WATCH! WATCH! WATCH! HENRI CARTIER-BRESSON _ Hg. Kathrin Baumstark, Ulrich Pohlmann. Hirmer Verlag.

Er ist einer bedeutendsten wie stilbildendensten Fotografen des 20.Jahrhunderts und setzte in seinem knapp hundertjährigen Leben Maßstäbe in der Darstellungs- Eindrucks- und Ausdruckskraft des Lichtbildes im gesellschaftlichen Fokus von Zeit und Ereignis, sowohl im weltgeschichtlich „Großen“ wie sozial alltägllich „Kleinen“ Streetfotografie. Sein umfangreiches Werk umfasst einen zeitgeschichtlichen Bilderbogen, der ein einzigartiges Panorama von Gesellschaft und Ereignis ist. Sein Name:  Henri Cartier-Bresson * 22. August 1908 Chanteloup-en-Brie, Seine-et-Marne/F  † 3. August 2004 in Montjustin, Alpes-de-Haute-Provence/F.

Eine aktuelle Ausstellung zu Leben und Werk, die bis September in Berlin und dann in Madrid zu sehen ist, gibt einen wunderbaren Ein- und Überblick in Leben und Werk dieses so bedeutenden und inspirierenden Fotografen, Filmemacher, Künstler wie Journalisten.

Der Begleitband im Hirmer Verlag ist wie gewohnt ein Kunstwerk für sich und fasst in Wort – spannende Essays zu den künstlerischen Schwerpunkten wie Ausrichtungen zwischen Leben und Zeit – und Bild – ein wunderbarer Bildbogen des Werkes in genauer Beschreibung/Info – die laufende Ausstellung eindrücklich zusammen.

„Ein großartiger Ein-, und Überblick in Leben und Werk eines der bedeutendsten Fotografen des 20.Jahrhunderts!“  

WATCH! WATCH! WATCH! HENRI CARTIER-BRESSON

Hg. Kathrin Baumstark, Ulrich Pohlmann. Hirmer Verlag.

Beiträge von N. Bair, K. Baumstark, C. Chéroux, U. Pohlmann, D. Willis

288 Seiten, 240 Abbildungen in Farbe

22,5 x 28 cm, gebunden

Aktuelle Ausstellungen:

Hamburg | Bucerius Kunst Forum

15.06.2024 – 22.09.2024

Fundación MAPFRE, Madrid

Oktober 2024 – Januar 2025

ISBN: 978-3-7774-4347-8

Walter Pobaschnig  7/24

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„Kunst bringt Frieden mit sich“ Val Wecerka, Künstlerin _ Wien 16.7.2024

Liebe Val Wecerka, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Morgens, wenn ich aufwache, versuche ich, meine Träume festzuhalten bzw. mich an sie zu erinnern, da sie mir oft den Weg zeigen. Danach bereite ich das Frühstück für meinen Sohn vor, der zur Schule gehen muss. Anschließend erledige ich meinen Papierkram, der leider viel Zeit in Anspruch nimmt. Danach gehe ich ins Atelier, wo ich Entwürfe vorbereite und zeichne. Diese dienen als Vorlage für meine Bilder und Skulpturen. Abends, wenn keine Verpflichtungen anstehen, fahre ich nach Hause, um Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

Val Wecerka, Künstlerin
Arrangement of lines
Freuds letter ii

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Du sprichst einen Punkt an, der in verschiedenen Lebensphasen unterschiedliche Prioritäten mit sich bringt. Jeder Mensch durchläuft verschiedene Lebensphasen, und wie weise wir werden, ist entscheidend dafür, wie wir unser Leben gestalten. Respekt und gegenseitige Unterstützung sowie Frieden sind zentrale Werte, die wir pflegen sollten, besonders in einer Zeit, in der neue Technologien unsere Welt so schnell verändern. Wie wir sehen können, leidet auch die Natur darunter. Daher ist es ebenso wichtig, im Einklang mit ihr zu leben und diese Balance täglich zu pflegen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Für mich hat sich seit 2020 die Welt in eine neue Phase entwickelt. Es ist wirklich tragisch zu sehen, wie Menschenleben wegen Macht und Gier verloren gehen. Das betrübt mich zutiefst. Ich spüre und sehe, dass sich die Weltmacht verändert, aber es ist erschütternd zu sehen, wie oft persönliche Interessen über das Wohl der Gesellschaft gestellt werden.

Die Kunst bringt Frieden mit sich, da bin ich mir sicher. Daher spielt sie eine zentrale Rolle. Sie besitzt die Fähigkeit, komplexe Emotionen und Gedanken auszudrücken und Menschen auf einer tieferen Ebene zu verbinden. Sie kann inspirieren, zum Nachdenken anregen und neue Sichtweisen aufzeigen, die für die Bewältigung von Veränderungen und Herausforderungen wichtig sind.

Was liest Du derzeit?

Als Jugendlicher las ich Boris Vians “ Der Schaum der Tage“ und habe das Buch kürzlich wiederentdeckt.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ein berührendes Zitat von Boris Vian lautet:

„Man kann ohne Kunst leben, aber nicht schön.“

Vielen Dank für das Interview, liebe Val, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Val Wecerka, Künstlerin

Zur Person:  Val Wecerka, geboren in Burgas, studierte Malerei, Grafik und Tapisserie (Universität für angewandte Kunst Wien bei Prof. Ch. L. Attersee) sowie Bildnerische Erziehung und Textiles Gestalten (Barbara Putz-Plecko). Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Wien.

Meine Arbeiten setzen sich intensiv mit den Themen Identität, Herkunft und Zeit auseinander. In meinen Werken erforsche ich die Komplexität dieser Konzepte und ihre Verflechtungen miteinander. Ich nutze eine Vielzahl künstlerischer Ausdrucksformen wie Malerei, Skulptur und Textil, um meine Botschaft zu vermitteln. Durch diese Vielfalt an Medien schaffe ich eine facettenreiche Betrachtung dieser Themen.

http://www.valwecerka.at

Aktuelle Ausstellung: „How Deep is Your Work“, Val Wecerka / Pavel Dušek

C.A. Contemporary, Ballgasse 8, 1010 Wien

Fotos _ Val Wecerka

Walter Pobaschnig _ 7.7.2024

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„Ich träume davon, dass mithilfe der Kunst tragfähige Utopien entwickelt werden“ Stephanie Mehnert, Schriftstellerin _ Nürnberg 15.7.2024

Liebe Stephanie Mehnert, wie sieht jetzt dein Tagesablauf aus?

