
FRAGMENTS OUT OF TIME
Tanz & Puppenspiel
von ROSE BREUSS und CHRISTOPH BOCHDANSKY
in Zusammenarbeit mit der Dance Compagnie Of(f) Verticality _ in Kooperation mit Theater Nestroyhof Hamakom 11. 1. 2025 (20.00 Uhr) PREMIERE
Weitere Spieltermine: 12. 1. / 24. 1. / 25. 2. 2025 (20.00 Uhr)
THEATER NESTROYHOF HAMAKOM
GIVE PEACE A CHANCE
Gehe
Ich
Vielleicht
Einmal zum
Punkt
Eines
Anderen
Chaos,
Erfasse
Aber
Chronologisch die
Hälfte des
Angefangenen
Nonsenses,
Chronisch
Erheitert?

Tanz & Puppenspiel
von ROSE BREUSS und CHRISTOPH BOCHDANSKY
Rose Breuss, 5.12.2024

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace
Rose Breuss, Choreographin, Tänzerin
Zur Person/über mich: Rose Breuss, Choreographin, Tänzerin, geboren in Vorarlberg.
Tanz – und Bewegungsstudien an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien, Theaterschool Amsterdam, Temple University Philadelphia USA und Tanznotation (Labanotation) an der University of Surrey, Labanotation Institute.
Choreographierte u.a. für das Niederösterreichische Donaufestival, Wiener Festwochen, Kammeroper Wien, dieTheater Künstlerhaus, Ballettschule der Wiener Staatsoper, Wiener Konzerthaus, Klangforum Wien, Tanzquartier Wien, Grand Theatre Luxemburg und Philharmonie Luxemburg, Festspielhaus St. Pölten, Bregenzer Festspiele, Berliner Sophiensäle.
Choreographische Residenz am Wiener Odeon 2010-2011.
Internationale Gastspiele u.a. in Paris, London, New York, Washington, Minsk, Gdansk, Winterthur, Berlin, Stuttgart, Braunschweig, Skopje und Valencia.
Ausgezeichnet mit dem Max Brand Preis für Experimentelle Musik, dem Theodor Körner Preis für Wissenschaft und Kunst und der Prämie des Bundeskanzleramtes für die Choreographie „Drift“.
Von 2006 bis 2022 Institutsdirektorin von IDA – Institute for Dance Arts an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und Universitätsprofessorin für Movement Research.
Unterrichtete als Gast u.a. an der Ballettschule der Wiener Staatsoper und an der Universität Salzburg Musik- und Tanzwissenschaft, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, Middlesex University London, Cefedem Bordeaux, Conservatorio Superiore de la Danza Alicante.
Zusammen mit Johannes Randolf gründete sie in Linz 2009 die zeitgenössische Tanzkompanie, C.O.V. Cie. Off Verticality. In einer kollaborativen, experimentellen Arbeitsweise produzieren die TänzerInnen der Kompanie regelmäßig Tanzstücke für verschiedene nationale und internationale Institutionen.
Aktuelle Produktion von und mit Rose Breuss:

Tanz & Puppenspiel
von ROSE BREUSS und CHRISTOPH BOCHDANSKY
FRAGMENTS OUT OF TIME
Tanz & Puppenspiel
von ROSE BREUSS und CHRISTOPH BOCHDANSKY
in Zusammenarbeit mit der Dance Compagnie Of(f) Verticality
in Kooperation mit Theater Nestroyhof Hamakom
Choreographie: Rose Breuss
Puppenspiel: Christoph Bochdansky
Tanz und Choreographie:
Damián Cortés Alberti, Kai Chun Chuang, Žiga Jereb, Marcela López Morales, Maria Shurkhal
Musik:
Matthew Shlomowitz / Komposition
Hanne Pilgrim / Klavier und Keyboards
11. 1. 2025 (20.00 Uhr) PREMIERE
Weitere Spieltermine: 12. 1. / 24. 1. / 25. 2. 2025 (20.00 Uhr)
THEATER NESTROYHOF HAMAKOM
A-1020 Wien; Nestroyplatz 1; Tel: 01/890 03 14; E-Mail: ticket@hamakom.at
Tickets: € 24,– / erm. € 15,– / Ö1-Club & Standard-Abonnenten € 16,80 / Vorteilsclub d.Stadt Wien: € 19,20
FRAGMENTS OUT OF TIME
Tanz & Puppenspiel von ROSE BREUSS und CHRISTOPH BOCHDANSKY
in Zusammenarbeit mit der Dance Compagnie Of(f) Verticality
In irgendwelchen Blasen leben wir doch alle, sie müssen aber nicht nur Gefäße eingeschränkter, individueller Weltbetrachtung sein. Wenn wir uns erinnern, war es doch auch ein schönes Spiel, Seifenblasen aufsteigen zu lassen, ihnen nachzurennen, sie zu fangen und sie platzen zu lassen.
Dieses Spiel der zerplatzten Blase wollen wir spielen.
Blasen können auch Sphären sein, die mit unterschiedlichen Ideen gefüllt sind oder mit verschwundenen oder unsichtbar gewordenen Gedanken, die auch aus einer unbestimmten Vergangenheit zu uns gelangen können.
Sie sind unsere fragments out of time.
Fünf Tänzerinnen und Tänzer phantasieren über ihre Biographien und Tanzfragmente aus anderen Zeiten und bringen sie in heutige Sphären. Oder wie der titelgebende Peter Hammill in My Room singt:
Dreams, hopes and promises, fragments out of time.
Die Blasen platzen und zeigen unterschiedliche Zustände, in denen sich Menschen befinden können, Wahn, Einsamkeit, Zorn, Habgier. Diese Zustände werden zu Protagonisten und erscheinen in Form einer Puppe, sie kommentiert die Handlung, mitfühlend oder ironisch oder mischt sich mit einem Gespräch in die Handlung ein, wie eine Allegorie aus einem barocken Theaterstück.
In fragments out of time erinnern die TänzerInnen unter anderem ein selten zu sehendes,
inter-austriakisches, weitgehend jüdisches bzw. exiliertes Tanzrepertoire, verbinden dieses mit ihrem zeitgenössischen Tanzen und setzen die äußerst attraktive Tanzkultur u.a. von Gertrud Bodenwieser, Andrei Jerschik, Kurt Jooss, Isolde Klietmann, Grete Wiesenthal fort.
Fotos: Portrait_Andreas Kurz; Produktion_ Gregor Grkinic.
Walter Pobaschnig 12/24