
1919. Weimar. Der Schrecken des Krieges ist zu Ende und Lebenswege beginnen sich wieder zu finden. Alles kommt wieder in Gang, geht seinen Gang. Wie es immer war…immer?
Paula, Tochter eines Orgelbauers, sucht einen neuen, eigenen Weg. Ausgerechnet im Beruf ihres Vaters, einer Männerdomäne, und noch dazu bei dem ehemaligen Kompanion…
Und jetzt ziehen Gewitter da und dort auf und Paula sucht auszuhalten, durchzuhalten, ihrem Lebenstraum und auch ihrer Liebe zu folgen im Rausch und Sturm von Tradition und Wagnis…
„Du hast doch getan, was du konntest, vielleicht nicht bis ins Letzte durchdacht, aber nach bestem Gewissen…“
Martin Meyer, vielseitiger wie virtuoser Autor, legt mit „Die Orgelbauerin“ einen Roman als mitreißende Lebens-, und Liebesgeschichte vor, die von der ersten Seite an fesselt und bis zum furiosen Ende nicht loslässt.
Es sind ganz fein durchdachte Gedanken-, Gesprächs-, und Entscheidungsszenen, die diesen Roman filmgleich auf eine Lebens- und Entwicklungssbühne heben und zu einem exzellenten Kammerspiel vor historischem Hintergrund werden lassen. Da passt alles, historisch-gesellschaftliche Bezüge in Bewegung, Spannung und Überraschung eines unverwechselbaren Lebensweges. Leserin und Leser sind dabei mittendrin und mit unterwegs.
Ein weiteres Meisterstück eines faszinierenden Autors, der mit jedem Buch überrascht wie begeistert!
Die Orgelbauerin, Martin Meyer. Roman. Gmeiner Verlag
320 Seiten, 13,5 x 21 cm, Paperback
Buch 18,– € / E-Book 13,99 €*
ISBN 978-3-8392-0687-4
Walter Pobaschnig 10/24
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