Ich beginne den Tag gern mit einem guten Frühstück. Da ich Mutter eines Schulkindes bin, ist das wochentags zwar früher als mir lieb ist, aber ich genieße es, mich mit meinen Liebsten in Ruhe einzuschwingen. Danach gehe ich für einige Stunden meiner psychotherapeutischen Arbeit nach, die gleichzeitig auch meine größte Inspirationsquelle ist. Meine Praxis ist für mich ein beinahe magischer Ort, der nur mir gehört, der quasi meinen eigenen Gesetzen folgt, in dem ich Gedanken und Texte ordne, forme oder verwerfe. Wenn ich kann, lasse ich mich durch die Nachmittagsstunden treiben, wandere durch die Flussauen oder sitze in Cafés herum, wo ich mir Dialogfetzen von Fremden einflüstern lasse. Und ich liebe das Freibad am Ende unserer Straße! Der größte Teil meiner Texte entsteht in den Abendstunden, wenn ich ganz bei mir bin und versuche, aus all dem Erlebten etwas Gutes zu extrahieren.

Stephanie Mehnert, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

In den letzten Tagen denke ich viel über Hartmut Rosa und seine Resonanztheorie nach. Solange wir zwischen dem Bedürfnis nach Kontrolle und dem Gefühl von Ohnmacht hin und her kippen, verpassen wir letztlich den Raum dazwischen. Einen Zustand, den Salomo Friedländer als „schöpferische Indifferenz“ bezeichnet hat, aber man könnte ihn auch einfach Gelassenheit nennen. Nach Friedländer handelt es sich dabei um eine interessierte, abwartende und offene Haltung, die infolge einer Resonanzerfahrung in eine Handlung übergeht. Oder einfacher gesagt: Wenn wir lernen, einander aufmerksam und achtsam zu begegnen, dient das dem aufrichtigen Dialog und letztlich einem friedlicheren Miteinander.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst zu?

Das wunderbare an der Kunst, an der Literatur, ist für mich, dass sie niemals auf eine Rolle oder Funktion herunterzubrechen ist. Und wenn es doch einmal einen derartigen Versuch gibt, sind hier und da schon längst wieder viele aus dem Kanon, dem Zeitgeist, ausgebrochen und machen alles ganz anders. Bei Timothy Morton habe ich mal gelesen, man könne Ästhetik auch als Anästhetikum verwenden. Seither versuche ich, ebendas zu vermeiden, und mich selbst und die Lesenden nicht mit Schönheit einzulullen, zu verkleben, wenn ich zum Beispiel Naturbeschreibungen als Tor zu möglichen Resonanzräumen in Texten verwende. Ich liebe das fruchtbare Chaos, das entsteht, wenn interdisziplinär gearbeitet wird. Kunst im öffentlichen Raum, öffentliche Räume, die weniger künstlich werden, weil man sie bespielt. Von der Architektur bis zum Gartenbau könnte alles noch wesentlich künstlerischer, organischer und lebensfreundlicher gedacht werden. Wir alle sind aufgefordert, eine unnachgiebige Haltung gegenüber jenen einzunehmen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, unsere Gesellschaften zu spalten und zu zerstören. Ich träume davon, dass mithilfe der Kunst neue Narrative entstehen und jene tragfähigen Utopien entwickelt werden, nach denen es so viele Menschen gerade dürstet.

Was liest du derzeit?

»Hasenprosa« von Maren Kames und »Die Selbstorganisation des Universums« von Erich Jantsch

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest du uns mitgeben?

»Ich wusste, jetzt würde es fürchterlich kompliziert, aber ich konnte nichts dafür, erst recht nichts dagegen, höchstens ein klein wenig hinzutun, wenn ich mich mühte.«

(Maren Kames / Hasenprosa / Suhrkamp 2024)

Vielen Dank für das Interview, liebe Stephanie, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Stephanie Mehnert, Schriftstellerin

Zur Person: Stephanie Mehnert wurde 1979 in Hamburg geboren. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Nürnberg, wo sie als Gestalttherapeutin niedergelassen ist. Ihre Texte erschienen u.a. in Literaturzeitschriften, in Anthologien und auf verschiedenen Literaturportalen.

»Das Flimmern kleiner Lichter« ist ihr Romandebüt.

Mehnert ist Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller und Mitbegründerin der unabhängigen Lesereihe »Übermut & Zärtlichkeit«.

In ihren Texten erforscht sie die Lebensrealitäten randständiger Figuren, und die Natur als mögliche Ressource, in der Hoffnung, damit einen Beitrag für mehr Mitgefühl und Toleranz leisten zu können.

www.stephaniemehnert.de

Kommender Debütroman von Stephanie Mehnert:

»Das Flimmern kleiner Lichter« Stephanie
Mehnert (ET: 26.08.24)

„Feinfühliger Debütroman über »die kleinen Lichter« St. Paulis »Es leben Menschen im Viertel. Und sie leben miteinander und nebeneinanderher, verwoben, wie Pilzmycel.«
Ronja arbeitet als Pflegehilfskraft im Hamburger Stadtteil St. Pauli und wohnt nach ihrem WG-Auszug in einer Datsche am Elbstrand. Ihre Eltern taten ihr zu deren Lebzeiten mehr weh als gut – der Vater geriet im Suff in Rage –, weshalb Ronja sich bindenden Beziehungen lieber entzieht. Niemandem berichtet sie von dem sexuellen Übergriff ihres Chefs, sie will bloß irgendwie weitermachen. Als sie sich dazu überreden lässt, ihre zwangseingewiesene Lieblingspatientin aus der Klinik zu entführen, um deren Suizid zu
verhindern, gerät Ronjas Leben vollends aus den Fugen. Mit dem Aufdecken einer Lüge bricht der Horror vergangener Tage aus ihr heraus. Doch Ronja kann sich auf den Rückhalt und die Liebe einer Familie verlassen, von deren Existenz sie bisher nichts geahnt
hatte. Denn zwischen den kleinen Lichtern um sie herum entwickelt sich ein starkes Netz tragfähiger Verbindungen.“
https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/stephanie-mehnert-das-flimmern-kleiner-lichter/

Hardcover | 144 Seiten | 20,00 € (D)
ISBN 978-3-89741-492-1
Auch als E-Book erhältlich

Foto Portrait_Maria Bayer

Walter Pobaschnig _ 8.7.2024

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„Naaaaaa“ Mati Shemoelof, Autor und Kurator _ Give Peace A Chance _ Berlin 15.7.2024

GIVE PEACE A CHANCE

G , wie den Krieg in Gaza stoppen?

