
Da ist ein Leben, in dem alles geordnet ist.
„Baumgartner sitzt an seinem Schreibtisch im ersten Stock, in einem Zimmer, das er je nach Laune als Arbeitszimmer, Cogitorium oder seinen Bau bezeichnet…“
Er ist Philosoph arbeitet über Kierkegaard, hat Kontakt zu seiner Schwester, schätzt die Postbotin in ihren regelmäßigen Besuchen und blickt in vielem zurück auf ein Leben, das mit dem Tod Annas, seiner Frau, einen jähen Einschnitt erfuhr…
Doch in Erinnerungen, Träumen kehrt das gemeinsame Leben wie seine Kindheit und Lebensstationen zurück und Baumgartner sucht sich in Verlust und neuen Lebensschritten zu finden…
Paul Auster, 1947 in Newark, New Jersey geborener Schriftsteller, legt einen neuen Roman vor und das ist immer ein Ereignis der Sonderklasse.
Diesmal nimmt Paul Auster in die Einsamkeit eines Protagonisten mit, der sich im ringenden Lebensprozess der Unfassbarkeit des Todes eines geliebten Menschen, dieses unsäglichen Schmerzes wie existentiellen Ringens im Meer der Fragen danach und des Wahrnehmens und sich Stellens von Erinnerungen an Familie, Liebe, Beruf, wiederfindet. Und es wäre nicht Paul Auster, wenn nicht überraschende Wendungen und Erfahrungen das Leben in Glück und Zufall, Verlust und Hoffnung tragen und weitertragen.
Paul Auster stellt sich einmal mehr als einer der außergewöhnlichsten, fesselndsten Schriftsteller der Gegenwart vor.
„Paul Auster begeistert einmal mehr mit Spracheleganz, Lebenstiefe und der unerträglichen Leichtigkeit des Zufalls!“
Baumgartner, Paul Auster. Roman. Rowohlt Verlag.
Erscheinungstermin: 07.11.2023
208 Seiten
ISBN: 978-3-498-00393-7
Gebundene Ausgabe: 22 EUR
E-Book: 19.90 EUR
Walter Pobaschnig 11/23