„Ich mag es, wenn das scheinbar Unwichtige im Alltag beschrieben wird“ Ulrike Haidacher_Kabarettistin, Schriftstellerin_Vienna Calling Interview _ Wien 22.12.2021

Herzlichen Willkommen, liebe Ulrike Haidacher, Kabarettistin, Schriftstellerin, hier im Cafè Prückel in Wien!

Ulrike Haidacher_Kabarettistin, Schriftstellerin

Das Kaffeehaus wie das Kabarett und die Literatur haben eine große Tradition wie Verbindung in Wien. Wie lebst Du diese Verbindungen heute? Schreibst Du auch im Café?

Gastronomie und Kabarett hängen eng zusammen. Es gibt ja das Gesetz einer Pause im Kabarett nach 45min, damit es auch für die Gastro ein Geschäft wird (lacht). Kabarett und Gastronomie sind sehr oft verbunden, ich bin damit quasi künstlerisch aufgewachsen.

Die Zusammenhänge von Kaffeehaus und Literatur sind mir vor allem von meinem Germanistik Studium her vertraut.

Ich selbst setze mich sehr selten zum Schreiben ins Café. Wenn ich mich konzentrieren will, ist mir da zu viel los. Zuhause habe ich mir zum Schreiben alles eingerichtet, die Raumtemperatur, wann ich etwas essen, trinken kann. Außer ich habe einen Lagerkoller, dann gehe ich ins Café (lacht).

Was sind für Dich Gründe, ins Café zu gehen?

Das Café ist für mich etwas Gesellschaftliches. Ich setze mich selten allein ins Café, etwa um nachzudenken.

Das Café ist für mich ein Treffpunkt, Begegnung.

Wenn ich arbeite oder für mich bin, dann bin ich eher Zuhause oder gehe spazieren.

Was gehört für Dich zu einem Cafébesuch dazu – welcher Kaffee, welche Mehlspeise?

(lacht). Ich trinke gar keinen Kaffee. Ich trinke Tee, meist einen Schwarztee. Oder sehr profan ein Cola oder einen Saft.

Dass ich sage, ich habe jetzt so große Lust auf einen Kuchen, ich muss da in eine Konditorei stürmen, das ist mir – noch – nie passiert (lacht).

Es strengt mich eher an, wenn mich jemand fragt, ob ich einen Kuchen teilen will. Da sage ich eher aus Höflichkeit zu. Bestimmte Rituale beim Kaffeehausbesuch habe ich keine.

Wie hältst Du es jetzt in der Vorweihnachtszeit mit Kuchen und Keksen?

Ja, da esse ich Süßes schon gerne. Aber das findet eher Zuhause statt.

Wie ist das Setting des Schreibens Zuhause für Dich?

Ich bin da sehr konventionell und brauche einen Schreibtisch, Schreibtischlampe, Schreibtischsessel und Laptop (lacht).

Du bist sehr vielseitig in Deiner Kabarettkunst und hast heuer auch Deinen ersten Roman veröffentlicht. Wie kam es dazu?

Ich bin seit zwölf Jahren ein Teil des Kabarettduos „Flüsterzweieck“, das ich mit Antonia Stabinger2009 gegründet habe. Wir arbeiten sehr szenisch, absurd, theatral, auch literarisch. Wir haben es auch von Anfang an Theaterkabarett genannt.

Vor ein paar Jahren spürte ich das Bedürfnis mich selbständig künstlerisch auszudrücken. Ich wusste auch, dass ich eher den Hang zu längeren Texten habe. Ich schweife auch gerne ab. Für mich entsteht so auch oft Humor – aus dem Raum der Sprache. Nicht, dass ein Inhalt konstant zur Pointe führt, sondern über die Art, wie Sprache verwendet wird.

Ich hatte dann die Idee für ein Soloprogramm und im Schreiben dachte ich, das ist eigentlich ein Roman. Ich habe dann mit meinem Regisseur die Texte für die Kabarettbühne adaptiert und es hat auch gut funktioniert. Es waren 40 Seiten des Textes, das waren dann 90 Minuten auf der Bühne, mehr Zeit gibt es ja nicht.