I ch bin traurig.

V ersuche immer, über Frieden mit dem palästinensischen Volk zu schreiben und zu sprechen.

E s ist so schwer. Manchmal wollen die Leute, die Verwandten, nicht zuhören..


P eople, are people, I believe, we are connected to the same beat

E vrit, זאת השפה שלי, אבל לא שפת האם שלי

A rabic, Asalam Aleycom, and that’s the way we take’em

C ome into my multi sprach poetry and get lost between the languages

E very day mache ich Meditation und höre auf die Welt in meinem Herzen.


A lla hu Akbar, Wir schaffen es zu lernen, wie man miteinander lebt.


C ome together, not only when football is on the screen.

H is אלוהים בעברית. וכל יום אתה מתפלל אליו שנשכח מעצמנו ונחפש את דרך האמצע, את הגמישות, ההתפשרות ונוכל לחיות ביחד, זה לצד זה

A  men. I love this word that is both German, Hebrew and English. אמן

N aaaaaa – Mein Lieblingswort auf Deutsch

C סי כמו סיפור, שסיפרתי לבתי, על עולם של גמדים, מלכת קלפים, וכדור בדולח. התרצו לקרוא את העתיד שלכם?

E כמו אי אפשר, מי קורא אותי עכשיו בשנת 2024?


Mati Shemoelof, 12.7.2024

Mati Shemoelof,
Autor und Kurator

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Mati Shemoelof, Autor und Kurator

Zur Person: Mati Shemoelof, Jahrgang 1972, ist ein Schriftsteller, Dichter, Aktivist, Autor und Kurator. Geboren und aufgewachsen in Haifa/Israel lebt und arbeitet er inzwischen mit Lebensmittelpunkt in Deutschland. Er hat sowohl in Israel als auch in Deutschland insgesamt elf Bücher veröffentlicht, darunter sieben Gedichtbände. Sein Werk ist vielfältig aufgestellt. Es umfasst Belletristik, Lyrik, Theaterstücke, Artikel, Texte für Kunstausstellungen, Kurzgeschichten und vieles mehr.

Seine erste Veröffentlichung in Deutschland war eine zweisprachige Ausgabe seines Gedichtbandes „Bagdad | Haifa | Berlin“ (Aphorisma Verlag, 2019). Seine zweite Veröffentlichung in “Deutschland war: “Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe: Gedichte“ (Parasitenpresse, 2023). Für den WDR entwickelte er das Hörspiel „Das künftige Ufer“ (2018).

In Berlin war er Mitbegründer der Gruppe „Poetic Hafla”, die literarische Veranstaltungen und Performances durchführte. Außerdem ist er Mitbegründer von “Anu אנו نﺣــــﻧ: Jews and Arabs Writing in Berlin”. Er ist Empfänger eines Sonderstipendiums des Berliner Senats,
um ein viertägiges arabisch-jüdisches Festival über die Vision für eine Nahostunion zu kuratieren.

In diesem Jahr (2024) hat er ein Stipendium des Literaturfonds Deutschland erhalten, um sein erstes Buch auf Deutsch zu schreiben: „Jiddische Sounds, Deutsche Wörter“.

Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist er als Literaturredakteur und verschiedentlich in den Medien tätig. er lebt in Berlin, wo er glücklich verheiratet und Vater einer kleinen Tochter ist.  

Weitere Informationen über sein künstlerisches Schaffen finden Sie auf seiner Website: mati-s.com

Fotos _  © Ronja Falkenbach, 2024

Walter Pobaschnig _ 12.7.2024

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Bachmannpreis 24_ Rückblickinterview_ „Definitiv eine spannende Erfahrung!“ Kaska Bryla, Schriftstellerin _ Wien 14.7.2024

Station bei Bachmann_

Bachmannpreis 2024 _ Rückblickinterview mit

Kaśka Bryla, Schriftstellerin, Bachmannpreis Nominierung 2024

Bachmannpreis 2024 _ Kaśka Bryla, Schriftstellerin _ Wien _
nach der Lesung
Bachmannpreis 24 _ Empfang Schloss Loretto/Klagenfurt
Ankommen der Lesenden _ Bachmannpreis 2024 _ Kaśka Bryla (Zweite, stehend von rechts)

„Der Kakerlakenschwarm“ Bachmannpreis-Lesungstext von Kaśka Bryla:

https://bachmannpreis.orf.at/stories/3257386/

Kaśka Bryla, Schriftstellerin _ Wien _
Foto _ Wohnhaus Ingeborg Bachmann/Wien

Garteninterview im Ingeborg Bachmann Park _ Wien:

Kaśka Bryla, Schriftstellerin _
Interview & Portrait im Garten des Wohnhauses von Ingeborg Bachmann in Wien (1946-49)

Zur Person: Kaśka Bryla, geboren 1978 in Wien, lebt in Wien.

