„Umjubelter, genialer Theaterabend!“ _ Speed _ aktionstheater ensemble _ Premiere _ Theater am Werk _ Wien 11.1.2026

SPEED aktionstheater ensemble _
11.01.26 Premiere _ Theater am Werk/Kabelwerk Wien

„Speed“

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Speed (KI)_ Geschwindigkeit: ist eine physikalische Größe, die angibt, wie schnell sich ein Körper bewegt und in welche Richtung die Bewegung erfolgt. Sie wird als das Verhältnis der zurückgelegten Strecke zur benötigten Zeit definiert. 

Speed (Google) ist ein stimulierendes Amphetamin, das vor allem aktivierend und konzentrationssteigernd wirken kann. Je nach Dosierung und Umfeld kann die Wirkung unterschiedlich erlebt werden.

Für das „aktionstheater ensemble“ ist Bewegung/Geschwindigkeit in Sprache/Spiel ein unverwechselbares Charakteristikum, das in seiner Perfektion immer neu begeistert.

Hier wird Wort/Körper/Choreographie/Musik/Kostüm zu einem Feuerwerk, einer Explosion menschlicher Erfahrung, Erlebens, die in atemberaubender Interaktion und Präzession die Bühne in ein existentiell-gesellschaftliches Kaleidoskop in wunderbarer Typisierung von Mensch und Alltag verwandelt und tausend Farben von Augenblicken des Lebens in punktgenauer Inszenierung und famosen Spiel zum einzigartigen Erlebnis werden lässt – „wie schnell sich ein Körper bewegt und in welche Richtung die Bewegung erfolgt“ ist ein unerklärliches wie großartiges Faszinosum des Abends. 

Und dieser ist bestes „Theater-Speed – stimulierendes Amphetamin“ der Sinne und in der Nachwirkung, den Gesprächen am Weg zur U-Bahn und danach „aktivierend und konzentrationssteigernd“ gegenüber Geschwindigkeit&Leben&Zeit im individuellen wie objektiven Kontext unserer Welt. Haupt- und Nebenwirkungen sind erwünscht.

 „Je nach Dosierung und Umfeld kann die Wirkung unterschiedlich erlebt werden“  – trifft ebenso gänzlich auf einen Bühnenabend des aktionstheater ensemble zu. Es ist ein Gemeinschaftserlebnis, ein Zusammenkommen, Erleben, Staunen, Feiern von Bühnenfreiheit, -möglichkeit. Vielleicht ist es so etwas wie bester „Theater-Schamanismus“, aber das weiß niemand so genau. Aber es wirkt ungemein schnell und direkt, verstört, trifft, öffnet, begeistert – „speed“.

Hervorzuheben ist ebenso die großartige aktionstheater ensemble Bühnenästhetik, die in ihren Hell-Dunkel Kontrasten wie in Musik/Kostüm eine intensive atmosphärische Wirkung der existentiell-narrativen Struktur des Wortspiels (Rückblenden, Dialog) gibt und dabei eine Art von „Theater noir“ erzeugt, welches zum unverwechselbaren Markenzeichen geworden ist.

Ein Theaterabend, der gleich zu Beginn dramaturgisch in Lebensnähe der verlorenen JÖ Karte wunderbar den Funken zum Publikum springen lässt und dann als dichtes Kammerspiel des Alltags an der Supermarktkasse, in der Wohnungssuche unter Freunden, in Erinnerungen, Bloßstellungen, Verzweiflungen das Publikum in Lachen, Staunen, spontanem Applaus wie Stille sehr beeindruckend bis zum im wahrsten Sinne des Wortes atemlosen Finale begeisternd mitnimmt – auch da eine geniale Schlussszene im Ausatmen der Schattenrisse.

Ein einmaliger unvergleichlicher Theaterabend – speed im besten Sinn!

Walter Pobaschnig 11.1.2026

SPEED aktionstheater ensemble

11.01.26 Premiere _ Theater am Werk/Kabelwerk Wien

INSZENIERUNG UND KONZEPT: Martin Gruber

TEXT: Martin Gruber und Ensemble

DRAMATURGIE: Martin Ojster

ENSEMBLE: Zeynep Alan, Isabella Jeschke, Thomas Kolle, Kirstin Schwab, Tamara Stern, Benjamin Vanyek sowie Andreas Dauböck, Pete Simpson und Jean Philipp Oliver Viol

BÜHNE und Kostüme: Valerie Lutz

MUSIK: Andreas Dauböck

VIDEO: Resa Lut

REGIEASSISTENZ: Sanna Hufsky

REGIEHOSPITANZ: Salome Seidl

GRAFIK: Martin Platzgummer

MEDIENKONTAKT: Gerhard Breitwieser

Weitere Spieltermine:

13.01.26 _ 15.01.26 _ 16.01.26 _ 17.01.26 _ 18.01.26   

aktionstheater ensemble – Wien und Vorarlberg

Alle Fotos _ Walter Pobaschnig

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