

Walter Pobaschnig, folgende
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Text & Performance
UNDINE GEHT
Text _ Rotraut Schöberl, Schriftstellerin, Buchhändlerin _ Wien
Performance _ Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin, Moderatorin_Wien
Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig



UNDINE
Unter der Oberfläche beginnt die Wahrheit
Nicht gehört werden – der älteste Schmerz
Die Liebe fordert alles
Ich spreche, doch ihr hört nicht
Nur im Wasser bin ich ganz
Euch verlasse ich, um mich zu retten
GEHT
Gewalt ist leise
Erinnerung bleibt
Herz und Sprache brechen
Trotzdem weitergehen
Rotraut Schöberl, 10.1.2026








Walter Pobaschnig
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.
„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse in Macht und Zerstörung. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.
UNDINE GEHT
Text _ Rotraut Schöberl, Schriftstellerin, Buchhändlerin _ Wien
Performance _ Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin, Moderatorin_Wien
Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig


Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann, Rom, 1962.
Foto: Rotraut Schöberl _ im Hof der evangelischen A.B. Lutherkirche _ Wien/Währing _ Sommer 2022_ Walter Pobaschnig.
Fotos: Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin, Moderatorin_Wien _ performing „Undine geht“ _ Donau/Wien 8/23 _
Walter Pobaschnig, 10.1.2026