
performing „Undine geht“ _ Donau/Wien _
Walter Pobaschnig 6/24, f.
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Wort & Bild
Undine geht _ Akrostichon
Text _ Franziska Bauer, Schriftstellerin
Performance_ Lisa Fertner, Schauspielerin




Mit gutem Grund zurück ins Wasser
Akrostichon zu Ingeborg Bachmanns Erzählung UNDINE GEHT
aus dem Erzählband „Das dreißigste Jahr“
Undine ist ein Wasserwesen,
Nur eine Seele hat sie nicht.
Das hofft für sich sie so zu lösen,
Indem sie sich von Hans verspricht,
Nie enden wollend, dessen Liebe.
Er würd’ ihr, wenn er treu ihr bliebe,
Genau so eine Seele schenken.
Er scheitert just an dieser Pflicht.
Hans kann man dies wohl kaum verdenken:
Treu auszuharren liegt ihm nicht.
Franziska Bauer, 6.1.2026

performing „Undine geht“ _ Donau/Wien _
Walter Pobaschnig 6/24, f.
Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.
„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Foto: Heinz Bachmann
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Wort & Bild
Undine geht _ Akrostichon
Text _ Franziska Bauer, Schriftstellerin
Performance_ Lisa Fertner, Schauspielerin

Aktuelles Buch von Franziska Bauer:

Foto _ Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann
Foto _ Portrait/Franziska Bauer _ privat.
Fotos _ Lisa Fertner_ „Undine geht“ Donau/Wien _ Walter Pobaschnig 6/24
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