Kaska Bryla sudierte Volkswirtschaft in Wien und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, Mitbegründung der Zeitschrift PS – Politisch Schreiben. Veröffentlicht seit 2012 Essays, Kurzprosa, Dramen und Romane, gibt Schreibkurse im Gefängnis für Menschen mit Fluchterfahrung und an Schulen.

www.kaskabryla.com

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Konkurrenz und Kanon (Essay in PS – Politisch Schreiben #1, 2015)
  • alter – das andere Erleben von Dauer (Essay in PS – Politisch Schreiben #4, 2018)
  • Zeig mir, was du kannst (Kooperation mit Jessica Beer in PS – Politisch Schreiben #6, 2020)
  • Roter Affe, Residenz Verlag (Roman, 2020)
  • Im September sterben die Wespen, SUKULTUR (Erzählung, 2020)
  • Die Eistaucher, Residenz Verlag (Roman, 2022)
  • Im Herzen der Krähen, Uraufführung Werk-X Petersplatz, Wien (Drama, peira, 2023)
  • Im Osten nichts Neues oder Wer wem den Hintern auswischt, Uraufführung Hellerau, Dresden (Drama, missingdots, 2023)

Auszeichnungen und Stipendien (Auswahl)

Projektstipendium Literatur des BMKOES 2023/24)

Österreichisches STARTStipendium Literatur 2013

Exil-Literaturpreis 2018

Wiener Projektstipendium Literatur 2022

Aktueller Roman von Kaśka Bryla: „DIE EISTAUCHER“ Residenz Verlag

„Kaśka Brylas manischer Realismus zieht uns in seinen Bann. „Die Eistaucher“ ist ein hochaktueller und schmerzhaft intensiver Roman.

Iga, die Skaterin, die schöne Jess und der pummelige Ras sind Außenseiter*innen in ihrer Schulklasse, doch gemeinsam bilden sie eine verschworene Gruppe, die unzertrennlichen „Eistaucher“. Als die Jugendlichen eines Nachts Zeugen eines brutalen polizeilichen Übergriffs werden und diese Schandtat folgenlos bleibt, beschließen sie, das Recht selbst in die Hand zu nehmen. Zwanzig Jahre später taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, der von der damaligen Rache zu wissen scheint und das prekäre Gleichgewicht gefährdet… Gekonnt verwebt Kaśka Bryla eine packende Story über die Ursachen von Radikalisierung mit einem Plädoyer für Solidarität und Liebe. Dieser Roman ist nichts für schwache Nerven und alles für brennende Herzen!“

https://www.residenzverlag.com/buch/die-eistaucher

HARDCOVER

320 Seiten, Format: 125 x 205

ISBN: 9783701717514

Erscheinungsdatum: 01.03.2022

€ 24,00 inkl. MwSt.

Station bei Bachmann_

Kaśka Bryla, Schriftstellerin, Bachmannpreis Nominierung 2024

Interview&alle Fotos _Wohnort von Ingeborg Bachmann/Wien 7/24

Walter Pobaschnig 7_24

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„Widerstand gegen den Krieg zu leisten“ Mati Shemoelof, Autor und Kurator _ Berlin 14.7.2024

Lieber Mati Shemoelof wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich wache morgens auf und bringe meine Tochter zur Schule, ich laufe im Park, mache Sport. Geht duschen, bereitet einen frischen Gemüsesalat zu und geht zum Schreibtisch. Ich schreibe bis vier Uhr und hole dann meine Tochter von der Schule ab.

Mati Shemoelof,
Autor und Kurator.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Es ist besonders wichtig, Widerstand gegen den Krieg zu leisten, Frieden zu suchen und sich um unsere Umwelt zu kümmern.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Die Literatur und die Kunst sind verlorene Möglichkeiten, die man neu lesen und in unserer Realität neu anwenden kann.

Was liest Du derzeit?

Erich Arendt „Ägäis“ Gedichte und Ein interview von Aleksandar Tisma mit Achim Engelberg „Nachruf auf eine Kosmopolitische Stadt“: Ein Gespräch über Novi Sad und Das Schreiben als Obsession (erscheint bei Sinn und Form, 2024, Erstes Heft)

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Ivrit?!

Du redest Ivrit?

לא ידעתי אז למה

Reden wir nicht gleich

עברית במקום שאני

Mühe mich ab mit dem

גרמנית וכל שבירותיה

Der Zunge?

Also wirklich

היית יכול להגיד לי יותר

Früher und dann wäre alles

קצת יותר פשוט

Gewesen. Aber ist ja

עכשיו לא משנה. אנחנו

Verstehen uns auch

ככה , nicht wahr?

(Jan Kühne „Wסrtwוrkפn” Gedichte, Aphorisma Verlag, 2015)

Mati Shemoelof,
Autor und Kurator.

Vielen Dank für das Interview, lieber Mati, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Mati Shemoelof, Autor und Kurator.

Zur Person:  Mati Shemoelof, Jahrgang 1972, ist ein Schriftsteller, Dichter, Aktivist, Autor und Kurator. Geboren und aufgewachsen in Haifa/Israel lebt und arbeitet er inzwischen mit Lebensmittelpunkt in Deutschland. Er hat sowohl in Israel als auch in Deutschland insgesamt elf Bücher veröffentlicht, darunter sieben Gedichtbände. Sein Werk ist vielfältig aufgestellt. Es umfasst Belletristik, Lyrik, Theaterstücke, Artikel, Texte für Kunstausstellungen, Kurzgeschichten und vieles mehr.

Seine erste Veröffentlichung in Deutschland war eine zweisprachige Ausgabe seines Gedichtbandes „Bagdad | Haifa | Berlin“ (Aphorisma Verlag, 2019). Seine zweite Veröffentlichung in “Deutschland war: “Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe: Gedichte“ (Parasitenpresse, 2023). Für den WDR entwickelte er das Hörspiel „Das künftige Ufer“ (2018).

In Berlin war er Mitbegründer der Gruppe „Poetic Hafla”, die literarische Veranstaltungen und Performances durchführte. Außerdem ist er Mitbegründer von “Anu אנו نﺣــــﻧ: Jews and Arabs Writing in Berlin”. Er ist Empfänger eines Sonderstipendiums des Berliner Senats,
um ein viertägiges arabisch-jüdisches Festival über die Vision für eine Nahostunion zu kuratieren.

In diesem Jahr (2024) hat er ein Stipendium des Literaturfonds Deutschland erhalten, um sein erstes Buch auf Deutsch zu schreiben: „Jiddische Sounds, Deutsche Wörter“.

Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist er als Literaturredakteur und verschiedentlich in den Medien tätig. er lebt in Berlin, wo er glücklich verheiratet und Vater einer kleinen Tochter ist.  

