„Kirchen als Gemeinschaftswerk“ Zu den wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen frühneuzeitlichen Sakralbaus. Peter Hersche. Schwabe Verlag.

Es sind strahlende Mittelpunkte städtischer Architektur wie der baulichen Landschaftsstruktur an sich. Kirchen, Kapellen, Wallfahrsorte bestimmen Stadt- und Ortsbild und weisen auf die religiöse wie sozialgesellschaftliche und ökonomische Verfasstheit der Zeit hin.

Doch wie waren diese beeindruckenden Bauten möglich? Wie wirkte die Gesellschaft mit? Welche Möglichkeiten und Herausforderungen gab es da?

Der Schweizer Historiker und Universitätsprofessor Peter Hersche legt mit „Kirchen als Gemeinschaftswerk“ ein spannendes historisches wie gesellschaftliches Kapitel der engeren und weiteren Kirchengeschichte der Neuzeit offen und lässt in Vorgänge und Prozesse der Planung, Entstehung und Verwirklichung kirchlicher Bauprojekte im mitteleuropäischen Raum blicken.

In vier Kapitel, in denen Kapitel zwei und drei „Voraussetzungen des Bauens“ wie „Die Durchführung eines Neubaus“ die unmittelbaren Entstehungsvorgänge beschreiben und Einleitung/Schluss einen Rahmen des Themas bilden, gelingt eine außergewöhnliche Darstellung in geschichtlicher, sozialer wie architektonischer Zusammenschau, die wunderbar informiert wie auch sehr anregend und spannend zu lesen ist.

Es ist eine schöne Unmittelbarkeit, die hier aus den Seiten spricht und gleichsam das Bauwerk vor den interessierten Leseaugen entstehen lässt.

„Ein ganz besonderes kirchen- wie gesellschaftshistorisches Buch, das vielfältig begeistert“

Walter Pobaschnig

https://literaturoutdoors.com

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