„Geh dunkel und gehe ohne sicht“ Hartwig Mauritz, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Vaals/NL 21.4.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Geh dunkel und gehe ohne sicht, nimm die bilder in deinen schädel mit

In der ferne ziehen pferde

Vor den kutschbock gespannt

Eingefroren in der leica ihr anblick.




Peitschenschlag wie ein pistolenschuss

Erscheinungen des feldes, wo luft auf stacheldraht trifft

Aus der erde streckt das kreuz sich

Cantos: das echo der eltern, stimmen aus dem wind sammeln sich vor dem fenster.

Es ist nicht das ihre, das sonnenlicht tritt




Aus dem rahmen die tage vor deiner kindheit




Chor: gestrandet auf neuem grund

Horizonte taumeln, haben dich verbannt

Auf der grasnarbe liegt der klappspaten, der mutterboden verletzt. keine fliege stört die stille

Noch ahnst du nichts. die nächsten bilder nähen dir schon die augen zu,

Corpus: erde ruft dich, erde wuchert über dein gesicht. erde liegt gebrochen hinter deinen schritten

wittern stoppeln stickstoff aus

Explosion von nebeln



Hartwig Mauritz, 10.4.2022

Hartwig Mauritz, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Hartwig Mauritz, Schriftsteller

https://de.wikipedia.org/wiki/Hartwig_Mauritz

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 10.4.2022.

https://literaturoutdoors.com

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