
„WAS ICH TUN MUSS
Ich werde die Sätze
entblößen, ihre Haut
schälen, bis auf
den Kern“
Vorwort _ „Aus der Nacht“

Mit diesem Vorwort zu ihrem ersten Gedichtband legt die vielseitige Freiburger Schriftstellerin Miriam Brümmer schon eingangs das sprachliche Programm des in zehn Kapitel gegliederten Gedichtzyklus vor. Und dieser hält was versprochen wird und mehr als das.
Es ist eine einzigartige sprachliche Wucht und Energie, die ergreifend wie erschütternd zwischen Bild und Ich oszilliert und Lebenswege-, -begegnungen, -momente aus der Erde reißt und selbstbewusst gegen Stille und Vergangenheit wirft.

„Ich war ein Dach
für deine Schönheit,
hab` deine Hand gefasst…
Von dort setz` ich die Ruder…“
Prolog, Ich war der Himmel


So spannend, aufmerksam und neugierig machend die sprachliche Ouvertüre des Bandes gewebt ist, so leuchtend in vielen Farben von Gedanke und Wort werden die weiteren Sprachwege geknüpft, die auf ihrer Reise in, durch das Hell und Dunkel der Existenz zum fliegenden Teppich der Liebe, der Trauer, der Hoffnung mitreißend einladen.

„Lyrik als strahlender sprachlicher Komet, der mit einzigartigen poetischen Feuer wuchtig und zart in die Landschaften eines Lebens einschlägt, benennt und Wege öffnet.“
„Aus der Nacht“ Miriam Brümmer. Gedichte. Geest-Verlag
Broschürt, 180 Seiten
12,50 EUR
ISBN 978-3-69064-504-1
Fotos _ Motive: Walter Pobaschnig; Cover _ Verlag.
Walter Pobaschnig 8/25