„Dive“ Duncan Hannah. Tagebuch der Siebziger. Rowohlt Verlag

Es ist eine Reise, die jetzt beginnt. Er ist siebzehn. Alles ist in Bewegung. Innen und Außen. Ein neues Jahrzehnt beginnt. Die 1970er. Ein Aufbruch in ein Leben und eine Epoche…

Ein Tagebuch begleitet den Teenager jetzt. Das Bewusstsein soll Ausdruck finden. Das Erlebte dokumentieren und erinnern. Der Weg nach New York. Jeder Tag, jede Nacht voll Kunst und Leben…

Konzerte. Treffpunkte mit Musikgrößen der Zeit wie David Bowie oder Poeten wie Allen Ginsberg. Die Nächte sind ohne Ende. Und der nächste Tag öffnet wieder den Kosmos neuer Welten und Sterne am Boulevard of Dreams

Der us-amerikanische Künstler, Duncan Hannah, legt mit „Dive“ ein künstlerisches Memorial wie faszinierendes Zeitdokument vor, welches in dieser Form einzigartig ist. Sein Tagebuch ist einerseits die unmittelbare Teilhabe am Geschehen der Zeit wie auch die sprachliche Gabe der Beschreibung und Verdichtung des persönlich Erlebten. So ist das Zeitgefühl ganz unmittelbar zu spüren und Leserin und Leser sitzen gleichsam im Led Zeppelin Konzert oder tanzen in der Disco im saturdaynight fever bis in den Morgen.

Beeindruckend ist auch das uneitle Erzählen und Berichten, das immer Ereignis und künstlerische Bühnen- und Strahlkraft in den Mittelpunkt stellt und so äußert lebendig und facettenreich Bilder der Zeit malt und staunen lässt.

„Ein Zeitdokument als Hochschaubahn eines Lebens zwischen Kunst und Begegnung in einer bahnbrechenden Epoche“

Walter Pobaschnig 4_21

https://literaturoutdoors.com

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