„Raffael – Glaube, Liebe, Ruhm“ Ulrich Pfisterer. Beck Verlag.

Die Wende zum 16.Jahrhunderts ist jene einer neuen Zeit. Und diese ist wesentlich von Persönlichkeiten geprägt, die in Anspruch, Konsequenz und Wirkung Denken, Wahrnehmen und Gestalten einer Epoche ihr bleibendes Gesicht geben. Dies trifft in Politik, Wissenschaft, Religion und Kunst zu. Gedanken finden Gestalt und Weg. Etwas Neues beginnt, etwas Unvorstellbares…

1483. Es ist das Geburtsjahr von Martin Luther, welcher wesentlich die Reformation in Impuls und tragender Rolle bestimmen wird. Und es ist das Geburtsjahr von Raffael, eines Künstlers, der schon in seiner Zeit als unumstrittener Star verehrt wird und neue Maßstäbe in der Kunst setzt.

 

Raffael _ Cover

 

Der in Florenz geborene Sohn eines Goldschmieds und Malers verliert schon mit acht Jahren die Mutter. Mit elf Jahren ist er bereits Vollwaise. Doch der Junge ist talentiert wie ehrgeizig und tritt schon in jungen Jahren in die Kunstwerkstatt von Pietro Vanucci in Perugia ein. Bald schon übernimmt er wesentliche Aufträge der Kirche. Und schließlich führt sein Weg nach Florenz und den Wirkungsstätten von Kunstgrößen der Zeit wie Michelangelo oder Leonardo Da Vinci. 1508 ruft ihn Papst Julius II nach Rom und Raffael findet zu ungeahnter Meisterschaft des Stils und Ausdrucks und wird gleichsam der „König“ einer Stadt und einer Epoche. Ein mitreißendes kurzes Leben zwischen Kunst, Macht und Leidenschaft….

 

Der Kunsthistoriker Ulrich Pfisterer legt mit „Raffael“ eine fulminante sprach- wie bildgewaltige Lebens- und Zeitbeschreibung vor, die unvergleichlich in Epoche und Mensch eintauchen lässt. Der Autor versteht es einmalig Kunstwerk und Leben in einen Dialog zu bringen und so Entstehungs- wie Wirkungsprozesse zu öffnen. Leserin und Leser begeben sich so auf eine faszinierende Reise in Staunen, Erkenntnis wie Begeisterung. Ein kunsthistorisches, biografisches, sprachliches und vor allem auch bibliophiles Geschenk erster Güte.

 

„Eine faszinierende Biographie und ein fulminantes Zeitbild in Staunen, Erkenntnis und Begeisterung“

Walter Pobaschnig 4_20

https://literaturoutdoors.com

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