Es sind legendäre und unerreichte österreichische Fernsehproduktionen wie „Kottan ermittelt“, „Alpensaga“, „Das Dorf an der Grenze“, „Der Fall Jägerstätter“ oder die „Piefke-Saga“ und viele weitere herausragende Spiel- , Literaturverfilmungen,welche Gerald Szyszkowitz als Leiter der Hauptabteilung Fernsehspiel beim ORF von 1973 bis 1994 verantwortete.

Es war eine goldene Ära hochwertiger Schauspielproduktionen mit gesellschaftlichem Anspruch, die sich in Makro- und Mikroperspektive historischen und zeitgeschichtlichen Epochen in brillanter Autor-, und Darstellungsqualität widmete. Dieser mutige innovative Projektweg wurde wegweisend und inspirierend für gesellschaftspolitische Aufbrüche. Mensch und Zeit in allen Bedingungen und Bedingtheiten wurden im Medium Fernsehen zur Bühne im Wohnzimmer mit weitreichen Folgen kritischer Erinnerung und Emanzipation bis in die Gegenwart.

Dieser Weg mutiger Projektplanung und -umsetzung war jedoch keine „gmahde Wiesn“, sondern eine herausfordernde Etappe, die von Produktion zu Produktion neu in Gespräch, Auseinandersetzung und Entscheidung im Fokus politischer Konstellationen umgesetzt wurde. Die Ergebnisse sind Legende. Der Weg dahin weitestgehend im Dunkeln.
Doch nun öffnet Gerald Szyszkowitz sein persönliches Archiv der Erinnerungen und Begegnungen und lässt Leserinnen und Leser lebendig und spannend wie in einem Fernsehspiel an einer faszinierenden Epoche österreichischer Kunst-, und Gesellschaftsgeschichte teilhaben und Hintergründe erfahren. Zahlreiche Fotos begleiten diese einzigartige Reise zu Mensch, Zeit, Kunst, Politik und Kultur.
„Erinnerungen als österreichischer Kunst- und Politthriller zwischen Kottan und Alpensaga – ein Ereignis!“

„Der Chef will das nicht“ _ Wie »Kottan«, »Alpensaga« und »Arbeitersaga« gegen politische Widerstände im ORF entstanden_Szyszkowitz, Gerald. Praesens Verlag.
Gebunden, 395 Seiten.
ISBN-13 978-3-7069-1295-2
28,00 EUR
Fotos: 1_Dieter Berner; 2 _ Filmarchiv Austria; 3 Verlag.
Walter Pobaschnig 7/26