
Es ist der zweite Gedichtband, der in Deutschland lebenden Schriftstellerin Jane Wels, und dieser kennt wie der Vorgänger „Schwankende Lupinen“ (2024) keine Kompromisse. Hier geht es in jedem Wort um alles – um den Zauber, die Sehnsucht, das Glück, die Macht, das Leiden des Lebens und der Liebe.
Jane Wels gelingt es von der ersten Zeile ihrer Gedichte an einzigartig eine Atmosphäre zu erzeugen, die nicht nur neugierig in den vielschichtigen Assoziationsraum von Existenz, Kultur und Natur eintreten sondern gleichsam hineinstürzen lässt. Erfahrungen, Wahrnehmungen, Gedanken werden in Sprachbilder gesetzt, die be- und anrühren wie erschüttern. Ein Spaziergang, eine Reise, ein Ritt mit dem ES, das Lebensquelle, Lebenslust und Lebensweg in allem Licht und Schatten bleiben muss.
„Ein Teil von mir
ist immer zuhause
im scheinbar Zufälligen,
verfängt sich
in den Irrungen
dunkelhaariger Wesen,
bündelt Geräusche,
spürt ihnen nach
und dreht die Ventile auf.“
„Jane Wels begeistert auch in ihrem zweiten Gedichtband mit beeindruckender Zauberkraft in Sprache und Leben.“
Jane Wels: Das Es reiten. Gedichte. edition offenes feld.
Mit einem Grußwort von José F.A. Oliver
und einem Nachwort vom Herausgeber Jürgen Brôcan
Hardcover mit Schutzumschlag, 92 Seiten, 19,00 €
ISBN 9-783-8423-8414-9
edition offenes feld, Dortmund, 2025
Walter Pobaschnig 7/25