„Griffen – wie es früher einmal war“ Ein Zeitbild um 1910. Valentin Hauser. Hermagoras Verlag

Es ist eine Zeit des Innehaltens. Und damit auch des Erinnerns, des Rückblicks in nähere und entferntere Vergangenheit. Dies lässt für Augenblicke die großen Anforderungen der pandemischen Gegenwart etwas vergessen. Wie war es damals? Was magst Du erzählen? Ein Buch ist da ein wunderbarer wissender Reisegefährte in Wirklichkeit und Traum der Menschheitsgeschichte…

Der österreichische Buchautor und Komponist, Valentin Hauser, lädt dazu ein, anhand von Lebenserinnerungen in Wort und Bild die Kärntner Gemeinde Griffen in Leben und Gesellschaft Ende des 19. und Anfang des 20.Jahrhunderts nacherleben zu können. Und es ist vielfältig, erstaunlich und spannend was es da zu sehen und lesen gibt…

Der Autor, ein Freund des österreichischen Nobelpreisträgers Peter Handke, welcheraus Griffen gebürtig ist,lässt auch diesen prominenten Sohn der Gemeinde zu Wort kommen. Peter Handke schreibt ein Vorwort und dabei gleich einen Preis aus. Seien Sie gespannt…

Neben der inhaltlichen sehr gelungen kompakten Zusammenstellung, der eine umfassende Recherche zugrunde liegt, die in höchstem Maße zu würdigen und anzuerkennen ist, ist auch das Druckformat und der Satz von Wort und Bild hervorzuheben – dies ist einmalig gelungen. Besonders auch die Präsentation historischer Fotos in so guter Qualität und die Textabstimmung dazu.

Als diese Besprechung verfasst wird, höre ich im Radio gerade, dass Hugo Portisch, der anerkannte österreichische Journalist und eine Legende zeitgeschichtlicher Präsentation gestorben ist. Wie Portisch so viel für das österreichische Geschichtsbewusstsein geleistet hat, so ist auch das vorliegende Buch ein wichtiger Mosaikstein regionaler wie österreichischer Identität.

Walter Pobaschnig 4_21

https://literaturoutdoors.com

Ein Gedanke zu „„Griffen – wie es früher einmal war“ Ein Zeitbild um 1910. Valentin Hauser. Hermagoras Verlag

  1. Ich habe das Buch gelesen und als Nicht-Griffner einen wunderbaren Einblick in die Geschichte des Ortes und die einstmaligen Zeiten gewonnen. Schön finde ich auch die Stories im Buch, die ein gutes und auch lustiges Bild von anno dazumals zeichnen. Dem Autor gebührt Respekt und Lob für dieses Werk, welches sich gut in die Reihe seiner anderen großartigen Bücher stellt. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen!

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