGraz@Museum an der Karl-Franzens-Universität unter der
Leitung von Univ.-Prof. Mag. Dr. phil. Nikolaus Reisinger und Mag. Franz
Stangl im Rahmen der jeweils aktuellen Sonderausstellung in Graz
2014 Beginn der Tätigkeit als Schulassistent für den Grazer Verein „ISI“ und
selbstständiger Comic-Illustrator.
Zweiter Platz beim 1. Wiener COMiC_SLAM. Wien. Die COMICS-BOX der
GB*5/12 – die Comicbibliothek im Freien – Poetry-SlamerInnen mit
ComiczeichnerInnen und Slam-Text mit Live-Zeichnung vor Publikum.
2015 „OutdoorComicKurs“ der „1. österreichischen Comic.Schule“ in
Zusammenarbeit mit der „Evangelischen Jugend Steiermark“ in Graz und auf
Burg Finstergrün in Ramingstein sowie mit SchülerInnen des Oeversee-
Gymnasiums in Graz
2016 Live Drawing beim „Comic-Salon” in Erlangen, „NextComic” in Linz sowie
„ViennaComix” und „ComicCon Austria” in Wien und weiterhin zwei
ComicWorkShops im UniGraz@Museum in Graz
2017 Eröffnung des „ComiXeum” und der „1. österreichischen Comic.Schule” am
Mühlweg 9a in Gratwein-Straßengel. Live Drawing und Zeichentische in
Hamburg, Linz und Wien. ComicWorkShop mit der NMS Gratwein und dem
UniGraz@Museum im Rahmen einer Sonderausstellung.
2018 Vernissage/Midissage/Finissage im Grazer „Atelier12” in der
Münzgrabenstrasse 24 zur Ausstellung „10 Jahre 1. österreichische
Comic.Schule” mit allen noch vorhandenen Schlussarbeiten von 2008 bis – Diese werden heuer noch von einer namhaften Jury aus Wirtschaft,
Politik, Kunst und Gesellschaft prämiert und die besten drei Werke im Herbst
mit einem Preis ausgezeichnet: dem „COMiC Panther” in Gold, Silber und
Bronze.
2019 Mehrere ComicWorkShops und -Kurse in Graz und Gratwein-Straßengel.
Buch-Illustrationen für die Schwimmschule „Blue Circus” und die heitere
Biographie des ehemaligen Superintendenten der Steiermark Mag. Hermann
Miklas.
Absage von Förderungen seitens des steirischen KulturLandesrates
Mag. Christopher Drexler. Das Projekt „1. österreichische Comic.Schule”
findet ein jähes Ende. Durch die finanzielle Unterstützung der öffentlichen
Hand ist die Möglichkeiten eines Druckwerkes („Steirischer ComicAnnual”)
nicht mehr gegeben. Die Pforten der creativ-pädagogischen Einrichtung
werden mit Ende 2019 geschlossen.
2020 Daraufhin ein äusserst positives Feedback von vielen Comic-Fans.
Motivation zum Weitermachen bzw. „Renaissance der „etwas anderen
CreativSchmiede”. Aus der „1. österreichischen Comic.Schule” wird der
„COMiC CiRCLE [Comic.Schule.Austria] mit einem neuen Konzept.
Einladung von der Stadt Graz/Amt für Jugend und Familie während der
Semesterferien einen ComicWorkShop durchzuführen.
Cooperation mit der Gemeinde Lieboch und der Unternehmensberatung
Sabathy – Umsetzung der Initiative „Comics können Brücken bauen”:
Gemeinsam mit Migrantinnen werden in einem Asylantenheim Comics gestaltet. Erneute Zusammenarbeit mit dem UniGraz@Museum ein themenbezogener ComicWorkShop im Rahmen der Sonderausstellung „WO WISSEN WÄCHST – 130 Jahre Botanischer Garten Graz”. Einladung zu diversen Comic-Messen die jedoch wegen der Corona-Krise zunächst auf den Herbst 2020 danach sogar auf das Jahr 2021 verschoben wurden. Nur die „Austria Comic Con” in Wels wird realisiert. ComicWorkShops auch direkt im „COMiC CiRCLE [Comic.Schule.Austria] in Gratwein-Straßengel. Projekt „Blue Circus” – Comic/Animiertes Lernspiel via APP 2021 Trotz Corona-Pandemie funktioniert der „COMiC CiRCLE [Comic.Schule.Austria]” ziemlich unbeschadet. Zwar wurden einige Veranstaltungen im CoViD19-Jahr endgültig abgesagt oder zumindest erneut verschoben, jedoch in etwas „abgespeckter” Form fanden diverse ComicWorkShops in Gratwein-Straßengel und in Graz statt. Auch die Möglichkeit einer Präsentation im benachbarten Deutschland (Comic Con Stuttgart) war kurzfristig gegeben … und erfolgreich! 2022 Coronabedingt mit 2 Monaten Verspätung endlich die Präsentation des „COMiC CiRCLE MAGAZiNs” im UniGraz@Museum an der Karl-Franzens- Universität am Anfang des Jahres. Die „Strassengler KirchenMaus feiert ihren 25. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird ein Zeichenwettbewerb ausgeschrieben und am Ende des Jahres die zehn besten Arbeiten der „Creativ Challenge 2022” („Wer zeichnet die schönste und lustigste Strassengler KirchenMaus?”) im „COMiC CiRCLE MAGAZiN 2022” im Rahmen einer Gala inklusive Preisverleihung veröffentlicht … 2023 Erneut creative Zusammenarbeit mit einer pädagogischen Institution: die HAK in Weiz wo im Rahmen einer Projektwoche ein 4-tägiger ComicWork- Shop statt findet. 25 Schülerinnen und Schüler nehmen daran teil und fertigen Bildgeschichten zum Thema „Nachhaltigkeit” an. Die Arbeiten werden im „COMiC CiRCLE MAGAZiN 2023” veröffentlicht. Gleichzeitig live zeichnen in der „Artist Alley” vor Publikum bei der „Vienna Comix” im Frühjahr und „Vienna Comic Con” im Herbst. 2024 Start der neuen Saison beim „COMiC CiRCLE” am 29. Februar und 1. März beim ComicProjekt „Götter, Göttinnen und Heldinnen” in Cooperation mit der Volksschule Stattegg bei Graz und der KinderKunstHochschule Steiermark.