Danach habe ich die ursprüngliche Version der Texte, die literarische, als Grundlage für den Roman herangezogen,  wofür ich dann auch das Startstipendium für Literatur erhalten habe. Der Roman ist diesen Herbst erschienen.

Dein Roman heißt „Die Party“ und es steht darin gesellschaftliches Leben im Mittelpunkt. Wie kam es zu diesem Thema?

Es sind Einfälle, Ideen, die mich zu einem Thema führen. Für mich ist da kein „das möchte ich unbedingt ansprechen“.

Was mich bei meinem Debütroman interessiert hat war, wie spricht man über Themen an sich. Das ist das Thema des Buches (lacht). Oder wie spricht die Öffentlichkeit über Themen.

Das Thema Feminismus, das Sprechen darüber, ist zentral im Roman. Wie wird dieser Begriff etwa kommerzialisiert. Das hat mich schon länger interessiert.

Im Roman geht es auch um das Bröckeln einer Fassade, was feministisches Selbstverständnis betrifft. Das habe ich auch in den Jahren beobachtet.

Mich hat der Begriff der „starken Frau“ interessiert, der oft herablassend und unter einem feministischen Deckmantel verwendet wird. Man sagt „das is a storke Frau“, wenn sich eine Frau für andere aufgeopfert hat. Wenn eine Frau aber in der Öffentlichkeit zu ihren Entscheidungen steht, das macht, was sie will, sich nicht um die Erwartungen der Öffentlichkeit schert,  wird sie oft fertiggemacht. Das hat mich interessiert, diese Bewertung. Wie Frauen für ihre Entscheidungen bewertet und abgewertet werden können.

Die Öffentlichkeit hat immer ganz bestimmte Vorstellungen, wie eine Frau zu sein hat. Wer stark ist, wer schwach ist. Und es gibt so furchtbare Ausdrücke wie „die Powerfrau“. Das waren Themen, die mich emotionalisiert haben und die habe ich dann in Figuren gepackt.

Ich  sehe die Figuren im Roman als Stellvertreter der Gesellschaft, als überzeichnete Figuren. Es ist ein satirisches Buch.

Wie kommt es Deiner Meinung nach zu diesen Sprach-, Machtmechanismen einer Gesellschaft?

Was mir auffällt ist, dass im Zuge der „#Me too“-Debatte der Begriff des Feminismus sehr in den Mainstream gerückt ist. Was gut ist, da es kein Schimpfwort mehr ist und viel mehr Bewusstsein da ist. Gleichzeitig wird der Begriff aber dadurch vermarktet und dadurch wiederum hohl. Der Sexismus geht aber trotzdem nicht einfach weg, der findet andere Wege.

2021 jährt sich das Erscheinen des Romans „Malina“ von Ingeborg Bachmann zum 50jährigen Jubiläum. Siehst Du Ingeborg Bachmann als Vorreiterin des Feminismus?

Ja, sicher, sie ist da eine Vorreiterin unter vielen.

Satire ist ein wesentliches Stilmittel in Deinen Kabarettprogrammen wie auch jetzt in Deinem neuen Roman. Gibt es weitere literarische Stilmittel, welche Du im Roman in den Vordergrund stellst?

Als ich literarisch zu schreiben begonnen habe, hat es zunächst eine Zeit gebraucht, um meinen literarischen Stil zu finden. Es ist wichtig herauszufinden, wie man eigentlich schreibt, schreiben will.

Ich mag es im Schreiben gern, wenn die Sprache im Vordergrund steht, wenn sie greift.

Mir wurde gesagt, ich schreibe lange Sätze und arbeite mit Wiederholungen.  Das war keine bewusste Entscheidung, das ist mir beim Schreiben so passiert. Aber das macht wahrscheinlich auch einen wesentlichen Teil des Witzes meiner Texte aus.

Ist die Wiederholung als sprachliches Mittel auch wesentliches Kommunikationsmittel zum Publikum von der Bühne und in den Buchseiten?

Ich glaube, dass ich generell so bin, dass ich immer alles ganz genau erklären will (lacht). Vielleicht kommt es daher.

