
„Du bist der Gedanke deiner Eltern. Du bist der Schmerz deiner Mutter, das Gesicht deines Vaters. Das gemeinsame Blut. Du bist beide. Sie haben dein Leben in die Hand genommen. Es war klein und warm…“
Am Morgen blickt Paul in den Spiegel. Doch viel weiter. Tief in sich. Schonungslos. In das, was war, ist, vielleicht sein wird…
„Du stolperst über dein Schicksal. Und bleibst liegen. Wie lange muss man aushalten, bis Aufgeben zu einer Möglichkeit wird?…“

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Paul erwacht neben Jana. Vertraut sind Blicke, Bewegungen und Wege der Liebe. Ein Licht und Halt. Bei Tag und Nacht.
In der Nacht, in der nun eine Stimme zu hören ist. Eine vertraute wie tote. Jene des Vaters. Jede Nacht. Und es gibt viel zu besprechen…

Und Paul macht sich auf dem Weg zu sich und zu Ausgangspunkten des Lebens. Zwischen Crash, Begegnungen, Freundschaften, Gesprächen, Verzweiflungen, Orientierungen, Ausweglosigkeiten…
Wird es ein Ankommen geben? Hat es das je gegeben?
„Je älter ich werde, desto mehr kommt mir das Leben wie ein Zimmer vor, das immer kleiner wird. Und jemand dimmt langsam, aber sicher das Licht…“

Gregor Fink, in Klagenfurt und Wien lebender Schriftsteller, legt mit „Streunende Hunde“ ein fulminantes Romandebüt vor, das in direkter mitreißender Sprachform und in schonungsloser existentieller Rasanz und Reflexion begeistert. Hier gibt es keine Tabus, Grenzen, Fassaden, das Leben wird am Kragen gepackt, auf den Kopf gestellt, gerührt und geschüttelt das die Funken in Wut, Verzweiflung, Sehnsucht im Diesseits und Jenseits sprühen wie ein Orkan.
„Ein Sensationsdebüt einer neuen einzigartigen literarischen Stimme!

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Streunende Hunde. Gregor Fink. Roman. Septime Verlag.
Gebunden, 192 Seiten
24,60 € [A]
24,00 € [D]
ISBN: 978-3-99120-068-0
Alle Fotos_ Portrait: Walter Pobaschnig _ Station bei Bachmann/Wohnsitz von Ingeborg Bachmann/Wien 9_25; Cover _ Walter Pobaschnig.
Walter Pobaschnig 9/25