„Dass das Umdenken, ein Umdenken bleibt“ Kathrin Röggla, Schriftstellerin_ 23.5.20

Liebe Kathrin, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Schreiben, Kinder, Haushalt Schreiben, Kinder, Schreiben, Haushalt, Kinder, Kinder, von 7.00-22.30

 

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Allmende, eine gute soziale und gesundheitspolitische Absicherung. Dass das Umdenken, ein Umdenken bleibt, und nicht alles auf „normal“ versucht sich wieder einzuschießen.

 

Kathrin Röggla_Andreas Schmidt

 

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur zu?

Sichtbarkeit für die Problemlagen zu erstellen, die unterschiedlichsten Erfahrungswelten zu verknüpfen, Eigensinn und Ernsthaftigkeit mit Spiel zu verbinden. Zum Lachen zu bringen. Möglichkeitsräume aufzuzeigen.

 

Was liest Du derzeit?

Albert Camus, Kurt Tucholsky, Lucia Berlin und Eva Horn übers Anthropozän

 

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Kurt Tucholsky, 1926 in der Weltbühne, „Gruß nach vorn“: „Fragen werden ja von der Menschheit nicht gelöst, sondern liegen gelassen“

 

 

Vielen Dank für das Interview liebe Kathrin, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

 

5 Fragen an KünstlerInnen:

Kathrin Röggla, Schriftstellerin

https://www.kathrin-roeggla.de/

 

13.5.2020_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

https://literaturoutdoors.com

Foto_Andreas Schmidt

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