„An den Ufern der Seine“ Die magischen Jahre von Paris 1940-1950, Agnes Poirier. Neuerscheinung Klett-Cotta Verlag.

 

 

„An den Ufern der Seine“ Die magischen Jahre von Pars 1940-1950, Agnes Poirier. Neuerscheinung Klett-Cotta Verlag.

Es sind Tage der politischen Ungewissheit und der Angst, die im Sommer 1939 ganz Europa und die Welt ergreifen. In Paris werden die Kunstschätze des Louvre in Sicherheit gebracht, um das Vermächtnis und Gedächtnis der Kunst in den folgenden langen Jahre des dunkelsten Kapitel der Menschheit überdauern zu können. 1940 wird Frankreich erobert und besetzt. Nun beginnen Zeiten der Zensur und der strengen Bestrafung jeglicher Form von politischer Kritik und Widerstand. Doch in der Seine Metropole finden sich Künstler, die in Wort, Theater, Bild und Musik ihren Anspruch von Freiheit bewahren wollen und sie tun dies unter höchster Gefahr. Als 1945 die Befreiung erfolgt, werden die Cafes, Theater, Kinos und Galerien zu Treffpunkten und Ausdruck eines neuen Geistes von Lebensfreude und auch gesellschaftlicher Wachsamkeit und Anspruch. Namen wie Albert Camus, Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Samuel Beckett, Marguerite Duras oder auch Miles – sind hier unter vielen beispielhaft zu nennen. Es werden neue Formen des Schreibens „Nouveau Roman“ entwickelt und es kommt zu einem regen Austausch und Zusammenarbeit mit Fotografen und unterschiedlichsten Künstlern und Kunstformen. Eine neue Zeit bricht an und Paris wird zu einem Mittelpunkt von Kunst und Lebensvision – „Magische Jahre“…

Die in Paris geborene und international tätige Journalistin Agnes Catherine Poirier legt mit „An den Ufern der Seine. Die magischen Jahre von Paris 1940-1950“ eine kulturgeschichtliche Zeitreise vor, die in Inhalt und Stil begeistert. Die Autorin schafft es beeindruckend eine wesentliche Epoche europäischer Gesellschafts- und Kulturgeschichte zwischen den Polen von Krieg und Freiheit mitreißend zu öffnen und im spannenden Erzählstil wiederzugeben.

„Ein Buch, das mitreißend von der Kraft der Kunst zwischen Krieg und Freiheit und dem vielfältigen Leben in einer wunderbaren Stadt erzählt.“

 

Walter Pobaschnig, Wien 5_2019

https://literaturoutdoors.com

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