Weitere Informationen:
Eltern: Mutter Edith Lagler (01.06.1937 – 23.02.2018)
Vater Ewald Lagler (06.05.1942 – 24.10.2020)
Lebensgefährt*innen:
Elfriede „Frieda” Weingrill (08.05.1937 – 09.11.2023)
von 1985 bis 2012.
Elisabeth Grundauer (geb. 12.09.1961) seit 2013
Haustiere: Goldhamster „Gipsy” (1968 – 1971)
Wellensittiche „Max” und „Moritz” (1972 – 1976)
Meerschweinchen „Toby” (1974 – 1977)
Katze „Susi” (1974 – 1976)
Katze „Cindy” (1976 – 1991)
Kater „Rinaldo” (1989 – 2005)
Kater „Enzo” (1989 – 2002)
Katze „Micky” (1991 – 2004)
Kater „Felix” (1993 – 2006)
Katze „Nera” (1993 – 1997)
Kater „Nepomuk” (1993 – 2005)
Kater „Luigi” (2005 – 2013)
Katze „Laura” (2005 – 2012)
Kater „Aristoteles” (2006 – 2017)
Katze „Ceres” (2006 – 2018)
Kater „Angelo” (2018 – 2019)
Katze „Susi” (2019 – 2022)
Katze „Lucy” (2019 – 2021)
Kater „Maurizio” seit 2023
ComicFiguren:
Rudi, die gezüchtete Kanalratte (1983)
SteirerMan (1987)
Enzo Duck (1987)
Strassengler KirchenMaus (1997)
Arnie, die TouristenMaus (2004)
Affi & Spatzilein (2012)
Hooki/Hucki/Blue Circus (2012)
Conchita’s Wurstfabrik (2014)
SchöcklHexe (2014)
Boris Wolf (2015)
Die (Comic-)Alpen Yetis (2018)
Sven, der steirische Reise-Elch (2018)
Semmi, die TunnelMaus (2018)
Eigene Publikationen:
Strassengler KirchenMausBote (2001 – 2015)
Strassengler Comic Contest – Das Magazin (2007)
Strassengler Comic Annual (2008-2014)
Strassengler KirchenMaus ComicMalBuch (2014)
Steirischer Comic Annual (2015-2019)
Panther Comics (2017)
Panther Comics (2018)
Strassengler KirchenMaus DoppelComicMalBuch (2020)
Corona Comic Malblätter (2020)
COMiC CiRCLE MAGAZiN (seit 2020)
Seit 2018 die Strassengler KirchenMaus präsentiert:
„Steirische ComicStars”, diverse 4-seitige ComicFolder (monatlich)
Illustrationen in diversen Medien:
ATTENSAM KundenMagazin ComicStrip „Sammy” (2001 – 2003)
Humanitas/Tierschutzmagazin Cover „BundesTierschutzGesetz” (2004)
Humanitas/Tierschutzmagazin Cover „Der Prozess” (2006)
Humanitas/Tierschutzmagazin Cover „Der Überfall” (2008)
„Überleben als Mama”, Autorin: Ingrid Stelzer (2011)
„Das 1×1 des Geldes”, Autor: Markus Leyacker-Schatzl (2011)
„Hucki-Malbuch”, Autoren: Harald Pessler/Michael Zacek (2015)
„Erlebnisführer St. Radegund” Autorin: Andrea Adler-König (2016)
„Erlebnisführer St. Radegund” Autorin: Andrea Adler-König (2017)
„Wie gut dass es was im Leben zu Lachen gibt”, Autor Herrmann Miklas (2019)
„Comics übers Quatschen”, Autorin: Christina Rajković (2019)