Weitere Informationen über sein künstlerisches Schaffen finden Sie auf seiner Website: mati-s.com

Fotos _  © Ronja Falkenbach, 2024

Walter Pobaschnig _ 12.7.2024

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„Butoh plays with perspective“ Lucía Callén Herrero, actress-performer _ Madrid/ESP 13.7.2024

Lucía Callén Herrero (up) and Miriam Strasser _ Homo Kemoni Project _
Fotoshooting Walter Pobaschnig Wien/Donau 7/24, folgende.

Liebe Lucía Callén Herrero, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Hi Lucía Callén Herrero, what`s your routine at the moment?

I’m currently in an artistic residency in Vienna for the presentation of an artistic-scientific performance about consciousness together with my partner Miriam Strasser. In the mornings, we dedicate ourselves to the creative process, rehearsing and testing to develop the choreography for the final performance, which will take place at the end of September at the Arche Theatre. In the afternoon, we dedicate our time to the dissemination and communication of the event. I also dedicate part of my time to business studies to develop my project: Synaptic Butoh, which combines butoh dance and neuroscience for stage creation, developing a business model that can be profitable in the long term in order to make a living from art.

Lucía Callén Herrero _ playwright and stage creator,
specialist in Physical Theater,
PhD in Neuroscience, University of Barcelona (2012),teacher

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

What`s now particularly important for all of us?

To find new ways to communicate and relate to our environment and other living beings, so that we move away from the anthropological worldview.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

New start, new beginning. What will be essential and which roles will dance, art play on society process?

Broadening our vision. Develop sensitivity and enhance human creativity.

Was liest Du derzeit?

What are you reading currently?

Colorless Tsukuru Tazaki and His Years of Pilgrimage from Haruki Murakami

Butoh_ Shades of Darkness Jean Viala & Nourit Masson-Sekne

In search of Memory Eric Kandel

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Which quote, text will you propose to us?

“ … through dance: we must depict the human posture in crisis … „

“Butoh…plays with perspective. If we, humans, learn to see things from the perspective of an animal, an insect, or even inanimate objects, the road trodden everyday is alive…we should value everything.” – Tatsumi Hijikata¹

Lucía Callén Herrero _ actress-performer, playwright and stage creator,
specialist in Physical Theater,
PhD in Neuroscience, University of Barcelona (2012),teacher

Vielen Dank für das Interview, liebe Lucia viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Lucía Callén Herrero _ actress-performer, playwright and stage creator, specialist in Physical Theater,

Zur Person: PhD in Neuroscience, University of Barcelona (2012),teacher, actress-performer, playwright and stage creator, specialist in Physical Theater, graduated from the Nouveu Colombier Mime School (2018) and the International Theater School of Arturo Bernal (2019); and in Butoh Dance, trained at the JINEN Butoh School of Atustushi
Takenouchi (2019) and member of the international butoh company The Phyisical Poets directed by Mushimaru Fujieda. She has developed several projects as social communicator from the Community Radios of the Community of Madrid (URCM) and as Director of Communication of the Spanish Society of Neuroscience (SENC).

Since 2018, she directs La Sombras & Company, a company that uses butoh dance together with physical theater, poetic voice, new technologies and science for multidisciplinary scenic creation in collaboration with other international artists and scientists, for a broader understanding of our nature. She develops a unique
language, the poetry of the flesh, delving into the movement of the unconscious world through the awakening of sensoriality for the construction of a symbolic narrative. She uses the movement of the poetic imaginary in the bodies to take the public to a dreamlike state. She has performed in several festivals in between Europe and Asia (Spain, Italy, Austria, South Korea and Japan). She is part of international collective creation groups for the development of creative communities in nature: Space for nature, a multidisciplinary art platform for the research of human-nature interaction; Cadáver Exquisito, butoh collective to share methodologies and develop festivals and meetings in the national territory (Suite de Butoh); collaborates with the Italian theater company The Rainbow Theatre directed by
Leonarda Saffi for the creation of a common creation methodology Cuerpo In Chaos Labs; She is an interactive performer in the artistic experiences developed by Nacho Arantegui from the project Trarután Art and Nature for the creation and integration of Art and Dance in Nature.

As a scientist and artist, her personal and professional goal is focused on finding common ground for the integration of art, science and nature, building bridges between butoh dance, theater and neurobiology, in a way that helps us to understand, with a multidisciplinary perspective, how the brain and the body work in relation to the mind, and to investigate in movement the mystery of life and existence. To this end, she is currently developing an interdisciplinary methodology of scenic creation for the awakening of the creative soul through the movement of mental images, and in a way that helps us to improve and expand our sensory and perceptual capacity of the sensitive world: Synaptic Butoh.

http://luciasombras.com
http://synapticbutoh.com

Upcoming Uraufführung in vienna with Lucía Callén Herrero and Miriam Strasser :

“ConTaKt: Consciousness in Relation”

„ConTaKt: Consciousness in Relation“ ist das Ergebnis einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Performance-Künstlern. Das Projekt zielt darauf ab, die Dynamik des menschlichen Bewusstseins und der zwischenmenschlichen Beziehungen durch eine Kombination aus Live-Performance, audiovisuellen Inhalten und wissenschaftlichen Präsentationen zu erforschen.

Künstlerische Leitung und wissenschaftliche Beratung:

Das Projekt wird geleitet von Miriam Strasser, einer renommierten Künstlerin und Performerin sowie Forscherin, die für ihre innovativen und grenzüberschreitenden Werke bekannt ist.

Die wissenschaftliche Beratung erfolgt durch Dr. Lucia Callen, PhD Neurowissenschaftlerin und Performancekünstlerin.

Programm-Highlights:

interdisziplinäre Live-Performance: Erleben Sie eine fesselnde Darbietung, die die Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft verschwimmen lässt.

Ziele des Projekts:

„ConTaKt: Consciousness in Relation“ hat das Ziel, das Verständnis von Bewusstsein und zwischenmenschlicher Interaktion zu vertiefen und das Publikum zu inspirieren, über die eigene Wahrnehmung und Beziehung zur Welt nachzudenken. Durch die Verbindung von Kunst und Wissenschaft möchten wir neue Perspektiven eröffnen und den Dialog zwischen diesen Disziplinen fördern.

Die Uraufführung findet am 20.09.2024 um 19:30 in der Theater Arche in Wien statt.

