„100 Zeugnisse des Glaubens“ Magazin _GEO Chronik

 

„100 Zeugnisse des Glaubens“ Magazin _GEO Chronik

Es sind zentrale unübersehbare Monumente, bescheidene Orte der Ruhe und Stille oder Sammelplätze tausender Menschen, welche „Zeugnisse des Glaubens“ in Vergangenheit und Gegenwart darstellen. Äußere und innere Baukraft und Ausdauer stellten oft in jahrzehnte- und jahrhundertelangen Vorhaben und Ringen zentrale archetektonische Mittelpunkte religiöser Vielfalt weltumspannend im Querschnitt der Kontinente und der Weltgeschichte her. Die Faszination ist dabei ebenso elementar wie deren unüberschaubare Fülle, der wir uns nur in ausgewählten Schwerpunkten nähern können. Das vorliegende Chronikmagazin des GEO Magazin Teams gibt nun einen beeindruckenden Überblick an steinernen, historischen wie lebendigen gegenwärtigen „Zeugnissen des Glaubens“ und öffnet wie erläutert Geschichte, Architektur und Motivation einer äußeren wie inneren Welt menschlicher Sinnsuche.

Zunächst sticht die umfassende Fotoauswahl wie Bildqualität des Chronik Magazins ins Auge und die Wahrheit der Metapher „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ findet hier beeindruckend ihre Gültigkeit. Es ist vor allem die kräftige Bildsprache, die auch die einzelnen Vorstellungen religiöser Bauwerke und Phänomene in historischen, archäologischen, soziologischen und medizinisch-psychologischen Bezügen bestimmt. Die Texterläuterungen sind darauf gut abgestimmt und informieren kompakt wie laden zu weiteren persönlichen Vertiefungen des geweckten Interesses ein.

Die Chronik selbst ist historisch fortlaufend aufgebaut und beginnt bei den ältesten Zeugnissen menschlichen Glaubens vor rund 40 000 Jahren und bietet dann eine fortlaufende Auswahl bis in die Gegenwart. Thematische Analysen und eine Übersichtstabelle wie ein Stichwortregister finden sich am Ende des knapp 140 Seiten starken Magazins, das als sehr anspruchsvolles wie ebenso gelungenes Projekt bezeichnet werden kann.

„Eine Chronik, welche die Vielfalt religiöser Welt in Geschichte und Gegenwart sehr lebendig veranschaulicht und in ihrer Bildsprache wie Ansprache fasziniert wie beeindruckt.“

 

Walter Pobaschnig, Wien 5_2019

https://literaturoutdoors.com

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