Da ist das Ufer in der Morgendämmerung und der leblose Körper Frau/Fisch. Der Tod. Und da ist das Leben, die Liebe, die Gespräche über Himmel und Erde…und schließlich die Rückkehr an den Strand von Yaser und der Blick in die Augen der Toten?
Und da ist die Malerin Juana und Karl, die in Chile auf dem Weg zum Lebensort Pablo Nerudas sind. Und die Liebe wie Begehren begleitet sie wie in den Worten Nerudas…
Kateryna kommt am 6.Jänner, dem orthodoxen Weihnachtsfest nach Wien, und überrascht die WG mit einer morgendlichen Bortschsuppe. Sofort wird das Essen zum Gespräch über Leben und Wege, Werte und zum verbindenden Element über Grenzen hinweg…
Und weiter geht es in Geschichten, die Leben und Welt, Zeit und Sinn wie Individualität und Gespräch, Gemeinschaft, in aller Vielfältigkeit, Komplexität und Leichtigkeit öffnen und in bunten Farben schillern lassen.
Natalie Campbell, Schriftstellerin, Tänzerin, begeistert mit ihren Erzählband „Der Kauz“ , unter dem Pseudonym Simon Guerel, in einer mitreißenden Erzählgabe, die ganz große Traditionen phantastischer wie faszinierender Märchen-, Sagenwelt der Kulturgeschichte mit moderner Lebenswelt in aller Suche nach Freiheit, Liebe, Leben verbindet und gleichsam in Sprachkraft wie -leichtigkeit tanzen lässt.
Es sind Welt-, Lebensreisen im Wort, welche den Menschen in all seiner Lebendigkeit von Gefühlen, Gedanken, Reflexionen in den Mittelpunkt stellt und mit Leserin und Leser in ein Gespräch bringt, das begeistert und lange nachwirkt. Geschichten, die einmalig zum Träumen, Leben in aller Möglichkeit und Herausforderung einladen.
„Natalie Campell ist eine der faszinierendsten und innovativsten Erzählstimmen der Gegenwart“

„Der Kauz“ Simon Guerel. Kurzgeschichten. Verlag Text/Rahmen.
Hardcover / Leinen / 120 x 180 mm / 128 Seiten
ISBN 978-3-9504343-0-9
1.Auflage 2017

Natalie Campell_ über mich: geboren 1990 in Wien, kritzle ich seit meiner Kindheit Geschichten in Notizbücher. 2017 erschienen diese erstmals in Buchform im Verlag TEXT/RAHMEN unter dem Künstlerinnennamen Simon Guerel. 2020 folgt der Roman Fridolin, den ich als Natalie Campbell veröffentliche.
Meine Geschichten spiegeln wider, was mich in meinem täglichen Erleben fesselt, fasziniert und verstört. Quellen der Inspiration sind Begegnungen im Alltag, Erlebnisse auf Reisen und das Experiment, mich ständig an meine Grenzen und darüber hinaus zu bringen.
Darüber hinaus beschäftige ich mich seit meinem sozialwissenschaftlichen Studium mit Geschlechtern und Sexualitäten, meiner weiblichen Identifikation und den daraus resultierenden Rollen, die ich in der Gesellschaft einnehme. In Fridolin verarbeite ich meine Erfahrungen von Schwangerschaft und Geburt. Der Roman ist gleichzeitig eine Antwort auf die weitgehende Abstinenz dieser Thematiken in der Literatur.
Neben dem Wort exploriere ich auch mit dem Körper und forsche an der performativen Verbindung von diesen zwei künstlerischen Gestaltungsfeldern. Laufend arbeite ich an Performanceprojekten und multidisziplinären Kollaborationen und biete Workshops für Laien, in denen ich mit der Verschmelzung von Poesie und Tanz experimentiere.
Simon Guerel – Der Kauz
Foto _ Walter Pobaschnig _ Station bei Malina/Wien 6/23
Walter Pobaschnig 8/2023