Weitere Informationen und Tickets sind verfügbar unter https://www.theaterarche.at/events/contakt-consciousness-in-relation-kooperation/.

Alle Fotos _ Walter Pobaschnig 7/24

Walter Pobaschnig _ 12.7.2024

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„Herz“ Gerald Lagler, Künstler _ Give Peace A Chance _ Stm. 9.7.2024

GIVE PEACE A CHANCE

G nade

I deen

V ertrauen

E motionen




P ersönlichkeiten

E mpathie

A llgemeinheit

C hance

E thik


A ttraktivität


C harme

H erz

A ufmerksamkeit

N achbarschaft

C harakterstärke

E delmütig

Gerald Lagler, 25.6.2024

Gerald Lagler, Künstler

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Gerald Lagler, Künstler

Zur Person: Gerhard Lagler, Künstler 1965 Geburt in Bruck an der Mur
1971-1980 Volks- und Hauptschule, Polytechnicum in Leoben
1980-1985 Grafische Ausbildung an der HTBLA Ortweinplatz in Graz
1985-1986 Meisterklasse für Dekorative Gestaltung an der HTBLA Ortweinplatz in Graz
1986-1987 Tätigkeit als Schaufensterdekorateur bei Kastner & Öhler in Graz
1987 Präsenzdienst in Klagenfurt, Militärgeografische Abteilung im
Mil.-Kdo. Kärnten
1987-1991 Grafiker und Illustrator für die Werbeagentur Preiss & Preiss in Wien
1991-1996 Grafiker und Illustrator für die Werbeagentur GGK in Wien
1997-2007 Selbstständigkeit mit Grafik-Studio in Leoben

2007 Pilotprojekt „1. Strassengler ComicContest“ für die
steirischen Bezirke Graz und Graz-Umgebung
2008-2009 Diverse Tätigkeiten in Graz
Eröffnung der „1. österreichischen Comic.Schule“ in Judendorf-Straßengel
2009 Tätigkeit als Assistent in der Malwerkstatt bei „Jugend am Werk“ in Graz


„2. Strassengler ComicContest“
Präsentation der „Strassengler Comic Krippe“ in der Adventzeit im
Prälatenhaus in Judendorf-Straßengel
Erster „OutdoorComicKurs“ der „1. österreichischen Comic.Schule“ in
Zusammenarbeit mit dem Verein für Diabetiker der Universitätskinderklinik
Graz im Ferien-Camp in Großwilfersdorf


2009-2013 Ausbildung zum Pflegehelfer und Behindertenbegleiter in Graz
2010 „OutdoorComicKurs“ der „1. österreichischen Comic.Schule“ in
Zusammenarbeit mit der Firma „Beck, Koller, Fischer“ in Wiener Neustadt
2012 „OutdoorComicKurs“ der „1. österreichischen Comic.Schule“ in
Zusammenarbeit mit dem Institut „Mensch im Mittelpunkt“ in Würflach und
dem „Lebensspuren.Museum“ in Wels
2013 Beginn der alljährlichen Kooperation der „1. österreichischen Comic.Schule“
mit dem UniGraz@Museum an der Karl-Franzens-Universität unter der
Leitung von Univ.-Prof. Mag. Dr. phil. Nikolaus Reisinger und Mag. Franz
Stangl im Rahmen der jeweils aktuellen Sonderausstellung in Graz
2014 Beginn der Tätigkeit als Schulassistent für den Grazer Verein „ISI“ und
selbstständiger Comic-Illustrator.
Zweiter Platz beim 1. Wiener COMiC_SLAM. Wien. Die COMICS-BOX der
GB*5/12 – die Comicbibliothek im Freien – Poetry-SlamerInnen mit
ComiczeichnerInnen und Slam-Text mit Live-Zeichnung vor Publikum.
2015 „OutdoorComicKurs“ der „1. österreichischen Comic.Schule“ in
Zusammenarbeit mit der „Evangelischen Jugend Steiermark“ in Graz und auf
Burg Finstergrün in Ramingstein sowie mit SchülerInnen des Oeversee-
Gymnasiums in Graz
2016 Live Drawing beim „Comic-Salon” in Erlangen, „NextComic” in Linz sowie
„ViennaComix” und „ComicCon Austria” in Wien und weiterhin zwei
ComicWorkShops im UniGraz@Museum in Graz
2017 Eröffnung des „ComiXeum” und der „1. österreichischen Comic.Schule” am
Mühlweg 9a in Gratwein-Straßengel. Live Drawing und Zeichentische in
Hamburg, Linz und Wien. ComicWorkShop mit der NMS Gratwein und dem
UniGraz@Museum im Rahmen einer Sonderausstellung.
2018 Vernissage/Midissage/Finissage im Grazer „Atelier12” in der
Münzgrabenstrasse 24 zur Ausstellung „10 Jahre 1. österreichische
Comic.Schule” mit allen noch vorhandenen Schlussarbeiten von 2008 bis – Diese werden heuer noch von einer namhaften Jury aus Wirtschaft,
Politik, Kunst und Gesellschaft prämiert und die besten drei Werke im Herbst
mit einem Preis ausgezeichnet: dem „COMiC Panther” in Gold, Silber und
Bronze.
2019 Mehrere ComicWorkShops und -Kurse in Graz und Gratwein-Straßengel.
Buch-Illustrationen für die Schwimmschule „Blue Circus” und die heitere
Biographie des ehemaligen Superintendenten der Steiermark Mag. Hermann
Miklas.
Absage von Förderungen seitens des steirischen KulturLandesrates
Mag. Christopher Drexler. Das Projekt „1. österreichische Comic.Schule”
findet ein jähes Ende. Durch die finanzielle Unterstützung der öffentlichen
Hand ist die Möglichkeiten eines Druckwerkes („Steirischer ComicAnnual”)
nicht mehr gegeben. Die Pforten der creativ-pädagogischen Einrichtung
werden mit Ende 2019 geschlossen.
2020 Daraufhin ein äusserst positives Feedback von vielen Comic-Fans.
Motivation zum Weitermachen bzw. „Renaissance der „etwas anderen
CreativSchmiede”. Aus der „1. österreichischen Comic.Schule” wird der
„COMiC CiRCLE [Comic.Schule.Austria] mit einem neuen Konzept.
Einladung von der Stadt Graz/Amt für Jugend und Familie während der
Semesterferien einen ComicWorkShop durchzuführen.
Cooperation mit der Gemeinde Lieboch und der Unternehmensberatung
Sabathy – Umsetzung der Initiative „Comics können Brücken bauen”:
Gemeinsam mit Migrantinnen werden in einem Asylantenheim Comics gestaltet. Erneute Zusammenarbeit mit dem UniGraz@Museum ein themenbezogener ComicWorkShop im Rahmen der Sonderausstellung „WO WISSEN WÄCHST – 130 Jahre Botanischer Garten Graz”. Einladung zu diversen Comic-Messen die jedoch wegen der Corona-Krise zunächst auf den Herbst 2020 danach sogar auf das Jahr 2021 verschoben wurden. Nur die „Austria Comic Con” in Wels wird realisiert. ComicWorkShops auch direkt im „COMiC CiRCLE [Comic.Schule.Austria] in Gratwein-Straßengel. Projekt „Blue Circus” – Comic/Animiertes Lernspiel via APP 2021 Trotz Corona-Pandemie funktioniert der „COMiC CiRCLE [Comic.Schule.Austria]” ziemlich unbeschadet. Zwar wurden einige Veranstaltungen im CoViD19-Jahr endgültig abgesagt oder zumindest erneut verschoben, jedoch in etwas „abgespeckter” Form fanden diverse ComicWorkShops in Gratwein-Straßengel und in Graz statt. Auch die Möglichkeit einer Präsentation im benachbarten Deutschland (Comic Con Stuttgart) war kurzfristig gegeben … und erfolgreich! 2022 Coronabedingt mit 2 Monaten Verspätung endlich die Präsentation des „COMiC CiRCLE MAGAZiNs” im UniGraz@Museum an der Karl-Franzens- Universität am Anfang des Jahres. Die „Strassengler KirchenMaus feiert ihren 25. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird ein Zeichenwettbewerb ausgeschrieben und am Ende des Jahres die zehn besten Arbeiten der „Creativ Challenge 2022” („Wer zeichnet die schönste und lustigste Strassengler KirchenMaus?”) im „COMiC CiRCLE MAGAZiN 2022” im Rahmen einer Gala inklusive Preisverleihung veröffentlicht … 2023 Erneut creative Zusammenarbeit mit einer pädagogischen Institution: die HAK in Weiz wo im Rahmen einer Projektwoche ein 4-tägiger ComicWork- Shop statt findet. 25 Schülerinnen und Schüler nehmen daran teil und fertigen Bildgeschichten zum Thema „Nachhaltigkeit” an. Die Arbeiten werden im „COMiC CiRCLE MAGAZiN 2023” veröffentlicht. Gleichzeitig live zeichnen in der „Artist Alley” vor Publikum bei der „Vienna Comix” im Frühjahr und „Vienna Comic Con” im Herbst. 2024 Start der neuen Saison beim „COMiC CiRCLE” am 29. Februar und 1. März beim ComicProjekt „Götter, Göttinnen und Heldinnen” in Cooperation mit der Volksschule Stattegg bei Graz und der KinderKunstHochschule Steiermark.


