
GIVE PEACE A CHANCE
Bei „Akrostichon Give Peace a Chance Nummer 2“ habe ich einfach versucht, einen möglichst „normalen“, ganz unauffälligen Satz zu machen. Dabei ist dann das hier herausgekommen:
G ehe
I ch
V or
E inem
P rotagonisten
E rstmalig
A uf
C horeografiert
E r
A usgerechnet
C harleston,
H üpferei
A uf
N agelneuen
C rescendi –
E kstase!
Dadurch habe ich mit der Herangehensweise wie mit dem Ergebnis illustriert, wie lebenswichtig das Überraschungsmoment beim Schreiben ist – ohne dass ich das vorher geplant hatte.
Anna Sanner, 8.9.2025

GIVE PEACE A CHANCE
Anna Sanner, Schriftstellerin
Zur Person/über mich: Anna Sanner, geboren 1980 in Hannover, studierte Japanologie in Schottland und Japan, sowie Dolmetschen und Übersetzen in England und verbrachte sechs Jahre in Japan. Seit 2012 lebt sie mit ihrer Familie in Hannover und arbeitet freiberuflich als Dolmetscherin, Übersetzerin und Autorin. Sie veröffentlicht Gedichte, Essays, Kurzgeschichten und Memoiren. 2019 erhielt sie den dritten Platz beim Bonner Literaturpreis, 2021 das „Translasien“-Stipendium der Universität Heidelberg und des Deutschen Übersetzerfonds für Übersetzende ostasiatischer Sprachen, und 2025 den JLPP-Literaturübersetzerpreis des Japanischen Kultusministeriums für Moderne Literatur.
2022 erschien der erste Teil ihrer Japan-Memoiren:“ Wie man in Japan Ninja wird“ beim Reisedepeschen Verlag, im Herbst 2025 _ 15.9. _ folgt der nächste Teil: „Wie man in Japan Go-go-Girl wird“ (Reisedepeschen, 2025).

„Ein persönlicher, humorvoller Erfahrungsbericht über das Leben einer deutschen Lehrerin in Japan, die nachts als Go-go-Girl auf der Bühne steht – zwischen Kulturschock, Selbstfindung und dem Mut, eigene Wege zu gehen.“ Pressetext/Verlag
Erscheint September 2025
ISBN: 978-3-96348-032-4
20,00 €
Foto: Portrait _ @katiatangian/ Cover_Verlag; Motiv _ Walter Pobaschnig.
Walter Pobaschnig 8/9/25