Fotos _ privat.

Walter Pobaschnig _ 25.6.2024

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„Was bleibt ist die Liebe“ Von Beethovens Mutter bis Kafkas Braut. Dietmar Grieser, Amalthea Verlag

Die Liebe. In ihren so vielen Formen Motor des Lebens und der Welt.

Die Liebe, ein Bogen, der sich durch die Welt und Kunstgeschichte spannt und deren Verbindungen, Freuden und Tragiken bis heute Bühne, Literatur, Musik, Malerei, Tanz und viele weitere Formgebungen inspirieren und antreiben.

Liebe, die ihren Ausdruck sucht und in der Kunst wunderbar findet. Und welche Wege, Umwege und Verluste fand die Liebe nun in dem Leben der Künstler:innen selbst, wie gestaltete sich Leben und Werk im Wunderland der Liebe…

Dietmar Grieser, renommierter Sachbuchautor mit einer ganz außergewöhnlichen Bandbreite in Geschichte, Kunst, Kultur lässt im vorliegendem Buch Lebensgeschichten, Lebenserfahrungen der unerträglichen Leichtigkeit der Liebe mit großer Erzählgabe und erstaunlicher Detailkenntnisse vor den Vorhang der Vergangenheit treten und es sind überraschende Auftritte, die Beethoven, Franz Kafka, Benjamin Britten, Kaiserin Zita, Goethe und mehr in ganz persönlichen Lebenswegen zeigen.

Ein besonders, spannendes wie kurzweiliges Leseerlebnis, das in dieser Form einzigartig ist.

„Was bleibt ist die Liebe“ Von Beethovens Mutter bis Kafkas Braut. Dietmar Grieser, Amalthea Verlag

ISBN-13: 978-3-99050-136-8

Hardcover

1. Auflage, mit zahlr. Abb., 272 Seiten

€ 25,00 inkl. MwSt.

Walter Pobaschnig 6/24

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„Die Sprache der Kunst ist universell“ Heinz Payer, Künstler _ Stm. 2.7.2024

Lieber Heinz Payer, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Normaler Lebensalltag eines Witwers, (ordnung- halten des Hauses, kochen, einkaufen,..)

Vormittag: kreatives Arbeiten (nachdenken, zeichnen, malen, schreiben)

Nachmittags : Bewegung (Radfahren) Besprechungen, Beratungstätigkeit.

Abends/Nachts: Veranstaltungen, kreatives Arbeiten

Heinz Payer, Künstler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Kontakte aufrechterhalten, Netzwerke knüpfen, für einander da-sein

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Kunst ist für mich eine besondere Kommunikationsform, ein Mitteilen an die Außenwelt, unter bestimmten Codes und Metaphern , die den künstler:innen helfen, ihre „unaussprechlichen“ Mitteilungen zu verfassen, ich glaube, dass die Sprache der Kunst universell ist, kommt sie doch aus paleoantroplogischer sicht aus entwicklungsgeschichtlich früheren mitteilungsinstrumentarien des körpers.

Was liest Du derzeit?