Theoretisch beleuchten kann und will ich aber meine Art zu schreiben gar nicht,  ich bin ja diejenige, die es macht (lacht).

Hat dies auch mit dem bewussten Ansprechen bzw. Anstoßen von Themen zu tun, die Du vermitteln willst?

Ja, es ist beides. Einerseits erzähle ich einfach gerne Geschichten und der Humor entsteht für mich da oft im Detail.

Ich mag es, wenn das scheinbar Unwichtige im Alltag beschrieben wird.

Anderseits gibt es Themen, die ich wichtig finde und die ich thematisieren möchte. Wenn Leute sagen, es hat sie zum Nachdenken angeregt, finde ich es schön, manchmal überrascht es mich aber auch (lacht).

Es ist aber nicht mein Ziel, dass die Leute im Kabarett, im Lesen etwas lernen müssen. Das maße ich mir nicht an, dass jemand durch mich erleuchtet wird (lacht). Wenn aber jemand zum Nachdenken anfängt, ist das schön.

Gibt es wiederkehrende Themen und wie kommen die Themen zu Dir?

Das passiert einfach Tag für Tag. Ich bin ja Teil der Gesellschaft und bekomme mit, was so passiert (lacht).

Manche Themen regen mich auf oder ich stelle fest, dass in der Öffentlichkeit auf eine bestimmte Art über ein Thema gesprochen wird. Dann möchte ich einen anderen Blickwinkel beschreiben. Meistens ist es, dass mich irgendetwas aufregt und dann schreibe ich darüber (lacht).

Ist das Schreiben, im Kabarett oder im Roman, auch ein persönlicher psychologischer Verarbeitungsprozess?

Wenn, dann nicht bewusst (lacht).

Ich setze mich nie hin und schreibe jetzt ein paar Zeilen, etwas zu verarbeiten. Da rede ich lieber mit Leuten (lacht).

Gesellschaftliche Themen sind Teil meines Berufes. Ich merke schon, dass ich im Schreiben von Kabarettprogrammen oder Büchern, danach nicht mehr so das Bedürfnis habe, so viel darüber zu reden. Es regt mich auch nicht mehr so auf. Demnach ist es schon ein Verarbeitungsprozess, aber ich nehme es nicht so bewusst wahr.

Bist Du eine sehr aufmerksame Beobachterin des Tages und des Lebens in der Gesellschaft?

Das glaube ich schon, so bin ich einfach. Ich gehe aber nicht mit dem Notizbuch durch die Stadt,  beobachte und schreibe dann auf, was ich gesehen habe. Ich beobachte eher nebenbei und was ich mir merke, verwende ich manchmal für meine Texte.

Mir ist oft gesagt worden, dass ich mir extrem viel merke. Ich habe zum Beispiel Jahre später einer Freundin sagen können, welche Schuhe sie am Wandertag getragen hat oder wer mit wem was geredet hat. Einfach unnütze Beobachtungen, weil ich mich für Details interessiere (lacht).

„Alles Wesentliche im Leben einer Schriftstellerin passiert in ihrer Kindheit“, sagte Ingeborg Bachmann und meinte damit die Erinnerung wie den Themenstoff daraus. Ist es bei Dir auch so, dass Erinnerungen künstlerisch ganz wesentlich sind und bleiben?

Im Gedankenprozess jetzt für mein zweites Buch habe ich gemerkt, dass ich auf Erinnerungen, Stimmungen von früher zurückgreife.

Eindrücke von damals inspirieren mich auch heute. Vielleicht müssen Dinge einfach weiter weg sein, dass diese wieder interessant sind, werden.

Du bist in der Stadt Leoben, Steiermark, aufgewachsen, einer Stadt mit starkem gesellschaftlichen Wandel in den letzten Jahrzehnten. Wie hast Du Deine Kindheit da erlebt? Ist das Interesse für das Kabarett, die Literatur da mitgewachsen?

Meine Eltern zogen, als ich eineinhalb Jahre alt war, von Graz nach Leoben. Mit vierzehn Jahren besuchte ich wieder die Schule in Graz. Ich war also relativ jung damals.

