Lieber Clemens, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Mein Tagesablauf besteht im Moment vor allem aus Kommunikation mit den Bands, organisatorischen Dingen, die noch geklärt werden müssen, und natürlich immer wieder nachschauen, wie viele Tickets schon verkauft wurden. Dazwischen versuche ich, den Überblick zu behalten – was bei einem Festival manchmal ein bisschen wie Jonglieren mit brennenden Gitarrenverstärkern ist. Aber genau das macht auch Spaß.

17. &. 18. 4. 2026 Wien _ am Foto mit Alexander Distl, Co-Festivalleiter
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Ich glaube, besonders wichtig ist gerade Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt. Dass man sich wieder bewusst Zeit nimmt für echte Begegnungen – bei Konzerten, Festivals oder einfach im Alltag. Musik bringt Menschen zusammen, egal woher sie kommen, und genau das brauchen wir gerade.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?
Musik und Kunst schaffen Räume, in denen Menschen zusammenkommen, nachdenken oder einfach für einen Moment abschalten können. Gerade Live-Musik hat diese besondere Energie – man steht gemeinsam vor der Bühne und merkt: Wir erleben gerade alle dasselbe. Diese Momente können verbinden und auch Mut machen, nach vorne zu schauen.

Was liest Du derzeit?
Im Moment lese ich immer wieder Interviews und Artikel über Musik, Bands und Festivals – also eher Dinge, die mich auch für meine Arbeit inspirieren. Und zwischendurch natürlich alles, was irgendwie mit Musikgeschichte oder Subkulturen zu tun hat.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Where words fail, music speaks.“ – Musik kann manchmal Dinge ausdrücken, für die wir keine Worte finden. Und genau deshalb ist sie so wichtig.
Vielen Dank für das Interview, lieber Clemens, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen: Clemens Straganz _ Musiker, Festivalleiter des ECHOES OF EREBOS Festivals, 17. &. 18. 4. 2026 Wien
Zur Person/über mich: CLEMENS STRAGANZ (geb. 1991 / Lienz), Geschäftsführer Kerberos-Records OG, abgeschlossenes IGP&Diplom Studium am Vienna Music Institute, Bassist bei Minus Green und For EONS
Aktuelles Musikfestival:

Ein Projekt von KERBEROS RECORDS 17. &. 18. 4. 2026
Am 17. und 18. April 2026 geht das Echoes of Erebos Festival in die 3. Runde. Erstmals in den altehrwürdigen Hallen der Arena Wien werden an zwei Festivaltagen zwölf nationale und internationale Bands die Bühne zum Beben bringen.
Der Freitag steht ganz im Zeichen der österreichischen Rockszenen. Es stehen ausschließlich einheimische Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne.
Fr., 17.4.2026
Einlass: 16.30 Uhr / Beginn: 17.00 Uhr
JOHNNY AND THE ROTTEN (A / Linz)
THE JUPITER EFFECT (A / Wien)
SAVANAH (A / Graz)
LAUSCH (A / Wien)
MOTHERS CAKE (A / Innsbruck)
Am Samstag wird‘s international mit Bands aus Österreich, Deutschland, Schweden, Schottland und Frankreich.
Sa., 18.4.2026
Einlass: 16.00 Uhr / Beginn: 16.30 Uhr
LAZER (A / Wien)
OH HIROSHIMA (SWE)
For EONS (A / Wien)
GRANDMAS ASHES (FRA)
COLOUR HAZE (D)
MERCY GIRL (GB-SCT)
MY SLEEPING KARMA (D)
ARENA WIEN
A-1030 Wien; Baumgasse 80
Eintritt 17.4.: € 55,–
Eintritt 18.4.: € 77,–
Festivalpass: VVK € 99,– / AK € 115,–
Tickets erhältlich unter: https://www.ticketladen.at/events/echoes-of-erebos-2026
Beim Echoes of Erebos Festival 2026 gibt es nicht nur ordentlich was auf die Ohren:
An beiden Festivaltagen wird auch die RAW STUFF GIG-Poster Ausstellung zu sehen sein. Freut euch auf handgemachte Konzertposter, fette Prints und jede Menge Underground-Ästhetik – zwei Tage lang, mitten im Festivalgeschehen.
KERBEROS RECORDS:
ist ein Labelkollektiv aus Wien, das seine Schwerpunkte vor allem im Bereich des Alternative, Stoner und Psychedelic Rock setzt und Bands hilft, ihre Musik zu produzieren, zu promoten und zu vertreiben.
Neben den Labelaktivitäten vermieten sie sei Herbst 2022 mehrere Proberäume in der Markgraf-Rüdiger-Straße (1150 Wien) und veranstalten auch Festivals: Seit 2022 das Festival „Strom im Berg“ in Graz und ab 2023 das „Echoes of Erebos Festival“ in Wien.
DAS TEAM:
- ALEXANDER DISTL (geb. 1992 /Wien)
Geschäftsführer Kerberos-Records OG,
abgeschlossenes IGP&Diplom Studium am Vienna Music Institute,
Schlagzeuger bei: Spitting Ibex und KAYOMI
- CLEMENS STRAGANZ (geb. 1991 / Lienz)
Geschäftsführer Kerberos-Records OG,
abgeschlossenes IGP&Diplom Studium am Vienna Music Institute,
Bassist bei Minus Green und For EONS
Fotos: 1 Lukas Andre Grossl; 2 Elisa Grosman; 3 Benjamin Thomes; 4 Col; 5 Kerberos.
Presseinfos: GAMUEKL _ Gabriele Müller-Klomfar
Walter Pobaschnig 16.3.2026