Ein Bildband : Maria Lassnig

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Meine Zeichnungen sind interessanter als die malereien…“ „Der Radiergummi ist der Erlöser …“ „Die Sprache des Bleistiftes ist spitz, zielgerichtet, nicht zielsicher, verwegen aber nicht frech…“

Heinz Payer, Künstler

Vielen Dank für das Interview, lieber Heinz, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Heinz Payer, Künstler

Fotos _ Mayr; Krosche, privat.

Walter Pobaschnig _ 27.6.2024

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„Gerade noch“ Marie&Luise, Liedermacherin _ Give Peace A Chance _ Klagenfurt 1.7.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Gerade noch

In einem Moment

Vor unserer Begegnung

Erschien der Tag düster


Platzregen donnerte herunter

Ergoss sich über

Allen, die wir uns hier versammelt hatten

Chaotisch nach Worten suchend

Empört über die Ungeheuerlichkeiten


Atmen. AUFSTEHEN.


Change ist the only constant thing in life

Hast Du zu mir gesagt

Alles, was ist, könnte auch anders sein

Nichts muss so bleiben

Communities matter

Empathie auch.


Marie&Luise, Marie-Therese Vollmer, 28.6.2024

Marie&Luise, Marie-Therese Vollmer ist selbständige Filmschaffende, Liedermacherin, Musikerin.

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Marie&Luise _ Marie-Therese Vollmer _ Filmschaffende, Liedermacherin, Musikerin.

Zur PersonMarie&Luise, Marie-Therese Vollmer, Erdenbewohnerin mit Lebensmittelpunkt Klagenfurt/Celovec.

1987 geboren in Northeim (De).

Abschluss Masterstudium Angewandte Kulturwissenschaft an der Alpen-Adria-Universität.

2017 Einstieg in die Filmbranche durch Mitarbeit am Kino-Dokumentarfilm MIND THE GAP (Regie: Robert Schabus). Tätigkeiten von Recherche und Konzeptarbeit über Produktionsassistenz zu Aufnahmeleitung und Regieassistenz (z.B. alpenland-film.at)

Kurzfilmprojekte mit Bertram Knappitsch, u.a. KINDER MACHEN KINO, gelebte Filmvermittlung mit Kindergarten- und Schulkindern.

Unter dem Namen MARIE & LUISE als Liedermacherin aktiv. Auftritte u.a.: FM4 Protestsongcontest 2022; Dolga noč žensk; VISIBLE Festival — 72 Stunden Feminismus.

2022 Debütalbum doppelleben: marieundluise.bandcamp.com .

2023 erste Filmmusik für Dokumentarfilm (Gitarre, instrumental).

2024 Mitarbeit an Musik(-Komposition) für Kinderhörbücher.

Fotos _ Helga Rader.

Walter Pobaschnig _ 28.6.2024

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Freiheit im Fokus. Gerda Taro und Robert Capa in Leipzig. Irme Schaber. Hentrich & Hentrich

Es sind zwei ganz außergewöhnliche Künstler:innenleben – Gerda Taro (1910–1937) und Robert Capa (1913–1954) – die vor allemin verschiedenen Stationen des Krieges in der Mitte des 20.Jahrhunderts (Spanischer Bürgerkrieg wie II.Weltkrieg) in ihren Reportagefotografien neue Wege gingen und Maßstäbe in Perspektive/Kampfnähe setzten.

Die Leidenschaft zur Fotografie wurde auch zu einer kurzen Lebenspartnerschaft. Der außergewöhnliche wie gefährliche Stil der Kriegsfotografie wurde schließlich Gerda Taro zum Verhängnis und sie wurde bei Kampfhandlungen 1937 von einem Panzer überrollt und starb an den Folgen der schweren Verletzungen.

Robert Capa wird zum berühmten Kriegsfotografen (Landung der Alliierten in der Normandie/Letzte Kriegshandlungen in Deutschland), dessen  Foto-Dokumentationen bis heute ganz außergewöhnliche Stationen moderner Reportagefotografie darstellen.

Ein topographischer Angelpunkt beider Persönlichkeiten in Lebens- und Zeitgeschichte ist Leipzig. Das „Capa-Haus“ erinnert heute daran.

Irme Schaber, Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin, freie Autorin, Kuratorin und Kunstvermittlerin, legt eine spannende Spurensuche vor, die beeindruckend in Wort&Bild Lebens- und werkstationen öffnet, dokumentiert und zusammenfasst.