Weitere Informationen:
Eltern: Mutter Edith Lagler (01.06.1937 – 23.02.2018)
Vater Ewald Lagler (06.05.1942 – 24.10.2020)
Lebensgefährt*innen:
Elfriede „Frieda” Weingrill (08.05.1937 – 09.11.2023)
von 1985 bis 2012.
Elisabeth Grundauer (geb. 12.09.1961) seit 2013
Haustiere: Goldhamster „Gipsy” (1968 – 1971)
Wellensittiche „Max” und „Moritz” (1972 – 1976)
Meerschweinchen „Toby” (1974 – 1977)
Katze „Susi” (1974 – 1976)
Katze „Cindy” (1976 – 1991)
Kater „Rinaldo” (1989 – 2005)
Kater „Enzo” (1989 – 2002)
Katze „Micky” (1991 – 2004)
Kater „Felix” (1993 – 2006)
Katze „Nera” (1993 – 1997)
Kater „Nepomuk” (1993 – 2005)
Kater „Luigi” (2005 – 2013)
Katze „Laura” (2005 – 2012)
Kater „Aristoteles” (2006 – 2017)
Katze „Ceres” (2006 – 2018)
Kater „Angelo” (2018 – 2019)
Katze „Susi” (2019 – 2022)
Katze „Lucy” (2019 – 2021)
Kater „Maurizio” seit 2023
ComicFiguren:
Rudi, die gezüchtete Kanalratte (1983)
SteirerMan (1987)
Enzo Duck (1987)
Strassengler KirchenMaus (1997)
Arnie, die TouristenMaus (2004)
Affi & Spatzilein (2012)
Hooki/Hucki/Blue Circus (2012)
Conchita’s Wurstfabrik (2014)
SchöcklHexe (2014)
Boris Wolf (2015)
Die (Comic-)Alpen Yetis (2018)
Sven, der steirische Reise-Elch (2018)
Semmi, die TunnelMaus (2018)
Eigene Publikationen:
Strassengler KirchenMausBote (2001 – 2015)
Strassengler Comic Contest – Das Magazin (2007)
Strassengler Comic Annual (2008-2014)
Strassengler KirchenMaus ComicMalBuch (2014)
Steirischer Comic Annual (2015-2019)
Panther Comics (2017)
Panther Comics (2018)
Strassengler KirchenMaus DoppelComicMalBuch (2020)
Corona Comic Malblätter (2020)
COMiC CiRCLE MAGAZiN (seit 2020)
Seit 2018 die Strassengler KirchenMaus präsentiert:
„Steirische ComicStars”, diverse 4-seitige ComicFolder (monatlich)
Illustrationen in diversen Medien:
ATTENSAM KundenMagazin ComicStrip „Sammy” (2001 – 2003)
Humanitas/Tierschutzmagazin Cover „BundesTierschutzGesetz” (2004)
Humanitas/Tierschutzmagazin Cover „Der Prozess” (2006)
Humanitas/Tierschutzmagazin Cover „Der Überfall” (2008)
„Überleben als Mama”, Autorin: Ingrid Stelzer (2011)
„Das 1×1 des Geldes”, Autor: Markus Leyacker-Schatzl (2011)
„Hucki-Malbuch”, Autoren: Harald Pessler/Michael Zacek (2015)
„Erlebnisführer St. Radegund” Autorin: Andrea Adler-König (2016)
„Erlebnisführer St. Radegund” Autorin: Andrea Adler-König (2017)
„Wie gut dass es was im Leben zu Lachen gibt”, Autor Herrmann Miklas (2019)
„Comics übers Quatschen”, Autorin: Christina Rajković (2019)

Fotos _ privat.

