
GIVE PEACE A CHANCE
Große Kraft und Mensch Sein.
Immer und immer wieder.
Vereint in diesem Kreislauf der Zeit.
Entscheidungen treffen, fällt nicht immer leicht, doch sie ermöglichen zu
Pendeln zwischen verschiedenen Gedanken und Welten bis wir
Entschlossen unseren Weg gehen und erschaffen eine sichere Oase zur
schwierigen Zeit.
Ah und, da sind auch die
Chancen, die uns
Erinnern, dass wir nicht alleine sind in Augenblicken der
Angst
Chemische Prozesse, die wir nicht verstehen – Liebe. Unvergessliche Momente.
Hoffnung und Herzschlag in der Stille
An das Leben und die Liebe erinnernd, dass
Nähe dort wächst, wo wir die Angst vor dem Fremden ablegen
Chaos und Ordnung, beides wichtig! Und wenn wir denken, es geht zu
Ende, gibt es wieder den Anfang und die Ewigkeit.
Anela Luzi, 21.10.2025

GIVE PEACE A CHANCE
Anela Luzi, Schauspielerin, Tänzerin
Zur Person/über mich: Anela Luzi wurde 1996 in Kaiserslautern geboren, wuchs in Karlsruhe auf und lebt heute in Berlin, pendelnd zwischen Karlsruhe, Berlin und der Schweiz. Ihre Eltern arbeiteten nach dem Ende des albanischen Kommunismus hinter den Kulissen am Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo Anela früh mit der Welt hinter der Bühne in Berührung kam.
Nach dem Abitur begann sie ein Studium der Kultur- und Literaturwissenschaften in Dresden, brach es jedoch ab und kehrte ins Theater zurück, zunächst als Requisiteurin und nebenbei als Staplerfahrerin bei Daimler. Auf Empfehlung eines Familienfreundes begann sie ihre Schauspielausbildung an der Athanor Akademie in Passau, wo sie auch ihre Leidenschaft für Tanz entdeckte und u. a. Beim Sibiu International Theatre Festival in Rumänien performte.
Es folgten Engagements am Staatstheater Karlsruhe (u. a. Operette als Tänzerin) und bei den Händelfestspielen als Kostümassistentin, erste Filmrollen, Bandprojekte und eine Mitwirkung im Bewegungschor des Stücks Exil inszeniert von Luk Perceval am Berliner Ensemble. In der freien Szene arbeitete sie experimentell und poetisch, u. a. in Projekten wie „To Tell a Story is an Act of Love“ und „Der Verhinderung der Distanz“ von Paula Lynn Breuer, wo sie erstmals gemeinsam mit ihrer Mutter in Zürich auf der Bühne stand .
Im vergangenen Jahr arbeitete sie zunehmend international – erstmals in einer uruguayischen Filmproduktion und im Projekt „Venn Bodies“ von One Tschoe an der UdK/HZT (Berlin), das den Körper im Kontext kultureller Erinnerung und kollektiver Archive untersuchte. In den Kurzfilmen „Gaze“ von Arina Popa und„In Venus“ von Edith Buttingsrud Pedersen, die international auf Festivals gezeigt wurden, beschäftigte sie sich künstlerisch mit dem weiblich gelesenen Körper im Prozess des Erwachsenwerdens und den damit verbundenen Gefühlen von Verletzlichkeit und Scham.
Momentan absolviert sie eine Weiterbildung in Theaterpädagogik, um Räume für angstfreien Austausch und Entschleunigung- auch in Schulkontexten zu schaffen. Sie plant einen Übergangsaufenthalt in Paris, um freiberuflich weiterzuarbeiten und in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen Räume zu eröffnen, in denen sie ihre Forschung zu Körper, Bewegung in Form von Workshops weiterführt.
Aktueller Film mit Anela Luzi: „Die Taufe“ R: Jan Oke Jens _ Der Spielfilm wird im November im ZDF und auf 3Sat gezeigt.
https://pressetreff.3sat.de/programm/dossier/klassixs-die-grossen-dramen-in-jungen-kurzfilmen-1
Foto: Portrait: Zebu Kluth; Motiv_Undine geht/Jennifer Pöll, Schauspielerin/Wien _ Walter Pobaschnig
Walter Pobaschnig 21/10/25