„Gerda Taro und Robert Capa – Leben&Werk zweier ganz außergewöhnlicher Persönlichkeiten moderner Kunst und Reportage.“

Freiheit im Fokus. Gerda Taro und Robert Capa in Leipzig. Irme Schaber. Hentrich & Hentrich

Sprache: Deutsch

112 Seiten, Hardcover

51 Abbildungen

ISBN: 978-3-95565-648-5

Erschienen: 2024

18,90 €

Walter Pobaschnig  6/24

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„gemeinsam einen Weg finden mit der Angst, Verzweiflung und auch Wut umzugehen“ Kerstin Ablasser, Schauspielerin _ Wien 27.6.2024

Liebe Kerstin Ablasser, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Um das nötige Kleingeld zu verdienen, arbeite ich in einer Parfümerie. Das bedeutet früh aufstehen und ca. 9 bis 10 Stunden im Geschäft verbringen. An den freien Tagen übe ich zurzeit an meiner Rolle für ein Theaterstück. Im Moment noch alleine, demnächst endlich im Team.

Kerstin Ablasser, Schauspielerin, Model _ Wien _
Fotos: „Undine geht“ Literatur outdoors 6/24

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Dass wir uns von der Künstlichen Intelligenz im Feld der Kunst (und auch sonst) nicht einschüchtern lassen. Der Mensch in der Kunst ist durch nichts zu ersetzen. Alles, was wir erleben, fühlen, lernen und lieben fließt in das, was wir erschaffen mit ein.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich denke, das Theater bzw. die Kunst können einen großen Einfluss auf die Gesellschaft ausüben. Gerade jetzt ist es wichtig, die Welt wachzurütteln. Krieg, Geld und Macht sind Themen, die omnipräsent sind und darum behandelt werden müssen. Damit wir gemeinsam einen Weg finden mit der Angst, Verzweiflung und auch Wut umzugehen. Und mit dem Ziel vor Augen, ein friedvolles Miteinander schaffen zu können.

Was liest Du derzeit?

Zurzeit lese ich „Die Häupter meiner Lieben“ von Ingrid Noll. Ich liebe Kriminalromane!

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Verschwende keine Zeit auf Mauern einzuschlagen, in der Hoffnung sie in eine Tür zu verwandeln.“  – Coco Chanel

Kerstin Ablasser, Schauspielerin, Model _ Wien _
Fotos: „Undine geht“ Literatur outdoors 6/24

Vielen Dank für das Interview, liebe Kerstin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Kerstin Ablasser, Schauspielerin, Model _ Wien

Alle Fotos _ „Station bei Undine“ Literatur outdoors _ Walter Pobaschnig 6/24  

Walter Pobaschnig _ 24.6.2024

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„Typografie macht Sprache sichtbar“ Irmgard Sonnen, Künstlerin _ Düsseldorf 26.6.2024

Liebe Irmgard Sonnen, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ab dem Vormittag arbeite ich in meinem Atelier. Es befindet sich direkt über meiner Wohnung. Hier gibt es genügend Raum, um die Entwürfe für meine neuen Buchprojekte auszubreiten. Seite für Seite.

Innenseite
Lustwandeln
für Flaneure und Landstreicher
Szenarien eines Spaziergangs
Queredo-Verlag
Irmgard Sonnen ist Kommunikations-Designerin, Künstlerin, Herausgeberin, Honorarprofessorin für Typografie und Editorial Design an der Hochschule Düsseldorf.

Zur Zeit ist der Andruck für eine neue Publikation auf dem Tisch ausgebreitet: Buchräume öffnen Denkräume. Editorial Design – Lehren, Lernen und Forschen sind für mich untrennbar miteinander verbunden und stellen im Rückblick nach 38 Jahren Lehre eine enorme Bereicherung in fachlicher und zwischenmenschlicher Hinsicht dar. Die Auseinandersetzung mit dem Medium Buch stand unter anderem im Fokus meiner Lehre:

»Wir betreten den Raum des Buches, die Seite scheint fast leer zu sein, doch die Zeichen verleihen dem Weiß Bedeutung, das Zeichen ist zu lesen als die Schwelle zu einem Raum, den wir als Leser betreten können«, so der niederländische Typograf Walter Nickels…

Innenseite
Balancieren auf dem Gedankenstrich
zwischen Reden und Schweigen
Queredo-Verlag

Die Nähe zu Sprache und Literatur ist in meinen Arbeiten immer zentral. Typografie kann Sprache sichtbar machen.