Walter Pobaschnig _ 25.6.2024

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„Guardiamo nella stessa direzione“ Stefania Zorzi, Künstlerin _ Give Peace A Chance _ NÖ 8.7.2024

Stefania Zorzi_Tanz im Mausoleum. Ritual
Stefania Zorzi_Schließ deine Augen, öffne deine Augen

GIVE PEACE A CHANCE

G uardiamo nella stessa direzione

I nfinita 

V ivendo il nostro personale cammino

E


P ercependo l’

E nergia

A umentare nel

C uore

E sprimiamo l’


A more


C he da sempre ci

cH iama

A lla

N ostra origine

C he ci unisce e ci

E leva nella pace.

„Wir blicken in die gleiche unendliche Richtung, leben unseren persönlichen Weg und nehmen die Energiesteigerung im Herzen wahr, wir bringen die Liebe zum Ausdruck, die uns stets zu unserem Ursprung ruft, die uns vereint und uns in den Frieden erhebt.“

Stefania Zorzi, 3.7.2024

Stefania Zorzi_“Bubbles
Stefania Zorzi, Künstlerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Stefania Zorzi, Künstlerin

Zur Person: Stefania Zorzi, Künstlerin

geb. 1985 in Gavardo (I), lebt und arbeitet in Wullersdorf (Niederösterreich). Kunst-Studium an der Akademie der Schönen Künste LABA in Brescia (I). Studium an der Facultad de Bellas Artes in Cuenca (E). Ihre Ausstellungstätigkeit auf nationaler und internationaler Ebene (Europa, Nord- und Südamerika) begann im Jahr 2008. Ihre Werke finden sich in Museen und Privatsammlungen. Veröffentlichungen in Katalogen, Zeitschriften und Büchern in Österreich, Frankreich, Italien, Serbien und den USA. Mitglied bei grenzART, Kulturvernetzung NÖ und Kunstraumarcade (A) sowie des Centro Arte LuPier (I). Kuratorin von Fotoausstellungen für die internationale VASA-Website.

Ihre Arbeiten reichen von Fotografie (Selbstporträt), Video, Installationen, Skulpturen bis zu Lyrik. Stefania Zorzis Werke sind Fenster zur inneren Welt der Künstlerin, zu Ereignissen und intimen Geständnissen, ein Vorstoß zu einer kontinuierlichen Metamorphose des Selbst, die die Verbindung zwischen Kunst und Leben immer enger machen.

https://stefaniazorzi1.wixsite.com/stefaniazorzi

stefania.zorzi85@gmail.comhttps://www.facebook.com/stefania.zorzi.5

Fotos _ 1 – 3, Stefania Zorzi; 3 Gianfranco Faini.

Walter Pobaschnig _ 3.7.2024

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Otto „Schloime“ Fischer. Ein jüdischer Fußballstar aus Wien. Alexander Juraske. Hentrich & Hentrich Verlag

2024. Die Fußballeuropameisterschaft begeistert Millionen und hebt Spieler in den Starhimmel, die in sich im Team wie in der Einzelkritik mit besonderen Talenten hervorheben. Der Sport ermöglicht Begeisterung und außergewöhnliche Karrieren in allen Höhen und auch Schattenseiten. Und er ermöglicht eine Ablenkung in einer Welt in all ihrer tagtäglichen Herausforderung des Friedens.

Ein Blick zurück. 1924. Wien. Es ist eine bemerkenswerte Sportkarriere, die hier in der fußballbegeisterten Stadt gerade ihren Höhepunkt zustrebt. Otto „Schloime“ Fischer (*1. Jänner 1901 in Wien _ ermordet von einem deutschen Todeskommando 1941 bei Liepāja/Lettland), geboren im Arbeiter Bezirk Favoriten in einer jüdischen Familie, wird in 1920er Jahren zu einem gefeierten Star, der auch in einigen Spielen im Nationalteam reüssieren kann. Der Flügelstürmer ist für seinen Trickreichtum, dem unverwechselbaren Wiener Spielschmäh in Leichtigkeit und Eleganz bekannt. Ein Publikumsliebling über Religions-, Kulturebenen hinweg. Eine Verletzung beendet jedoch früh die aktive Karriere am Spielfeld. Er wechselt auf die Trainerbank und es gelingen auch hier bemerkenswerte Erfolge im Osteuropa.

Doch der Nationalsozialismus und ihre Todesmaschinerie beenden brutal und schonungslos ein jüdisches Sportlerleben, das sich in Talent, Lebensfreude und Mut auszeichnete und doch bald in Vergessenheit geriet.

Alexander Juraske, Wiener Historiker, mit Forschungsschwerpunkten zur österreichischen Sport- und Fußballgeschichte sowie Wiener Stadtgeschichte, lässt nun in einer umfassenden Biographie in Wort&Bild dieses Lebensbild zwischen Anerkennung und Ausgrenzung wie schließlich Mord wieder ans Licht treten und es ist eine äußerst gelungene Spurensuche, die Lebens-, Kultur-, Sport-, Stadt- und Weltgeschichte verbindet.

„Otto „Schloime“ Fischer – eine außergewöhnliche Wiener Fußballkarriere zwischen Glanz und Tragik.

Otto „Schloime“ Fischer. Ein jüdischer Fußballstar aus Wien. Alexander Juraske. Hentrich & Hentrich Verlag

Sprache: Deutsch

120 Seiten, Klappenbroschur

18 Abbildungen

ISBN: 978-3-95565-650-8

Erschienen: 2024

15,00 €

Walter Pobaschnig 6/24

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