Das Leben in Leoben war einerseits gekennzeichnet durch diese Montan-, Industriestadt und andererseits war auch Kultur, Theater sehr präsent. Wir gingen regelmäßig ins Kindertheater. Es war auch eine Musikschule vor Ort. Meine kulturellen Ursprünge kommen natürlich aus dieser Zeit.

Mit zehn Jahren wollte ich bei einem Geschichtenwettbewerb teilnehmen. Da ich regelmäßig im Sommer in Osttirol war, bin ich zu dieser Zeit gerade auf den Gipfel des Großglockners gewandert. Für dieses Bergerlebnis war ich ja relativ jung und in meinem Aufsatz sollte es darum gehen. Ich schrieb aber nur darüber,  was und wie die Leute geredet haben, etwa in welchem Dialekt sie sprachen. Ich war auf den Text recht stolz und zeigte ihn meiner Mutter. Meine Mutter sagte dann, das könne sie nicht einreichen, weil er die Leute vielleicht treffen würde und sie fragte, warum ich nicht über das Erlebnis selbst geschrieben habe (lacht). Für mich war es aber ein super Aufsatz, den ich sehr amüsant fand (lacht). Mein künstlerischer Weg dürfte also damals schon entstanden sein.

Gibt es diesen Text Deiner Kindheit noch bzw. verwendest Du ihn künstlerisch?

Ich habe mich auch gefragt, ob es den Text noch gibt. Er war nur ca. eine halbe Seite lang, ich habe ihn dann nicht fertig geschrieben.

Ich weiß nicht, wo der Text gelandet ist. Ich denke manchmal dran und würde ihn gern nochmal lesen, aber ich habe ihn nie wiedergefunden.

„Vienna Calling“ ist der Titel dieser Interviewreihe mit Künstler*innen. Telefonierst Du gerne? Wie gingst, gehst Du mit Kommunikation grundsätzlich und auch in Lockdowns um?

Ich telefoniere hauptsächlich mit Leuten, die ich nicht so oft sehe. Wenn ich organisiere, schreibe ich eher.

Was ich so gut wie gar nicht mache, ist Videotelefonie, Zoomen oder Skype- Bier-Trinken. Das habe ich nur im ersten Lockdown gemacht und das war da aufregend.

Das direkte Gespräch ist mir am liebsten. Telefonieren ist meist etwas anstrengend, weil man jemand nicht sieht.

Um Freundschaften zu pflegen, ist mir ein direktes Treffen am liebsten.

Welche Bedeutung hat Wien als Inspirationsort in Deiner Kunst?

Ja, Wien ist natürlich eine tägliche Inspiration in kultureller Vielfalt und Begegnung. Das war auch der Grund für meinen Umzug hierher. Es bieten sich hier einfach sehr viele künstlerische Möglichkeiten.

Ich bin jetzt seit dreizehn Jahren hier, es wird also schon gepasst haben (lacht).

Gibt es einen Austausch, Kooperationen mit Schriftsteller*innen, Künstler*innen?

Es gibt immer wieder Begegnungen, Gespräche bei Lesungen etwa. Aber ein gemeinsames Projekt gibt es im Kabarett mit dem Duo „Flüsterzweieck“ mit meiner Kollegin Antonia Stabinger. Ansonsten arbeite ich künstlerisch alleine.

Bei einem künstlerischen Gemeinschaftsprojekt muss es schon sehr gut passen. So etwas will ich nicht erzwingen.

Was sind Deine derzeitigen Projekte und Planungen?

Wir hatten im Juni 2021 mit „Flüsterzweieck“ Premiere. Aktuell schauen wir, dass wir unser Stück auch wieder spielen können.

Ich hatte künstlerisch also immer etwas zu tun und dann erschien mein Buch und ich fragte mich, was mache ich jetzt? (lacht). Das Erste was mir dann einfiel war, noch ein Buch zu schreiben (lacht). Und da bin ich jetzt gerade dabei, ein Exposé zu schreiben.

Worum wird es im neuen Roman thematisch gehen?

Ich kann noch nicht viel dazu sagen. Aber vielleicht spielt diesmal auch die Obersteiermark eine Rolle (lacht).

