„Aus der Mitte des Sees“ Moritz Heger. Roman. Diogenes Verlag.

Da sind der See und die Basilika. Und die wechselnden Perspektiven im Blick darauf. Die Gedanken am Steg vor dem Wasser. Mensch, Welt, Gott. Was führte hierher? Was lässt ja sagen zum Leben hier in der Gemeinschaft des Klosters? Was lässt bleiben und was lässt gehen?

Der Brief von Andreas an Lukas. Andreas hat das Kloster verlassen und ist jetzt Vater geworden. Er sendet Bilder seines neugeborenen Kindes. Ein neuer Lebensabschnitt, Stolz und Freude. Dies mit dem langjährigen Freund, dem „Mitbruder“, zu teilen, das wäre schön…

Doch Lukas spürt und sieht jetzt all die Bilder der Vergangenheit. Die gemeinsamen Gespräche, Gedanken, Zweifel und Entscheidungen. Eine schnelle Antwort ist da nicht möglich. Es braucht Behutsamkeit und Aufmerksamkeit. Worte sind Wege. Und die sollten überlegt sein…

Lukas stellt sich jetzt dem Blick in seine Seele, seine Wasser und Bewegungen der Jahre. Begegnungen und Abschiede. Beginn und Aufbruch. Ansprüche und Entscheidungen. Und wie wird es jetzt für ihn sein? Wohin wird sein Weg führen….

Moritz Heger, Schriftsteller, Germanist, evang.Theologe, Theaterwissenschaftler und Pädagoge, legt mit seinem zweiten Roman „Aus der Mitte des Sees“ eine mitreißende Seelenreise vor, die in psychologischer Aufmerksamkeit und Tiefe wie sprachlicher Sensibilität und Kraft beeindruckt. Lebenssinn und Lebenswelt werden in der menschlichen Bewegung des Suchens, Orientierens und Konfrontierens zur Gesamtschau von Mensch und Gegenwart in Moment und Entscheidung. Der Autor versteht es meisterhaft zu erzählen und gleichsam still zu fragen und damit Leserin und Leser miteinzubeziehen in Stationen eines Lebens – nicht zuletzt des eigenen.

„Moritz Heger führt eine Sprachklinge, die einzigartig ist. Er ist ein wagemutiger Musketier des Wortes und ein genialer Leseverführer.“

Walter Pobaschnig 2_21

https://literaturoutdoors.com

Ein Gedanke zu „„Aus der Mitte des Sees“ Moritz Heger. Roman. Diogenes Verlag.

  1. Ich habe das Buch abgebrochen, mir war es am Anfang zu wirr, was ich nicht mag. Das war nun aber schon die zweite sehr einnehmende Rezension, so dass ich dem Buch wohl wirklich noch eine Chance geben werde. Vielleicht war beim letzten Lesestart einfach nicht der richtige Moment.

    Herzliche Grüsse
    Sandra

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