GIVE PEACE A CHANCE
„Eins, zwei, drei…“
Geboren am 23. 06. 1989.
Ich denke oft an diese Zeit zurück. Vor allem Heute…
Vereinigt stehen wir im Friedenskampf?
Ene mene miste, es rappelt wieder in der Kiste.
Plötzlich ist Krieg.
Ene mene muh, und raus bist du.
Auf einmal ist alles anders, Kindheit adé.
C’est la Vie.
Eine kleine Dickmadam, fuhr mal mit der Eisenbahn, Eisenbahn die krachte.
Alarm plus Alarm=Frieden?
CO2 reichlich im Angebot, vielleicht noch etwas Napalm oder Nowitschok dazu?
H2O wird unterschätzt, und überhaupt, wer braucht schon blaue Himmel?
Auf einmal ist alles anders, doch ist das nicht schon hundertmal passiert?
Nicht noch einmal Krieg, der Abzählreim der Geduldigen, willst du auch mal?
Come on, Little Boy, auf zum letzten Tanz, aber lass es bitte nicht so enden, OK?
Es war einmal ein Junge, geb. 1989. Kurz danach hieß es, die Geschichte sei tot.
Ronny Thon, 14.8.2024

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace
Ronny Thon, Schriftsteller
Zur Person: Ronny Thon kam 1989 in Mühlhausen zur Welt. Nach dem Abitur verbrachte er insgesamt sieben Jahre in der Altenpflege, darunter drei Jahre in der Ausbildung zum Altenpfleger. Diese Zeit war nicht immer einfach, aber sie prägt ihn bis heute.
Zwischen 2017 und 2021 absolvierte er an der Universität Erfurt ein Bachelorstudium in Geschichte als Hauptfach und Literatur als Nebenfach. Diesem folgte ein Masterstudium in Transkultureller Geschichtswissenschaft. 2023 schloss er es erfolgreich mit einer Masterarbeit über den Film „Die Delegation“ und dessen historischer Bedeutung ab. Seitdem studiert er an der Friedrich-Schiller-Universität Jena den Studiengang „Kunstgeschichte und Filmwissenschaft“, ebenfalls im Master.
Im August 2024 erscheint sein Debütroman „Der Filmkritiker“. In seiner Jugend schrieb er im „Star Trek“-Universum angesiedelte Fanfiction und erlernte das literarische Schreiben im Gymnasium. Nach kleinen Erfolgen bei Wettbewerben lernte er durch die Universität Julia Kulewatz kennen, die ihn ermutigte, es mit einer literarischen Karriere zu versuchen. Dafür ist er ihr sehr dankbar.
Bibliografie
• 2021 Kurzgeschichte „Regentanz“ in der Rubrik „Literatür“ auf der Website des Verlags „kul-ja! Publishing“→ https://www.kul-ja.com/die-literatuer/
• 2023 Mitarbeit am Motion Comic „Die Dichte von Freiheit“ im Rahmen des Projekts „MoCom Memorys. Motion Comics als Erinnerungsarbeit“→ https://mocom-memories.de/die-dichte-von-freiheit/
• 2023 Kurzgeschichte „Loch an Loch“ im Begleitmaterial zum Motion Comic „Die Dichte von Freiheit“, beides soll im Schulunterricht (v.a. im Fach Geschichte) Anwendung finden und ist auf der Webseite des Projekts kostenlos herunterzuladen
• 2024 Kurzgeschichte „Galmuth“ in Palmbaum, Heft 1/2024 (ISSN 0943-545X)
• 2024 Roman (ISBN: 978-3-949260-26-1) „Der Filmkritiker“, Verlag: „kul-ja! Publishing“
Aktueller Roman von Ronny Thon:

Der Filmkritiker
›Der Stadtneurotiker‹ meets ›Pulp Fiction‹
Ob Mumien im Zug, nur drei von fünf Daumen hoch oder internationale Filmfestivals, Ehekrisen und unter der Oberfläche schlummernde Geheimnisse, als Filmkritiker hat man es ohnehin nicht leicht, insbesondere nicht als der unscheinbare Bruder eines hochgelobten Bestsellerautors. Wenn dann das eigene Leben einer schlechten Verfilmung gleicht, in der man unfreiwilligerweise auch noch mitspielen muss, wird es Zeit, seine Bewertungsmaßstäbe zu überdenken. Denn wie rezensiert man die nackte Existenz?
Ronny Thons Episodenroman über einen Mann, der mehr Ahnung von Filmen als vom Leben hat, bricht die Leinwand schonungslos auf und entlarvt schlechte Schauspieler.
https://www.kul-ja.com/onlineshop/der-filmkritiker/
Walter Pobaschnig _ 14.8.2024