„Vienna Calling“ nimmt natürlich auch auf Musik Bezug. Wie wichtig ist Musik für Dich? Spielst Du ein Instrument?

Ich habe als Kind mehrere Musikinstrumente gelernt (lacht). Aber leider keines lang genug, dass ich es auch heute noch gut spielen kann.

Ich wurde in der Kindheit auch sehr oft von meinen Eltern zu klassischen Konzerten oder in die Oper mitgenommen, dadurch habe ich viel kennengelernt

Ich höre natürlich Musik. Was ich nicht kann, ist, Musik hören und zugleich arbeiten. Das trenne ich strikt (lacht).

Wann hörst Du gerne Musik?

Gerne beim Autofahren. In der Freizeit, auch etwa beim Putzen und einfach bei Tätigkeiten, in denen ich mich nicht konzentrieren muss (lacht).

Gibt es eine bestimmte Musikepoche, welche Du bevorzugst?

Einen Bezug gibt es zu verschiedenen Musikjahrzehnten. Irgendwie habe ich einen emotionalen Bezug zu den 80er Jahren, obwohl ich zu jung bin, die 80er Jahre bewusst mitgekriegt zu haben, trotzdem fühle ich mich da beheimatet.

Gibt es da bestimmte 80er Songs und Bezüge von Dir?

Die 80er Jahre sind bei mir eher eine ferne Romantik. Peripher könnte ich da etwas verbinden, aber es ist eine romantische Phantasie (lacht).

Musikalisch bin ich ja mit den 90er aufgewachsen. Wenn mich jemand fragt, wann ich gerne leben würde, dann denke ich aber an die 80er Jahre (lacht). Weil ich irgendwie das Gefühl habe, ich kenne diese Zeit, aber natürlich nicht wirklich (lacht).

Was würde Dich bei einer Zeitreise in die 80er Jahre besonders interessieren?

Nix. Ich möchte da einfach hingehen und hören wie die Leute reden, sehen wie es da ausschaut, was die Leute anhaben und was sie für Einstellungen haben. Eher etwas spüren, wie das so war (lacht).

Gibt es bestimmte Persönlichkeiten dieser Zeit, die Du gerne treffen würdest, im Cafè etwa?

Es fällt mir da jetzt keine bestimmte Person ein. Eher geht es dabei darum, generell Menschen zu treffen, die müssen jetzt nicht bekannt sein.

Mich interessieren Menschen und ihre Einstellungen über die Zeiten hinweg und ich frage mich, was sich inwiefern geändert hat und was unerarwarteterweise gleich geblieben ist.

Welche Musikinstrumente hast Du gespielt?

Ich habe da so typisch mit Blockflöte angefangen. Dann war es in der Schule Gitarre, da habe ich mir anfangs die Akkorde selbst beigebracht. Ich habe sieben Jahre Cello gespielt. Auch Klavier spielte ich. Cello war die längste Zeit. Alles kurz genug, um es nicht mehr g`scheit zu können. Ich würde da niemand eine Freude machen (lacht).

Hast Du Musikinstrumente Zuhause?

Nein, diese waren damals ausgeborgt. Ich habe da mit vierzehn Jahren mit dem Spielen völlig aufgehört.

Ich bin aber sehr froh über meine musikalische Vorbildung, weil ich auf eine gewisse Art musikalisch bin, und dies braucht man auch für die Sprache.

Das selbst Musizieren geht mir nicht ab, leider (lacht).

Darf ich Dich abschließend zu einem „Vienna Calling“ Achrostikon, einer Wortassoziation zur Buchstabenreihe, einladen?

V iolett

I gel

E ngel

N uss

N achdenken

A msel

C aroline

A gnes

L ampenschirm

L adenschluss

I nsel

N acht

G rundlsee

Ulrike Haidacher_Kabarettistin, Schriftstellerin

„Vienna Calling“ _ Porträt in Wort und Bild_

im Gespräch und Fotoporträt_

Ulrike Haidacher_Kabarettistin, Schriftstellerin

https://www.ulrikehaidacher.at/

Interview und alle Fotos_Walter Pobaschnig _

Cafè Prückel_Wien

https://literaturoutdoors.com

Walter Pobaschnig 12_21

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