Da ich tagsüber viel lese, nachdenke oder am Computer arbeite, treibe ich zum Ausgleich regelmäßig Sport und fahre sehr gern mit dem Rad. Die Wege am Rheinufer bieten dazu Weite und Raum. Sehen und Bewegen ist dabei eine ideale Verbindung. Immer wieder entstehen dabei auch fotografische Arbeiten. Auch das Gehen und Lustwandeln in der Landschaft oder das Flanieren im urbanen Raum gehört zu meinem Ausgleich. Beim Gehen erschließen wir uns die Welt auf allen Sinneskanälen. Der Spaziergänger befindet sich auch immer auf einer Schwelle des Weges. Wir kommen an. Ist es ein Ende oder ein Neuanfang?

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Inmitten der Schwierigkeit liegt die Möglichkeit. (Einstein)

Wir dürfen nicht aufhören nach Lösungen zu suchen.

Solidarität, Akzeptanz, Empathie, das Eintreten für eine soziale und gerechte Gesellschaft, ein geeintes Europa sind wichtige Kernthemen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst zu?

Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen, so Pablo Picasso. Immer wieder neue Perspektiven und Sichtweisen aufzuzeigen, bedeutet ständigen Neubeginn.

Was liest Du derzeit?

Roger Willemsen, Wer wir waren

John Cage, Silence

Tanizaki Jun’ichirō, Lob des Schattens

Welches Zitat, welche Textstelle möchtest Du uns mitgeben?

Was inspiriert?

„Die Kunst ist die wichtigste Inspiration. Auch in unserem Beruf kommt ursprünglich alles aus der Kunst. Aus der Malerei, aus der Bildhauerei und aus der konzeptionellen Kunst. Sie gibt einem immer wieder Impulse und sagt einem auch, wie klein wir eigentlich sind. Die Kunst inspiriert mich und gibt mir Mut. Am meisten gefällt es mir, wenn die Grenzen zwischen Kunst und Kommunikation aufgehoben werden.“ (Klaus Hesse, Designer)

in: Irmgard Sonnen, Anna Blume ist rot. Farbe als Ereignis, Queredo-Verlag

Vielen Dank für das Interview, liebe Irmgard, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Irmgard Sonnen, Kommunikations-Designerin, Künstlerin, Herausgeberin, Honorarprofessorin für Typografie und Editorial Design an der Hochschule Düsseldorf.

Zur PersonIrmgard Sonnen ist Kommunikations-Designerin, Künstlerin, Herausgeberin, Honorarprofessorin für Typografie und Editorial Design an der Hochschule Düsseldorf. Sie gestaltet Bücher und Kataloge an der Schnittstelle von Literatur, Poesie, Bildender Kunst und Design.

Sie wurde 1954 geboren und lebt und arbeitet in Düsseldorf. Für ihre Arbeiten erhielt sie und ihre Studierenden zahlreiche internationale Auszeichnungen.

Bibliographie

Irmgard Sonnen

Zur Poesie des Augenblicks

Ein Tagebuch für 365 Zeitpunkte

Düsseldorf 2004

Irmgard Sonnen

Anna Blume ist rot. Farbe als Ereignis

Düsseldorf 2007

Irmgard Sonnen

Balancieren auf dem Gedankenstrich

zwischen Reden und Schweigen

Düsseldorf 2009


Dieter Fuder

Der Funke der Semantik

Designtheorie als Erkenntnismethodik

Hg. Irmgard Sonnen/Hochschule Düsseldorf 2013


Sprache als Ereignis

Ein allegorischer Liebesbrief

Ausstellungskatalog

»Ideen. Das Buch Le Grand«

von Heinrich Heine

Peter Behrens School of Arts,

Fakultät Design

Hg. Irmgard Sonnen/Hochschule Düsseldorf 2016


Hans Georg Lenzen

Mit leichter Hand

Die szenische Metaphorik des Zeichnerischen Hg. Irmgard Sonnen/Hochschule Düsseldorf 2019


Der Morgen ist schön

Hanni Kowalczyk 1924-2004

Bilder haben Gedanken

Hg. Irmgard Sonnen

Düsseldorf 2020


Irmgard Sonnen, Lustwandeln

für Flaneure und Landstreicher

Szenarien eines Spaziergangs

Düsseldorf 2021


Irmgard Sonnen

Buchräume öffnen Denkräume

Editorial Design – Lehren und Forschen

Düsseldorf 2024


http://www.designbuero-sonnen.de

Fotos _ privat.

Walter Pobaschnig _ 24.6.2024

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